Berlin: ISRAELTAG in der Technischen Universität am 6. Februar 2014

Mit Infos über ein Studium im Hl. Land

Am kommenden Donnerstag, den 6. Februar 2014, findet an der Technischen Universität Berlin ein prallgefüllter Israel-Tag mit vielen Veranstaltungen statt.

BILD: Tel Aviv bei Nacht   

Die Tagung verdankt sich einer Kooperation der TU Berlin mit der Botschaft des Staates Israel. Nicht nur Studenten sind herzlich eingeladen, sich über Israel zu informieren und mit dem Gesandten der Botschaft, Emmanuel Nahshon, zu diskutieren.

Besucher können von israelischen Universitätspräsidenten alles über Studium und Wissenschaft in Israel erfahren.

Den Abschluß bilden die Vorführung des Films Ajami, ein Tanzkurs in israelischen modernen Volkstänzen und eine der berühmten Meschugge-Partys.

Alle Infos zum Israeltag und das Tagesprogramm finden Sie unter: http://www.tu-berlin.de/israeltag

Quelle: Botschaft des Staates Israel – Foto: Tourismusbüro


Aktuelle Infos und Links zum „Bildungsplan 2015“ und der Protest-Petition

Dieser Bericht schildert verschiedene öffentliche Äußerungen aus der CDU zum umstrittenen „Bildungsplan 2015“ der grün-roten Landesregierung: www.kath.net/news/44624

Am Mittwoch, den 22. Januar, wurde über diese Themen im baden-württembergischen Landtag debattiert.

Interessant und im wesentlichen erfreulich ist die Rede des dortigen CDU-Fraktionschefs Peter Hauk (9 Minuten). Die Ansprache der grünen Abgeordneten Brigitte Lösch (11 Minuten) ist in anderer Hinsicht aufschlußreich.

Beide Video-Clips sehen Sie hier: http://fraktion.cdu-bw.de/meldung/artikel/spaltet-ein-ideologisierter-bildungsplan-unser-land.html

Die Stuttgarter Zeitung berichtete über die gesamte Landtagsdebatte: www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bildungsplan-in-baden-wuerttemberg-stuttgarter-landtag-streitet-ueber-homosexualitaet-als-unterrichtsthema.63191c28-b1e5-4819-a10b-e604bf245ab8.html

Die Protest-Petition wurde von über 192.000 Menschen unterschrieben und heute dem Petitionsausschuß im Landtag übergeben. Aktuelle Infos: www.bildungsplan2015.de


Gehört die Sehnsucht nach Unsterblichkeit fest zur menschlichen Natur?

US-amerikanische Forscher haben die Vorstellungen von Kindern über die Zeit vor ihrer Geburt bzw. Empfängnis untersucht und dabei festgestellt, daß die weit verbreitete Vorstellung einer unsterblichen Seele unabhängig von religiös-kultureller Prägung ein fest verankerter Teil der menschlichen Identität ist, der schon im Kindesalter entsteht.  DSC07339

Zudem zeigen die Wissenschaftler auf, daß die meisten Menschen nicht praktische Fähigkeiten und das logische Denkvermögen als das wahrnehmen, was jenseits des Körpers existiert und diesen überdauert, sondern vielmehr unsere Sehnsüchte, Hoffnungen, Wünsche und tiefen Empfindungen.

„Der somit geradezu angeborene Glaube an die Unsterblichkeit könnte damit auch die Wurzel religiöser Glaubensvorstellungen sein“, schreibt die Webseite „Grenzwissenschaft“ zu dieser Studie.

Die evangelische Nachrichtenagentur IDEA berichtet hierzu:

Die Kinderpsychologinnen Prof. Deborah Kelemen und Natalie Emmons gingen der Frage nach, warum Menschen aller Kulturen und Religionen glauben, dass zwar nicht ihr Körper, aber ihre Seele oder ihr inneres Wesen unsterblich ist.

