Syrien: Präsident Assad berichtet von seinem Brief an Papst Franziskus

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat sich in einem Brief an Papst Franziskus gegen jegliche äußere Einmischung in den Bürgerkrieg in seinem Land verwahrt. Er bekräftigte zugleich die Bereitschaft des Regimes, im Januar an der Friedenskonferenz in der Schweiz teilzunehmen. 1_0_759662

Entscheidend für eine friedliche Lösung sei es, den „Terrorismus“ der auf die Bevölkerung ziele, zu bekämpfen, hieß es in dem Schreiben, aus dem die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana am Sonntag zitierte. Länder, welche die Aufständischen militärisch und logistisch unterstützten, müssten damit aufhören. 

Assad spricht in seinem Schreiben der Haltung des Papstes in Hinblick auf den Konflikt in Syrien seine „Anerkennung“ aus. Der Vatikan hatte den Erhalt des Briefes bereits am Samstag bestätigt, ohne auf dessen Inhalt einzugehen.

Papst Franziskus hatte in seiner Botschaft am ersten Weihnachtstag in einem starken Appell zu Frieden in Syrien und in Afrika aufgerufen.

Quelle (Text/Foto) http://de.radiovaticana.va/news/2013/12/29/syrien:_assad_gibt_inhalt_des_briefes_an_papst_bekannt/ted-759662


Der Regensburger Bischof feierte zum Jahresschluß ein Pontifikalamt

Bevor Regensburger Katholiken die Silvesterfeier am 31. Dezember mit ihren Freunden und Verwandten begannen, feierten sie zuvor das traditionelle Pontifikalamt zum Jahresschluß im Dom St. Peter.

So war die altehrwürdige Kathedrale bis zum letzten Platz gefüllt, als Bischof Rudolf Voderholzer mit dem Domkapitel in das Gotteshaus einzog, um die Feier zu zelebrieren. Dom Silvester

Nach dem Wortgottesdienst folgte die Aussetzung des Allerheiligsten mit eucharistischer Prozession. Der Ferienchor der Regensburger Domspatzen unter Leitung von Domkapellmeister Prof. Roland Büchner und mit Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber (Orgel) gestalteten das Pontifikalamt musikalisch.

Die Feier endete mit dem Gruß an die Gottesmutter in der Vierung des Domes.

In seiner Predigt stellte Bischof Rudolf Voderholzer heraus, daß jeder Augenblick der Geschichte von der göttlichen Schöpfermacht getragen und gehalten werde:

„Gott ist nicht wie ein Uhrmacher, der das komplizierte Räderwerk der Weltenuhr einmal konstruiert und sie dann aufgezogen, dann aber sich selbst überlassen hätte. Gott ist jedem Augenblick gleichzeitig“, erklärte der Bischof und  erklärte weiter, daß Gott seine Schöpfung immerfort trage und erhalte und ihr als schöpferischer Geist innewohne.

Gerade daher könne auch eine Entwicklung bzw Evolution Ausdruck der Schöpfermacht Gottes sein. Aus alttestamtentlich-biblischer Sicht sei es daher konsequent, daß im frommen Judentum die Jahre nach der Schöpfung gezählt werden.

Gleichwohl zählten die Christen die Jahre nach der Geburt Christi. Diese Zeitrechnung habe sich weltweit durchgesetzt und sie habe auch neuzeitlich alle Versuche, sie zu ersetzen oder ihre christliche Herkunft zu leugnen, überstanden:

Nun komme das Jahr des Heils 2014 nach Christi Geburt. Bischof Rudolf riet den Gläubigen immer wieder darüber nachzusinnen, was jeder Tag für Tag auf Briefköpfen, Banküberweisungen etc. zum Ausdruck bringt und bekennt: „Christus ist die Mitte der Geschichte, ihr Dreh- und Angelpunkt!“

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg

 


Wo komm ich her? – Wo geh ich hin?

1. Wo geh‘ ich hin?
Folg‘ ich den Wolken?
Wo ist der Weg, den ich nicht seh‘?
Wer weiß die Antwort auf meine Frage,
Warum ich lebe und vergeh‘?

DSC_0062

2. Wo geh‘ ich hin?
Folg‘ ich den Kindern?
Seh’n sie den Weg, den ich nicht seh‘?
Gibt mir ihr Lächeln etwa die Antwort,
Warum ich lebe und vergeh‘?

3. Wo geh‘ ich hin?
Folg‘ ich dem Herzen?
Weiß meine Hand, wohin ich geh‘?
Warum erst leben, um dann zu sterben?
Ich weiß nicht recht, ob ich das je versteh‘!

Wo komm ich her? Wo geh ich hin?

Sagt wozu? Sagt wohin? Sagt worin liegt der Sinn?

Stück aus dem Musical „Hair“


Mit GOTTvertrauen ins Neue Jahr!

Ich sagte zu dem Engel,
der an der Pforte des neuen Jahres stand:
Gib mir ein Licht,
damit ich sicheren Fußes der Ungewißheit
entgegengehen kann!

