Das CHRISTLICHE FORUM im Jahr 2013 im Lichte der WordPress.com-Statistik

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen JAHRESBERICHT für dieses Blog erstellt.

Hier folgt ein Auszug aus der Statistik:

Dieses Blog wurde in 2013 etwa 620.000 mal besucht. Es gab in diesem Jahr 2.665 neue Beiträge, damit vergrößerte sich das Archiv dieses Blogs auf 6.121 Beiträge.

Es wurden 983 Bilder hochgeladen, das ergibt insgesamt 275 MB Bilder. Dies entspricht etwa 3 Fotos pro Tag.

Klicke hier, um den vollständigen Bericht zu sehen.


Kurioses Medientheater: Bestimmen Fußballer jetzt die politischen Themen?

Mathias von Gersdorff

Die „GroKo“ bzw. Große Koalition führt einen völlig neuen politischen Stil in Deutschland ein: Fußballer bestimmen die politischen Themen. 

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Manuela Schwesig, die neue Bundesfamilienministern, fordert die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare. Der Grund für ihren Schritt: Ein Fußballer hat vor wenigen Tagen in der Öffentlichkeit erklärt, er sei homosexuell.
Nicht nur die Forderung ist grotesk und absurd, auch die Vorgehensweise nimmt einem die Spucke weg.

Dass das „Outing“ eines ehemaligen Fußballers zu einer dermaßen gravierenden politischen Forderung führt, das zeigt, dass Manuela Schwesig als Politikerin völlig ungeeignet ist.

Das Fatale daran ist, dass sich wohl kaum ein Politiker beschweren wird, jedenfalls nicht aus der eigenen Partei, der SPD.

Was wäre passiert, wenn z.B. Willy Brandt die Anerkennung der DDR verlangt hätte, weil sich ein Fußballer zum Kommunismus bekennt?   

Wie hätte man reagiert, wenn Helmut Schmidt die westlich-atomare Abrüstung und die Verschrottung der Pershing-Raketen gefordert hätte, weil sich ein Fußballer als Pazifist artikulierte?

Wie hätte die Öffentlichkeit auf die Ankündigung Gerhard Schröders reagiert, den Kosovo-Krieg zu beenden, weil sich ein prominenter Kicker als proserbisch outete?

Die Reaktionen der Medien auf das „Coming Out“ des Fußballers sind von einer aberwitzigen Übertreibung geprägt. Offensichtlich handelt es sich um eine inszenierte Kampagne.

Dass sich Politiker an einem solchen stupiden Spektakel beteiligen, dokumentiert eindringlich, wie verkommen das geistige Niveau und die politische Kultur hierzulande ist.

Mathias v. Gersdorff ist kath. Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“

HINWEIS auf einen bemerkenswerten Kommentar zu diesem Thema in der FAZ: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/coming-out-die-rocky-horror-hitzlsperger-show-12744517.html


Im „Ländle“ wächst der Widerstand gegen den rotgrünen „Bildungsplan 2015“

Von Christa Meves

Die Landesregierung in Baden-Württemberg hat fünf Leitprinzipien des Bildungsplans 2015 entworfen, in denen flächenübergreifend die Akzeptanz sexueller Vielfalt angekündigt wird.  untitled

Darunter ist u.a. Folgendes zu verstehen: „Schülerinnen und Schüler kennen die verschiedenen Formen des Zusammenlebens von/mit LSBTTI-Menschen und reflektieren die Begegnungen in einer sich wandelnden globalisierten Welt.“ (LSBTTI bedeutet: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, trans- und intersexuelle Menschen).

Weiter heißt es: „Schülerinnen und Schüler reflektieren die Darstellung von Geschlechterrollen und sexueller Vielfalt in Menschen und Werbung und entwickeln eine Sensibilität für Stereotype.“

Unzweifelhaft ist mit dem Wort „Stereotype“ die Verbindung zwischen Mann und Frau und die traditionelle Familie gemeint. Den Kindern sollen also per obligatorischem Schulunterricht die bisher vom Grundgesetz geschützte familiäre Lebensform in Zweifel gesetzt und eine sog. „sexuelle Vielfalt“ schmackhaft gemacht werden. Das ist ein unzulässiger ideologischer Übergriff.