Bisher gingen Forscher davon aus, dass diese Überzeugungen durch kulturelle oder religiöse Prägungen entstehen. Die Wissenschaftler konzentrierten sich dabei bislang auf allgemeine Vorstellungen von einem Weiterleben nach dem Tod.

Kelemen und Emmons wählten einen anderen Ansatz: Sie fragten Kleinkinder aus unterschiedlichen Kulturen nach ihrem Vorleben, also der Zeit vor ihrer Geburt und Zeugung. Sie stellten dabei fest, daß der Glaube an die Unsterblichkeit schon im frühen Kindesalter besteht, und zwar unabhängig von der religiös-kulturellen Prägung.  

Emmons vermutet, dass es sich bei diesem Phänomen um ein Nebenprodukt der hochentwickelten sozialen Wahrnehmung des Menschen handle: „Wir neigen dazu, Menschen als Summe ihres mentalen Zustandes, ihrer Wünsche und Gefühle zu sehen.“ 

Wahrscheinlich beeinflusse diese Fähigkeit das ganze Denken. So würden viele Menschen vermuten, daß sich hinter dem Universum ein „großer Plan“ verbirgt. Sie glauben, daß ihre unsterbliche Seele den Körper überlebt. 

Quellen: http://www.idea.de und http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/ 

Gemälde: Evita Gründler


Der kirchliche Exorzismus eignet sich nicht zum öffentlichen Ausplaudern

Von Felizitas Küble

Auf der traditionsorientierten Internetseite „Katholisches.info“ wurde am 13. Januar 2013 ein ausführlicher Artikel von Guiseppe Nardi über einen prominenten Exorzisten veröffentlicht, über den es einleitend heißt, er stehe „an vorderster Front im Kampf gegen den Teufel“.  BILD0167

Der Bericht steht unter dem bezeichnenden Titel: „Der Kampf eines Exorzisten heute – Was der Teufel alles preisgeben muß.“

Es geht dabei um Pater Francesco Bamonte, Exorzist in der Diözese Rom und Vorsitzender einer italienischen „Vereinigung der Exorzisten“, der mehrere Bücher zu diesen Themenfeldern veröffentlichte.

In dem erwähnten Artikel wird mehrfach ausführlich über dämonische Aussagen und Verhaltensweisen während einer Teufelsaustreibung berichtet.

Daß der Widersacher sich z.B. gegen das Sakrament der Ehe, gegen Keuschheit und ein harmonisches Familienleben sowie für Abtreibung oder Kindesmißbrauch ausspricht und zudem am liebsten selber angebetet werden möchte, erstaunt wohl denkbar wenig.

Verwunderlich ist vielmehr, daß der 53-jährige Geistliche den Teufel mehrfach zitiert und seine eigenen „Erfahrungen“ während eines Exorzismus in Einzelheiten schildert.

Christus befiehlt das Schweigenchristus

Tatsache ist nämlich, daß Christus den Dämonen einst streng befohlen hat, zu schweigen  –   und dies auch dann, wenn sie rein formal durchaus „Richtiges“ über ihn und seine Sendung gesagt bzw. sein Wirken sogar „gewürdigt“ haben. 

Selbstverständlich leugnet Satan und sein Anhang nicht die Existenz Gottes, doch die Finsternismächte lehnen IHN ab bzw. lehnen sich sogar gegen IHN auf.

Mehrere Berichte im Neuen Testament bezeugen, daß Christus den Dämonen stets den strengen Befehl erteilte: „Schweig!“  (z.B. in Mk 1,21 ff) –  Unser HERR läßt sich auf kein einziges Gespräch mit Finsternismächten ein, auch nicht auf einen kurzen Wortwechsel, geschweige fragt er etwa die Dämonen aus wie ein Orakel.

„Auch die Teufel glauben – und zittern!“

Die Heilige Schrift stellt ohnehin klar, daß ein „Kopfglaube“ nicht automatisch schon echte Frömmigkeit beinhaltet. Der hl. Apostel Jakobus erinnert in genau diesem Zusammenhang daran: „Auch die Teufel glauben  –  und zittern“ (Jak 2,19).

