ERFOLG: Protest-Petition gegen grün-roten „Bildungsplan“ erreichte über 100.000 Unterzeichner

Über 100.000 Bürger haben eine Petition unterzeichnet, die sich gegen den Plan der grün-roten Landesregierung wendet, „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ fächerübergreifend in den Lehrplan aufzunehmen. Das ist bemerkenswert, weil die Initiative sich auf keine Partei oder Großorganisation stützt. bildungsplan_bw_petition_logo13_e7fe0bc824

Bemerkenswert ist auch, daß die katholische und sogar die evangelische Kirche, die üblicherweise wie eine Unterorganisation von SPD und Grünen agiert, ebenfalls Widerspruch gegen das Vorhaben der Landesregierung anmelden.

Dabei setzt die Koalition in Stuttgart lediglich um, was Grüne und SPD im Wahlkampf angekündigt und im Koalitionsvertrag fixiert haben:

„Durch die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern werden wir Baden-Württemberg künftig ein neues, tolerantes Gesicht geben und als Landesregierung respektvoll und weltoffen handeln.“

Gleich vier Begriffe der modernen politischen Rhetorik sind hier versammelt: Vielfalt, Weltoffenheit, Toleranz, Respekt  –  Worte, die entweder gar nichts oder ihr Gegenteil bedeuten und deren öffentlicher Gebrauch in dem Maße zunimmt, wie kulturelle Techniken, soziale Fähigkeiten und die Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen abnehmen.

Selbst Homosexuelle empfinden Politisierung als lästig

Längst sind sie dem Orwell-Huxleyschen Neusprech zuzuordnen: Toleranz bedeutet heute die staatsbürgerliche Pflicht, den vermeintlich Intoleranten zu denunzieren, ihm mit der sozialen Vernichtung zu drohen und damit zum Schweigen zu bringen.

Auch im Fall der Petenten hat das falsche Spiel begonnen: Der Südwestrundfunk nennt die Petition „umstritten“ und orakelt über „rechtsextreme“ Einflüsse. So ersparen die Journalisten des Staatssenders sich die Auseinandersetzung und behalten sich den politischen Totschlag mit der Nazi-Keule vor.

Es braucht keine Gender-Ideologie im Unterricht, um Diskriminierung aufzuheben. Die gleichgeschlechtliche Liebe, um bei diesem Punkt zu bleiben, stellt längst keinen gesellschaftlichen Skandal mehr dar.

Fast jeder weiß, daß Homosexualität etwas anderes ist als Pädophilie  –  und Homosexuelle im übrigen ziemlich normale Leute sind, die an mehr als nur an das eine denken  –  und es als lästig empfinden, wenn ihre sexuelle Präferenz von Aktivisten und Politikern politisiert, ideologisiert und als kulturrevolutionärer Sprengsatz mißbraucht wird.

Sofern unter ihnen Unruhe oder Furcht herrschen, rührt diese von muslimischen Zuwanderern her. Doch diese Tatsache halten Politik und Medien unter Verschluß.

Umerziehung der Gesellschaft

In Wahrheit geht es um die Umerziehung der Gesellschaft und um die Umdefinierung der Geschlechter- und Familienbegriffe. So heißt es bei Grün-Rot: „Schülerinnen und Schüler reflektieren die Darstellung von Geschlechterrollen und sexueller Vielfalt in Medien und Werbung und entwickeln eine Sensibilität für Stereotype.“ DSC05481 - Kopie

Mit dem abwertenden Begriff „Stereotype“ sind offenbar das Mann-Frau- beziehungsweise das Vater-Mutter-Kind-Muster gemeint. Doch sind das keine Stereotype oder willkürliche Konstrukte, sondern anthropologische, in Jahrtausenden bewährte Grundmuster und Institutionen.

Allerdings läßt die Natur gelegentliche Abweichungen zu, auf die Staat und Gesellschaft im begründeten Einzelfall flexibel reagieren sollten:

Falls beispielsweise Kinder zu Waisen werden, kann es für sie besser sein, von homosexuellen Verwandten, zu denen sie ein enges Verhältnis haben, aufgezogen zu werden, anstatt einem Heim oder einer fremden Pflegefamilie übergeben zu werden. Aber das sind Ausnahmen, die die Regel nicht aufheben, sondern bestätigen.