051
Er aber  antwortete:
Gehe nur hinein in die Dunkelheit
und lege deine Hand in die Hand Gottes!
Das ist besser als ein Licht
und sicherer als ein bekannter Weg!

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Das schnellste Wi-Fi der Welt wird derzeit in Israel entwickelt

Im Industriegebiet der israelischen Hafenstadt Caesarea entwickelt die Firma Wilocity, was sie selbst als „das erste Multi-Gigabit Wireless Chipset“ bezeichnet. Die Chips werden Daten mit einer Geschwindigkeit von sieben Gigabit pro Sekunde übertragen können, was fast 25-mal schneller ist als das derzeitige schnellste Wi-Fi für den Heimgebrauch.

Damit könnten Nutzer einen zweistündigen Film in HD in 2,2 Minuten herunterladen, 14 mit dem Internet-verbundene Geräte simultan nutzen oder zehn Lieder in 1,4 Sekunden herunterladen.

Die Firma hat 105 Millionen US-Dollar an Finanzierung erhalten, was die Zuversicht der Investoren in den Erfolg der neuen Chips widerspiegelt.

Die neue Technologie wird außerdem den Vorteil haben, dass die Wi-Fi-Bandbreite nicht unter den Nutzern aufgeteilt wird, wie es derzeit der Fall ist, weswegen die einzelnen Nutzer eines Netzwerks oftmals nur eine langsame Internetverbindung haben.  

Einen Nachteil haben die neuen Chips allerdings: Router und Computer müssen sich im selben Raum befinden. Zwar liegt die Reichweite bei 100 Metern, aber die Übertragung funktioniert nicht durch Wände oder andere physische Hindernisse hindurch.

Quelle: Israelische Botschaft  – Foto: Stuart Miles


IGFM-Aktion: Mützen für Bürgerrechtler im Iran – Protest gegen Kälte im Knast!

Aufruf der IGFM (Intern. Gesellschaft für Menschenrechte):

Die Regierung der Islamischen Republik Iran hält im für Folter berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran Bürgerrechtler, Frauenrechtlerinnen und Aktive der iranischen Menschenrechtsbewegung willkürlich gefangen – ohne ausreichenden Schutz gegen die winterliche Kälte. Fokus-menschenrechte-IGFM_2_02

Fast alle bisherigen und dazu die neu verhafteten politischen Gefangenen sind noch immer im Gefängnis, obwohl der frisch gewählte Präsident Hassan Rohani ihre Freiheit versprach. Eine Besserung der Menschenrechtslage im Iran ist bisher nicht ansatzweise in Sicht.

Deshalb rufen wir Sie auf: Verleihen Sie Ihrem Protest Ausdruck – protestieren Sie direkt beim iranischen Botschafter in Berlin. Senden Sie ihm Mützen, Schals und Handschuhe. Denn die politischen Gefangenen werden unter der klirrenden Kälte des Winters im iranischen Evin-Gefängnis besonders leiden.

Winterliche Kleidung und Decken sind Mangelware. Das muss nicht so bleiben.

Fordern Sie den iranischen Botschafter Sheikh Attar auf, die Sendungen direkt in das Gefängnis nach Teheran weiterzuleiten – am besten unzensiert mit diplomatischer Post.

Sie erreichen den iranischen Botschafter wie folgt:
S. E. Herrn Alireza Sheikh Attar
Botschaft der Islamischen Republik Iran
Podbielskiallee 67
14195 Berlin

Wie schreibe ich einem Gefangenen?

Politischen Gefangenen zu schreiben, ist eine einfache und wirkungsvolle Hilfe. Kosten und Zeitaufwand sind gering, und die Gewissheit, einem Menschen in Not geholfen zu haben, ist sehr befriedigend. Post an politische Gefangene ist oft ein wirksamer Schutz gegen Misshandlungen. Die Post zeigt dem Gefängnispersonal und den Behörden, dass ein Gefangener im Ausland bekannt ist. Es ist für einen Gefangenen immer ein freudiges Ereignis, wenn er Post erhält oder wenn er erfährt, dass jemand ihm geschrieben hat – selbst dann, wenn ihm die Post nicht ausgehändigt wird.

[Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen …]

Möchten Sie politischen Gefangenen im Iran schreiben?

Unter den folgenden Links finden Sie weitere Infos – und am Ende der jeweiligen Seite – die Haftadressen von Iranern, die in der Islamischen Republik willkürlich gefangen gehalten werden.

 

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Borsigallee 9, 60388 Frankfurt am Main
Tel.: 069-420108-0, Fax: 069-420108-33, info@igfm.de, www.menschenrechte.de


„Die Antichristen kamen aus unserer Mitte, doch sie gehörten nicht zu uns“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 2,18-21:

Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, daß der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichristen gekommen. Daran erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist.  polskaweb

Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie gehörten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehört hätten, wären sie bei uns geblieben. Es sollte aber offenbar werden, daß sie alle nicht zu uns gehörten.

Ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist, und ihr alle wisst es. Ich schreibe euch nicht, daß ihr die Wahrheit nicht wisst, sondern ich schreibe euch, daß ihr sie wisst und daß keine Lüge von der Wahrheit stammt.