Ex-Parlamentarier Jörg Tauss beschimpft Mathias von Gersdorff in Twitter

Der ehem. SPD-Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss kam 2009 in die Schlagzeilen wegen Besitz von Kinderpornographie. Er verließ die SPD und trat zu den „Piraten“ über.  030

Am 28. Mai 2010 wurde Jörg Tauss nach § 184b StGB wegen „Besitzes kinderpornographischer Schriften u. a. in insgesamt 102 Fällen“ zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung verurteilt. Eine Revision wurde als „offensichtlich unbegründet“ zurückgewiesen.

Mathias von Gersdorff (siehe Foto), Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“, verlinkte kürzlich in einem Tweet auf seinen Artikel, in welchem er über den massiven Einfluß der Homosexuellen-Lobby auf den umstrittenen grün-roten „Bildungsplan 2015“ berichtet.

Hierauf twitterte Piraten-Tauss am heutigen 24. Januar folgendes: „Haben Sie etwas dagegen, Sie als durchgeknallt zu bezeichnen? Falls NICHT, mache ich es gerne.“

Nähere Infos über den Vorfall hier: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2014/01/ex-mdb-jorg-tauss-beschimpft-mathias.html

 


Syrien: Enttäuschte Palästinenser wollen die israelische Staatsbürgerschaft

Im syrischen Bürgerkrieg sind bislang 2000 Palästinenser ums Leben gekommen. Besonderes Leid herrscht in dem von syrischen Regierungstruppen eingeschlossenen palästinensischen Flüchtlingslager Yarmuk, das sich seit Monaten unter Belagerung befindet. IMG_0672

Mindestens 50 der verbliebenen 20.000 Bewohner (von vormals 400.000), darunter auch Kinder, sind in den letzten Wochen verhungert. Die Situation ist so erschreckend, dass moslemische Imame den Bewohnern erlaubten, Katzen, Hunde, Esel und andere Tiere zu essen.

Ein arabisches Video, das in diesem Lager während einer Beerdigungsprozession gedreht wurde und auf der Internetplattform Youtube veröffentlicht wurde, zeigt, wie schwer die Situation für die Menschen ist. Eine Frau weint, dass sich keiner für das Leid interessiere.

Ein Mann erklärt frei heraus, er wolle israelischer Staatsbürger werden, denn Israel sorge für seine Bürger:

„Wir wollen kein Palästina oder so etwas. Wir wollen, dass sie uns hier rauslassen. Wir bitten um die israelische Staatsbürgerschaft, wir wollen das Rückkehrrecht nicht mehr, wir haben Palästina verkauft [gemeint ist: es interessiert uns nicht mehr].

Wir wissen noch nicht einmal etwas über Palästina! Wir wollen keinen Mahmud Abbas. Es gibt 1 Milliarde und 300 Millionen Moslems und sie können nichts tun! Gäbe es auch nur ein einziges israelisches Kind im Yarmuk-Lager, wäre das Problem schon vor langer Zeit gelöst worden…“

Quelle: http://www.israelheute.com


Indien: 4000 Fälle anti-christlicher Gewalt

Über 4000 Fälle anti-christlicher Gewalt wurden allein im Jahre 2013 in Indien registriert, wobei in den meisten Fällen hinduistisch-nationalistische Gruppen verantwortlich sind. 
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Im Einzelnen geht es z.B. um Morde an 7 christlichen Gläubigen, darunter ein Minderjähriger; Mißbrauch und Mißhandlung von rund 1000 Frauen, 500 Kindern und ca 400 Priestern bzw. Pastoren verschiedener Konfessionen, sodann Übergriffe auf über 100 christliche Kirchen, Gebetshäuser und Kultstätten.

Gewalt gegen Christen setzt sich in beängstigendem Ausmaß fort: durch Bibelverbrennungen, Zerstörung von Kirchen, Verhaftungen, Schläge und Morde. Die Angreifer werden selten gerichtlich belangt.

Die meisten Gewalttaten werden von Mitgliedern einer der 30 nationalistischen Hindu-Organisationen begangen, die sich einer extremen Ideologie namens Hindutva verschrieben haben. Deren Anhänger wollen alle Nicht-Hindus aus Indien vertreiben.

Sechs indische Bundesstaaten haben Gesetze gegen erzwungene religiöse Bekehrungen erlassen. Wer Inder durch Gewalt, Täuschung oder „Verführung“ bekehrt, wird mit Gefängnis bestraft und muß hohes Bußgeld zahlen. Dieses Gesetz wird oft mißbräuchlich gegen Christen angewandt.

Quelle (Text/Foto): Hilfsaktion Märtyrerkirche HMK

Weitere INFOS zur Christenverfolgung in INDIEN hier: http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/wo-christen-taeglich-verfolgt-werden-1025.html


Medien verhindern faire Debatte zum umstrittenen „Bildungsplan 2015“

Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin der Initiative Familienschutz

Im Rahmen der Bildungsplanreform 2015 will die grün-rote Regierung in Baden-Württemberg alle Kinder ab der Grundschule fächerübergreifend zur »Akzeptanz sexueller Vielfalt« erziehen. Immer mehr Bürger sagen dazu NEIN.  FS_Logo mit Schriftzug_kl(1)

Auch ich habe vor wenigen Tagen im Namen der Initiative Familienschutz jeden einzelnen Landtagsabgeordneten per Brief um Stellungnahme dazu gebeten.