In diesem Fall muß man den linken Emanzipationsgedanken vor seiner Pervertierung in Schutz nehmen.

Für Marx war die Familie die „kleinste Zelle der Gesellschaft“, also eine organische Einheit, die sich aus sich heraus vermehrte. Das ist in der sogenannten Regenbogenfamilie, der Mann-Mann- beziehungsweise Frau-Frau-Konstellation, unmöglich.

Zwar kann die Reproduktionsmedizin inzwischen Abhilfe schaffen, doch den Preis zahlen die Kinder, denen damit entweder das Recht auf einen Vater oder auf eine Mutter vorenthalten wird und die eben nicht in einem natürlichen Kontext aufwachsen.

Das Kind als Objekt liberalistischer Ideologie

Das Kind wird zum Gegenstand egoistisch-liberalistischer Selbstverwirklichung. Inzwischen ist die Entwicklung von der Selbstverwirklichung zur Selbstermächtigung fortgeschritten.

Der links-liberale Fortschrittsverkünder fühlt sich als Demiurg, als sein eigener Schöpfergott, der die Lebensgesetze neu schreibt. Damit freilich steht er in der Gefahr der Selbstzerstörung.

Es gibt Gründe anzunehmen, daß das Konzept des neuen Menschen unter links-liberalen Verhältnissen noch gründlicher und umfassender scheitern wird als im real existierenden Sozialismus. So war die DDR wenigstens zu einer Familienpolitik in der Lage, welche die natürliche Reproduktion quantitativ und qualitativ sicherstellte.

Für die intakten Familien, die bis heute die Mehrheit bilden, sind die Pläne der baden-württembergischen Landesregierung eine glatte Provokation. Der Staat nimmt ihnen die Wertevermittlung und Sexualerziehung aus der Hand und macht die Elternschaft von Vater und Mutter vor den eigenen Kindern als spießiges Rollenmodell lächerlich.

Der Widerstand, der sich dagegen regt, zeigt an, daß diese Entwicklung von den Menschen weder als natürlich empfunden wird, noch alternativlos ist.

Quelle: Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT: http://www.jungefreiheit.de

HIER der Link zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens


23 Kommentare on “ERFOLG: Protest-Petition gegen grün-roten „Bildungsplan“ erreichte über 100.000 Unterzeichner”

  1. Esther sagt:

    Ich ärgere mich von Tag zu Tag mehr über den großen Wind der nun in BW und übergreifend auch in anderen Bundesländern gemacht wird. Ich musste mir nun diesen Begriff nachschlagen:LSBTTI . Er ist mir zwar nicht ganz unbekannt, aber in dieser Kombination lese ich ihn das erste mal. Ich bin auch auf ein LSBTTI -Netzwerk gestoßen. Mit Sicherheit eine gute Sache, Aber Leute, die Schule ist kein politischer Umschlagplatz. Schule wird man nicht nachschlagen müssen 😉

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  2. Esther sagt:

    Ich bin gerade über einen Artikel gestolpert :http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/gegenveranstaltung-zum-katholikentag/1003907/gegenveranstaltung-zum-katholikentag.html Wo soll denn das hinführen, wenn wir nur noch solche Aktionen erleben? Ich finde das ist wieder ewas ganz anderes als die Petition. Ich glaube den Katholikentag gibt es schon lange. Wahrscheilich würde ich nicht hingehen. Aber ich würde auch nicht als „Angreifer“ auftreten. Es läuft gerade sehr viel verkehrt. Man sollte mehr mieinander reden.Auch ich musste von sehr radikalen religiösen Menschen sehr harte Kommentare lesen, kann ich also bestätigen. Aber auch Geschmacklosigkeiten von anderen. Worum gehts eigentlich? Was für Ziele werden bei diesen Schlachten verfolgt?