Warum geben sich die Regierenden so viel Mühe, per Schule die von der Mehrheit gewünschte Lebensform auszuhebeln?

Über Lesbos, Schwulsein, Bi-und Transsexualität als Optionen soll nun informiert werden, insgesamt über Gender

Foto: K. Ruprecht

Foto: K. Ruprecht

-Mainstreaming durch „flächenübergreifenden“ Sexualkundeunterricht schon vom Grundschulalter ab.

Dergleichen Freizügigkeit kann gewiss nicht bewirken, daß Wiegen gefüllt werden, wohl aber den Wunsch wecken, sich bald in all den so empfohlenen „Spielarten“ des Sex zu betätigen.

Im frisch ergrünten Baden-Württemberg sollen Schülerinnen und Schüler  –  den fortschrittlichen Bundesländern Berlin und NRW auf diesem Sektor folgend  –  nun „selbstbestimmte Konsumentscheidungen“ treffen. Aber den Beipackzettel über die schädlichen Nebenwirkungen suchen die entmachteten Eltern vergeblich…

Testfrage: Wie mag die Gedankenwelt von Akteuren aussehen, die  den Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern solche Richtlinien durch einen obligatorischen Sexualkundeunterricht aufzwingen wollen?

Immerhin hat sich eine Widerstandsbewegung gebildet. Sie versucht  im dortigen Landtag wirksam zu werden. Dazu bedarf es vieler Stimmen.

Sie können bei diesem Protest gegen den Bildungsplan mitmachen und ihn an Freunde und Bekannte weiterleiten:         

https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

PS: Siehe zudem hier unser Bericht vom 14. Dezember 2013 über diese Petition: https://charismatismus.wordpress.com/2013/12/14/petition-gegen-rotgrune-sex-indoktrination-in-schwabischen-schulen/


Fakten zu Kirchenhaß und Christenverfolgung im Spanischen Bürgerkrieg

Der seit Jahrzehnten  – nicht zuletzt wegen seiner Beiträge zu militärgeschichtlichen Fragen  –  bekannte Jesuitenpater Lothar Groppe SJ schrieb am 2.1.2014 einen Leserbrief an die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS).

Darin informierte er über die Opfer der kommunistischen Katholikenverfolgung zur Zeit des Spanischen Bürgerkriegs.marin

Der katholische Geistliche  –  er ist ein Sohn des in der Nazi-Diktatur verfolgten Generalleutnants und Widerständlers Theodor Groppe (siehe Foto)  –  reagierte damit auf einen FAS-Artikel mit dem Titel „Franco ging über ins Bewußtsein der Menschen“ vom 29.12.2013. 

Wir dokumentieren den vollen Wortlaut der Stellungnahme von Pater Groppe (siehe Foto): 

„Bei den Fragen von Yvonne Staat zu Georg Pichlers  Buch „Gegenwart der Vergangenheit“ fällt auf, dass sie doch recht einseitig gestellt sind. Im Deutschen gibt es den schönen Spruch: „Eines Mannes Rede ist keines Mannes Rede, man muß sie hören alle beede.“ DSC_0517

Als juahrzehntelanger Leser verschiedener Tageszeitungen fiel mir auf, dass es üblich war und ist, von der Franco-Diktatur zu sprechen. Von Stalin- oder Tito-Diktatur ist normalerweise nie die Rede. Als 21-maliger „Gast“ der Gestapo bin ich wohl kaum als Neo-Nazi einzustufen.

Frau Staat ist wahrscheinlich nicht bekannt, dass durch die „demokratischen“ und sicher edlen Rotspanier 12 Bischöfe (das „Lexikon für Theologie und Kirche“ spricht von 11 Bischöfen), 5255 Pfarrer, 2492 Mönche, 283 Nonnen und 294 Novizen erschossen, zu Tode gefoltert oder auf andere Weise ermordet wurden.

