Zweit-Ehen sind stark scheidungsgefährdet

Scheidungen werden immer schärfer ausgefochten. „Heute wird hart und erbarmungslos geschieden“, schreibt Deutschlands prominentester Scheidungsanwalt, Hermann Messmer (München), in der Zeitung „Bild am Sonntag“.

Er hat an über 5000 Verfahren mitgewirkt. Etwa jede zweite Scheidung ging „schmutzig“ über die Bühne. Am meisten stritten die Paare über Geld, unabhängig von ihren Vermögensverhältnissen. 0023

Eine „normale“ Scheidung kostet laut Messmer zwischen 2000 und 15.000 Euro. Aber meist stritten sich Mann und Frau noch jahrelang um das Vermögen und den Unterhalt.

Viele Geschiedene lernten aus ihren Fehlern nicht, denn inzwischen seien Zweit-Ehen genauso scheidungsgefährdet wie Erst-Ehen. Ein Grund sei, dass man vorbelastet in die neue Partnerschaft gehe, etwa durch Kinder, die ein oder beide Partner mitbringen.

Laut Messmer bedeuten sogenannte Flickenteppich-Familien mit Kindern aus vorherigen Ehen „unglaublich viel Beziehungsarbeit“.

Quelle: http://www.idea.de


Im EU-Parlament droht ein erneuter Vorstoß mit dem Lunacek-Bericht

Freifrau Hedwig von Beverfoerde

Nachdem wir den Estrela-Bericht erfolgreich verhindert haben, droht im EU-Parlament jetzt ein neuer Vorstoß mit dem »EU-Fahrplan zur Bekämpfung von Homophobie und Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität« der grünen Abgeordneten Ulrike Lunacek, kurz »Lunacek-Bericht«. PICT0104

Dieser zielt darauf, LGBTI-Personen (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle und Intersexuelle) faktisch eine privilegierte rechtliche Stellung innerhalb der EU zu verschaffen.

Am 4.Februar werden die EU-Abgeordneten über diesen »Lunacek-Bericht« abstimmen. Dazu haben wir auf unserem neuen Online-Portal EUCheck.org die Kampagne »Lunacek-Bericht stoppen – gleiches Recht für ALLE!« gestartet.

Sie können gerne mitmachen: Fordern Sie die deutschen Abgeordneten auf, gegen den »Lunacek-Bericht« zu stimmen und bis zum 29.Januar einen Alternativen Entschließungsantrag einzubringen: 

  • E-Mail-Petition unterschreiben und mit nur einem Klick den wichtigsten deutschen MdEPs schicken, direkt ins Büro oder aufs Smart-Phone: hier.
  • E-Mail-Petition an Abgeordnete Ihrer Wahl schicken: hier.

Den »Lunacek-Bericht« im Wortlaut finden Sie hier.

Weitere Hintergrundinfos erfahren Sie in diesem Artikel: Abgeordnete Lunacek plant Sonderrechte für Homosexuelle.

 


Israel übernimmt erstmals Vorsitz der Abrüstungskonferenz in Genf

Seit dem 20. Januar hat Israel zum ersten Mal seit 11 Jahren den Vorsitz der UN-Abrüstungskonferenz in Genf inne. Die Genfer Abrüstungskonferenz ist das einzige multilaterale Forum für Verhandlungen über Rüstungskontrolle und Abrüstung im weltweiten Rahmen.

Botschafter Eviatar Manor, Israels Vertreter in Genf, wies in seiner Rede zur jährlichen Eröffnung der Konferenz darauf hin, dass Israel zwar die Abrüstungskonferenz als internationales Gremium wertschätze.

Es sei jedoch bedenklich, dass das Gremium bereits seit siebzehn Jahren keinen substantiellen Beitrag zur Bewältigung globaler Sicherheitsherausforderungen habe leisten können.