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  3. Esther sagt:

    WWir haben wenn ich das noch richtig weiss ein Gesetz 😉 Auch für religiöse Menschen 😉 Was denn für eine Selbstverwirklichung? Wir haben Religionsfreiheit. Das bedeutet, dass die Moral nicht von Kirche oder Religion abhängen kann. Und realistisch gesehen ist das auch nicht so. Es wäre viel besser Themen über die diskutiert werden muss, auszudiskutieren. Und zwar so, dass es auch Lösungen gibt. Was soll es denn bringen, wenn wir Aktivistenbewegungen bei allen möglichen Themen haben, die sich gegenseitig ihren Willen aufzwängen wollen und die normale Verständigung und Lösung fehlen? Soviel ist sicher die KONSERVATIVE Religion und Keuschheitsgelübte zieht in unsere Schulen nicht mehr ein. Hier kann die Religion nur verlieren, wenn sie auf alte Ansichten pocht. Und mal nebenbei, mir ist ein Biologie wirklich lieber, wenn ich einem Kind etwas erklären will. Den Katechismus zu verwenden wäre mir oberst peinlich. Da werde ich rot . 😉

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    • heureka47 sagt:

      Einiges von dem, was die Kirche „fordert“, was die Menschen tun sollen, sind Dinge, die entfremdete / neurotische Menschen nicht tun können – jedenfalls nicht, ohne sich Gewalt anzutun und damit ihre Neurose noch zu verstärken.

      Wahrhaft gesunde Menschen allerdings können solche Dinge tun – und tun sie möglicherweise auch ganz selbstverständlich, weil es ihre wahre Natur ist – und nicht, weil eine Religion / Kirche es von ihnen verlangt / erwartet (und evtl. „Gottes Strafe“ bei Zuwiderhandlung androht!).

      Geschlechtsverkehr ist z.B. nur erlaubt zum Zwecke der Kindeszeugung. Das hat meinem Vater einen über Jahrzehnte dauernden schweren seelischen Konflikt verursacht.
      Daß die Kirche so etwas billigend in Kauf nimmt, finde ich unverantwortlich! Geradezu pervers!
      Und eben im höchsten Maße unchristlich!

      Statt dessen sollte die Kirche die Menschen aufklären über die Ursachen dafür, daß die Menschen Schwierigkeiten haben, die Erwartungen / Vorgaben der Religion / Kriche zu erfüllen.
      Die Kirchen sollten ihr Hauptanliegen darin erkennen, über die „Entfremdung“, die „Kollektive Neurose“, die „Abtrennung im Bewußtsein“ usw. intensiv aufzuklären und natürlich über die Möglichkeit der grundlegenden Überwindung der Neurose / Entfremdung / Abtrennung!

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      • Guten Tag,
        die katholische Kirche hat nie gelehrt, das hat Ihr Vater wohl mißverstanden, daß eheliche Sexualität allein zum Zweck der Fortpflanzung erlaubt sei. Wenn dies so wäre, hätte die Kirche ja nicht seit eh und je Menschen kirchlich getraut, die schon längst das fruchtbare Alter hinter sich haben oder von denen bekannt ist, daß sie unfruchtbar sind.
        Unfruchtbarkeit ist kein Hindernis für die kirchliche Eheschließung, Impotenz aber sehr wohl. Verstanden?
        Auch die natürliche Empfängnisregelung ist schon seit über 100 Jahren (seitdem es sie gibt) kirchlich erlaubt. Allerdings gehört zur christlichen Ehe ein grundsätzliches Ja zur Nachkommenschaft.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • heureka47 sagt:

        Danke.

        „Die katholische Kirche hat nie gelehrt, das hat Ihr Vater wohl mißverstanden, daß eheliche Sexualität allein zum Zweck der Fortpflanzung erlaubt sei.“:

        Vielleicht habe ich mich nicht präzise (genug) ausgedrückt.
        Vielleicht hat man ihm die betreffenden Dinge auch falsch vermittelt. Er war Jahrgang 1922.

        *

        „Unfruchtbarkeit ist kein Hindernis für die kirchliche Eheschließung, Impotenz aber sehr wohl. Verstanden?“:

        Nein. Nicht verstanden.