Der Erzbischof von Valladolid, Antonio Garcia Y Garcia, urteilte am 3.1.1947: „Die nationale Erhebung war in ihrem Wesen und in ihren grundsätzlichen Linien und in ihrer Gesamtheit eine legitime und völlig gerechte Erhebung zur Verteidigung der Religion und des Vaterlandes.“

Im Juli 1977 hielt ich in Sigüenza Vorträge und zelebrierte auch in der dortigen Kathedrale. Der Bischof von Sigüenza wurde im Bürgerkrieg ermordet und die dortigen Geistlichen sprachen von 12 ermordeten Bischöfen. Bleiben wir bei 11 Bischöfen.

Kein Kenner der damaligen Situation ist sich im unklaren, dass der Sieg der Roten zur Bolschewisierung Spaniens und wohl auch Frankreichs geführt hätte. Das übrige Europa hätte sich kaum der Bolschewisierung von West und Ost erwehren können.

Es ist unbestreitbar, dass es auf beiden Seiten zu Grausamkeiten und fürchterlichen Exzessen gekommen ist, was in Bürgerkriegen nahezu immer geschieht. Ein Vetter meiner Mutter wurde im Ruhrkampf gefesselt in die Ruhr gestürzt, nachdem man ihm vorher noch die Hände abgehackt hatte.

Wer nicht ideologisch verzurrt ist, sucht nicht Fehler und Verbrechen nur auf einer Seite, wie dies bei „Spätgeborenen“ nicht selten geschieht.“

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Drei Polizeischüler bzw. Lebensretter werden „Hamburger des Jahres 2013“

Zum 15. Mal ehrte der Fernsehsender Hamburg 1 besondere Persönlichkeiten der Stadt.

Die große Gala fand gestern Abend im Hotel Atlantic Kempinski statt. In sechs verschiedenen Kategorien wurde der „Hamburger des Jahres 2013“ gekürt. hamburger-des-jahres-b

In der Kategorie „Fairness und Courage“ ging der Preis in diesem Jahr an die drei Hamburger Polizeischüler Kim Scheuer, Laura-Marie Winkel und Maximilian Spitta. Die Laudatio hielt der 1. Bürgermeister Olaf Scholz.

Begründung der Jury:

Als ein 52-jähriger Mann am 25. August dieses Jahres während der Cyclassics einen Herzinfarkt erleidet, greifen die drei jungen Polizeischüler ein.

Die Drei waren im Rahmen ihrer Ausbildung bei den Cyclassics für Verkehrsmaßnahmen eingesetzt. Plötzlich hörte Kim Scheuer (Polizeianwärterin, 4. Semester) hinter sich ein lautes Scheppern.

Am Boden sah sie einen Fahrradfahrer liegen; der 52-jährige Cyclassics-Teilnehmer Ralf L. hatte einen Herzinfarkt erlitten.

Kim Scheuer und ihre Kollegin Laura-Marie Winkel bringen den Mann in die stabile Seitenlage, stützen seinen Kopf und lösen seinen Helm. Sie rufen ihren Kollegen Maximilian Spitta zur Hilfe.

Maximilian Spitta ist ebenfalls Polizeischüler im 4. Semester. Er beginnt mit der Mund-zu-Mund Beatmung. Wie lange der Einsatz gedauert hat, können die Lebensretter heute nicht mehr sagen. Sekunden oder Minuten?

Wichtig war für sie nur die Tatsache: Der Mann hat Dank ihrer Reanimation überlebt und konnte sicher in ein Krankenhaus gebracht werden. Ralf L. ist heute wieder auf dem Weg der Besserung.

Quelle für Text und Foto: http://www.hamburg.de/polizei/nofl/4238954/hamburger-des-jahres-a.html


Ehem. BDI-Präsident Henkel will bei der Europawahl für die AfD antreten.

Der ehem. Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dr. Hans-Olaf Henkel, ist der Alternative für Deutschland (AfD) beigetreten. Damit sei nun klar, daß Henkel für die Partei bei der Europawahl antreten wolle, berichtet Focus. timthumb

Die AfD will am 25. Januar in Aschaffenburg ihre Kandidaten für das Europaparlament wählen.

Henkel hatte die Euro-Kritiker bereits seit längerem unterstützt und war auch als Gast auf dem Gründungsparteitag im vergangenen Jahr in Berlin. Die AfD hatte er dabei stets gegen Vorwurf des Rechtspopulismus verteidigt.