Die Online-Petition gegen den Bildungsplan des Realschullehrers Gabriel Stängle (Laufzeit noch 4 Tage!) haben bereits über 163.000 Menschen unterschrieben, mehr als 71.000 allein aus Baden-Württemberg.

Derzeit sorgt ein Tonmitschnitt der Auftaktveranstaltung für den »Aktionsplan für Akzeptanz und gleiche Rechte« vom April 2012 für Aufsehen.

U.a. fragt darin eine namentlich nicht bekannte Rednerin unter Anwesenheit der Vizepräsidentin des Landtages, Brigitte Lösch (Grüne):

»Wir müssen auch verhindern, dass die Kirchen so einen Aktionsplan torpedieren. Gerade in der Sexualkunde in der Schule zum Beispiel ist der Einfluss der Kirchen verheerend; dass über Abtreibung lange nicht geredet werden durfte, da haben sich irgendwelche Rechtsaußen, evangelikale Gruppen unglaublich eingemischt. Das ist auch so ein entscheidender Punkt: Wie verhindern wir, dass die Kirchen ihren Einfluss geltend machen und vieles verwässern, was wir vorhaben?«

Weder Frau Lösch noch sonst jemand hat dem widersprochen. Damit ist klar, dass von Anfang an geplant war, nur die Interessen bestimmter Gruppen zu bedienen und eine offene Diskussion zu verhindern.

Nachtcafe-Talk heute: sehr einseitige Besetzung

Eine faire Diskussion wird auch von den Medien verhindert. Dies zeigt exemplarisch die Zusammensetzung der Gäste für das aktuelle SWR-Nachtcafé zum Thema Bildungsplan, das am heutigen Freitag um 22 Uhr ausgestrahlt wird.

Nur zwei (!) der neun geladenen Gäste, darunter der Initiator der Online-Petition Gabriel Stängle, lehnen die geplante »Akzeptanz sexueller Vielfalt« ab, alle anderen befürworten die grün-roten Pläne. (Beschwerden an den Rundfunkrat hier.)

Es geht um unsere freiheitlich demokratischen Grundrechte. Unsere Meinungsfreiheit, das Elternrecht auf Erziehung und die Persönlichkeitsrechte der Kinder sind es wert, verteidigt zu werden.  


Ein israelischer Hit im arabischen Jemen

Das Lied „Sanaa al-Yemen“ des israelischen Sängers Zion Golan ist derzeit ein Überraschungshit in Jemens Hauptstadt Sanaa. Golans familiäre Wurzeln liegen im Jemen und er singt in jemenitischem Arabisch, ohne jemals das Land besucht zu haben. Als israelischem Juden ist ihm dies verboten.

BILD: Zion Golan während eines Konzertes (Foto: wikicommons)

Der Sänger ist einer von mehr als 300 000 Israelis jemenitischer Herkunft. Das Land war einst die Heimat einer blühenden jüdischen Gemeinde, die mindestens bis ins zweite Jahrhundert zurückreichte.

Die Mehrheit der jemenitischen Juden verließ das Land mit der Staatsgründung Israels im Jahr 1948, um den instabilen Verhältnissen zu entfliehen. Nur noch wenige Hundert Juden leben im Land. Doch die kulturellen Bindungen haben überlebt.

In Tel Aviv wird in vielen Restaurants traditionelle jemenitische Küche serviert und auf einigen Märkten wird diskret Qat feilgeboten, ein leicht narkotisierendes Kraut, das im Jemen sehr populär ist.

Israelis wie Golan oder die verstorbene Ofra Haza schrieben und schreiben weiter Musik, die im Jemen ihr Publikum fand. Die Alben Golans wurden lange unter der Hand vertrieben, da der Handel mit Israel im Jemen offiziell verboten ist.

Dank Youtube sind seine Lieder nun leichter verfügbar und junge Jemeniten nicht nur in Sanaa teilen sie über soziale Internetmedien mit anderen. Nicht selten kommt in den Foren auch das Bedauern über die verschwundene jüdische Kultur im Jemen zum Ausdruck.

Das Lied Zion Golans können Sie hier hören: http://bit.ly/SanaaGolan

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


FAZ übt scharfe Kritik an Bildungszielen der grün-roten Landesregierung im „Ländle“

In der heutigen Freitagsausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ äußert sich die bekannte evangelische Theologin und FAZ-Redakteurin Heike Schmoll zur anhaltenden Kontroverse über „sexuelle Vielfalt“ bezüglich Schulunterricht in Baden-Württemberg.