        *

        „Allerdings gehört zur christlichen Ehe ein grundsätzliches Ja zur Nachkommenschaft.“:

        Das verstehe ich ebenfalls nicht.

        Ich stolpere immer wieder über Dinge an Ihrer Religion, die mir im Widerspruch zu stehen scheinen zum höchsten – göttlichen / universellen – Prinzip. Und das bestärkt meinen Verdacht, daß die – ursprünglich völlig richtige – Grundidee Opfer von falschem Verständnis, von Veränderungen und/oder Verfälschungen geworden ist.

        Sicher: Nachkommen zu zeugen ist „normal“.
        Aber warum wird ein „Zwang (für alle)“ daraus gemacht?
        Als Seele, als „Kind Gottes“, ist der Mensch von göttlicher – feinstofflicher – „Substanz“ und Qualität – und FREI.
        Und zu dieser göttlichen Freiheit muß der Mensch erzogen und geführt werden – und nicht gegängelt und durch unweise Regeln in die Irre geführt und/oder in die Angst getrieben.

        Die Ursache ist sehr wahrscheinlich, daß die katholische Kirche bzw. ihre „Verantwortlichen“ sich irren. Daß die „Religion“ die wesentliche Ursache der „Menschheits-Neurose“ sei, hat schon Sigmund Freud in seinem Werk „Das Unbehagen in der Kultur“ geschrieben.

        Und es liegt nahe, davon auszugehen, daß die Anhänger – vor allem der „großen“ (Massen-)Religionen nicht weniger entfremdet sind als die anderen zivilisierten Menschen.
        Die „Entfremdung“ / „Abtrennung“ („Sünde“) / Neurose beeinträchtigt sie ALLE – soweit sie nicht im Einzel- / Sonderfall die grundlegende Heilung bewirkt haben.

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      • Guten Tag,
        da Sie „nicht verstanden“ haben, daß Impotenz ein Ehe-Hindernis in der katholischen Kirche darstellt, nicht jedoch die biologische Unfruchtbarkeit, erkläre ich es Ihnen etwas genauer:
        Die Sexualität in der Ehe hat nach katholischer Lehre zwei Sinngehalte:
        1. Sie ist Ausdruck der gegenseitigen Liebe und festigt die Bindung und Treue der Eheleute.
        2. Nachkommenschaft.
        Wenn nun jemand impotent ist, kann er keinen dieser beiden „Zwecke“ erfüllen. Wenn jemand unfruchtbar ist, immerhin den erstgenannten. Deshalb werden ja, wie ich bereits schrieb, auch Menschen kirchlich getraut, die längst keine Kinder mehr bekommen können.
        Eine grundsätzliche Bereitschaft zur Weitergabe des Lebens gehört aber zur christlichen Ehe dazu. Die Heilige Schrift preist Kinder und Fruchtbarkeit als Segen. Die Ehe ist kein „Egoismus zu zweit“, soll es jedenfalls nicht sein.
        Warum Sie hier von „Zwang“ reden, ist mir völlig unklar. Niemand wird gezwungen, sich kirchlich trauen zu lassen. Will man es aber, dann soll man auch das biblisch-kirchliche Eheverständnis mitbringen, sonst wäre dies doch nur eine leere Zeremonie um der äußeren Romantik willen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • heureka47 sagt:

        „Warum Sie hier von “Zwang” reden, ist mir völlig unklar.“:

        Wenn Ihnen das „VÖLLIG (!) unklar“ ist, kann es nur daran liegen, daß sie von der Wahrnehmung dessen, was ICH in dem von Ihnen dargelegten Zusammenhang wahrnehme, im Bewußtsein abgetrennt sind.
        Die – materielle – (!) Bedingung“, die von Ihrer Kirche gestellt wird für die kirchliche Trauung, widerspricht dem göttlichen Prinzip, der bedingungslosen Liebe. Wenn zwei Menschen sich aus DIESER Motivation vor Gott das Ja-Wort geben wollen, ist das in voller Übereinstimmung mit dem höchsten Prinzip. Ob es sich dabei um Unfruchtbare oder Erektionsunfähig handelt, ist sekundär. Gott liebt sie alle gleichermaßen.

