Medien-Sticheleien: Glaubenspräfekt Gerhard Ludwig Müller gilt als „umstritten“

FOCUS-Leser mokieren sich über typische Presse-Floskeln

Die Freude der linken Journaille über die Ernennung von Erzbischof Gerhard L. Müller zum Kardinal der katholischen Weltkirche hält sich naturgemäß in äußerst engen Grenzen.  AL-0003

Man muß hierbei nicht einmal an den tiefroten bis kirchenfeindlichen „Spiegel“ denken. Auch das als eher bürgerlich geltende Nachrichtenmagazin FOCUS reagierte auf die heutige Nachricht online mit üblichen Zeitgeist-Klischees und unterschwelligen Seitenhieben.

Die FOCUS-Redaktion schaffte es sogar, das typische Wörtchen „umstritten“ sowohl in der ersten wie in der zweiten Überschrift unterzubringen: Umstrittener konservativer Geistlicher“ – „Als Theologe renommiert – beim Kirchenvolk umstritten

Bislang wurden dort (Sonntag, 22 Uhr) acht Leserkommentare veröffentlicht, die aber durchaus aufschlußreich und teils originell formuliert sind.

Schon die erste Zuschrift von Stefan Rothe stellt satirisch klar: „Na klar, in deutschen Überschriften folgt auf „konservativ“ immer „umstritten“. Nun noch ein falsches Wort und die Treibjagd kann beginnen…“

Gerhard Bienefeld ist nicht katholisch, lehnt den „römischen Katholizismus“ sogar ausdrücklich ab, gibt aber gleichwohl zu verstehen: „Das, was eine Kirche lehrt, das ermittelt sie nicht durch Meinungsumfragen, auch nicht durch Abstimmungen irgendwelcher Gremien, sondern das sollte sie, wenn es richtig ist, allein der Bibel entnehmen“.

„Linke Oberhirten haben wir schon genug“

Die dritte Zuschrift stammt von Michael Jacobs, der ebenfalls „nichtkatholisch“ ist, aber echten Klartext bietet:

„Ist doch ok. Linke Oberhirten wie Zollitsch und Marx haben wir doch schon genug. Ich find´s gut, dass es noch eingefleischte Traditionalisten wie Müller in der katholischen Kirche gibt. Die jenigen, die dem wankelmütigen Zeitgeist hinterher rennen und versuchen sich anzupassen, haben doch den Kern der christlichen Botschaft vom ewigen Leben, von der Vergebung der Sünden und der Nächstenliebe aus ihren Augen verloren.“ Müller

Uwe Hamburger äußert sich ähnlich:

„Wenn ein Kardinal immer nur dem Zeitgeist hinterher hechelt, hat er seinen Beruf verfehlt. Er sollte Fels in der Brandung sein, ein stabiler Boden, auf dem man bauen kann. Heute so und morgen das Gegenteil, das erleben wir leider schon zu oft mit der Politik. Ein Kirchenmann muß Prinzipien haben, ohne Prinzipienreiter zu sein. Er muß nicht jede Modeerscheinung mitmachen, sondern sollte fest zu seinen Überzeugungen stehen. Die Welt verändert sich, leider meist zum Schlechten. Neue Realitäten haben aber meist eine kurze Halbwertszeit. Was heute Realität ist, kann morgen schon überholt sein. Deshalb muß ein Kardinal fest zu seinen eigenen Überzeugungen stehen und nicht der Hase beim Igel-und-Hase-Spiel sein.“

„Kirche rückwärts mit Großinquisitor“…

Frank Grund sieht das freilich anders: „Kirche rückwärts:  Da hat er ja den richtigen Großinquisitor gefunden oder musste ihn finden. Die Ursache hat ja unser ehemaliger deutscher Papst gesetzt. Deswegen haben die beiden sich auch so gut verstanden. Hätte von dem neuen Papst zumindest erhofft, dass er die Fehlentscheidungen seiner Vorgänger ausbügelt.“

Hans Lang ist der Meinung, der Papst folge mit dieser Entscheidung „nicht seinem Herzen, sondern den Üblichkeiten in der Kurie. Herr Müller darf sich in seinen rückwärts gerichteten konservativen Ansichten über die Glaubenslehre bestätigt fühlen. Nicht auszuschliessen, dass Herr Müller dem Papst noch empfehlen wird, den Limburger Bischof wieder in sein Amt zurück zu führen.“