„Es gibt dafür keinen Beweis“, sagte Henkel im vergangenen September. Dies sei der für Deutschland typische Versuch, einen politischen Konkurrenten mundtot zu machen.

Scharfer Kritiker der Euro-Politik

Medien spekulierten bereits seit Gründung der AfD über einen Beitritt des Wirtschaftsexperten. „Wenn ich für die AfD antrete, dann, deshalb, um Europa vor dem Euro zu retten, politisch wie ökonomisch“, sagte Henkel im Dezember. Die Partei sei die einzige, die in Europa für Wettbewerb und Eigenverantwortung eintrete.

Im Vorfeld hatte der Berliner Landesverband der AfD angekündigt, Henkel als Spitzenkandidat für die Europawahl gewinnen zu wollen. Laut dem Chef des Landesverbands, Günter Brinker, sei Henkel „das ideale Aushängeschild für uns, kompetent und prominent“.

Dr. Henkel war zwischen 1995 bis 2000 Präsident des BDI (Bundesverband der Dt. Industrie). In dieser Zeit hatte er sich noch für den Euro stark gemacht. In den vergangenen Jahren hatte er seine Meinung dazu jedoch grundlegend geändert. Zuletzt stellte er im Juli 2013 sein Buch, „Die Euro-Lügner“ vor

Bereits 2010 hatte Henkel unter dem Titel „Rettet unser Geld: Deutschland wird ausverkauft“ die Euro-Rettung kritisiert.

Quelle: Wochenzeitung „Junge Freiheit“


Kath. Erzbischof warnt den Westen vor radikal-islamischer Entwicklung in Syrien

Christen in Syrien “hoffen, dass die Konferenz Genf 2 für Syrien Perspektiven der Demokratie, der Freiheit und der Gleichheit schafft“.

Deshalb wird jedes islamistische Bestreben und die Einführung der Sharia als Quelle der Rechtssprechung abgelehnt, weil diese die Christen bestenfalls zu einer „geschützten Minderheit” degradieren wurde. 02a1c5407f

Dies betont der syrisch-katholische Erzbischof Jacques Behnan Hindo von Hassakè-Nisibi gegenüber dem kath. Nachrichtendienst Fides.

“Die Christen”, so erklärte der Erzbischof, “würden sich freuen, wenn die so genannte Revolution den Weg für Demokratie und Freiheit ebenen würde. Doch derzeit haben sich auch die Oppositionsgruppen, die mit der Free Syrian Army in Verbindung stehen  –  und gegenüber den Dschihadisten als moderat gelten  –  unter die islamistische Flagge gestellt und fordern die Anwendung der Scharia im neuen Syrien, da dies die Mehrheit so wünsche. Eine solche Perspektive können Christen nicht akzeptieren”.

Ägypten steht mahnend  vor Augen

Nach Ansicht von Erzbischof Hindo “begünstigen die USA, Saudi Arabien und die Türkei in Syrien eine Entwicklung, wie sie bereits in Ägypten stattgefunden hat. Und wir haben gesehen, wie das endet”.

Viele syrische Islamisten schließen sich den Positionen der Muslimbrüder an, doch Christen können eine solche Entwicklung nach Ansicht des Erzbischofs nicht tolerieren, denn sie würde zu ihr zu einer geduldeten Minderheit machen und damit die historische Entwicklung des Landes umkehren:

„Das kleinere Übel wählen: Assad“

“In Syrien waren Christen stets wesentlicher Bestandteil der gemeinsamen Heimat, gleichberechtigte Bürger und nicht Minderheit. Nach Ende des französischen Protektorats hatten sich die Syrer für ein säkulares und demokratisches System entschieden, vor das von der Baath-Partei auferlegte Regime begann”.

Jenen, die weiter behaupten, Christen stünden voll auf der Seite des Assad-Regimes, antwortet Erzbischof Hindo:

“Zu Beginn der Demonstrationen gegen die Regierung forderten die Demonstranten Freiheit, Demokratie und das Ende der Korruption. Dann hat man uns die Revolution gestohlen. Das syrische Volk lehnt Barbarei und Tyrannei unter dem Deckmantel der Religion ab. Und zwischen zwei Übeln ist es nur menschlich, wenn man das kleinere wählt”.