Friedberg: Dankeschön-Abend für caritativen Einsatz beim Christkindlmarkt

Ein Zeichen der Dankbarkeit setzen  –  das wollten die Pallottiner am vergangenen Montagabend, dem 13.1., im Vinzenz-Pallotti-Saal in Friedberg. Dankeschoen2

Der Dank galt den ehrenamtlichen Helfern des caritativen Christkindlmarkts Friedberg, deren Einsatz eine Spendensumme von 26.500 € für die Indienmission der Pallottiner erbrachte.

Um sich für das tatkräftige Engagement erkenntlich zu zeigen, hatten die Pallottiner zu einem Festakt mit Abendessen eingeladen und rund 130 Mitwirkende waren gekommen.

Vom 28.11. bis 1.12.2013 fand rund um die Pfarrkirche St. Jakob zum 43. Mal der caritative Christkindlmarkt statt, der jährlich vom Verkehrsverein Friedberg veranstaltet wird.

16 ortsansässige Gruppen und Vereine verkauften auch in der Adventszeit 2013 wieder weitgehend selbstgemachte Waren. Ein Teil des Erlöses kommt traditionell der Missionsarbeit der Pallottiner zugute. Mit dem anderen Teil wird die Missionsprokura der Missionsbenediktinerinnen aus Tutzing unterstützt. Dankeschoen3

Bei dem Dankeschön-Abend überreichten Daniel Götz, der Präsident des Verkehrsvereins, und Eberhard Krug, 1.Vorsitzender des Vereins, Pallottinerbruder Bert Meyer einen Scheck für die Bildungsarbeit in Indien.

Die Vorbereitungen für den nächsten Christkindlmarkt 2014 beginnen bereits im Februar, wie Margit Fleig bestätigte. Sie arbeitet beim Stand des Kath. Dt. Frauenbundes mit. Mit dem Einkochen der Orangen-Marmelade beginnen die Helferinnen demnächst. 

Unter den Gästen des Dankeschönabends war auch der Friedberger Bürgermeister Dr. Peter Bergmair, um im Namen der Stadt, den Mitwirkenden den Dank und die Anerkennung für das große karitative Engagement auszusprechen. 

Bevor der Abend in einem gemütlichen Beisammensein ausklang, bedankte sich Missionssekretär Br. Bert Meyer bei allen Einsatzfreudigen: „Ich kann kaum in Worte fassen, was geleistet wurde. Deshalb möchte ich mich mit einer Fotopräsentation bedanken“  –  und er zeigte Bilder von seiner Reise nach Indien in November 2013.

Zahlreichen der vorgestellten Kindern und Jugendlichen kommt das gesammelte Geld für ihre Ausbildung zugute. So würden neben Kindergärten und Schulen in der indischen Provinz Bangalore auch gezielt Kinder und Jugendliche, die kein oder nur ein geringes Schulgeld bezahlen können, unterstützt. 

Quelle: Pallottiner, Vinzenz-Pallotti-Straße 14 in 86316 Friedberg (Bayern)

Kontakt: Eva Djakowski
Tel.: 0821.600 52-520  / Fax: 0821.600 52-506
info@pallottiner.org
http://www.pallottiner.org


Hebräische Bibliothek mit 2000 Büchern in Berlin eröffnet / Zahlreiche Veranstaltungen

Viel konnte man in letzter Zeit vom lebendigen israelischen Leben in Berlin lesen. Einen besonderen kulturellen Beitrag leistet Michal Zamir, die das Projekt „Ha-Sifriya ha-ivrit be-Berlin“ (Hebräische Bücherei Berlin) ins Leben rief.  globe_germany

Die „Sifriya“ ist ein Gemeinschaftsprojekt zur Förderung der hebräischen Sprache und Kultur in Berlin. Die Mitglieder treffen sich einmal im Monat zu Kaffee und Kuchen und zur Ausleihe aus den mittlerweile mehr als zweitausend Bänden der Bibliothek.

Darüber hinaus organisiert Michael mit einem Freiwilligen-Team Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene, von Autorenlesungen und -gesprächen, über Film- und Theatervorführungen bis hin zu Konzerten mit israelischen Musikern, die in Berlin wohnen oder nach Berlin kommen.

Einige dieser Veranstaltungen finden in deutscher Sprache statt, um der interessierten Öffentlichkeit einen Zugang zu hebräischer Sprache und Kultur zu ermöglichen.

Im Moment befindet sich die Bibliothek noch in ihrer Wohnung und Michal öffnet einmal monatlich ihre Tür für alle, die gern hebräische Bücher ausleihen möchten – oder sich einfach mit anderen Interessierten austauschen wollen.

Die meisten Veranstaltungen finden in wechselnden Cafés in der ganzen Stadt statt. Allerdings suchen Michal und ihre Mitstreiter derzeit nach einem festen Standort für die Bibliothek und als Veranstaltungsort für die Konzerte und Lesungen. Außerdem planen sie, eine Internetseite zu öffnen, auf der der Bücherkatalog einsehbar ist.

