70.000 Christen starben in diesem Jahr wegen ihres Glaubens

2013 wurden mindestens 70.000 Christen wegen ihres Glaubens getötet. Davon geht der Turiner Soziologe Massimo Introvigne (siehe Foto) aus. Er ist Koordinator der „Beobachtungsstelle Religionsfreiheit” in Italien. 1_0_759082

Im Gespräch mit Radio Vatikan sagt er, der gefährlichste Ort für Christen bleibe derselbe wie in den Vorjahren:

„Ich denke, der schlimmste Ort ist und bleibt Nordkorea. Das liegt daran, dass Christen willkürlich umgebracht werden, aber immer mit der Beschuldigung, sie seien Christen. Ich finde es aber persönlich spannend, dass es trotz der Abschottung des Landes immer noch viele Jugendliche gibt, die sich zum Christentum bekennen.

Die Staaten, die die USA aufzählen, sind aber nicht die einzigen, die schlimme Verbrechen gegen die Religionsfreiheit verüben. Es gibt Länder, die die Einschränkung von Religionsfreiheit auch durch Gesetze fördern. Ich denke hierbei an das Blasphemiegesetz in Pakistan. Da haben wir einen Fall wie den von Asia Bibi, bei der durch ein Gesetz Christen verfolgt werden.“

Ein weiteres Land sei Nigeria, das zu den reichsten Staaten Afrikas geworden sei und wo das Zusammenleben zwischen Religionsgemeinschaften hingegen immer schwieriger wird.

Doch auch im Westen gibt es Christenverfolgung, so der Turiner Soziologe:

„Ja, das gilt vor allem gegen Christen, aber im allgemeinen gegen Menschen, die religiös sind. Ich denke, Papst Franziskus hat das treffend in ,Evangelii Gaudium´ beschrieben, wenn er sagt, dass es Gesellschaften gibt, die die Religion auf eine rein private Ebene stellen und versuchen, Glaubende in Kirchen, Synagogen oder Moscheen sozusagen einzusperren, damit sie ja nicht in der Öffentlichkeit darüber sprechen. Ich bin beeindruckt von Papst Franziskus, wenn er ein altes Buch von Robert Hugh Benson [über den Antichrist] zitiert. In diesem Werk ,Der Herr der Welt´ wird genau die heutige Situation in Europa beschrieben.“

Quelle für Text und Foto: http://de.radiovaticana.va/news/2013/12/27/mindestens_70.000_tote_durch_christenverfolgung/ted-759082

Birgit Kelle zur FEMEN-Aktion während der Weihnachtsmesse im Kölner Dom

Es gibt Menschen, denen ist nichts heilig. Schon gar nicht der Glaube anderer Menschen. Man kann eigentlich nur den Kopf schütteln darüber, dass diese Damen meinen, sie würden damit für die Würde der Frau eintreten. Also ich muss mich dafür nicht nackt auf einen Altar stellen…

Muss man sich mit den Femen politisch auseinandersetzen? Nein. Ich unterhalte mich gerne auf Augen-, nicht auf Brusthöhe. Ich kann mit Nackten auf dem Altar nichts anfangen. 558387_344678045621010_604335282_a

Und ich weiß auch gerne, mit wem ich es zu tun habe. Wer sind diese Frauen, wer finanziert sie?

Das passt zur Femen-Dokumentation der australischen Filmemacherin Kitty Green, die jahrelang mit den Femen gereist ist und bei den Filmfestspielen in Venedig in diesem Jahr ihr Ergebnis präsentierte unter dem Titel „Die Ukraine ist kein Bordell“.

Auch dort spielt ein Mann die Hauptrolle: Viktor Swjazkij, der sich selbst vor laufender Kamera als „Patriarch“ der Gruppe beschreibt. Die Mädchen selbst erzählen, wie er sie anschreit.

Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt in ihrer Filmkritik: „Er brüllt herum, erniedrigt seine Aktivistinnen, beschimpft sie für ihre Feigheit, erinnert sie an die Dollarzahlungen, die sie bekommen haben. Und die Frauen geben schließlich vor der Kamera zu, wie abhängig und verängstigt sie zum Teil sind, auf welche absurde Weise die interne Machtstruktur der Gruppe deren offizieller Ideologie widerspricht  –  eine verwendet sogar die Wörter „Sklavin“ und „Stockholm-Syndrom“.

Ach Mädchen, habt ihr das wirklich nötig? –  Männerfantasien zu bedienen und das als sexuelle Befreiung der Frau zu verkaufen?

Ihr protestiert also gegen Heidi-Klum-Show, weil sie die Frau auf ihr Äußeres degradiert und zieht euch dafür nackt aus? – Also noch mehr Nacktbilder von Frauen, die um die Welt gehen. Männer, die glotzen.

Ja, da hattet ihr in Berlin vor dem Barbie-Haus doch wirklich der ganzen Familie was geboten. Während Mutti mit den Töchtern drinnen schminken war, konnte Vati draußen mit den Söhnen nackte Brüste gucken.

Gruppensex-Aktionen vor laufender Kamera als politischer Protest? Das stellt ihr euch also als die selbstbestimmte Sexualität von Frauen vor? Immerhin, ihr habt erkannt, dass die weibliche Anatomie als Waffe einfach unschlagbar ist. Ihr habt aufs Neue bewiesen, dass Frauen in der Tat sehr gut in der Lage sind, ihren Körper und ihre Sexualität einzusetzen, wenn es ihnen nutzt. Wem nutzt ihr?“

Den ganzen Beitrag finden Sie in diesem Debattenmagazin:
http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/7777-femen-aktion-im-koelner-dom


Orthodoxer Patriarch: Staat und Kirche müssen Ehe und Familie stärker fördern

Das Ehrenoberhaupt von weltweit rund 300 Millionen orthodoxen Christen, Patriarch Bartholomäus I. aus Istanbul, erwartet mehr Unterstützung für Familien. DSC05485

Dabei sei das biblische Menschenbild maßgeblich, wonach Gott die eheliche Gemeinschaft von Mann und Frau als „Keimzelle des Lebens“ und Quelle einer „seelisch und körperlich gesunden Entwicklung“ der Kinder wolle.