Der unreine Geist gibt sich mitunter durchaus “gläubig”, denn er erklärte ausdrücklich vor Christi Angesicht: “Ich weiß, wer Du bist: Du bist der Heilige Gottes”.   pic_526a50cce0863

Warum auch sollten Dämonen die Existenz des Schöpfers leugnen, zumal sie (als Engel) einst in der Herrlichkeit Gottes lebten, bevor sie sich gegen den Ewigen empörten.

Das Beispiel der unreinen Geister belegt eindringlich, daß ein bloßer “Kopfglaube” für das ewige Heil nicht genügt, denn einen solchen gibt es ja auch in der Hölle.

Christus beginnt mit unreinen Geistern grundsätzlich keine Diskussionen. ER läßt sich auch nicht durch “fromme” Worte des Teufels dazu verleiten, sondern gebietet ihm energisch: “Schweig!”    

In diesem Sinne untersagt die katholische Kirche beim Exorzismus jedes überflüssige “Gespräch”, jedes systematische “Ausfragen” von Dämonen. Mit dem Teufel soll nicht debattiert werden, zumal ihn dies als “Gesprächspartner” aufwerten und ihm gleichsam ein Forum für seine listigen Täuschungsmanöver verleihen würde.

„Frommes“ aus der diabolischen Trick-Kiste

Zudem wird Satan in der Hl. Schrift als “Vater der Lüge” bezeichnet, vor dessen Tricks und Finessen ohnehin jeder nüchterne und wachsame Exorzist auf der Hut sein sollte.

Im Artikel auf „Katholisches.info“ heißt es sodann weiter über (angebliche oder tatsächliche) teuflische Äußerungen während eines Exorzismus:

„Viele Male“, so der Exorzist, „habe ich den Dämon in perfekter Übereinstimmung mit der kirchlichen Lehre sagen hören, daß das Böse eine freie Willensentscheidung eines Menschen ist. Ebenso mußte er zugeben, daß er gegen den menschlichen Willen, wenn dieser durch die Gnade gestützt sich ihm widersetzt, nichts ausrichten kann.“

Was soll daran bemerkenswert sein?  –  Bereits bei der bekannten Versuchung Christi in der Wüste hat Satan sich in perfekter Übereinstimmung mit dem Alten Testament biblischer Aussagen bedient bzw. und diese  –  rein formal betrachtet  –  korrekt zitiert.

Umso merkwürdiger mutet daher der Schlußabschnitt in dem erwähnten Artikel an: 0013

„Bei einem Exorzismus mußte der Dämon zugeben, „offensichtlich von Gott gezwungen“ und sagen: „Wenn ihr Menschen auf den Knien vor Ihm leben und Ihn anbeten und Ihm Lobpreis singen würdet, wie es die Engel tun, dann hätten wir nicht die ganze Macht, die ihr uns über euch gebt“.

Erst war ausdrücklich von menschlicher Willensfreiheit die Rede, jetzt soll angeblich Gott selbst den Dämon „gezwungen“ haben, eine fromm erscheinende Aussage zu tätigen.

Dabei ist diese angebliche Äußerung nur scheinbar theologisch in Ordnung, was dem Verfasser offenbar nicht auffiel:

1. Für den Menschen ist es in seiner begrenzten irdischen Existenzweise von vornherein unmöglich, dem Allmächtigen einen „Lobpreis zu singen, wie es die Engel tun“. Dies wird auch nicht von ihm erwartet, da wir hienieden „im Glauben leben, nicht im Schauen“, wie Paulus betont.

Es handelt sich also um eine verstiegene, letztlich absurde Bemerkung (und so gesehen paßt sie wiederum zum „Kellergeist“).

2. Sodann ist es mit Anbetung und Lobpreis alleine durchaus nicht getan, weshalb Christus schon vor zweitausend Jahren verdeutlichte: „Nicht jeder, der HERR, HERR sagt, wird ins Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt“ (Mt 7,21).

