Papst Franziskus bekräftigt kirchliche Lehre zu Priestertum, Ehe-Sakrament und Beichte

„Es ist immer der Pfarrer, der die Pfarrgemeinde leitet“

Aus Anlaß ihres Ad-limina-Besuchs Ende Januar 2014 hat Papst Franziskus vor katholischen Bischöfen in Österreich eine grundsätzliche Rede gehalten, woraus wir nachfolgend wesentliche Abschnitte zitieren:
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Liebe Mitbrüder,

ich freue mich, dass ich durch diese intensive Begegnung mit Euch im Rahmen Eures Ad-limina-Besuchs von den Früchten der Kirche in Österreich beschenkt werde und dass auch ich ihr etwas schenken darf. (…) Jeder von uns bildet Christus ab, den einzigen Mittler des Heils, erschließt der Gemeinde sein priesterliches Wirken den Sinnen nach und hilft somit, die Liebe Gottes in der Welt immer wieder neu gegenwärtig zu machen.

Wir dürfen Gott dankbar sein für das, was die Kirche in Österreich zum Heil der Gläubigen und zum Wohl vieler Menschen wirkt, und ich selber möchte jedem von Euch und durch Euch den Priestern, Diakonen, Ordensleuten und engagierten Laien, die bereitwillig und großherzig im Weinberg des Herrn arbeiten, meinen Dank aussprechen.

„Das Feld Gottes ständig bearbeiten“

Wir dürfen aber nicht das Erreichte und Vorhandene bloß verwalten, das Feld Gottes muss ständig bearbeitet und bestellt werden, damit es auch in Zukunft Frucht bringt. Kirche sein heißt nicht verwalten, sondern hinausgehen, missionarisch sein, den Menschen das Licht des Glaubens und die Freude des Evangeliums bringen.

Bild: Evita Gründler

Das bedeutet auch, sich darum zu bemühen, ein heiligmäßiges Leben zu führen. (…) Und das heißt, dass wir um unsere eigene Reinigung  –  im Sakrament der Versöhnung  –  stets bemüht sein sollten. Die Beichte ist der Ort, wo wir Gottes barmherzige Liebe erfahren und Christus begegnen, der uns die Kraft zur Umkehr und zum neuen Leben gibt.

Und wir wollen als die Hirten der Kirche den Gläubigen beim Wiederfinden dieses wunderbaren Sakraments einfühlsam und verständnisvoll zur Seite stehen und ihnen gerade in dieser Gabe die Liebe des Guten Hirten spüren lassen.

Die Familie beruht auf ehelicher Treue

Ein wichtiges Feld unseres Wirkens als Hirten ist die Familie. Sie ist ein Herzensanliegen der evangelisierenden Kirche.

Der Grund, auf dem sich ein harmonisches Familienleben entfalten kann, ist dabei vor allem die eheliche Treue. Leider sehen wir in unserer heutigen Zeit, dass in den Ländern der westlichen Welt Ehe und Familie eine tiefe innere Krise durchmachen.

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Die Familie ist ein vorrangiger Ort der Evangelisierung und der lebendigen Weitergabe des Glaubens. Tun wir alles, damit in unseren Familien gebetet wird, der Glaube als Teil des täglichen Lebens erfahren und weitergegeben wird.

Die Sorge der Kirche um die Familie beginnt mit einer rechten Vorbereitung und Begleitung der Eheleute wie auch mit der getreuen und klaren Darlegung der kirchlichen Lehre zu Ehe und Familie. Als Sakrament ist die Ehe Geschenk Gottes und Auftrag zugleich. Die Liebe zweier Brautleute wird durch Christus geheiligt, und die Partner sind dazu aufgerufen, diese Heiligkeit durch ihre Treue zueinander zu bezeugen und zu pflegen.

Ausgehend von der Familie, der Hauskirche, wenden wir uns kurz der Pfarrei zu, dem großen Feld, welches der HERR uns anvertraut hat, um es mit unserer seelsorglichen Arbeit fruchtbar zu machen.

„Leitungsaufgabe des Pfarrers ist geistlicher Dienst“foto 31.5.2010a - Kopie

Die Priester, die Pfarrer sollten sich immer wieder bewusst machen, dass ihre Leitungsaufgabe ein zutiefst geistlicher Dienst ist. Es ist immer der Pfarrer, der die Pfarrgemeinde leitet, wobei er zugleich auf die Unterstützung und den wertvollen Beitrag verschiedener Mitarbeiter und aller Gläubigen zählt. Wir sollten nicht Gefahr laufen, den sakramentalen Dienst des Priesters zu verdunkeln.

Von Gott reden, die Botschaft von der Liebe Gottes und der Erlösung in Jesus Christus zu den Menschen bringen, ist Aufgabe eines jeden Getauften. Und diese umfasst nicht nur das Sprechen mit Worten, sondern alles Handeln und Tun. Unser ganzes Dasein muss von Gott reden, selbst in den unscheinbaren Dingen. Dann ist unser Zeugnis echt, dann wird es auch in der Kraft des Heiligen Geistes stets neu und frisch sein.

Damit dies gelingt, muss die Rede von Gott zuallererst Rede mit Gott sein, Begegnung mit dem lebendigen Gott in Gebet und Sakrament. Gott lässt sich nicht nur finden, sondern er macht sich in seiner Liebe selbst auf, dem Suchenden entgegenzugehen. 

Maria, die unsere Mutter ist und die Ihr als Magna Mater Austriae besonders verehrt, sie helfe uns dabei, damit wir wie sie uns ganz dem HERRN öffnen und so fähig sind, anderen den Weg zum lebendigen und Leben spendenden Gott zu erschließen.

