Der Fall Kundus, General Klein und das Urteil der Selbstgerechten

Von Peter Helmes

Das Landgericht Bonn hat die Klage von Angehörigen getöteter afghanischer Zivilisten gegen die Bundesrepublik Deutschland abgewiesen. Gewiß, das Urteil ist in seiner unerwarteten Klarheit hart und wohl auch für manchen unverständlich, aber es ist richtig.

Oberst Klein (jetzt Bridadegeneral) handelte erkennbar im Sinne und zum Schutz der deutschen Soldaten, klassisch „Gefahrenabwehr“ genannt. Es war nicht nur die richtige Reaktion, sondern auch die gebotene, die er zeigte. 163538-dg-original

Wer seine Soldaten schützt, tut seine Pflicht. Und darauf muß sich die kämpfende Truppe verlassen können. Das ist die Erkenntnis, die das Gericht aus dem tragischen Unglück in Kundus ziehen mußte.

„Bessermenschen“ contra Bundeswehr

Doch nun kommen die Bessermenschen, denen man an der Nasen- bzw. Schreibstiftspitze anmerkt, daß es ihnen weniger um die wieder einmal unschuldig getroffene Zivilbevölkerung geht, als vielmehr um die Bundeswehr selbst, die manche gerne in Frage stellen.

Da wird über ein „Scheitern des LG“, „moralische Fehlleistung“ und „lächerliche Entschädigung“ schwadroniert (Landeszeitung Lüneburg). Der Kölner Stadtanzeiger  –  seit eh ein geistiger Jungbrunnen vieler Alt68er  –  setzt noch eins drauf und wirft Oberst Klein vor, „fahrlässig das Leben von Dorfbewohnern aufs Spiel“ gesetzt zu haben. Die Braunschweiger Zeitung sucht das Heil in mehr Geld: „Die Bundesrepublik hätte den Familien noch einmal Geld zahlen können – als Geste des guten Willens. Diese Chance hat sie verpaßt…“

Zynisch, wie hier mit dem Leid der Opfer und ihrer Angehörigen umgegangen wird. Wieviel Geld hätten wir denn zahlen sollen? Was ist ein Menschenleben wert?

Das Gericht hat die Schuldfrage geklärt

Dieser Frage weichen die Klugschwätzer ebenso aus wie auch der Beantwortung der Frage, was das mit dem Urteil bzw. mit dem Recht zu tun hat. Das Urteil hat klargestellt, daß Oberst Klein niemals absichtlich Zivilisten töten wollte  –  womit auch die Frage der Moral beantwortet wäre. paragraph_300x3001

Das Gericht hatte nicht über Moralfragen zu entscheiden, sondern die Schuldfrage zu klären  – und ist zu einem eindeutigen Urteil gelangt.

Was sind das für Besserwisser, die (bewußt?) ausblenden, daß in Kundus keine „Räuber-und-Gendarm-Spiele“ stattfinden, sondern daß es um kriegerische Auseinandersetzungen geht, denen naturgemäß auch Zivilisten zum Opfer fallen können.

Zur Ursachenfindung sollte man bei den Taliban anfangen und nicht bei abkommandierten Soldaten, die lediglich ihre Pflicht tun. Für Soldaten im Kriegseinsatz gelten zumeist andere Regeln als im Zivilfall. Dazu gehört z. B. die Erfordernis, so viele Gegner wie nötig (und möglich) auszuschalten.

Im Kriegseinsatz gilt das Völkerrecht

Entscheidend sind dabei nur die Regeln des Völkerrechts und nicht der Codex civilis. Oberst Klein und seine Soldaten mußten davon ausgehen, den Feind zu treffen. Da kann man nicht noch schnell vorher ein Palaver veranstalten, eine Mehrheitsentscheidung durch Abstimmung herbeiführen oder in allen möglichen Heeresdienstanweisungen nachlesen, was nun zu tun sei.