Wer sich für die Arbeit und die Veranstaltungen der Sifriya interessiert, erhält aktuelle Infos auf der Facebook-Seite unter: http://bit.ly/HaSifriya

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


„Estrela“ aktuell: EU-Kommission lehnt Kompetenz für Abtreibungs- und Sexualpolitik ab

Freifrau Hedwig von Beverfoerde

Unser heftiger Protest gegen die Estrela-Agenda  hat nach dem EU-Parlament jetzt auch die mächtige EU-Kommission beeindruckt.

Die EU-Kommission sah sich dadurch heute Vormittag genötigt, in einer Erklärung vor dem EU-Parlament die geltende Rechtslage klarzustellen:

Der Bereich „sexuelle und reproduktive Gesundheit“ liegt einzig und allein im Zuständigkeitsbereich der einzelnen Mitgliedsstaaten. Die EU-Organe haben kein Recht, sich in Fragen von Abtreibungspolitik und Sexualerziehung einzumischen und respektieren die jeweilige Rechtslage der Nationalstaaten.

Lesen Sie hier unseren aktuellen Bericht zur turbulenten und emotionalen Debatte heute morgen im EU-Parlament in Straßburg: Abtreibung und Sex-Erziehung keine EU-Kompetenz

Hier gelangen Sie zum Video der Parlamentsdebatte

Baronin Hedwig v. Beverfoerde leitet die „Initiative Familienschutz“


Unionsfraktion besorgt: Unterdrückung der ukrainischen Opposition spitzt sich zu

Im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew dürfen vorerst keine Großdemonstrationen mehr stattfinden. Dies entschied ein Gericht, ohne eine Begründung zu nennen.

Dazu erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto): 

E. Steinbach

„Wir unterstützen das friedliche Oppositionsbündnis. Das Recht des ukrainischen Volkes, seinen Willen in demokratischer Weise zu äußern und Gebrauch von Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu machen, darf nicht eingeschränkt werden.

Das massive Vorgehen gegen Oppositionelle, wie die brutale Misshandlung des vormaligen Innenministers Juri Luzenko durch die Polizei, kritisieren wir aufs Schärfste und fordern die ukrainische Regierung auf, elementare Menschenrechte zu wahren.

Ein Gerichtsurteil verbietet ohne jedwede Begründung künftig den Aufruf zu Massenkundgebungen im Zentrum Kiews und damit jegliche Form der Demonstration. Das ist der Versuch der ukrainischen Regierung, sogar friedliche Proteste gänzlich zu verbieten.

Wir teilen die Befürchtungen der ukrainischen Opposition, dass mit einem noch härteren Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Kritiker der Regierung Janukowitsch zu rechnen ist. Darauf lässt die polizeiliche Prügelattacke auf Oppositionsführer Juri Luzenko schließen. Dem vormaligen Innenminister wurde mit Polizeischlagstöcken mehrfach so hart auf den Kopf geschlagen, dass er intensivmedizinisch versorgt werden musste.

Rund 50.000 Anhänger der proeuropäischen Bewegung protestierten am vergangenen Wochenende gegen den Angriff auf Juri Luzenko. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion erklärt sich solidarisch mit den Menschen in der Ukraine, die friedlich für die europäische Orientierung ihres Landes eintreten. Das Vorgehen der ukrainischen Verantwortlichen zeigt den fehlenden Willen, in einen konstruktiven Dialog mit Vertretern der Zivilgesellschaft und der Opposition zu treten.“

Hintergrund:

Im Dezember des vergangenen Jahres riefen der Vorsitzende der Partei „Udar“, Vitali Klitschko sowie die noch immer inhaftierte vormalige Ministerpräsidentin Julia Timoschenko mit ihrer Partei „Batkiwschtschina“ zu friedlichen Protesten auf, da die ukrainische Regierung das langfristig geplante Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union nicht unterzeichnet hatte.


Horoskope: Das Geschäft mit den Sternen

Der Glaube an Horoskope treibt bisweilen seltsame Blüten; und es lassen sich offenbar damit gute Geschäfte machen. So preist die Kette „Worldhotels“ (Frankfurt am Main) ein „Hotel-Horoskop“ an. Jpeg

Sie verspricht „jedem Sternzeichen das passende Hotel“. Den „ehrgeizigen Steinböcken“ (Geburtsdatum zwischen 22. Dezember und 20. Januar) empfiehlt die internationale Kette von 500 unabhängigen Beherbergungsbetrieben z.B. einen „Verwöhnurlaub“ im Hotel Transamerica in Sao Paulo (Brasilien) etc.

Horoskope werden aufgrund der Sternenkonstellation zur Zeit und am Ort der Geburt eines Menschen erstellt. Ein komplexes System von Zeichen soll dem Astrologen etwas über den Charakter eines Menschen, sein Schicksal oder über sonstige Ereignisse verraten, erläutert die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) in Berlin.