Johann Meier schreibt etwas ironisch: 

„Lustig zu lesen, wie der deutsche Linkskatholizismus und seine Helfer in den Medien ebenso verzweifelt wie geifernd versuchen, ihre Agenda aufrechtzuerhalten, für die sie Papst Franziskus seit Monaten mißbrauchen. Denn heute hat dieser Papst doch glatt jenen Bischof, den er zuvor schon als Präfekt der Glaubenskongregation bestätigt hatte, auch noch zum Kardinal ernannt – und das doch glatt, ohne vorher „Wir sind Kirche“, Zollitsch oder FOCUS-online um Erlaubnis zu fragen…na sowas.“

HINWEIS:
Neben den Seitenhieben gegen Erzbischof Gerhard L. Müller in vielen Medien gibt es zudem die Totschweige-Taktik: So veröffentlichte die „reformkatholische“ Gruppierung „Wir sind Kirche“ eine ausführliche Pressemitteilung zu den Kardinalsernennungen, worin die geplante Kardinalswürde für Glaubenspräfekt Müller völlig unerwähnt bleibt: http://www.wir-sind-kirche.de/?id=128&id_entry=4995

Fotos: Bistum Regensburg


Köln: Demo pro Elternrecht am 18. Januar

Am Samstag, den 18.1.2014, veranstalten besorgte Eltern aus Nordrhein-Westfalen eine Demonstration in Köln.  20140118-k-flyer_demo_besorgte-eltern

Viele Menschen fragen sich, warum das Erziehungsrecht der Eltern, das im Grundgesetz festgeschrieben wird, in unserem Lande kaum noch Beachtung findet.

Zudem geht es um die ungestörte psychosexuelle Entfaltung der Kinder. Auch diese wird beeinträchtigt durch die zwangsweise (!) staatliche Sexualkunde – zumal an den Grundschulen, teils sogar schon im Kindergarten.

Wo bleibt hier der Respekt vor dem Elternwillen? Wo die Freiwilligkeit der Schüler? Wo die Religionsfreiheit? Wo die in anderen europäischen Ländern und in den USA selbstverständliche Bildungsfreheit (Freilernen, Homeschooing)?

Treffpunkt: Kölner Dom/Roncalli-Platz
Dauer der Demo: 14 – 16 Uhr.
Kundgebung und Aufzug durch die Kölner Innenstadt.

Christus ist der HERR aller Menschen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 10,34-38:

Da begann Petrus zu reden und sprach: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, daß Gott nicht auf die Person sieht, sondern daß ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist.

ER hat das Wort den Israeliten gesandt, indem ER den Frieden verkündete durch Jesus Christus; dieser ist der HERR aller Menschen.

Ihr wisst, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes verkündet hat: wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm.


Kontroverse der Boff-Brüder über die „Theologie der Befreiung“

Clodovius Boff widerspricht seinem berühmten Bruder

Unter dem Titel „Befreite Kirche, befreite Kultur“ berichtet die reformkatholisch orientierte Herder-Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“ am heutigen 12. Januar online über kontroverse Debatten zur Befreiungstheologie, die in einem Untertitel auch als „Streit unter Brüdern“ bezeichnet werden. 

Einer der führenden Köpfe jener weitgehend marxistisch orientierten und vom Vatikan daher abgelehnten „Theologie der Befreiung“ ist der  –  in deutschen Medien vielgerühmte  –  lateinamerikanische Geistliche Leonardo Boff.

In seinem 1981 erschienenen Buch mit dem Titel „Kirche: Charisma und Macht“ zeichnet der katholische Theologe ein äußerst negatives Bild seiner Kirche und lehnt ihr Amtsverständnis grundsätzlich als angeblich „unbiblisch“ ab. 

Als ihm Joseph Kardinal Ratzinger, damaliger Präfekt der Glaubenskongregation, 1992 zum zweiten Mal ein „Bußschweigen“ auferlegte, trat Boff aus dem Franziskanerorden aus und heiratete ein Jahr später Marcia M. de Silva Miranda.

