Regensburg: Pontifikalamt im Dom zu Ehren von Prälat Georg Ratzinger

Mit einem besonders festlichen Pontifikalamt im Regensburger Dom St. Peter ist für den früheren Leiter der Regensburger Domspatzen Prälat Georg Ratzinger am Sonntag eine Woche der Geburtstagsfeiern zu Ende gegangen.

Der Domkapellmeister war am Freitag aus Rom zurückgekehrt, wo er den eigentlichen Festtag zusammen mit seineFoto: M. Kollerm Bruder Papst Benedikt XVI. verbringen konnte. Es war eine exklusive Feier, denn der emeritierte Papst hatte ja mit seinem Rücktritt erklärt, künftig im Verborgenen bleiben zu wollen.

Gut möglich, dass er auch gerne den offiziellen Teil der Feierlichkeiten um seinen älteren Bruder miterlebt hätte: „Er lässt Sie von ganzem Herzen grüßen“, betonte denn sein Privatsekretär Erzbischof Georg Gänswein vor den Gläubigen in der vollbesetzten Kathedrale.  Auf Parallelen zwischen dem Lebensweg des priesterlichen Musikers Ratzinger und dem Evangelium des Sonntags (Joh 1,29-31) verwies Bischof Voderholzer (siehe Foto):

„Johannes der Täufer widerstand der Versuchung, sich selbst in den Mittelpunkt zu rücken“, las er aus der Begegnung von Johannes mit Jesus. Als Stimme in der Wüste habe der Täufer vielmehr auf den Kommenden verweisen wollen, angesichts dessen Größe er in den Hintergrund trat. borMedia1847901

Der Bischof erfüllte damit zwei Präferenzen, die wohl beide Brüder Ratzinger einen dürfte: Zunächst die Predigt zur Auslegung der Heiligen Schrift zu nutzen, anstatt an dieser Stelle einer Person oder gar einer politischen Meinung Raum zu verschaffen.

Die Person tritt zurück, der Glaube hat Vorrang

Darüber hinaus sind beide für ihre Zurückhaltung im wahrsten Sinne des Wortes bekannt, um die Sache des Glaubens in den Vordergrund zu stellen. „Die Stimme ist die Brücke, die das Wort zum Herz des Hörers trägt“, sagte Voderholzer weiter. Auch Georg Ratzinger habe sein künstlerisches Wirken als Wegbereitung für die Ankunft des Höchsten begriffen. 

Erzbischof Georg Gänswein hatte zu Beginn der Messe von musikalischen und gastronomischen Höhepunkten, die den eigentlichen Geburtstag am vorigen Mittwoch begleitet haben, berichtet. Dazu gehörte ein Privatkonzert für Georg Ratzinger am Abend mit seinem Bruder. Michael Hesemann hatte die Soirée als Geschenk an den Jubilar organisiert. Rund 50 Gäste, darunter der Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard L.  Müller, Erzbischof Georg Gänswein und Vatikansprecher Pater Federico Lombardi SJ waren der Einladung nachgekommen.

Kirchenmusiker Kraus und die Ratzinger-Brüder

Lächelnd und mit großer Aufmerksamkeit hätten beide Brüder den Darbietungen gefolgt, berichtete Kirchenmusiker Wolfgang Kraus im Gespräch. Kraus, der Organist in Furth im Wald ist, verbindet mit beiden Ratzinger-Brüdern persönliche Erinnerungen:

Sein 2003 verstorbener Vater Eberhard Kraus war zu der Zeit Domorganist in Regensburg, als Georg Ratzinger die weltberühmten Regensburger Domspatzen leitete, bei denen auch Wolfgang Kraus im Konzertchor mitsang.

Durch den Domkapellmeister wurde er ebenso wie durch seinen Vater musikalisch geprägt. „Benedikt betrat das Studio von Radio Vatikan als erster vor seinem Bruder und ging vor dem Konzert und nach dem Konzert jeweils auf uns Künstler zu und begrüßte uns“, berichtete er weiter.

Ebenso trat Geigenstar Baptiste Pawlik mit Jules Massenets Thais Meditation auf, der schon als erster Geiger von Celine Dion spielte, und der kraftvolle Tenor Wolfgang Nöth sowie die US-amerikanische Pianistin Lauren Green, die hauptberuflich Korrespondentin für Religion beim Sender Fox News ist.

Auszüge aus einem Bericht der Würzburger „Tagespost“ vom  21. Januar 2013

2. Foto: Bistum Regensburg


Israel: Archäologen entdecken Ruinen einer byzantinischen Kirche aus dem 5. Jahrh.