Im Einsatz gilt nur und bleibt nur die schnelle Entscheidung – mit Waffeneinsatz als ultima ratio.be2004_38_551

Jetzt, nach dem Urteil des Bonner Landgerichts, haben unsere Soldaten endlich Rechtssicherheit. Und den Kritikastern sei ins Stammbuch geschrieben: Der Einsatz der Bundeswehr ist grundsätzlich eine politische Entscheidung, die die von uns gewählten Volksvertreter – jedenfalls die Mehrheit unter ihnen – getroffen haben. Wer ein solches Recht

nicht will, muß sich entweder ein anderes Parlament oder ein anderes Recht wählen. Unsere Streitkräfte tun lediglich ihre Pflicht. Schadenersatz-Prozesse sind, das zeigt das Urteil auch, kein brauchbares Mittel, die Dimensionen von Schuld und Verantwortung in der Ausnahmesituation eines Krieges zu erfassen.

Fragwürdiger Umgang mit der Bundeswehr

Das Bonner Kundus-Urteil gibt aber auch den Blick frei auf eine andere Dimension des Umganges mit der Bundeswehr. Wie stehen wir zur Truppe? Ist sie Teil der Gesellschaft oder eine „geschlossene Gesellschaft“? Steht sie innerhalb oder außerhalb unseres Gemeinwesens?

Moralinsaure Stellungnahmen, die nach solchen Ereignissen wie „Kundus“ haufenweise über die Bundeswehr ausgeschüttet werden, sind da wenig hilfreich. Diese Erklärungen kommen aber meist ungefragt, weil sie zu „Grundsatzfragen der political correctness“ stilisiert werden. Und damit treten dann die Gut- und Besser-Menschen unseres Landes auf den Plan.

Mit einem Pawlowschen Reflex reagieren alle „Menschen guten Willens“ hierzulande, sobald es um Soldaten geht. Ihr Kennwort heißt Frieden –   so, als ob die Welt ganz selbstverständlich damit zu erklären und zu regieren wäre. Ist sie aber nicht  –  wie schon das Beispiel des Jesus von Nazareth beweist.

Ex-Bischöfin Käßmann und ihre Weisheiten

Bei diesem Thema stößt man auf die offensichtlich unvermeidbare Ex-Bischöfin Margot Käßmann, die erkennbar Probleme im Umgang mit der Bundeswehr hat.

Im Magazin „chrismon“ (Nr. 12/2013) stellt sie u. a. fest: „…Die Geduld für Gespräche, Vermittlung mit dem Feind, Mediation sind hilfreicher als Waffengewalt…“  –  und führt uns mit ihrem Tunnelblick gar zu Willem Zwo zurück  –  was verwundert, weil sie sonst gerne der Erwähnung des Holocaust als Messlatte der deutschen Vergangenheit den Vorzug gibt.

Sie schreibt weiter: „…Ich wünsche den Afghaninnen und Afghanen Frieden, gerade mit Blick auf das Jahr 2014, in dem die Armee eines Landes, das 100 Jahre zuvor andere und sich selbst mit entsetzlichem Kriegsleid überzogen hat, ihr Land verläßt…“

Die von den Taliban zuhause eingesperrten und dumm gehaltenen Afghaninnen werden diesen Käßmännichen „Gruß“ gewiß nicht zu hören bekommen. Und die kriegerischen Taliban werden ganz selbstverständlich ihre Waffen strecken, wenn Frau Käßmann mit dem Palmwedel winkt. Und mit „Mediation“ werden sie gewiß zu Kompromissen überredet werden können. Wo lebt die Frau?

Keine „Sozialarbeiter in Uniform“

Nein, es hilft nichts, wir müssen uns klar bekennen  –  entweder für oder gegen die Bundeswehr (und ihrem Auftrag). Mit jedem gefallenen Soldaten brechen die Grundkonflikte zwischen der Ablehnung von Krieg und „friedlichen Auslandseinsätzen“, wie wir sie seit den 1990er Jahren wieder erfüllen, jedes mal neu auf.