Befreiungstheologie im Kielwasser des Modernismus

Die bereits erwähnte Freiburger Zeitschrift berichtet nun Folgendes über die theologische Auseinandersetzung zwischen Leonardo Boff und seinem Bruder Clodovis Boff, der anfangs ebenfalls der Befreiungstheologie anhing und diverse Bücher veröffentlichte, sich später aber immer stärker davon distanzierte:

„Im Herbst 2007 hat Leonardos Bruder Clodovis Boff in einem Artikel „Theologie der Befreiung und die Rückkehr zu ihren Fundamenten“ beklagt: Nicht mehr Gott sei das erste Prinzip, sondern der Arme. Er bemängelt den Verlust theologischer Fruchtbarkeit, die Verweltlichung (…) der Kirche, wobei der Glaube auf eine bürgergesellschaftliche Mobilisierungsideologie reduziert werde.

Dazu sei es gekommen, weil die Theologie der Befreiung den „Schock“ der Begegnung mit der Armut nicht verkraftet habe und  –  wie die gesamte Theologie  –  ein Opfer des Modernismus und Anthropozentrismus geworden sei.

HIER unser Grundsatz-Artikel über die Befreiungstheologie: https://charismatismus.wordpress.com/2011/08/01/papst-benedikt-und-die-%E2%80%9Etheologie-der-befreiung%E2%80%9C/


Erzbischof Gerhard L. Müller wird Kardinal

Papst Franziskus nimmt 16 neue Mitglieder ins Kardinalskollegium auf –  zu ihnen gehört der deutsche Erzbischof Gerhard Ludwig Müller (66), der seit Sommer 2012 als Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation amtiert. 

Erzbischof Müller wird gemeinsam mit  den weiteren Würdenträgern in den Kardinalsrang erhoben. Der Pontifex gab die Liste der künftigen Purpurtäger am heutigen Sonntag beim Angelusgebet auf dem Petersplatz in Rom bekannt.

Zudem wird der Papst bei dem für den 22. Februar geplanten Konsistorium den vatikanischen Staatssekretär Pietro Parolin, den Generalsekretär der Bischofssynode, Lorenzo Baldisseri sowie den Präfekten der Kleruskongregation, Beniamino Stella, in den Kardinalsrang erheben.

Insgesamt 16 der neuen Purpurträger sind unter 80 Jahre alt und könnten damit bei einem Konklave einen neuen Papst wählen.

Franziskus führt auch die Tradition weiter, verdiente Kirchenmännern über 80 Jahren in den Kardinalsstand zu erheben. Zusätzlich zu den ernannten 16 werden drei weitere Erzbischöfe den Kardinalspurpur erhalten.

HIER folgen die Namen der neuen Kardinäle:

Pietro Parolin, Titularerzbischof von Acquapendente, Staatssekretär.
Lorenzo Baldisseri, Titularerzbischof von Diocleziana, Generalsekretär der Bischofssynode.
Gerhard Ludwig Műller, Erzbischof em. Bischof von Regensburg, Präfekt der Glaubenskongregation.
Beniamino Stella, Titularerzbischof von Midila, Prefetto der Kleruskongregation.
Vincent Nichols, Erzbischof von Westminster (Großbritannien).
Leopoldo José Brenes Solórzano, Erzbischof von Managua (Nicaragua).
Gérald Cyprien Lacroix, Erzbischof von Québec (Kanada).
Jean-Pierre Kutwa, Arcivescovo di Abidjan (Costa d’Avorio).
Orani João Tempesta, O.Cist., Erzbischof von Rio de Janeiro (Brasilien).
Gualtiero Bassetti, Erzbischof von Perugia-Città della Pieve (Italien).
Mario Aurelio Poli, Erzbischof von Buenos Aires (Argentinien).
Andrew Yeom Soo jung, Erzbischof von Seoul (Korea).
Ricardo Ezzati Andrello, S.D.B., Erzbischof von Santiago de Chile (Chile).
Philippe Nakellentuba Ouédraogo, Erzbischof von Ouagadougou (Burkina Faso).
Orlando B. Quevedo, O.M.I., Erzbischof von Cotabato (Philippinen).
Mons. Chibly Langlois, Erzbischof von Les Cayes (Haïti).

Außerdem ernannte der Papst einige Ruhestands-Bischöfe zu Kardinälen:

Loris F. Capovilla, Titularerzbischof von Mesembria (ehem. Privatsekretär von Johannes XXIII.)
Fernando Sebastián Aguilar, C.M.F., em. Erzbischof von Pamplona.
Kelvin Edward Felix, em. Erzbischof von Castries.