In den vergangenen drei Monaten haben Archäologen der israelischen Altertumsbehörde in der Nähe des Moshav Aluma die Ruinen einer altchristlich-byzantinischen Kirche freigelegt.  globe_germany

Besonders bemerkenswert ist der prachtvolle Mosaikboden, der bei Bauarbeiten im Moshav entdeckt wurde. Die beiden Ausgrabungsleiter, Dr. Daniel Varga und Dr. Davida Dagan, gehen davon aus, dass noch mehr antike Gebäude in der Umgebung des Hügels gefunden werden könnten, der zuvor als Grab eines Scheichs gedient hatte.

Oft wurden heilige Gebäude an Orten errichtet, die bereits als heilige Stätten gedient hatten. Die Reste der Kirche wurden entsprechend nur drei Meter unter der Oberfläche entdeckt.

Bislang wurden die Umrisse der Haupthalle, der Eingangshalle und des Atriums der Basilika freigelegt, die etwa 22 Meter lang und 12 Meter breit war. Dem Stil der Periode folgend wurde der Raum mit Marmorsäulen in drei Sektionen unterteilt. Die Forscher schätzen, dass sie etwa 1500 Jahre alt ist.

BILD: Ein Ausschnitt des Mosaikbodens (Foto: Facebook MFA)

Am Faszinierendsten ist aber zweifellos der Mosaikboden. Weinranken formen Medaillons in der Mitte des Raumes, die Darstellungen von Tieren, Inschriften und christliche Symbole einfassen. Unter den Tieren finden sich Bilder eines wilden Ebers, eins Mäusepaares, einer Giraffe, eines Zebras, eines Flamingos, eines Rebhuhns, eines Leoparden, eines Bären und eines Hasen. 

Dazu kommen Darstellungen von Käfigen mit Vögeln, ein Pfauenpaar und ein Chamäleon. Eines der Medaillons, das gründlich zerstört wurde, hatte vermutlich das Bild eines Menschen gezeigt.

Varga vermutet, dass die Zerstörung auf strikte christliche „Bilderstürmer“ zurückgeht, welche menschliche Portraits in Gotteshäusern für verwerflich hielten.

Enttäuscht waren die Archäologen allerdings darüber, keine Inschrift mit dem Namen des Ortes gefunden zu haben, da der Name der byzantinischen Siedlung in dieser Gegend bislang unbekannt ist. Varga nimmt an, dass die Kirche als geistiges Zentrum für viele Gemeinden entlang der Straße zwischen Ashkelon und Jerusalem diente.

„Wir haben weitere Siedlungen gefunden, auch eine große in der Nähe von Hamei Yoav, aber nirgendwo gab es Spuren einer Kirche. Hier handelt es sich offensichtlich um die Hauptkirche in der Region“, sagte Saar Ganor, Archäologe der Altertumsbehörde im Verwaltungsbezirk Ashkelon.

Ähnlich prachtvolle Mosaike mit Tierdarstellungen zeigt auch das Lod-Mosaik, über das die israelische Botschaft vor einigen Monaten berichtete.

Gern verweisen wir an dieser Stelle auf die Ausstellung des Mosaiks im Alten Museum in Berlin, die noch bis zum 11. Mai zu sehen ist. Alle Infos hierzu finden Sie im Veranstaltungskalender der Botschaft unter: http://bit.ly/Lodmosaik

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Die EKD verliert weitaus mehr Mitglieder als die katholische Kirche

Meldung der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA:

Die evangelische Kirche schrumpft stärker als die katholische. 2012 verloren die 20 evangelischen Landeskirchen 263.552 Mitglieder, was einem Rückgang von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ihnen gehören damit rund 23,4 Millionen Personen an. Limburg-102

Das geht aus der jetzt in Hannover veröffentlichten Mitgliederstatistik der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hervor.

Die Zahl der Katholiken sank im gleichen Zeitraum um 132.789 (minus 0,5 Prozent) auf 24,3 Millionen. Gründe für den Schwund: Es gibt mehr Beerdigungen als Taufen. Außerdem liegt die Zahl der Austritte erheblich höher als die der Eintritte.

Nach einer Umfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA bei den Landeskirchen kehrten 2012 rund 138.800 Protestanten ihrer Kirche den Rücken; auf katholischer Seite waren es 118.335. Eine Statistik der EKD über die Aus- und Eintritte liegt noch nicht vor.

Die Abwanderung aus der evangelischen Kirche ist also stärker, obwohl sie in der Öffentlichkeit weit weniger in der Kritik steht als die katholische Kirche.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Saarland: Wird es das erste zweisprachige Bundesland in Deutschland?

