„Die Antichristen kamen aus unserer Mitte, doch sie gehörten nicht zu uns“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 2,18-21:

Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, daß der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichristen gekommen. Daran erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist.  polskaweb

Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie gehörten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehört hätten, wären sie bei uns geblieben. Es sollte aber offenbar werden, daß sie alle nicht zu uns gehörten.

Ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist, und ihr alle wisst es. Ich schreibe euch nicht, daß ihr die Wahrheit nicht wisst, sondern ich schreibe euch, daß ihr sie wisst und daß keine Lüge von der Wahrheit stammt.


3 Kommentare on “„Die Antichristen kamen aus unserer Mitte, doch sie gehörten nicht zu uns“”

  1. hannes sagt:

    Jetzt können wir wieder eine theologische Diskussion führen, wann, wo und wie der
    Antichrist wirkt …! Ich denke wir müssen auch diese Aussage aus dem Joh. Evangelium, genauso wie auch viele andere Ausagen der Bibel, immer in einem größeren Zusammenhang sehn.
    1) Gott als unseren himmlischen Vater oder Eltern, als den Schöpfer und wir als seine
    Kinder
    2) die Trennung von Gott, beschrieben im biblischen Sündefall, was letzt Endes zu all der
    Verwirrung und Leid in der Geschichte geführt hat
    und schließlich
    3) den Prozeß der Vorsehung bzw Wiederherstellung, welcher im Erscheinen des Messias
    seine Erfüllung findet, d.h. die Erfüllung der in das erste Menschenpaar hineingelegte
    3 Segnungen : seid fruchtbar, mehret Euch und macht Euch die Erde untertan …

    Nur dieser geschichtliche Prozeß läuft nicht so automatisch, sondern kann nur in der
    Erfüllung, daß der Mensch seiner Verantwortung gerecht wird, vorrangebracht werden.
    Als es alttestamentaisch noch um ‚Aug um Aug‘ ging, oder ‚Zahn um Zahn‘, so wurde dies
    neutestamentarisch durch die „Liebe zu Gott und die Liebe zu den Menschen“, verbunden
    mit „Vergebung“, und “ Liebe Deine Feinde“ , …, ersetzt.
    Ergo, das NT ist im Prinzip nur eine Verlängerung des AT, verbunden mit einem neuen
    Gottesverständnis welches wiederrum im „Herrn d.. Wiederkunft“ in den sog. letzten Tagen
    zur Erfüllung gebracht wird. Schließlich wird man dann zeitversetzt von einem sog. ET
    (d.h. „Erfülltes Testament“ ) sprechen.

    Und jetzt bezogen auf den Antichristen ( Satan ) , dieser begleitet doch die Menschheit schon seit Beginn, und nicht nur das, sondern er wird sogar als Herrscher dieser Erde angesehn;
    nicht zuletzt spricht doch Jesus selbst vom ‚Vater der Lüge‘, der die Menschheit ständig verführt.
    Dabei geht es doch nicht um Ausgrenzen von Menschen, sondern vielmehr um das eigene
    Verständnis unserer Kindschaft Gottes, und dazu stellt sich jetzt die Frage, auf welche Seite stellen wir uns …!? Dies ist der Urkonflikt aber auch gemäß unseres freien Willens, die
    ureigenste pers. Herrausforderung und auch Verantwortung, sich dieser Frage zu stellen,
    Esotherische Pseudoantworten gibt es genug und tragen oftmals nur zur Verwirrung bei.

    Die zentrale Frage, warum überhaupt Religionen entstanden sind und welche Antworten sie uns geben, diese Frage möchte ich zumindest mal für das kommende Jahr in den Raum stellen, und wünsche Allen ein gesundes und Gott gesegnetes
    Neues Jahr 2014
    Mit Grüssen
    Hannes .

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  2. heureka47 sagt:

    Wir sollten unsere Mitmenschen nicht ausgrenzen, nicht verurteilen, nicht schlecht über sie reden oder denken – auch wenn wir der Meinung sind, sie sind dem „Antichristen“ verfallen“. Das muß nicht endgültig sein. Jeder Mensch hat den unverlierbaren göttlichen „Funken“ bei sich, der das Potenzial behält, erweckt zu werden.

    ALLE gehören zu „uns“! Wir sind ALLE in Wahrheit, im Kern, Kinder des Höchsten – und wir sollten im Sinne der bedingungslosen Liebe des himmlischen Vaters niemanden aufgeben, preisgeben, ausgrenzen oder verurteilen!

    Der „Antichrist“ hat keine eigene Macht! Er hat keine eigene „Substanz“, sondern ist in Wahrheit nur ein SYMPTOM von Krankheit, welches durch die grundlegende Heilung in jedem Falle verschwindet!

    Die grundlegende Heilung ist Teil / Ergebnis der GANZ-Werdung des Menschen – üblicherweise durchzuführen in der Phase der Pubertät, im konkreten Wechsel vom „Kind“ zum – wahren – „Erwachsenen“. Im „Übergangsritual“, der „Initiation“ – der Einweihung in die höhere (Bewußt-)Seins-Ebene, zum „Höheren / wahren Selbst“, dem „Christus-Bewußtsein“.

    Zu diesem Prozeß gehören

    – das Überwinden von Angst,
    – das Eintauchen in das Unbewußte,
    – das Kennenlernen der Höheren Bewußtseins-Ebene,
    – die Vereinigung mit der höheren Bewußtseins-Ebene,
    – die Identifikation mit der KRAFT;
    – das Grundreinigen des (Unter-)Bewußtseins und
    – die anschließende kontinuierliche Reinhaltung des (Unter-)Bewußtseins.

    Frohes Neues Jahr!

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