Hier wird also eine  –  an den Protestantismus und seine Rechtfertigungslehre  –  angelehnte, verkürzte Mentalität („Der Glaube allein macht selig“) präsentiert, die dem biblischen Gesamtzeugnis nicht gerecht wird, geschweige mit der katholischen Lehre übereinstimmt, wonach für das ewige Heil auch die Einhaltung der göttlichen Gebote nötig ist.

Abgesehen davon erhebt sich die ernste Frage, wie sich denn jene geschilderten Einzelheiten über exorzistische Vorgänge mit dem Seelsorgsgeheimnis vereinbaren lassen.

Natürlich werden keine Namen von Betroffenen bzw. angeblich oder tatsächlich „Besessenen“ genannt. Dennoch erscheint diese Vorgehensweise unangebracht und völlig unsensibel.

Man stelle sich beispielsweise vor, katholische Priester würden zwar anonym, aber ausführlich aus dem Inhalt und Ablauf von Beichtgesprächen berichten –  dies würde zu Recht als unseriös und unangemessen empfunden.

Doch der Unterschied zwischen einem derart ungehörigen Vorgang einerseits und dem öffentlichen Ausplaudern aus der Exorzismus-Seelsorge andererseits ist lediglich gradueller Natur. Beides ist abzulehnen.

1. Foto: Gemälde von Evita Gründler

 


Stuttgart: Petition gegen „Bildungsplan“ wurde heute dem Landtag überreicht

Aus der Stellungnahme der Petitions-Initiative:

192.500 Menschen aus ganz Deutschland haben in den letzten Wochen die Petition zum Bildungsplan 2015 unterzeichnet, darunter 82.000 Teilnehmer aus Baden-Württemberg.  

Fast 50.000 Unterschriften sind handschriftlich über einen Sammelbogen eingegangen. Fotolia_51332901_XS-300x198

Am heutigen Donnerstag, den 30. Januar 2014, wurde die Petition an den Landtag von Baden-Württemberg übergeben.

Gemeinsam haben wir in den vergangenen Wochen vieles erreicht:

Zu Beginn des Jahres machen hunderte Radio-, TV- und Zeitungsberichte das Thema öffentlich. Deutschlandweit wird über die Petition und den Anliegen auf breiter Ebene diskutiert.

Das sind die Auswirkungen: Am 10. Januar sind die bislang unter Verschluss gehaltenen Leitprinzipien (Arbeitspapier) durch das Kultusministerium veröffentlicht worden. Das begrüßen wir sehr, weil uns Transparenz wichtig ist. Auf 32 Seiten können sich Interessierte selbst einen Überblick über den Entwurf der Leitprinzipien machen.

Ebenfalls am 10. Januar haben sich die Landeskirchen in Baden-Württemberg kritisch zum Bildungsplan geäußert:

“Jeder Form der Funktionalisierung, Instrumentalisierung, Ideologisierung und Indoktrination gilt es zu wehren. Dies gilt nicht zuletzt im sensiblen Bereich der sexuellen Identität und damit verbundener persönlicher und familiärer Lebensentwürfe. Was in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft kontrovers ist, muss nach Überzeugung der Kirchen auch in Bildungsprozessen kontrovers dargestellt werden”.

Bereits am 11. Januar haben wir alle gemeinsam ein wichtiges Teilziel erreicht: 100.000 Unterschriften für die Überarbeitung der Leitprinzipien des Bildungsplans.

In den folgenden Wochen ist weiter über die Leitprinzipien des Bildungsplans in den Medien berichtet und diskutiert worden. Z.B. in der SWR-Sendung “Zur Sache Baden-Württemberg!” mit CDU-Chef Peter Hauk. Er sagt, man müsse die Ängste und Sorgen der Petenten ernst nehmen.

Am 22. Januar hat sich der Landtag Baden-Württemberg mit dem Thema in einer aktuellen Debatte befasst: CDU, FDP, SPD und GRÜNE diskutieren darüber. Die Landtagsdebatte kann online aufgerufen werden.