Quelle: Radio Vatikan

Foto: Bistum Regensburg


Freiburg: Linksextreme „Autonome“ verherrlichen Brandanschläge auf Kirchen

Mit unverhohlener Sympathie hat die linksradikale Gruppe „Autonome Antifa Freiburg“ über Brandanschläge auf Kirchen in Südbaden berichtet. (Siehe hierzu unsere Meldung vom 30. Dezember: https://charismatismus.wordpress.com/2013/12/30/freiburg-linksradikale-jubeln-uber-brandstiftungen-und-vandalismus-in-kirchen/)

Auf der „Antifa“-Internetseite heißt es zB über „segensreiche Taten“:

„In Eimeldingen (bei Lörrach) wurde beim Brand am 26. November die Orgel vollständig zerstört, ohne dass der zündelnde Schlingel erwischt worden wäre. In Ühlingen-Birkendorf (bei Waldshut) verursachte ein sympathischer Brandstifter einen Riesenschaden an der Orgel der katholischen Pfarrkirche St. Margareta.“

Bei der Polizei seien mehrere Hinweise auf die Verherrlichung von Straftaten eingegangen, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Freiburg auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA mit. Es werde geprüft, ob man gegen die Autoren strafrechtlich vorgehen könne.

Gewaltverherrlichung kein Straftatbestand?

Ähnliche Berichte hatte die „Antifa“ schon öfter verbreitet. Vor zwei Jahren war die Staatsanwaltschaft zu der Auffassung gelangt, dass es sich um „eine geschmacklose Veröffentlichung“ handle, die jedoch „strafrechtlich nicht relevant ist“. Es gebe keine Aufforderung zu einer konkret bestimmbaren Straftat. Die Erwähnung von Institutionen wie „die Kirche“ oder Kirchenbauwerke reiche als Straftatbestand nicht aus.

Außerdem sei es nicht möglich, die unbekannten Verfasser der Veröffentlichung zu ermitteln. Nach polizeilichen Erkenntnissen werde die linksextreme Webseite der von einer isländischen Firma zur Verfügung gestellt. Eine Bitte um Rechtshilfe erschien der Staatsanwaltschaft aussichtslos. Daß auf der Internetseite der „Antifa“ ein Freiburger Info-Laden als Kontaktadresse angegeben werde, bedeute nicht, daß dieser für den Inhalt der Meldung verantwortlich sei, so die Staatsanwaltschaft.

Quelle: http://www.idea.de


Studie: Babyduft macht Mütter froh!

Babyduft löst bei der Mutter ähnliche Glücksgefühle aus wie Süßigkeiten. Diesen Effekt belegt nun eine wissenschaftliche Studie.

Bei Müttern aktiviert der Babyduft eine Hirnregion, die beim sog. „Belohnungssystem“ eine Rolle spielt. Dieses komme z.B. auch bei gutem Essen zum Einsatz.DSC06370

Diese Entdeckung machten Wissenschaftler der Universität Montreal. Hierzu erklärte der beteiligte Professor Johannes Frasnelli: „Wir konnten zum ersten Mal nachweisen, dass der Geruch von Neugeborenen das Belohnungssystem im Gehirn der Mutter aktiviert.“

Das internationale Forscherteam untersuchte per Magnetresonanz-Tomografie die Hirnaktivität von 30 Frauen. Diese rochen an Schlafanzügen von Neugeborenen. 15 der Frauen waren wenige Wochen vorher selbst Mütter geworden, die anderen 15 hatten noch keine Kinder.

Bei den Müttern wurde die Hirnregion mit dem Belohnungssystem deutlich aktiviert, während bei den kinderlosen Frauen die Reaktion erkennbar geringer ausfiel. –  Zudem fördere der Babyduft das fürsorgliche Verhalten, wie die Studie erläutert.

Quelle: http://www.mamma.ch/nachrichten/news-detail/f3eac59fde8137576e609ec03d1c8a37/babyduft-macht-muetter-gluecklich/f3eac59fde8137576e609ec03d1c8a37/?tx_ttnews%5Byear%5D=2013&tx_ttnews%5Bmonth%5D=11&tx_ttnews%5Bday%5D=21

Foto: Mechthild Löhr, CDL