        *

        „1. Sie ist Ausdruck der gegenseitigen Liebe und festigt die Bindung und Treue der Eheleute.“:

        Die Ausübung von Sexualität (Geschlechtsverkehr) ist bei wahrhaft erwachsenen Menschen NICHT das Primäre einer Partnerschaft zwischen Mann und Frau, sondern die – geistig-seelische / spirituelle – LIEBE; die KRAFT der Liebe, die „göttliche Liebe“.

        Wie Sie aber aus meinen bisherigen Kommentaren wissen (können), gehe ich davon aus, daß die sehr sehr große Mehrheit der – „erwachsenen“ – Menschen der zivilisierten Gesellschaft vom wahren Erwachsenwerden / -sein „entfremdet“ ist, also vom Aufstieg zur höheren Bewußtseins-Ebene, dem – feinstofflichen – „Christus-Bewußtsein“. Diese große Mehrheit ist Opfer einer komplexen, tiefgreifenden Störung der geistig-seelischen / spirituellen Entwicklung, der „Selbst-Entwicklung“ / Bewußtseins-WEITER- / HÖHER-Entwicklung. Das ist das, was ich mit „Kollektive ZIVILISATIONS-Neurose“ meine – in Anlehnung an den in der Soziologie bekannten Begriff „Kollektive Neurose“. Allerdings erkennen die allermeisten nicht die wahre Tiefe / Schwere / Tragweite der „Kollektiven Neurose“. Aus eigener Befallenheit und Beeinträchtigung sehen sie nur die „Spitze (der Spitze) des Eisbergs“. Weil ihnen die Verbindung zur Wahrnehmungs-Ebene des feinstofflichen Bewußtseins, des göttlichen Bewußtseins im Menschen, fehlt.

        *

        Außerdem habe ich den Eindruck, daß Sie unter „Impotenz“ etwas anderes verstehen als ich – oder daß sie Menschen, die davon betroffen sind, etwas „Weitergehendes“ unterstellen, was möglicherweise unzutreffend ist.
        Ich sehe in „Impotenz“ eine körperliche Fehlfunktion. Das hat aber nichts mit der Fähigkeit zur SEELISCHEN Liebe zu tun, wie ich sie oben schon erwähnt habe.

        Wenn diese Dinge, die sie anführen, tatsächlich dem „Grundverständnis“ bzw. „Regelwerk“ Ihrer Kirche entsprechen, ist diese Kirche voll angepaßt an die kranke neurotische, abgetrennte (in der „Sünde“ / „Lüge“) lebende, zivilisierte, dem Untergang geweihte, Gesellschaft.

        Was aber diese entfremdete Kirche NICHT tut, ist die Verwirklichung des göttlichen Prinzips / Willens und ebenfalls nicht die Umsetzung der ursprünglichen Absicht der „Heiligen Schrift(en)“ als Buch der – grundlegenden – HEILUNG (der Neurose / Entfremdung / Abtrennung („Sünde“).

        *

        Mir ist klar: Die Erkenntnis der Wahrheit ist „bitter“. Aber wie Jesus Christus sagt:
        „Die Wahrheit wird euch frei machen“.
        Die ABWEHR, das IGNORIEREN / VERDRÄNGEN der – höheren / weitergehenden – Wahrheit wird vom Antichristen / Satan bewirkt, von der ANGST der Neurose der UNREIFEN.
        Die lindernde / heilende göttliche Liebe aber beginnt zu fließen bereits mit dem MUT zur Entscheidung, mit der Bereitschaft, sich der Wahrheit zu stellen.

        Mit dem MUTE kommt das GUTE.

        „Die LIEBE treibt die Furcht aus“.

        Herzlichen Gruß!