Unter dem Titel „Der Gesinnungslehrplan“ stellt die Autorin gleich eingangs fest, was tatsächlich der springende Punkt bei der umstrittenen grün-roten Bildungsplanreform ist: „Es geht um Anpassung.“ bildungsplan_bw_petition_logo13_e7fe0bc824

Schmoll stellt fest, daß das Leitwort Toleranz seit längerem auch in früheren Lehrplänen von Bedeutung war, fügt aber hinzu, es zeuge „nicht von allzu großer Klugheit in Stuttgart, nahezu wörtlich die Ziele einschlägiger Interessengruppen in den neuen Entwurf für den Bildungsplan zu übernehmen.“

Die Verfasserin kritisiert vor allem den Punkt „Einstellungen“ (von Schülern), die im „Bildungsplan 2015“ staatlicherseits angestrebt werden  –  und fragt:

„Wie eigentlich sollen Einstellungen und Haltungen von Schülern in Prüfungen bewertbar sein? Allein für die Klassen fünf und sechs werden insgesamt 202 Einstellungen über die Fächer hinweg formuliert, was einigermaßen absurd ist.“

In diesem FAZ-Artikel heißt es sodann zu Recht:

„Dem pädagogischen Zugriff waren Empfindungen bisher entzogen und sie sollten es auch bleiben. Oder will man Bildung klammheimlich durch Anpassung ersetzen? Der gesamte Entwurf für den Bildungsplan atmet den Geist eines affirmativen Erziehungsverständnisses, das zum Glück als längst überholt gilt. Er entwirft das Bild eines neuen Menschen nach dem Bild der grün-roten Landesregierung in Stuttgart und deren Landesinstitut für Schulentwicklung.

Das ist deshalb so gefährlich, weil Bildungsprozesse auf diese Weise zu einer einzigen Indoktrination werden können, weil die Beschreibung von Einstellungen und Haltungen schlimmstenfalls in schulische Gesinnungsprüfungen ausarten könnten, die es in beiden deutschen Diktaturen schon einmal gab.“

Abschließend bringt Heike Schmoll diese Causa wie folgt auf den Punkt: „Die Einstellungen der Schüler müssen auch in Baden-Württemberg unverfügbar bleiben.“


Das wertvolle Sakramentar Heinrich II. kehrt als Faksimile nach Regensburg zurück

Dr. Rolf Griebel, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek in München, hat am gestrigen Donnerstagvormittag in der Staatlichen Bibliothek Regensburg ein Faksimile des Sakramentars Kaiser Heinrich II. an Dr. Bernhard Lübbers, den Leiter der Einrichtung, übergeben.

Es besteht Gewissheit, dass das Sakramentar in St. Emmeram Regensburg angefertigt wurde. Es ist eine der bedeutendsten Handschriften desSakramentar Heinrich II 1 Mittelalters und wurde vom späteren Kaiser Heinrich II. in Auftrag gegeben.

Das Original, das von unschätzbarem Wert ist, befindet sich in der Staatsbibliothek in München, wohin es 1803 in die Hofbibliothek verbracht worden war.

Bischof Rudolf Voderholzer war während der Feierstunde anwesend und nahm  –  mit weißen Handschuhen versehen  –  die ca. vier Kilogramm wiegende imposante Nachbildung des geistlichen Werkes in Augenschein.

Anhand der Angaben zum Heiligenkalender wurde festgestellt, dass bereits damals, im 11. Jahrhundert, der Festtag des heiligen Erhard auf dem 8. Januar lag.

Schon seit 1985 lief das Projekt, Kopien des Sakramentars zu erstellen. Die 333 Faksimile-Ausgaben sind beinahe ausverkauft.

Das Sakramentar Heinrich II. ist neben dem Uta-Codex eines der noch wenigen vorhandenen Zeugnisse der Regensburger Buchmalerei des 11. Jahrhunderts. Im ersten Jahrhundert des zweiten Jahrtausends waren allein die Buchmalerei-Schulen von Regensburg sowie von Reichenau maßgeblich. Ein Sakramentar versammelt zahlreiche liturgische Texte.

Das Original des Sakramentars Kaiser Heinrich II. war noch zu Zeiten des Kaisers von Regensburg nach Bamberg gebraSakramentar Heinrich II 2cht worden. Dort hatte es zahlreiche Kriege unversehrt überstanden, wie Dr. Lübbers ausführte.

Als ein „herausragendes Kulturdenkmal von europäischem Rang“ bezeichnete Generaldirektor Dr. Griebel das Sakramentar. Jede Ausstellung und jeder Transport sind für das Original eine „besondere Belastung“. 1987 war es in Regensburg zuletzt zu sehen. 2010 war ein Faksimile Papst Benedikt XVI. in Rom überreicht worden.

Das am Donnerstag übergebene Faksimile, das übrigens auch alle Punkte der Abnutzung exakt wiedergibt, steht nun für die Bürger der Stadt und Region Regensburg zur Verfügung. Im Gegensatz zum Original bietet es den Vorteil, dass es in gebundener Form vorliegt. Damit ist der Gesamteindruck erfahrbar.

Quelle (Text/Fotos): Bistum Regensburg