Wunderweiche Winternacht…

Dämmerstille Nebelfelder,
Schneedurchglänzte Einsamkeit,
Und ein wunderbarer weicher
Weihnachtsfriede weit und breit.

Nur mitunter, windverloren,
Zieht ein Rauschen durch die Welt.
Und ein leises Glockenklingen
Wandert übers stille Feld.

Und dich grüßen alle Wunder,
Die am lauten Tag geruht,
Und dein Herz singt Kinderlieder,
Und dein Sinn wird fromm und gut.

Und dein Blick ist voller Leuchten,
Längst Entschlaf´nes ist erwacht…
Und so gehst du durch die stille
Wunderweiche Winternacht.

Wilhelm Lobsien (1872 – 1947)


Gallup-Studie: Israelo-Araber sind sehr zufrieden mit ihrer Situation

Nur vier Prozent der israelischen Bevölkerung sagen von sich, dass sie leiden. Dieser Wert entspricht dem der Amerikaner und ist um einen Prozentpunkt besser als in Deutschland.

Auch die Israelo-Araber bzw. Palästinenser in Israel leiden weniger als Araber in islamischen Ländern. 1426245_577880468934571_1029821405_n

Dies ergab eine neue Studie des führenden Markt- und Meinungsforschungsinstituts Gallup. Das Institut mit Sitz in Washington ist mehreren Ländern vertreten.

In 143 Ländern wurden jeweils tausend Personen befragt. Die Befragten sollten ihre Lebenssituation einer der drei folgenden Kategorien zuordnen: Mein Leben floriert  –  Ich ringe ums Leben  –  Ich leide.

Die glücklichsten Menschen leben in Island, der Schweiz, Katar, Norwegen und Nigeria mit jeweils einem Anteil von nur einem Prozent leidender Menschen. In Kanada, Australien, Holland und Kuwait sind es zwei Prozent.

Überraschend ist, dass gemäß dem internationalen Elend-Index von Gallup nur 17 Prozent der Palästinenser in den Autonomiegebieten leiden. In Jordanien steht die Leidensquote bei 12 Prozent, ansonsten leiden die Menschen in den arabischen Ländern um Israel herum in weit größerem Maße als die Palästinenser im Hl. Land.

Quelle: http://www.israelheute.com

Foto: israelische Botschaft


Unser Land hat die weihnachtliche Kultur weltweit mitgeprägt

Mathias von Gersdorff

Es war einer Frage der Zeit, daß auch Weihnachten von der Multi-Kulti- bzw. Political-Correctness-Lobby angegriffen werden würde. Das Argument: Weihnachten und die dazugehörenden Bräuchen könnten diskriminierend auf nicht-christliche Menschen wirken. 6a40d593df - Kopie

In diesem Geist plante das Gottlieb-Daimler-Gymnasium in Stuttgart statt einer traditionellen Weihnachtsfeier dieses Jahr eine „Multikulturelle Feier zum Fest der Werte“. Glücklicherweise gab es so viel Protest, daß die Multi-Kulti Feier abgeblasen wurde, zumindest in der Kirche.

Ein Kinderzentrum der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Homburg/Saar organisierte dieses Jahr keinen Weihnachtsbasar, sondern einen „Markt der bunten Vielfalt“. In Bremen durfte eine Weihnachtsfeier nichts Religiöses enthalten. In Berliner Stadtteilen wurden die Weihnachtsmärkte unbenannt und so weiter.

Diese Angriffe auf Weihnachten geschehen allerdings nur in Bereichen, in denen nach politischen Kategorien entschieden werden kann. Denn in der normalen Welt erlebt Weihnachten einen Boom.

Im Jahr 2012 pilgerten nämlich 85 Millionen Menschen zu den deutschen Weihnachtsmärkten. Vor zwölf Jahren waren es nur 50 Millionen! Das ist ein Anstieg von 70 Prozent. 109fab9abe

Aus diesem Grund ist ein regelrechter Weihnachtsmarktwettbewerb zwischen den Städten entstanden. An der Spitze liegt nicht Nürnberg, sondern Köln mit 5 Millionen Besuchern. Kleinere Städte päppeln ihre Märkte auf, um Besucher anzulocken. Diese kommen inzwischen aus ganz Europa: Frankreich, den Niederlanden, Belgien. In Italien werden Bustouren zu den süddeutschen Weihnachtsmärkten organisiert.

Deutsche Weihnachtsmärkte: Exportschlager weltweit

Der allerbeste Weihnachtsmarkt ist natürlich nach wie vor der in Frankfurt am Main, und das wird sich wohl kaum ändern lassen. Die Finanz- und Handelsstadt Frankfurt wäre nicht Frankfurt, wenn es den Weihnachtsmarkt nicht zum Exportschlager gemacht hätte. So gibt es inzwischen den Frankfurter Weihnachtsmarkt in London und in Birmingham. Mini-Weihnachtsmärkte nach deutschem Stil gibt es inzwischen auch in den Vereinigten Staaten, Japan und Italien.

Südamerikanische Länder mit deutscher Einwanderung haben ebenfalls Weihnachtsmärkte im deutschen Stil, die von allen und nicht nur von Deutschstämmigen besucht werden. Denn eines ist für Brasilianer und Chilenen klar: Weihnachten ohne Tannenbaum, ohne „Stille Nacht“ und ohne Stollen ist nicht Weihnachten. geburt-christi-bethlehem-stall

Deutschland hat die weihnachtliche Kultur bis in die letzten Winkel dieser Erde beeinflusst.