Wenn wir uns zur Bundeswehr bekennen, dann müssen wir sie auch im Kriegseinsatz anerkennen und nicht (nur) als „Sozialarbeiter in Uniform“. Sie sind „Bürger in Uniform“ – Bürger wie Du und ich.

Wir sprechen zwar schon lange nicht mehr vom „Heldengedenktag“, aber Soldaten sind Helden, gerade auch die Gefallenen  –  und keine „Mörder“, wie uns das Linkskartell einreden will.

Unsere Soldaten: keine Mörder, sondern Helden

Die Lebensgefahr begleitet sie bei ihrer täglichen Arbeit, bei Freund und Feind. Sie haben es durch ihren Eid auf sich genommen, das Vaterland zu verteidigen. In den Einsatz werden sie von demokratischen Organen geschickt.

Es gehört zum ehrlichen Umgang miteinander, in dieser Gesellschaft zu akzeptieren, daß letztlich der Tod bei der Verfolgung ihrer Pflicht im Raum steht, er ist gewissermaßen Teil ihrer Funktion. Dafür verdienen sie öffentliche Anerkennung  –  und nicht Schmach.

Und genau hier setzt ein anderer Pawlowscher Reflex ein: Wer von „Helden“ spricht oder von „Vaterland“, sieht sich ganz plötzlich in die Nähe des Rechtsextremismus gerückt.

Vielen Deutschen scheint die Dimension dieser Einsätze nicht klar zu sein. Soldaten „ziehen“ nicht in den Krieg, sie führen ihn nicht mehr für einen Kaiser oder einen Diktator, sondern für jeden einzelnen Bürger  –  auch für die, die in einer so garantierten Freiheit das Recht wahrnehmen, gegen eben diese Verteidiger der Freiheit zu polemisieren und zu agitieren.

Wir sollten uns schämen!

Wir sollten uns schämen! In keinem anderen Land der Welt ist die Verachtung seiner Verteidigungskräfte so verbreitet wie in Deutschland. Soldaten wagen sich deshalb in ihrer Freizeit kaum noch in Uniform auf die Straße. Ganz anders in Frankreich, England oder USA.

Wenn dort gefallene Soldaten nachhause zurücktransportiert werden, stehen die Bürger an den Straßen Spalier, schwenken Nationalflaggen und zeigen Stolz auf ihre Soldaten. Diese Staaten gelten (trotzdem) als gefestigt demokratisch und nicht als kriegstreiberisch oder kriegsverherrlichend. Und wir?

Geben wir unseren Soldaten ihre selbstverständliche Rolle in unserer Gesellschaft (zurück) – als Bürger, und nicht als Verfemte.

Es wird immer wieder zu Situationen kommen, in denen wir mit den Folgen von Gewalt konfrontiert werden. Der Griff zur Waffe ist die ultima ratio – aber eine selbstverständliche Pflicht selbstverantwortlicher Bürger. Unsere Soldaten haben eine politische Legitimation – wer sie angreift, greift unsere Gesellschaft an.

 

 


Achtes UNESCO-Welt-Naturerbe in Israel

Ernennung des Flusses Me’arot im Hl. Land

Me'arot-Fluss (Foto: Tourismus-Ministerium Israels)Das Welterbe-Komitee der UNESCO hat das Nahal Me’arot-Naturreservat zu einem weiteren UNESCO-Weltkulturerbe Israels ernannt. Touristen können nun insgesamt acht UNESCO-Welterbestätten in Israel besuchen.

Der Me’arot-Fluß (siehe Foto) entspringt im Carmel-Gebirge und mündet an der Carmel-Küste in das Mittelmeer.

Begründet wurde diese UNESCO-Entscheidung mit der natürlichen Wichtigkeit dieser Region.