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      • Guten Tag,
        erst beschweren Sie sich, daß die katholische Kirche die Fruchtbarkeit als alleinigen Zweck der ehelichen Sexualität ansehe – und wenn ich Ihnen dann erläuterte, daß dies nicht zutrifft, daß die Kirche sehr wohl auch den Sinngehalt „Ausdruck der Liebe, Festigung der Treue“ hochhält, entgegnen Sie:
        „Die Ausübung von Sexualität (Geschlechtsverkehr) ist bei wahrhaft erwachsenen Menschen NICHT das Primäre einer Partnerschaft zwischen Mann und Frau, sondern die – geistig-seelische / spirituelle – LIEBE….“
        Hatte ich das etwa bestritten?
        Ich schrieb nicht, die eheliche Sexualität sei die URSACHE der Liebe, sondern ist ein AUSDRUCK davon (nicht der einzige selbstverständlich.
        Die eheliche Liebe beruht – christliche betrachtet – auf vier Säulen bzw. Ebenen (hochsteigend dargestellt):
        1. Sexus: körperliche Liebe
        2. Eros: seelische Liebe, Verliebtheit, Faszination
        3. Philia: geistige Verbundenheit, Freundschaft
        4. Agape: selbstlose, opferbereite Liebe

        Sodann unterstelle ich überhaupt keiner Person (weder einer potenten noch einer impotenten) irgendetwas „Weitergehendes“, sondern habe lediglich die TATSACHE erwähnt, daß zu den Ehe-HINDERNISSEN im katholischen Kirchenrecht zwar nicht die Unfruchtbarkeit, aber sehr wohl die Impotenz zählt, natürlich im sexuell-funktionalen Sinne. Die betreffenden Personen mögen nette Leute sein, die durchaus standesamtlich heiraten können.
        Damit aber das christliche Ehe-SAKRAMENT vollends zustandekommt bzw. „vollzogen“ wird, bedarf es der körperlichen Vereinigung der Eheleute („…und sie werden zwei in einem Fleische sein…“ – Bibelworte!).
        Die Ehe unter Getauften wird am Trau-Altar „geschlossen“, aber im Ehebett „vollzogen“: damit beginnt dann die Unauflöslichkeit. Eine zwar gültig geschlossene, aber nicht vollzogene Ehe ist nicht unauflöslich. Ist sie aber vollzogen, dann kann auch ein Papst sie nicht „lösen“, weil sie vor Gott unauflöslich ist.
        Das ist katholische Lehre, alles andere als leibfeindlich, wie man sieht – und wenn Sie damit nicht übereinstimmen, zwingt sie keiner, doch Katholiken richten sich eben nicht an gnostischen bzw. esoterischen Vorstellungen aus, sondern an biblischen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • heureka47 sagt:

        Vielen Dank für die Erläuterungen.

        Ich fühle mich nun wesentlich in meinem Glauben gestärkt, daß Sigmund Freud richtig lag, als er schrieb, daß er die „Religion“ für hauptverantwortlich halte für die „Menschheitsneurose“.

        Die Einblicke, die ich auch mit Ihrer freundlichen Hilfe gewonnen habe, bestätigen meine bisherigen Vermutungen über die Verbreitung des „rationalen Irrsinns“, der „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“.

        Grundlegende Heilung ist in jedem Einzelfall und jederzeit möglich.

        Alles Gute!

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  4. Bernd Schuster sagt:

    Das es inzwischen eine starke Gegenpetition gibt,scheint vielen Leuten in Ihren Kreisen sauer aufzustossen,auch wenn sie es nicht zugeben.Welche Seite am Ende die stärkere sein wird,wird sich in einigen Wochen herausstellen.Zumindest ist die Gegenpetition ein Zeichen,das es auch viele Bürgerinnen und Bürger gibt,die nicht länger bereit sind sich von religiösen Fundamentalisten,seien es Evangelikale,katholische Rechte oder Islamisten,länger einschüchtern oder entmutigen zu lassen.Jahrelang haben es diese Kreise,vor allem im Internet versucht,oft mit Erfolg,nun endlich gibt es mal starken und namhaften Widerstand.Ich war nie ein Anhänger von Rot-Grün.Eher Liberal.Doch bei all dem Gift und Hass,das aus diesen Kreisen immer wieder versprüht wird,gerade beim Thema Homosexualität,lohnt sich der Widerstand.Deshalb werde ich die Gegenpetition unterzeichnen.
    Schönen Gruß!