BILD: UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und Botschafter Eviatar Manor (Foto: MFA)

Botschafter Manor erklärte weiter:

„Unserer Ansicht nach ist die Abrüstungskonferenz eine einzigartige Institution, weil sie neben dem UN-Sicherheitsrat die einzige Einrichtung ist, in der alle relevanten Staaten vertreten sind. Diese Staaten sind nicht nur wichtige Militärmächte, sondern können tatsächlich maßgebliche Beiträge zur globalen Sicherheit und Stabilität leisten…

Unserem Vorsitz liegt ein Sinn für die Realität zugrunde, oder wie es unsere jüdischen Weisen in einem Sprichwort ausdrückten: ‘Es liegt nicht in deinen Händen, die Aufgabe zu erfüllen, und doch hast du nicht die Freiheit, dich ihr zu entziehen.’“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Anschuldigungen gegen Limburger Bischof Tebartz-van Elst offenbar widerlegt

Wie das Nachrichtenmagazin FOCUS, das den Limburger Oberhirten bis zuletzt in primitiver Weise als „Protzbischof“ herabsetzte, am heutigen Sonntag online berichtet, haben sich die Vorwürfe gegen Bischof Tebartz-van Elst im wesentlichen nicht bestätigt. 1_0_745851

Das kirchenkritische Wochenmagazin beruft sich hierbei auf Informationen aus dem Vatikan.

Demnach sei „die von der Bischofskonferenz eingesetzte Prüfkommission zu dem Ergebnis gelangt, dass dem Bischof beim 31 Millionen Euro teuren Bau seiner Residenz weder Geldverschwendung noch das Übergehen von Kontrollgremien vorzuhalten sei.“

Das Dokument soll in den kommenden Tagen der Dt. Bischofskonferenz und danach der vatikanischen Bischofskongregation vorgelegt werden. Papst Franziskus entscheidet sodann, wie es mit dem Limburger Bischof weitergeht.

HINWEIS:

Wir haben die Anti-Tebartz-Kampagne in unserem CHRISTLICHEN FORUM bislang mit 68 Artikeln und Berichten kritisch beleuchtet: https://charismatismus.wordpress.com/category/causa-tebartz-v-elst-bischof/


Schwules Netzwerk verleiht Ehrenpreis an evangelischen Kirchenpräsidenten Jung

Das „Schwule Netzwerk NRW“ ehrt den Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung, mit der „Kompassnadel 2014“.

Wie der Verband mitteilt, erhält erstmals ein Kirchenvertreter die seit 2001 vergebene Auszeichnung. Vorherige Preisträger waren die Redaktion des „Spiegel“, die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und der frühere Präsident des Dt. Fußballverbandes, Theo Zwanziger. 0022

In der Begründung für die Auszeichnung verwies das Netzwerk auf Jungs leitende Mitarbeit am Familienpapier der EKD. Diese Schrift definiere den Stellenwert von Lesben, Schwulen, gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und Regenbogenfamilien auf nachhaltige Weise theologisch neu, so das Netzwerk.

„Volker Jung setzt sich dafür ein, dass ein vielfältiges Familienbild Einzug in das Selbstverständnis der Evangelischen Kirche in Deutschland hält“, erklärte Steffen Schwab, der Vorstandsvorsitzende des „Schwulen Netzwerks NRW“.

Kritiker werfen diesem Familienpapier vor, dass es von der traditionellen Ehe als alleiniger Norm abrückt und ein Familienbild vertritt, das auch andere dauerhafte Lebensgemeinschaften einschließt, etwa gleichgeschlechtliche Partnerschaften oder sog. Patchwork-Familien.

Wie die hessen-nassauische Kirche mitteilte, nehme Jung die Ehrung gerne an. Zugleich sehe er damit auch seine Kirche gewürdigt, in der seit mehr als zehn Jahren Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare möglich seien.

Die Auszeichnung wird Kirchenpräsident Jung während der homosexuellen CSD-Parade am 5. Juli in Köln übergeben.

Quelle: http://www.idea.de


In Christus ist uns ein Licht erschienen!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Jesaja 8,23.9,1-3:

Denn wer jetzt in Not ist, bleibt nicht im Dunkel. Einst hat er das Land Sebulon und das Land Naftali verachtet, aber später bringt er die Straße am Meer wieder zu Ehren, das Land jenseits des Jordan, das Gebiet der Heiden. christus
Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.
Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird. Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers.

Aus der heutigen Evangelienlesung der kath. Kirche: Mt 4,12 ff:

Als Jesus hörte, daß man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog ER sich nach Galiläa zurück. ER verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali.

Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen.

Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.