Aber auch die zahlreichen Höhlen (hebr.: Me’arot) und die daraus gewonnenen Informationen über Israels Vorfahren Vorfahren waren ausschlaggebend für den Beschluß.

Carmel-Gebirge (Foto: Tourismus-Ministerium Israels)Die als “Stätten der menschlichen Entwicklung im Carmel-Gebirge” im Norden Israels ausgezeichneten Orte bestehen aus einer Ansammlung von prähistorischen Höhlen (siehe Foto), in denen unsere Vorfahren lebten, die uns bis heute ihre Spuren hinterlassen haben.

Die UNESCO-Welterbestätten in Israel geben dem Reisenden die Möglichkeit, Geschichte, Religion, Natur und Entspannung gleichermaßen zu erleben.

Quelle (Text/Fotos): Israelische Botschaft in Berlin


Eröffnung des Dreikönigssingens in Saal mit dem Regensburger Bischof

Das Motto der Aktion Dreikönigssingen 2014 lautet: „Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“ Rudolf Voderholzer Sternsinger 1

Am 30. Dezember 2013 ist es soweit: Bischof Rudolf Voderholzer eröffnet mit mehr als 1000 jungen Sternsingern die Aktion Dreikönigssingen 2014.

Die Christkönigskirche in Saal  mit Pfarrer Andreas Weiß und seinem Seelsorgeteam ist diesmal die gastgebende Pfarrei. Nach einer gemeinsamen Andacht aller Jungen und Mädchen ziehen die Sternsinger mit ihren Betreuern und Bischof Rudolf durch die Straßen von Saal hin zur Schule.

Dort gibt es für alle eine kleine Brotzeit und heißen Tee zum Aufwärmen. Hier hat jeder auch die Gelegenheit, dem Bischof zu begegnen. Nach der großen Eröffnung senden die Pfarreien im Bistum Regensburg die Sternsinger rund um die Dreikönigs-Tage aus, um Spenden für die wertvolle Projektarbeit zu sammeln.

Ablauf am 30. Dezember 2013:

Am Tag der großen Eröffnung versammeln sich alle Sternsinger ab 11 Uhr in der Schule von Saal a. d. Donau. Dort können sich alle schminken und umziehen. Um 13.15 Uhr gibt es eine Begrüßung, danach formiert sich der Zug zum Gotteshaus.

Um 14 folgt die Feier der Andacht, danach ziehen alle durch die Stadt zurück zur Schule. Die Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen endet gegen 16.30 Uhr.

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg


Belgien: Senat billigt Tötung auf Verlangen bei Kindern und Jugendlichen

Der belgische Senat hat mit großer Mehrheit eine Regelung gebilligt, die aktive „Sterbehilfe“ bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren erlauben soll. Damit wäre Belgien das erste EU-Land, das Euthanasie bei Minderjährigen gestattet. paragraph_300x3001

Die neue Regelung orientiere sich am allgemeinen Sterbehilfegesetz von 2002, stelle aber zusätzlich Bedingungen, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom vergangenen Samstag.

So müßten Patienten sich nicht nur aus freiem Willen entscheiden und glaubhaft darlegen, daß sie sich einer ausweglosen Lage bewußt seien. Neben zwei ärztlichen Gutachten solle es zudem erforderlich sein, einen Jugendpsychologen oder -Psychiater zu Rate zu ziehen. Darüber hinaus müsse eine schriftliche Einwilligung der Eltern vorliegen, schreibt die FAZ weiter.

Anders als bei Erwachsenen solle eine Tötung auf Verlangen nur bei unerträglichen und nicht zu lindernden körperlichen Schmerzen, nicht aber bei psychisch kranken Patienten zulässig sein. Der Regelung muß noch die Abgeordnetenkammer zustimmen.

Die belgische Kirche spricht sich strikt gegen Euthanasie aus.

