„Weihnacht“ von Emanuel Geibel

WEIHNACHT
Wie bewegt mich wundersam
Euer Hall, ihr Weihnachtsglocken,
Die ihr kündet mit Frohlocken,
Dass zur Welt die Gnade kam.
Weihnacht 2013.001
Überm Hause schien der Stern,
Und in Lilien stand die Krippe,
Wo der Engel reine Lippe
Hosianna sang dem Herrn.

Herz, und was geschah vordem,
Dir zum Heil erneut sich’s heute:
Dies gedämpfte Festgeläute
Ruft auch dich nach Bethlehem.

Mit den Hirten darfst du ziehn,
Mit den Königen aus Osten,
Und in ihrer Schar getrosten
Muts vor deinem Heiland knien.

Hast du Gold nicht und Rubin,
Weihrauch nicht und Myrrhenblüte:
Schütt‘ aus innerstem Gemüte
Deine Sehnsucht vor ihm hin!

Sieh, die Händchen zart und lind
Streckt er aus, zum Born der Gnaden,
Die da Kinder sind, zu laden:
Komm! Und sei auch du ein Kind!


CHRISTUS ist der Abglanz des Wesens und der Herrlichkeit Gottes

Heutige liturgische Festlesung der kath. Kirche: Hebr 1,1-6:

Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten;  zuletzt aber hat ER zu uns gesprochen durch den Sohn, den ER zum Erben des Alls eingesetzt und durch den ER auch die Welt erschaffen hat: 

ER ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens; ER trägt das All durch sein machtvolles Wort, hat die Reinigung von den Sünden bewirkt und sich dann zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.

ER ist umso viel erhabener geworden als die Engel   so wie der Name, den ER geerbt hat, ihren Namen überragt.
Denn zu welchem Engel hat ER jemals gesagt: Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt  –  und weiter: Ich will für ihn Vater sein, und ER wird für mich Sohn sein?

Wenn ER aber den eingeborenen Sohn wieder in die Welt einführt, sagt er: Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Israelische Regierung stellt gegenüber Abbas klar: Jesus war ein Jude

Auf Widerspruch und Spott bei der israelischen Regierung sind Äußerungen des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, über Jesus Christus gestoßen. accumulator_default_img

Abbas hatte in seiner Weihnachtsansprache gesagt: „In Bethlehem wurde vor 2000 Jahren Jesus geboren – ein Palästinenser, der die frohe Botschaft brachte und eine Führungsgestalt für Millionen weltweit wurde, so wie wir, die Palästinenser, 2000 Jahre später für unsere Freiheit kämpfen. Wir wollen so weit wie möglich in seine Fußstapfen treten.“

Der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Yigal Palmor, erklärte dazu dem Radiosender Arutz Scheva: „Abbas hätte das Neue Testament genauer lesen sollen, bevor er solch blanken Unsinn redet.“

In Anspielung auf eine Aussage Jesu am Kreuz an seine Henker sagte der Sprecher im Blick auf Abbas: „Wir vergeben ihm, denn er weiß nicht, was er tut.“  – Jesus sei eindeutig ein Jude gewesen.

Quelle: http://www.idea.de


Bischof Voderholzer im Regensburger Dom: „Das wichtigste Wort aller Worte ist GOTTES WORT“

Am ersten Weihnachtstag hat Bischof Rudolf Voderholzer mit den Gläubigen im Regensburger Dom das Hochfest zur Geburt Christi gefeiert.

Das Evangelium des Tages nach Johannes erzählt nicht das Geschehen im Stall von Bethlehem wie dies etwa bei dem Evangelisten Lukas der Fall ist. Johannes spricht vom schöpferischen Wort Gottes, durch das alles, was ist, geworden ist und das in Jesus Christus die verbindliche und sinnlich berührbare Gestalt des Menschen annahm.  borMedia1847901
 
Hierzu sagte der Bischof in seiner Festpredigt:

„Die wichtigsten Worte unseres Lebens können wir uns nicht selber sagen. Sie werden an uns gerichtet. Wir sind darauf angewiesen, dass sie uns einer sagt. Dazu zählt das ,Du‛ unserer Mutter und unseres Vaters, aus dem heraus wir zu uns selber finden.  Oder das Liebesbekenntnis, mit dem wir zueinander und zur Lebensfülle finden. Das wichtigste aller Worte aber, das an uns gerichtet werden kann, ist Gottes Wort, dass er uns liebt.“