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  5. Thomas Schäfer sagt:

    Es haben zwar über 100.000 unterschrieben, aber leider nicht 100.000 aus Baden-Württemberg. Also bitte weiter unterschreiben. Hier nochmals der Link: https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

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    • Guten Tag,
      danke für Ihren Hinweis, wir haben den Text jetzt insoweit korrigiert und zudem den Petitions-Link unter den Artikel gesetzt.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Wanne Eickel sagt:

        das ist der falsche Link! hier der richtige :https://www.openpetition.de/petition/online/gegenpetition-zu-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens?utm_source=extern&utm_medium=widget&utm_campaign=gegenpetition-zu-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens und denkt daran Gott ist tolerant oder gäbe es sonst christen muslime und juden neben anderen gläubigen oder sind die kein Gotteswerk? oder ist Gott Menschenwerk?

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      • Guten Tag,
        Ihr Link ist keineswegs der „richtige“, sondern das Gegenteil, aber wo Sie so gerne von Toleranz schreiben: Bringen Sie denn auch UNSEREN Link (Petition!) großzügig bei Ihnen unter – oder verstehen Sie Toleranz gerne als Einbahnstraße?
        Natürlich sind alle Menschen Gottes Werk, Gott „an sich“ ist kein Menschenwerk, aber manche Gottesvorstellungen sind es durchaus, die selbstgebastelten Gottesbilder damals (Holzgötzen etc) und heute (Gott nur noch als Kuschelgott, Wunscherfüller-Opa usw).
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • heureka47 sagt:

        „Gott ist tolerant oder gäbe es sonst christen muslime und juden neben anderen gläubigen oder sind die kein Gotteswerk? „:

        Der Mensch als „Prinzip“ ist Gottes Werk. Mehr nicht! Alles andere gestaltet der Mensch selbst – das ist Ausdruck der individuellen Seele – bzw. der „seelischen Verletzungen“ (bevor sie geheilt werden).

        Ob Menschen sich als „Christen“,“Juden“, „Muslime“ oder etwas anderes verstehen, ist ebenfalls Menschenwerk und nicht Gottes Werk. Jeder Mensch ist zuerst MENSCH und dann das, was er sich vorstellt, was er – bewußt oder unbewußt – verkörpert.

        Die allermeisten Menschen der zivilisierten Gesellschaft sind von ihrem wahren Selbst / Sein ENTFREMDET. Das bedeutet, sie wissen nicht,
        – was sie sind,
        – welche Potenziale sie besitzen,
        – was sie tun könnten (wenn sie es wüßten) und
        – was sie (hier, in diesem Leben) sollen.

        Statt dessen wissen sie nicht,
        – was sie tun (wie Jesus am Kreuz sagt) bei dem, was sie tun bzw. unterlassen,
        – was die / ihre – wirkliche – Wirklichkeit ist,
        – welche bedrohliche, lebensgefährliche, Krankheit sie sich zugezogen haben durch die Sozialisierung in der zivilisierten Gesellschaft.

        *

        „oder ist Gott Menschenwerk?“:

        Der „Gott“, der von der großen Mehrheit angebetet wird, existiert – so – nicht.
        Die entsprechende menschliche Vorstellung geht nicht mit der Wirklichkeit überein.
        Entsprechend können sich die Hoffnungen / Erwartungen, die sich an diesen – von (selbst-)entfremdeten Menschen – imaginierten „Gott“ knüpfen, keine Erfüllung finden. Das ist für viele Millionen Menschen tragisch, aber leider wahr.

        Die Entfremdung („Kollektive Neurose“) der zivilisierten Gesellschaft fixiert die Menschen im kindheitstypischen Bewußtsein, im „Niederen Selbst“ / „Ego“ und verhindert (durch Angst) den Wechsel / Aufstieg zur höheren Bewußtseins-Ebene, dem „Höheren / wahren Selbst“, auch das „Christus-Bewußtsein“ genannt. Der Aufruf des Jesus Christus zur „Nachfolge“ kann nur durch den Aufstieg zur entsprechenden Bewußtseins-Ebene verwirklicht werden!