In zahlreichen empirischen Untersuchungen sei es aber nicht gelungen, einen Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und Horoskopen nachzuweisen. Überprüfungen ergäben regelmäßig, dass sich die meisten Vorhersagen nicht erfüllen. 

Frauen sind sternengläubiger als Männer

Gleichwohl glaubt jeder vierte Bürger in Deutschland, dass der Stand der Sterne das persönliche Leben beeinflusst. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungs-Institut Emnid aus dem Jahr 2012 sind die Frauen mit 33 Prozent besonders sternengläubig. Bei den Männern sind es lediglich 17 Prozent.

Unterdessen haben Mediziner und Hirnforscher herausgefunden, dass der Geburtsmonat eines Menschen tatsächlich Einfluss auf seine Entwicklung, Gesundheit, Charakter und Lebenserwartung hat. Ursache sind aber nicht die Sternenkonstellationen, sondern äußere Einflüsse, denen ein Kind im Mutterleib und bei der Geburt ausgesetzt ist.

Wie die populärwissenschaftliche Zeitschrift „P.M.-Magazin“ in ihrer Februar-Ausgabe berichtet, spielt zum Beispiel die Menge Vitamin D im Blut eines Neugeborenen eine wichtige Rolle. Das Vitamin wird mit Hilfe von Sonnenlicht in der Haut gebildet und beeinflusst die Entwicklung des Immunsystems und des Gehirns.

Kinder, die in der sonnenarmen Winterzeit ausgetragen werden, haben weniger Vitamin D im Nabelschnurblut. Bei im Mai geborenen Babys sind es 20 Prozent weniger als bei im November geborenen. In einer Mammut-Studie von über sechs Millionen Sterbefällen zwischen 1992 und 2007 habe das Universitätsklinikum Greifswald herausgefunden, dass die im November geborenen Menschen im Schnitt mehr als neun Monate länger leben als die Mai-Kinder.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Cordula Mohr

 


Israel: Ein von Schülern gebauter Mini-Satellit „Duchifat“ wird ins All geschickt

Eine Gruppe von 40 Schülern des Wissenschaftsgymnasiums in Herzliya hat selbstständig einen Miniatursatelliten entworfen und gebaut, der von Rußland gemeinsam mit etwa 50 weiteren Mini-Satelliten ins All geschickt werden wird.

Der Satellit ist würfelförmig, wiegt nur wenige Hundert Gramm, hat eine Seitenlänge von 10 Zentimetern und trägt den Namen „Duchifat“ („Wiedehopf“).

BILD: Der Miniatursatellit und sein Namensgeber (Foto: Madaim-Schule, Herzliya)

Es gibt einen weltweiten Trend zu solchen Miniatur-Satelliten, die naturgemäß billiger und leichter zu entwickeln sind, und zudem weniger Energie zur Aussetzung und im Betrieb benötigen.

Ähnliche Modelle entstanden weltweit in den letzten Monaten und wurden in der Regel von Studenten gebaut  –  die israelischen Schüler sind mit 16-17 Jahren deutlich jünger.

Derzeit befindet sich Duchifat noch im Zentrum der israelischen Raumfahrtbehörde zur Kontrolle. Der Miniatursatellit soll beispielsweise Wanderern ermöglichen, ihren Standpunkt an Orten festzustellen, wo es kein Handysignal mehr gibt.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Syrien: Radikal-islamische „Rebellen“ enthaupten den Christen Fadi Mattah

Radikal-islamische Gruppen haben einen jungen Christen ermordet und geköpft und einen weiteren schwer verletzt. Dies geschah, wie ein Priester aus der Diözese Homs gegenüber dem Fidesdienst berichtet, am vergangenen 8. Januar. 1_0_759662

BILD: Aufständische gegen Präsident Assad (siehe Foto) wollen eine islamische Diktatur

Die beiden Christen Firas Nader (29) und Fadi Matanius Mattah (34) waren im Auto unterwegs von Homs in das christliche Dorf Marmarita. Eine fünfköpfige aufständische Gruppe hielt den Wagen an und schoß auf das Fahrzeug.

Als die Angreifer bemerkten, daß Fadi ein Kreuz um den Hals trug, köpften sie ihn. Sie nahmen Dokumente und Geld mit und hinterließen den weiteren schwerverletzten jungen Mann, den sie tot glaubten.

Firas gelang es aber, sich in Sicherheit zu bringen, so daß er später als Augenzeuge aussagen konnte. Er ging zu Fuß bis nach Almshtaeih und wurde von dort aus in das Krankenhaus in Tartous gebracht.

Wie aus einer Mitteilung des Hilfswerks „Kirche in Not“ hervorgeht, weitet sich die Gewalt gegen Christen in Syrien aus “zu einer der größten Verfolgungen von Christen zu Beginn des dritten Jahrtausends”.

Wie aus jüngsten Berichten hervorgeht, mußten insgesamt rund 600.000 Christen  –  ein Drittel aller syrischen Christen  –  fliehen und leben als Binnenflüchtlinge in anderen Teilen des Landes oder in Nachbarstaaten.

Quelle: Fidesdienst