Führender Evangelikaler kritisiert grün-roten „Bildungsplan 2015“ in Baden-Württemberg

Kritik an der Absicht der grün-roten Regierungskoalition in Baden-Württemberg, die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ zu einem Schwerpunkt im Bildungsplan zu machen, hat der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, geübt. 1511

In der ZDF-Nachrichtensendung „Heute-journal“ sagte er am 10. Januar: „Nach dem Grundgesetz und der Landesverfassung müssen Ehe und Familie absolute Priorität haben.“

Im Bildungsplan hingegen werde eine gleichwertige Darstellung von homosexuellen Beziehungen mit der Ehe angestrebt. Gegen Teile des Entwurfs wenden sich auch die evangelischen Landeskirchen und die katholische Kirche in Baden-Württemberg.

Kinder und Jugendliche dürften bei der Suche nach ihrer sexuellen Identität nicht beeinflusst werden: „Jeder Form von Funktionalisierung, Instrumentalisierung, Ideologisierung und Indoktrination ist zu wehren.“

Eine Petition an den Landtag, in der vor einer „pädagogischen, moralischen und ideologischen Umerziehung“ gewarnt wird, haben bis zum Mittag des 11. Januar mehr als 92.000 Bürger unterschrieben. Eine Gegenpetition, die die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Lernziel unterstützt, hatte zum selben Zeitpunkt rund 27.000 Befürworter.

Quelle: http://www.idea.de

UNSER GRUNDSATZ-Artikel hierzu: https://charismatismus.wordpress.com/2014/01/11/elternrecht-die-kath-kirche-bekraftigt-das-naturliche-erziehungsrecht-der-eltern/

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8 Kommentare on “Führender Evangelikaler kritisiert grün-roten „Bildungsplan 2015“ in Baden-Württemberg”

  1. […] Führender Evangelikaler kritisiert grün-roten “Bildungsplan 2015″ […]

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  2. Nonnen sagt:

    Die eigentümliche Reduzierung des Menschen auf seine Sexualität erfasst neuerdings nahezu alle Bereiche. Hoffentlich wird bald in Deutschland eine
    Aufklärung erfolgen, um das von den Gender-Ideologen propagierte „social engineering“ in Richtung Früh- und Übersexualisierung im Erziehungsbereich schon der Kleinsten und Jüngsten (Krippe, Kita, Schule) zu stoppen.
    Es kann nicht ernst genug genommen werden, was die Vernichtung des Selbstverständnisses von Mann und Frau für Buben und Mädchen bedeutet, die sich gemäß ihren genetischen Vorgaben an Vorbildern entwickeln müssen [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014]

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  3. WO bleibt eigentlich der VERFASSUNGS-SCHUTZ bei solchen Eingriffen in das vom Grundgesetz und der Universalen Menschenrechts-Deklaration der UNO „garantierten“ Elternrecht?
    Dass diese „Bildungspolitiker“ es überhaupt wagen, ihre ideologischen Hirngespinste vorzuschlagen, lässt „tief blicken“. WANN bekommen wir endlich diesen Restmüll des Sozialismus los?

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    • Weller sagt:

      Es geht hier um eine Begleitung von Kindern, die Ihnen ermöglichen soll mit einer Wahrheit, die existent ist, umzugehen. Im SGB VIII ist auch verankert, das jeder Mensch ein Recht auf Erziehung hat, zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Dass kann ich nur werden wenn ich mich mit der Welt bewusst und reflektiert auseinandersetzte und nicht nur mit einer Vorstellung der Lebensform, die von einem Glauben geprägt ist. Was ist eigentlich mit dem Elternrecht von den Menschen, die sich in den Dienst der Katholischen Kirche begeben – ist es Natürlich und Erwachsen dieses auf zu geben? – Wie bewerten Sie das was aus dieser Art von Verzicht werden kann? Grundrecht: Artikel 2: Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit (…).
      Dass geht nur wenn die wahrhaft Erwachsenen Menschen, ihm dass ermöglichen.

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  4. heureka47 sagt:

    „Sexuelle Vielfalt“:

    Die Natur des wahrhaft erwachsenen Menschen ist, daß er ein freies Bewußtsein ist und selbst entscheiden kann und darf, wie er sein Leben leben will.

    WAHRHAFT erwachsenen Menschen – was die große Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft NICHT ist! – steht es also frei, zu leben, wie sie wollen.

    Ich bin allerdings überzeugt, daß die große Mehrheit der Menschen in einer wahrhaft gesunden Population – mit wahrhaft erwachsenen Erwachsenen – sich für das Konzept „Mann und Frau“ entscheiden würde.

    Mir scheint, es wird in der heutigen – kranken – zivilisierten Gesellschaft viel zu viel Aufmerksamkeit der „SEXUELLEN Aufklärung“ gewidmet und viel zu wenig Aufklärung der Aufklärung, wie man richtig / wahrhaft erwachsen und ein GANZER Mensch wird, der sich seiner Bestimmung und Aufgabe in der Schöpfung bewußt ist – als Stellvertreter Gottes auf Erden. Denn nur so kann man Kinder ebenfalls zu wahren Erwachsenen erziehen und sie zum erfolgreichen Bewältigen des Übergangsrituals führen.

    Die wesentlichen Schritte dazu stehen in meinem Beitrag „Wahre Heilung“ auf meiner HP http://www.Seelen-Oeffner.de.

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  5. Joachim Müller sagt:

    Der Kommentar von „Christopher“ zeigt deutlich, daß er keine Ahnung von einer notwendigen Erziehung besitzt. Kinder benötigen klare Richtlinien, damit sie u. a. gemeinschaftsfähig werden.

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  6. Christopher sagt:

    „Kinder und Jugendliche dürften bei der Suche nach ihrer sexuellen Identität nicht beeinflusst werden“

    Was die Kirchen selbstredend nie und nimmer machen würden.

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    • Guten Tag,
      jedenfalls die katholische Kirche stellt das natürliche ELTERNRECHT ü b e r eigene „kirchliche“ Interessen: Ich verweise auf die „Erklärung des Päpstlichen Rates für die Familie“ von 1996. Aufschlußreich ist vor allem jener Abschnitt, in dem es heißt, daß auch die Katechese (also die kirchliche Glaubensunterweisung) kein Vorwand sein dürfe, um das natürliche Vorrecht der Eltern auf Sexualerziehung ihrer Kinder zu unterlaufen – das zeigt, daß die Kirche das Elternrecht konsequent e r n s t nimmt: Es heißt in dem päpstlichen Dokument nämlich:

      “Doch auch die Katechese wäre im Unrecht, wenn die untrennbare Einheit von Religion und Moral als Vorwand benützt würde, um in die religiöse Unterweisung diejenigen geschlechtlichen, biologischen und emotionalen Informationen einzubeziehen, die die Eltern aufgrund ihrer eigenen, klugen Entscheidung zu Hause erteilen sollten.“

      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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