Ein ehem. Star der US-amerikanischen Homosexuellen-Bewegung steigt aus

Der Herausgeber von „Young Gay America“ findet zu Christus

Als ich neunzehn Jahre war, starb meine Mutter. Mein Vater starb, als ich dreizehn war. Schon früh in meinem Leben war ich verwirrt darüber, wer ich eigentlich war und welche Gefühle ich anderen gegenüber hatte.

Ich war verwirrt über mein „Verlangen“ und stellte fest, dass ich mich von anderen Jungen „angezogen“ fühlte. Mit vierzehn ordnete ich mich deshalb in die Kategorie „schwul“ ein. Mit zwanzig hatte ich mein Coming-Out und sagte allen in meiner Umgebung, dass ich schwul sei.  DSC07339

Mit 22 wurde ich Herausgeber der ersten Zeitschrift, die sich speziell an junge, homosexuelle Männer wandte. Die fotografischen Inhalte lagen an der Grenze zur Pornografie, doch ich stellte mir vor, die Zeitschrift für größere und bessere Dinge nutzen zu können.

Young Gay America, so hieß das Magazin, kam wirklich an. Sie sollte eine Lücke füllen, speziell für junge homosexuelle Amerikaner da sein und nicht so pornografisch sein. Young Gay America wurde ein großer Erfolg.

Homosexuell lebende Menschen reagierten erfreut auf die Zeitschrift. Sie wurde respektiert und anerkannt und mit Preisen und Ehren ausgezeichnet, darunter mit dem National Role Model Award der prominenten Homosexuellenorganisation Equality Forum. Die Zeitschrift genoss große Präsenz in vielen Medien bis hin zu einer Titelgeschichte im Time Magazine.

2004 war dann der Start für ein zugehöriges Magazin, das YGA Magazine. Es gab vor, eine „tugendhafte Gegenstimme“ zu den übrigen Publikationen für homosexuell empfindende Jugendliche zu sein. Ich sage „gab vor“, denn in Wirklichkeit war es ebenso zerstörerisch wie alles andere in diesem Bereich, nur nicht so offen pornografisch und deshalb mehr „respektiert“.

Mein Weg bis zur Umkehr dauerte 16 Jahre

Ich brauchte fast sechzehn Jahre, um herauszufinden, dass Homosexualität als solche nicht gerade das ist, was man „tugendhaft“ nennt. Es war aber schwierig für mich, in diesem Punkt Klarheit über meine Gefühle zu bekommen, da mein ganzes Leben so darin verstrickt war.

Wenn Homosexualität jungen Menschen nahegebracht wird, ist das an sich schon pornografisch. Es zerstört etwas in der empfindsamen Seele und verwirrt junge Menschen in ihrer sich entwickelnden Sexualität. Allerdings wurde mir das erst klar, als ich selbst schon dreißig Jahre war.

In einigen Städten Nordamerikas war die erste Ausgabe des YGA Magazine total ausverkauft. Von allen Seiten erhielt das Magazin unglaublich viel Unterstützung: von Schulen, Elterngruppen, Büchereien, staatlichen Institutionen – alle wollten es haben.

Es passte zum Zeitgeist der „Akzeptanz und Förderung“ von Homosexualität, und mich betrachtete man als einen ihrer geistigen Führer. So lud man mich 2005 ein, in einem angesehenen Forum der Kennedy School of Government an der Universität Harvard zu sprechen.
Nachdem ich das Video von meinem „Auftritt“ gesehen hatte, fragte ich mich ernsthaft, ob das richtig war, was ich mit meinem Leben und meinem Einfluss tat.

Da ich niemanden kannte, an den ich mich mit meinen Fragen und Zweifeln hätte wenden können, wandte ich mich an Gott. Ich entwickelte eine wachsende Beziehung zu Gott, nicht zuletzt aufgrund eines schweren Anfalls von Bauchkrämpfen  –  eine Folge von Verhaltensweisen von mir, die mir den Magen umdrehten.

Als ich ernsthaft darüber nachdachte und ernsthaft betete, wurde mir klar, dass die Homosexualität uns daran hindert, unser wahres Selbst in uns zu erkennen. Wir können die Wahrheit nicht erkennen, solange wir von der Homosexualität geblendet sind.

Quelle und FORTSETZUNG des Lebensberichts von Michael Glatze HIER: http://www.homosexualitaet-veraenderung.de/lebensberichte/michael-glatze-nicht-mehr-schwul

Gemälde: Evita Gründler


One Comment on “Ein ehem. Star der US-amerikanischen Homosexuellen-Bewegung steigt aus”

  1. Ein Leser sagt:

    Dieser Text (beziehungsweise seine Fortsetzung) zeigt wie immer brilliant die Ignoranz eines Menschen, der sich an die Existenz eines Gottes klammert.
    Ich verstehe diese Menschen. Zu gerne wollen sie ihre Furcht unterdrücken, die Furcht vor dem Tod, die Furcht vor dem eigenen Ich, das alles wollen sie in diesem „übermenschlichen“ Hirngespinst verbergen.
    Flieht nicht vor eurem Schicksal, Ihr Narren, glaubt nicht an das, was nicht existiert. Lebt nicht Euer Leben nach der Vorschrift eines völlig veralteten Buches, sondern nach Eurer Vernunft und lasst die anderen Menschen in Frieden mit Euren dahingedroschenen Phrasen.
    Mein eigenes ich habe ich gefunden, Ihr habt eure „Seele“ aber an einen Gott verkauft. Doch in der „Wahrheit“ existiert kein Gott…

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