Bachs Weihnachtsoratorium wird zu Weihnachten von Alaska bis Patagonien gehört. Auf der ganzen Welt hören die Menschen, wie die Regensburger Domspatzen oder die Wiener Sängerknaben „Oh, du fröhliche“ singen. Bayerische Kirchen mit Zwiebelturm in Schneelandschaft sind das Lieblingsmotiv für Weihnachtskarten auch in Ländern, die Weihnachten bei einer Hitze von über 30 Grad feiern müssen.

Der symbolisch dunkelste Tag des Jahres

Warum ist das so?  –  Deutschland bzw. der deutsche Kulturraum hat wohl am besten die psychologische Bedeutung von Weihnachten erfaßt: Der 24. Dezember ist symbolisch der dunkelste Tag des Jahres und der Winter ist schon so fortgeschritten, daß die Natur wie völlig ausgestorben aussieht.

Es ist also der Zeitpunkt des Jahres, in dem die Umwelt am bedrohlichsten ist und sich am wenigsten gütig und hilfreich für die menschliche Existenz zeigt. Just in diesem Moment wird ein Kind geboren, das die Verheißung mitbringt, das Böse zu besiegen und damit den Menschen neue Hoffnung und neuen Lebenssinn einhaucht. media-375476-2

Diese Botschaft ist so stark, daß sich ihr kaum jemand entziehen kann. Sie ist deshalb so stark, weil sie ein Grundbedürfnis des Menschen vollkommen befriedigt: Im Moment der tiefsten Not, der völligen Einsamkeit, der absoluten Hilflosigkeit kommt ein Retter.

Diese Botschaft ist so stark und tiefgreifend, daß das Weihnachtsfest immer neu bleibt.

Die Freude, die Hoffnung, der Trost dieser Begebenheit ist dermaßen überwältigend, daß seit hunderten von Jahren Musiker, Maler, Schriftsteller inspirieren ließen, große Kunstwerke zu erschaffen. Das Weihnachtsfest erzeugte eine Kultur, die fast die ganze Welt mit Reichtümern ausfüllt.

Ein ganzes Menschenleben reicht nicht aus, um alles kennenzulernen, was Menschen anlässlich Weihnachten erschaffen haben. Und die Deutschen dürfen stolz sein, besonders viel dazu beigetragen zu haben.

Weihnachtskultur bereitet Freude und Trost

Wenn man sich diese Kultur, die den Menschen seit zwei Jahrtausenden so viel Freude, Hoffnung und Trost bereitet hat, vor Augen führt, kann man im etwa ermessen, von welcher Bosheit, Verbitterung und Argwohn man ergriffen sein muß, diese ausradieren zu wollen.

Als die Engel die Geburt Christi den Hirten verkündeten, sangen sie „Gloria in excelsis Deo et in terra pax hominibus bonae voluntatis“: Durch Christus kommt also der Friede nicht zu allen Menschen, sondern zu denen guten Willens.

Das sollte für uns eine Warnung sein, denn obwohl Weihnachten und seine Kultur Milliarden von Menschen Freude bringt, gibt es unter uns welche, die dieses Fest samt der gesamten christlichen Zivilisation hassen und auslöschen wollen.

Heute Nacht dürfen wir uns aber freuen und ausgelassen Weihnachten feiern. Ich wünsche allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im Neuen Jahr!

Mathias von Gersdorff ist kath. Publizist und Leiter der Aktion „Kinder in Gefahr“ in Frankfurt

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“


Stuttgart: Multikultifeier als Ersatz fürs Weihnachtsfest wurde abgesagt

Das Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Gymnasium hat ein geplantes Multikultifest in einer Kirche abgesagt. Die Schulleitung begründete die Entscheidung mit einer Vielzahl von Protest-Mails. Akelei-DSC_0789-3-2

Anstatt einer christlichen Weihnachtsfeier wollte das Gymnasium zuvor eine multikulturelle „Feier der Werte“ in dem Gotteshaus abhalten. Damit sollte Rücksicht auf die nichtchristlichen Schüler genommen werden.

Aus Sicherheitsgründen soll die Feier nun im Schulgebäude stattfinden. Die Protest-Nachrichten seien von der Schule „als eine Art Drohkulisse verstanden“ worden, sagte ein Sprecher des Regierungspräsidiums in Stuttgart dem SWR. Die Entscheidung sei deswegen „nicht zu kritisieren“.

Organisiert wird die Veranstaltung von Vertretern der ökumenischen Fachschaft Religion und Ethik. Am Gymnasium „lernen Menschen aus über 20 verschiedenen Nationen“, heißt es auf der Internetseite der Schule. 

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Titus 2,11-14:

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. Sie erzieht uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben, während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: 2_atk2926-170x115

Auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Christus Jesus.

ER hat sich für uns hingegeben, um uns von aller Schuld zu erlösen und sich ein reines Volk zu schaffen, das ihm als sein besonderes Eigentum gehört und voll Eifer danach strebt, das Gute zu tun.


Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jesaja 9,1-6:

Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.

Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird. media-372742-2

Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers.

Jeder Stiefel, der dröhnend daherstampft, jeder Mantel, der mit Blut befleckt ist, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers.

Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.

Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Sein Vater ist ewig, Fürst des Friedens.

Seine Herrschaft ist groß, und der Friede hat kein Ende. Auf dem Thron Davids herrscht ER über sein Reich; ER festigt und stützt es durch Recht und Gerechtigkeit, jetzt und für alle Zeiten.

Der leidenschaftliche Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies vollbringen.