Am 24. Januar fordert der EAK (Evangelische Arbeitskreis der CDU) einen “Runden Tisch”. Dieser wird dann einberufen, wenn es bei der Auslegung des christlichen Charakters an Schulen Zweifelsfragen gibt. Der “Runde Tisch” ist im Artikel 16 (3) der Landesverfassung als Gesetz verankert.

Ausführliche Infos zum bisherigen Verlauf der Petition und wie es weiter geht, finden Sie hier: http://www.bildungsplan2015.de/petitionsende.
Dort können Sie sich für den Newsletter eintragen. Damit bleiben Sie über den Fortgang der Petition informiert: http://www.bildungsplan2015.de/newsletter
 
Quelle (Text/Foto): Petitions-Initiative gegen den „Bildungsplan 2015“  der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg

Kuba: 250 Bürgerrechtler am Rande der CELAC-Konferenz festgenommen

Die kommunistische Diktatur auf dem Inselstaat Kuba hat 250 Bürgerrechtler festnehmen lassen, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).  

Foto: IGFM

Foto: IGFM

Anlaß ist das zweite Treffen der von Kuba initiierten „Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (CELAC)“ in Havanna, das am vergangenen Dienstag begann. Dies erinnere an die Begleiterscheinungen des letzten Papstbesuches auf Kuba und sei ein neuer negativer Rekord der Unterdrückung, erklärte die IGFM.

Unter den Inhaftierten war auch der Sacharow-Preisträger des Europäischen Parlaments, Guillermo Fariñas. Nach Angabe der IGFM ist die Mehrheit der verhafteten Bürgerrechtler wieder in Freiheit, 16 Dissidenten befänden sich noch hinter Gittern, acht stünden unter Hausarrest.

Die Repressionen gegen Regimekritiker eskalierten am vergangenen Wochenende, als die kubanische Regierung durch Drohungen, Belagerungen und Festnahmen zu verhindern versuchte, dass Bürgerrechtler an einem menschenrechtlichen Forum, einer Gegenveranstaltung zur CELAC-Konferenz, teilnehmen.

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin appelliert an die Delegationen der 33 zu der Konferenz geladenen Staaten, Solidarität mit der kubanischen Demokratiebewegung zu zeigen: „Raúl Castro ließ Havanna von Bürgerrechtlern ‚säubern‘, aus Angst davor, dass sie die gesellschaftspolitische Realität Kubas ans Licht bringen.“

Die kubanische Demokratiebewegung sollte ebenso wie Raúl Castro die Möglichkeit haben, ihre Ansichten zu vertreten, so Lessenthin.

Mit gutem Beispiel voran ging Chiles Präsident Sebastián Piñera, er traf sich gestern mit der Sprecherin der „Damen in Weiß“ Berta Soler. Auch die Delegation aus Costa Rica vereinbarte ein Treffen mit kubanischen Bürgerrechtlern.

Quelle: IGFM in Frankfurt, Pressemitteilung


Bewahrt meinen Bund und das Zeugnis, das ich euch lehre

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche

Psalm 132 (131),1-2.3.5.11-14

O HERR, denk an David,
denk an all seine Mühen,
wie er dem HERRN geschworen,
dem starken Gott Jakobs gelobt hat:

«Nicht will ich mein Zelt betreten
noch mich zur Ruhe betten,
bis ich eine Stätte finde für den HERRN,
eine Wohnung für den starken Gott Jakobs.»

Der HERR hat David geschworen,
einen Eid, den er niemals brechen wird:
«Einen Sproß aus deinem Geschlecht
will ich setzen auf deinen Thron.

Wenn deine Söhne meinen Bund bewahren,
mein Zeugnis, das ich sie lehre,
dann sollen auch ihre Söhne
auf deinem Thron sitzen für immer.»

Denn der HERR hat den Zion erwählt,
ihn zu seinem Wohnsitz erkoren:
„Das ist für immer der Ort meiner Ruhe;
hier will ich wohnen, ich hab‘ ihn erkoren.“