Das Saarland soll nach dem Willen der schwarz-roten Landesregierung das erste zweisprachige Bundesland in Deutschland werden. Bis 2043 solle sich Französisch zur zweiten Verkehrssprache entwickeln. 0022

„Die ab dem Jahr 2013 geborene Generation soll alle Chancen erhalten, damit sich die französische Sprache neben der deutschen Amts- und Bildungssprache bis zum Jahr 2043, also innerhalb einer Generation, zur weiteren Verkehrssprache im Saarland entwickeln kann“, heißt es in der am vorigen Dienstag von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) vorgestellten sogenannten „Frankreichstrategie“ der saarländischen Landesregierung.

Leitwort: „Tor zu Frankreich“

Mit dieser solle das Saarland zur „Brücke nach Deutschland und als Tor zu Frankreich“ werden.

Als Teil der Strategie soll Französisch bereits ab der frühen Kindheit, beginnend in der Kita und Grundschule, durchgehend vermittelt werden. Französischsprachige Erzieher und Lehrer sollen die frühkindliche Spracherziehung gewährleisten.

In den Grundschulen werde ab der 1. Klasse der Französisch-Unterricht flächendeckend eingeführt. Der Ausbau der Ganztagsschulen biete dabei die Chance, die Französischförderung noch zu stärken.

Französisch als Einstellungskriterium

An den Schulen und in den Kitas solle die „Rekrutierung muttersprachlichen Personals oder französischsprachige ausgebildeter Fachkräfte“ ebenso intensiv geprüft werden, wie die Einrichtung „binationaler Fachklassen“. Bei der Ausbildung der Grundschullehrer solle der „Frankreichorientierung“ eine „besonderer Stellenwert“ eingeräumt werden.

Auch die Landesverwaltung will auf dem Weg hin zu einem zweisprachigen Bundesland mit gutem Beispiel vorrangehen. So sollen Französisch-Kenntnisse als Einstellungskriterium vorausgesetzt werden sowie alle Beschäftigen einen Anspruch auf „Sprachaus- und Fortbildung“ erhalten. Auch könnten französische Bürger gezielt für bestimmte Aufgaben in der Verwaltung angeworben werden.

Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer warb bei der Bevölkerung für eine breite Unterstützung ihrer Frankreichstrategie. Nur wenn diese von der Bevölkerung mitgetragen werde, könne sich das Saarland tatsächlich zu dem einzigen mehrsprachigen Bundesland entwickeln, erläuterte die CDU-Politiker.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

FRAGE unserer Redaktion zu dieser Meldung: Wo bleibt der Einsatz unserer deutschen Politiker für eine längst fällige, zweisprachige Entwicklung im Elsaß?  – Dort gäbe es weitaus mehr Anhaltspunkte für eine zweisprachige Kulturpflege „von Staats wegen“.


Kuba: Friedliche Proteste von über 100 Kleinhändlern gewaltsam beendet

Am vergangenen Dienstag und Mittwoch protestierten mehr als 100 Kleinunternehmer und zahlreiche Anwohner und Passanten gegen die Zwangsräumung von Verkaufsständen auf der Plaza Mayor der Provinzhauptstadt Holguín (Ostkuba).

Die privaten Kleinhändler waren der kommunistischen Regierung ein Dorn im Auge, weil sie für ihre Ware niedrigere Preise verlangten als die staatlichen Geschäfte, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).  IGFM_Kuba_Landkarte

Mehr als 150 Polizisten beendeten den Protest gewaltsam, schlugen auf die Demonstranten ein und nahmen zahlreiche Kleinunternehmer und Dissidenten kurzzeitig fest.

Wie der Bürgerrechtsaktivist Rubier Cruz berichtet, wurden einige Obsthändler verhaftet, weil sie dem Sender Radio Martí einen Bericht über die Zwangsräumung geben wollten. 80 Kleinunternehmern wurde  die Lizenz entzogen, auf der Plaza Mayor zu verkaufen. Selbst Passanten, die das Geschehen mit Videokameras und Fotoapparaten festhalten wollten, wurden von der Polizei verhaftet.

Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM verurteilt das Vorgehen der kubanischen Behörden gegen die Kleinunternehmer: „Die Konkurrenz von ein paar hundert Kleinunternehmern überfordert offenbar bereits die tatsächlichen Reformkräfte der kubanischen Staatsdiener.

Die Zwangsräumung wegen zu günstiger Preise zeige, dass es die Regierung von General Castro selbst im Bereich der Waren für den täglichen Gebrauch nicht vermocht hat, ihre angekündigten Privatisierungen und Wirtschaftsreformen umzusetzen: „Leidtragende sind die ‘normalen’ Kubaner, die weder preisgünstig bei privaten Händlern einkaufen können, noch selbst Chancen sehen, sich erfolgreich selbständig zu machen.”