QUELLE und vollständiger Text hier: http://de.radiovaticana.va/news/2014/01/31/dokument:_papstrede_an_%C3%B6sterreichs_bisch%C3%B6fe_/ted-768988


Studie belegt: Christliche Missionsarbeit fördert Kultur, Zivilisation und Rechtsstaat

Eine groß angelegte Studie weist nach, daß gute Missionsarbeit der wirksamste Faktor in der Entwicklung einer gesunden Zivilisation und Demokratie ist.

Jahrzehntelang wurde Mission in einem Atemzug mit Kolonialisierung und Unterdrückung genannt. Diese weit verbreitete These ist nun widerlegt. 305fe9127f

Der amerikanische Soziologe Robert Woodberry erstellte in 14-jähriger Arbeit die bisher umfassendste Untersuchung über den Zusammenhang zwischen Mission und der Gesundheit einer Zivilisation.

Woodberry verknüpfte bisher nicht bekannte Fakten, grub in Archiven, bereiste die ganze Welt und kommt 2002 zu der eindeutigen Erkenntnis: 50 Jahre Forschung über die Entstehung von Demokratien hat bisher den wichtigsten Faktor schlichtweg übersehen, nämlich den Einfluß christlicher  – in dieser Studie speziell evangelischer  –  Mission:

Zunächst will niemand diese Ergebnisse zur Kenntnis nehmen. Aber 2002 erhält der Forscher ein Stipendium einer Stiftung, das ihm ermöglicht, 50 Assistenten anzustellen und die Datenbasis nach allen Seiten hin zu erweitern und abzusichern.

Der Unterschied zwischen Ursache und Korrelation wird streng beachtet. Das Ergebnis ist eindeutig:

„Gebiete,  in denen evangelische Missionare in der Vergangenheit eine bedeutende Arbeit verwirklichten, sind im Durchschnitt heute wirtschaftlich besser entwickelt, mit besserer Gesundheit, niedrigerer Kindersterblichkeit, weniger Korruption, mehr Alphabetisierung, höherer Durschnittsbildung (vor allem für Frauen) und mehr Engagement in Nicht-Regierungsorganisationen.“

Christliche Missionare sorgten für Bildung für Frauen und Arme und förderten den Druck von Büchern. In China arbeiteten Missionare daran, den Opiumhandel zu beenden; in Indien schränkten sie Mißbräuche von Landbesitzern ein; in Westindien und anderen Kolonien spielten sie eine Schlüsselrolle bei der Sklavenbefreiung.

Missionare sorgten dafür, dass Xhosa in Südafrika und eingeborene Stämme in Australien und Neuseeland ihr Land als Wohnraum zurückerhalten – dies nur einige von unzähligen Beispielen.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.jesus.ch/n.php?nid=248502


Internationale Tagung: „Grulicher Krippen in Böhmen und der Welt“

Eine Internationale Krippentagung „Grulicher Krippen in Böhmen und in der Welt“ gibt es in Brannenburg vom 14. bis 16. März2014_Krippe_Grulich 2014.

Es handelt sich um eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der sudetendeutschen Krippenfreunde und der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen Landmannschaft.

BILD: Schrankkrippe (Olmerkrippe) aus Grulich
von Johanna Umlauf, Bürgstadt

Hier gehts zur Einladung, zum Programm, zur Anreiseinformation und zum Anmeldungsformular 

Die Anmeldung wird bis zum 17.2.2014 an die Heimatpflege der Sudetendeutschen erbeten.

Weitere Infos: Mail: heimatpflege@sudeten.de / Tel: 089/480003-65


Bad Kissingen: Seminar über „Mundart in Bräuchen, Sagen und Märchen“

Eine Tagung für Freunde der sudetendeutschen Mundart findet vom  7. bis 9. März 2014 am Heiligenhof in Bad Kissingen statt.

Einladende sind Dr. Zuzana Finger (siehe Foto), Heimatpflegerin der Sudetendeutschen Landsmannschaft, sowie Ingrid Deistler von der Arbeitsgemeinschaft Sudetendeutscher Mundartfreunde. finger

Neben Vorträgen von Fachleuten ist auf diesem deutsch-tschechischen Seminar viel Zeit für das freie Mundartsprechen und –lesen eingeplant.

Die Tagung beginnt am Freitag, den 7. März, um 16 Uhr  –  und sie endet am Sonntag, den 9. März, mit dem Mittagessen.

Anmeldeschluß ist Freitag, der 21. Februar 2014.

KOSTEN: Die Teilnehmer tragen ihre Fahrtkosten sowie die Kosten für Unterkunft und Verpflegung inkl. Kurtaxe und die Vollpension selbst: ÜN im DZ/VP für zwei Nächte pro Person: 106 Euro, im Einzelzimmer 118 Euro + jeweils 3.40 Euro Kurtaxe für 2 Tage. Es werden keine Seminargebühren erhoben.

Weitere Infos:  Tel. 089/48003-65 / Mail: heimatpflege@sudeten.de

Das Programm der Tagung siehe HIER: http://www.sudetendeutsche-heimatpflege.de/?download=2014_Mundarttagung_Programm.pdf
Hier finden Sie das Anmeldeformular: http://www.sudetendeutsche-heimatpflege.de/?download=2014_Mundarttagung_Anmeldeformular.pdf
 

HERR, mach mich froh mit deinem Heil

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 51 (50),12-13.14-15.16-17:

Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz,
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
Verwirf mich nicht von deinem Angesicht,
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!

Mach mich wieder froh mit deinem Heil;
mit einem willigen Geist rüste mich aus!
Dann lehre ich Abtrünnige deine Wege,
und die Sünder kehren um zu dir.

Befrei mich von Blutschuld, HERR, du Gott meines Heiles,
dann wird meine Zunge jubeln über deine Gerechtigkeit.
HERR, öffne mir die Lippen,
und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.