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  6. heureka47 sagt:

    Die diskutierten Dinge sind SEKUNDÄR.

    Das, was PRIMÄR wichtig wäre, wird aber völlig ausgelassen, ignoriert, verdrängt, usw. – weil die große Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft davon ENTFREMDET ist:

    Von der geistig-seelischen / spirituellen REIFE; vom WAHREN Erwachsenwerden und -sein, vom Aufstieg zum Bewußtsein der – reinen, bedingungslosen – Liebe, der göttlichen Liebe.

    Was die große Mehrheit davon abhält, sich in diese Richtung zu interessieren, informieren und zu entwickeln, ist die – latente – ANGST (und das „zwanghafte“ Verdrängen) der „Kollektiven Neurose“. Die grundlegend heilbar ist!

    „Mit dem Mute kommt das Gute!“

    Mit der ENTSCHEIDUNG / BEREITSCHAFT, sich der – unbequemen, „bitteren“ – Wahrheit zu stellen, fließt schon die „Kraft aus der Höhe“, die göttliche Liebe, die den Schmerz lindert / erträglich macht.

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  7. Esther sagt:

    Fast jeder weiß, daß Homosexualität etwas anderes ist als Pädophilie – und Homosexuelle im übrigen ziemlich normale Leute sind, die an mehr als nur an das eine denken

    Nicht mehr und nicht weniger. Das dürfen auch gerne streng konservative Strömungen in Zukunft öffentlich so sagen. Aber so selbstverständlich , wie Sie das nun hier schreiben, ist das leider nicht.

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  8. Glaubt irgendjemand, dass diese grün-lackierten Sozialisten sich um die Meinung der Mehrheit scheren?
    Solange wir jede Form von Sozialismus überhaupt dulden, werden wir immer wieder mit solchen „alternativlosen“ Schikanen rechnen müssen…

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  9. Wanne Eickel sagt:

    Bittet doch um Vernunft!schafft den Religionsunterricht ab! Verzichtet auf die privilegien der Kirche nimmt euch zurück und besinnt euch auf euer einssein mit Gott. Ihr braucht nicht die Welt zu bekehren um mit Gott eins zu sein ich möche aber für Aufklärung kämpfen!

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    • Esther sagt:

      Ich bin der Meinung, dass es Sexualkunde und Religion geben darf und muss. Ich erwarte, dass Religion von anderen Fächer getrennt wird. Das darf ebenso von Sexualkunde erwartet werden.
      Die Sexalkunde soll nicht ausarten, sondern aufklären. Die Religion muss sich mit dem Evangelium befassen. Natürlich kann auch einmal ein Thema sein, was die Kirche bzw. deren AUFFASSUNG von Religion alles verbietet. Es muss aber auch klar sein, dass herauskristalisiert wird, dass es um die Religion bzw. die Kirche Dinge verbietet, nicht dass es ein Zwang ist, sich an relgiöse Vorgaben zu halten. Der Mittelpunkt sollte auch bei Religion NICHT die Sexualität sein. Dann kommen wir weiterhin mit wenigen Stunden in der Schule aus. 😉

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      • klimaleugner sagt:

        Die Kirche verbietet zwar Raub und Totschlag, es muß aber auch klar sein, daß herauskristalisiert wird, daß die Religion bzw. die Kirche Dinge verbietet, nicht daß es ein Zwang ist, sich an religiöse Vorgaben zu halten.
        Wo bliebe sonst das Recht auf Selbstverwirklichung der Diebe und Mörder?

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      • heureka47 sagt:

        Diebe und Mörder verwirklichen nicht sich selbst, nicht ihr „Wahres Selbst “ ( wahres Sein), sondern sie verwirklichen ihre seelischen Verletzungen, ihr eventuelles Trauma, ihre Deprivation – was auch immer die Ursache der inneren Abtrennung („Sünde“) sein mag.
        Diebe und Mörder sind weder wahrhaft erwachsen noch wahrhaft gesund – sie sind „ungeheilt“.

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