Quellen: FAZ /Radio Vatikan


Syrien: Aufständische erobern christliches Dorf und drohen mit einem Blutbad

Bischof Nazzaro befürchtet Zwangs-Übertritte zum Islam

Das christliche Dorf Kanayé in der Provinz Idlib wurde von islamistischen Milizen erobert; sie drohen den Einwohnern mit einem Blutbad, sollten sie sich nicht an die islamistischen Gesetze halten.

Dies teilt der ehem. Vikar von Aleppo, Bischof Giuseppe Nazzaro, dem vatikanischen Fidesdienst mit, der von Christen aus Aleppo informiert wurde. syrien

Dasselbe Schema wiederholt sich in den vergangenen Wochen in zahlreichen von Christen bewohnten Dörfern: Guerillakämpfer dringen in das Dorf ein, versetzen Zivilisten in Angst und Schrecken, ermorden Einwohner und verwüsten die Dörfer.

“In Kanayé verbieten die Rebellen dem Gemeindepfarrer, die Glocken zu läuten. Frauen dürfen ohne Schleier nicht mehr auf die Straße gehen. Und sollten sie die Befehle nicht befolgen, droht ihnen ein Massaker”, erklärte Bischof Nazzaro in einer Verlautbarung. Er fügt hinzu:

“Es geschieht das, was wir bereits aus dem benachbarten Dorf Ghassanieh kenne, wo seit über einem Jahr solche Regeln gelten. In Ghassanieh wurden die Einwohner dazu aufgefordert, das Dorf sofort zu verlassen, da man sonst alle erschossen hätte und so wurde das gewünschte Ergebnis erzielt: man konnte das Dorf und das Eigentum der Christen besetzen. In Kanayé haben sie die Einwohner nicht vertrieben, sondern ihnen die islamischen Gesetze auferlegt”.

Nach Ansicht des Bischofs könnte dies nur ein erster Schritt sein: „Morgen wird man sie zwingen, zum Islam zu konvertieren”.

In den vergangenen Tagen hatte Pfarrer George Louis von der griechisch-katholischen Gemeinde in Qara dem Fidesdienst von der Verwüstung berichtet:

“Maalula, Sednaya, Sadad, Qara und Deir Atieh, Nebek: bewaffente Dschihadisten gehen überall nach demselben Schema vor. Sie suchen sich ein Dorf aus, fallen dort ein, morden und verwüsten. Für Zivilisten, Christen und andere, wird das Leben immer schwieriger.“

Quelle: Fidesdienst


Weihnachten im Medienzeitalter

Sie wollen die Frohe Botschaft

–  saisongemäß  –                                             Akelei-DSC_0789-3-2

in Anspruch nehmen.

Obwohl ihnen

der Gottes- und Mariensohn

das ganze Jahr über

ein geläufiges Spott-Thema ist.

 

Der Frechheit ihrer Gottlosigkeit

setzen sie

– alle Jahre wieder –

die Kling-Glöckchen-Krone auf.

 

In den Hohen Domen der Christenheit:

Das Evangelium des Zweifels,

mit dem Zuckerguß

globaler Mitmenschlichkeit.

So mutiert das Gewissen

zum gemütlichen Hort

der GutMenschen.

 

Abgesegnet

–  von der UNO –

singt die Menschheit sich

vor den Mattscheiben

in den Seelenschlaf

der Scheintoten.   

Christel Koppehele

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Du bist der Gott meines Heiles!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 25 (24),4-5.6-7.8-9

Zeige mir, HERR, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles.
Auf dich hoffe ich allezeit.

Denk an dein Erbarmen, HERR,
und an die Taten deiner Huld;
denn sie bestehen seit Ewigkeit.
Denk nicht an meine Jugendsünden und meine Frevel!
In deiner Huld denk an mich, HERR, denn du bist gütig.

Gut und gerecht ist der HERR,
darum weist ER die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet ER nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt ER seinen Weg.