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Sprecher der Vorstandes: Martin Lessenthin, Borsigallee 9, 60388 Frankfurt a. Main
Tel.: 069-420108-11, Fax: 069-420108-33, info@igfm.de, www.menschenrechte.de

Bistum Essen: Bischof Overbeck, die Ehe, der Zölibat und die Kommunionbank

Die Ehe ist kein „Lebensentwurf“, sondern ein Lebensbündnis

Der Oberhirte der Diözese Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, meldet sich zunehmend „reformerisch“ zu Wort, als wolle er sich bei den Medien Liebkind machen oder der linkskatholischen Initiative „Wir sind Kirche“ annähern, die seine Stellungnahmen jedenfalls immer häufiger begrüßt.

Zum Thema wiederverheiratete Geschiedene erklärte der „Ruhrbischof“ während der fünften „Dialogreihe“ seines Bistums in Mülheim z.B. Folgendes: „Angesichts veränderter gesellschaftlicher Bedingungen und zunehmend differenzierter Lebensentwürfe ist es notwendig, neue pastorale Antworten zu finden.“ DSC05485

Offenbar übersieht er, daß die Ehe kein x-beliebiger „Lebensentwurf“, sondern ein Lebensbündnis ist, noch dazu unter Getauften ein von Christus selbst gestiftetes Sakrament. Damit gehört die christliche Ehe nicht „nur“ zur Schöpfungsordnung (wie die „Natur-Ehe“), sondern sogar zur Heilsordnung.

Zudem waren die „gesellschaftlichen Bedingungen“ in der Frühzeit des Christentum  – umgeben von heidnischer Genußsucht und Zügellosigkeit  –  auch nicht gerade erfreulich. Dennoch hielt die Kirche gegen alle Widerstände des damaligen „Zeitgeistes“ an der Lehre Christi fest und bekannte sich unbeugsam zur Heiligkeit und Unauflöslichkeit der Ehe.

Außerdem erklärte der Essener Bischof, der „Dienst am Menschen“ (wie er ihn versteht) solle Vorrang haben: „Ich kann die Seelsorger nur ermuntern, ein Wegbegleiter zu sein und nicht mit Sanktionen zu drohen. Die Kommunionbank ist keine Richtbank.“ 

Der heilige Paulus sieht das offenbar anders; in seinem Brief an die Korinther schreibt er in 1 Kor 11,27 f. über die Teilnahme am Tisch des HERRN:

„Wer unwürdig von dem Brot ißt oder aus dem Kelch des HERRN trinkt, der wird schuldig am Leib und Blut des HERRN,der ißt und trinkt sich das Gericht.“

Jetzt meldete sich Bischof Overbeck  –  laut Radio Vatikan  –  erneut zu Wort mit einem Dauerbrenner, dem unvermeidlichen Zölibatsthema:

„Wir müssen miteinander angstfrei darüber reden können, wie Priestersein unter den heutigen Bedingungen gelebt werden kann  –  und zwar so, dass unsere Priester sich dabei zu starken Persönlichkeiten entwickeln können und ihren Dienst mit großer Freude tun“,

Schon wieder ist von „heutigen Bedingungen“ die Rede, als ob Verkündigung und Praxis der Kirche nicht von ihrer bleibenden Lehre und Tradition, sondern von den jeweiligen Zeitumständen her bestimmt sein müsse.

Die priesterliche „Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen“ war immer schon ein ernstes, ein wirkliches Opfer aus Liebe zu Gott, zur Kirche und zu den seelsorglich anvertrauten Menschen  –  und dies nicht nur „unter heutigen Bedingungen“, sondern seit zweitausend Jahren.

Die Kirche lebt und wächst aber nicht von weniger, sondern von  m e h r  Eifer und Begeisterung für Christus und sein Reich!

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster


„Mein Elend ist aufgezeichnet bei dir“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 56 (55),2-3.9-10a.10b-11.12-13

Sei mir gnädig, Gott, denn Menschen stellen mir nach;
meine Feinde bedrängen mich Tag für Tag.
Täglich stellen meine Gegner mir nach;
ja, es sind viele, die mich voll Hochmut bekämpfen.

Mein Elend ist aufgezeichnet bei dir.
Sammle meine Tränen in einem Krug,
zeichne sie auf in deinem Buch!
Dann weichen die Feinde zurück
an dem Tag, da ich rufe.

Ich habe erkannt:
Mir steht Gott zur Seite.
Ich rühme Gottes Wort,
ich preise das Wort des HERRN.

Ich vertraue auf Gott und fürchte mich nicht.
Was können Menschen mir antun?
Ich schulde dir die Erfüllung meiner Gelübde, o Gott;
ich will dir Dankopfer weihen.