Das erklärte der Patriarch in seiner Weihnachtsbotschaft.

Deshalb sei es die Schuldigkeit der Kirche, aber auch „die Pflicht der Regierung jedes Volkes“, die Institution der Familie auf vielfältige Weise zu stärken:

„Wir sind uns sicher, dass alle geistlichen und kirchlichen Oberhäupter, wie einst die Hirten auf dem Feld, aber auch die Mächtigen der Welt die göttliche Wahrheit und Wirklichkeit kennen und anerkennen.“

In Familien, die Gott gefielen, könnten Kinder mit einem Gefühl der Sicherheit aufwachsen. Sie erlebten den „Schutz durch einen starken und schützenden Vater und eine liebende und sorgende Mutter“.

Quelle: http://www.idea.de


Unsere Hilfe steht im Namen des HERRN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 124 (123),2-3.4-5.7b-8

Hätte sich nicht der HERR für uns eingesetzt,
als sich gegen uns Menschen erhoben,
dann hätten sie uns lebendig verschlungen,
als gegen uns ihr Zorn entbrannt war.

Dann hätten die Wasser uns weggespült,
hätte sich über uns ein Wildbach ergossen.
Dann hätten sich über uns die Wasser ergossen,
die wilden und wogenden Wasser.

Unsre Seele ist wie ein Vogel dem Netz des Jägers entkommen;
das Netz ist zerrissen, und wir sind frei.
Unsere Hilfe steht im Namen des HERRN,
der Himmel und Erde erschaffen hat.


Berliner Polizei zieht ihr Warnvideo zum Taschendiebstahl nach Protesten zurück

Von Michael Leh

Die Berliner Polizei hat ein sehr gutes Kurzvideo zurückgezogen, mit dem in U-Bahnen vor Taschendieben gewarnt wurde. Das rund einminütige Video zeigte Originalaufnahmen von drei Taschendiebstählen aus einer Überwachungskamera.

Interessant zu sehen war insbesondere, wie zwei Täterinnen den Vorgang des Diebstahls mit einem losen Tuch oder Kleidungsstück so abdecken, dass niemand ihre Hände sieht, die nach der Geldbörse des Opfers greifen. f7e56f3557

Wer die lehrreichen Szenen gesehen hat, kann dadurch vielleicht auch eher bemerken, wenn ein Diebstahl in seiner Nähe passiert, das Opfer warnen oder als Zeuge dienen.

Auf dem Video waren die Gesichter zweier Täterinnen und eines Täters  –  dieser stahl einer alten Frau in einem Supermarkt  das Portemonnaie aus ihrer Einkaufstasche  –  unkenntlich gemacht. Man konnte jedoch vom übrigen Aussehen her vermuten, dass es sich bei den Dieben um Ausländer oder Personen mit Migrationshintergrund handelte.

Linkspartei und Türkenlobby führen Polizei am Nasenring vor

Sofort begannen deshalb türkische Verbandsverteter zu zetern. Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) forderte das sofortige Abschalten des Kurzfilms. Die Berliner Polizei stelle damit „Menschen nicht-deutscher Herkunft unter Generalverdacht“, behauptete  Ayse Demir vom TBB.

Eine „klischeehafte Darstellung“ und ein „einseitiges Täterbild“ könnten „nicht hingenommen“ werden, erklärte sie, obzwar es sich auf dem Video um echte Taschendiebe handelte und ausländische Taschendiebe in großer Zahl in Berlin einfallen.

Die Berliner Polizei muss inzwischen schon rumänische Polizisten als Berater und Helfer gegen das Heer von Dieben aus Rumänien einsetzen. Wie der Bund Deutscher Kriminalbeamter erklärte, lag der Anteil Nichtdeutscher unter den ermittelten Tatverdächtigen bei Taschendiebstahl in Berlin im Jahr 2012 bei 74 Prozent.

Doch laut TBB war das Video  „diskriminierend“. Ähnlich äußerte sich Hakan Tas von der Partei „Die Linke“ und Benedikt Lux von den Grünen. Banan Cayram von den Grünen erklärte die „interkulturelle Öffnung“ der Polizei für gescheitert.

Weder vom CDU-Innensenator noch einem CDU-Abgeordneten war etwas zur Unterstützung der Polizei zu hören. Wie diese mitteilte, wird künftig nur noch ein Video gezeigt, in dem deutsche Polizisten die Taschendiebe spielen. „Die Taschendiebe sind jetzt blond“, schrieb die „Berliner Zeitung“ sarkastisch.

Michael Leh ist politischer Journalist und lebt in Berlin

Erstveröffentlichung des Beitrags in der PAZ am 21.12. 2013


Wenn wir im Lichte leben, sind wir in Gemeinschaft mit Gott

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 1,5-10.2,1-2:

Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm.

Wenn wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit ihm haben und doch in der Finsternis leben, lügen wir und sind nicht in der Wahrheit. slider3-640x360
Wenn wir aber im Licht leben, wie ER im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander  –  und das Blut seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.

Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns.
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist ER treu und gerecht; ER vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.
Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns.

Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.

ER ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.