Von einem herzerfrischenden Kompliment kann mancher tagelang leben. Gottes Liebeswort aber trägt ewig, weit über das Ende aller Tage hinaus. Mit seiner ganzen Existenz steht ER dahinter, so dass Johannes sogar schreiben kann: „Und Gott war das Wort.“

Dieses Wort ist in Bethlehem Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt bis zum Tod am Kreuz und zur Auferstehung.

Am Abend zuvor  –  am Heiligen Abend  – hatte Bischof Voderholzer eine Zufluchtsstätte der Caritas für Frauen in schwierigen Lebenslagen aufgesucht.

Zudem besuchte der Regensburger Bischof am Heiligen Abend Frauen und Männer, die zur Zeit im Strohhalm wohnen.

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg


Christmette im Regensburger Dom: „Offen sein für d a s Geschenk aller Geschenke“

Bischof Rudolf Voderholzer hat die Christmette mit den Gläubigen im vollbesetzten Regensburger Dom gefeiert. In seiner Predigt ermutigte der Bischof die Menschen, zu weihnachtlichen, zu neuen Menschen zu werden: Christmette Dom 2012

„Das Kind in der Krippe ist das Weihnachtsgeschenk schlechthin, das Urbild und die Quelle jeder Herzensgabe, mit der wir zum Weihnachtsfest Freude, Liebe und Zuneigung bekennen.

Öffnen Sie Ihr Herz für dieses Geschenk aller Geschenke. Nicht das Ansichreißen erlöst den Menschen. Kein Geld der Welt kann Glück, Lebensfülle oder Liebe kaufen. Alles, was im Leben wichtig ist, muss man sich vom Himmel schenken lassen.“

Der Christbaum ist wie ein sinnliches Bild weihnachtlichen Geschehens, ja der Geschichte Gottes mit den Menschen. Seine Kugeln verweisen auf den Apfel des Paradiesbaumes, den der alte Adam an sich riss. Seine Lichter durchdringen das Dunkel, das Adams Selbstherrlichkeit der Welt bescherte.

Die Kerzen stehen für den „neuen Adam“, für die Quelle allen Lichts, für Christus, geboren in Bethlehem; zu Deutsch: Brothausen, Haus des Brotes.  –  Darauf verweisen die Lebkuchen.

Die Sterne des Christbaums führen den Weg zum Kind in der Krippe, das ewiges Leben schenkt, immergrün wie die Tanne. Sein Holz deutet auf den Stamm des Kreuzes, an dem Christus seine Liebe zu den Menschen bis zum bitteren Tod erfüllte.

Der Regensburger Oberhirte erklärte:

„Der Christbaum des Petersplatzes in Rom stammt in diesem Jahr aus der bayerisch-böhmischen Grenzregion. Er ist ein wahrhaft grenzüberschreitender Baum, der die Universalität des göttlichen Geschenks beleuchtet. Gott meint jeden Menschen, wirklich jeden, zu allen Zeiten, überall und in jeder Phase des Lebens.“

Quelle (Text und Foto): Bistum Regensburg:

Dr. Veit Neumann
Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
Niedermünstergasse 2
93047 Regensburg


Der HERR tröstet sein Volk, ER erlöst Jerusalem; brecht in Jubel aus!

Heutige liturgische Festtags-Lesung der kath. Kirche: Jes 52,7-10:

Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Rettung verheißt, der zu Zion sagt: Dein Gott ist König.  top8_003

Horch, deine Wächter erheben die Stimme, sie beginnen alle zu jubeln. Denn sie sehen mit eigenen Augen, wie der HERR nach Zion zurückkehrt.

Brecht in Jubel aus, jauchzt alle zusammen, ihr Trümmer Jerusalems!

Denn der HERR tröstet sein Volk, ER erlöst Jerusalem. Der HERR macht seinen heiligen Arm frei vor den Augen aller Völker.

Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes.

Foto: Krippenmuseum in Telgte