Medjugorje aktuell: Botschaft vom 2.2.2014 an die „Seherin“ Mirjana D.-Soldo

Von Felizitas Küble

Zur „Seherschar“ von Medjugorje, einem kirchlich nicht anerkannten Erscheinungsort in der Herzegowina, gehört auch Mirjana Dragicevic-Soldo.

Nachdem sie  –  eigenen Angaben zufolge  –  anfangs eineinhalb Jahre lang tägliche Visionen der „Gottesmutter“ erlebte, bekam sie ab Weihnachten 1982 jährlich eine Erscheinung zu ihrem Geburtstag am 18. März. media-372515-2

Etwa 5 Jahre später kamen weitere Marienvisionen an jedem 2. Tag pro Monat hinzu, wobei sie stets eine „Privatbotschaft“ empfängt, die von Medjugorje aus per Rundmail bzw. Newsletter verbreitet wird.

Heute wurde folgende Offenbarung der „Gospa“  –  wie die Gottesmutter in Kroatien zuweilen genannt wird  –  rundgesandt, welche sich auf die gestrige Marienerscheinung Mirjanas bezieht:

„Liebe Kinder! Mit mütterlicher Liebe möchte ich euch Ehrlichkeit lehren, denn ich möchte, dass ihr in eurem Wirken als meine Apostel genau, entschlossen und überaus ehrlich seid. Ich möchte, dass ihr durch die Gnade Gottes für den Segen offen seid. Ich möchte, dass ihr durch Fasten und Gebet vom himmlischen Vater die Erkenntnis des natürlichen, heiligen Göttlichen erfleht.

Erfüllt durch die Erkenntnis werdet ihr unter dem Schutz meines Sohnes und mir meine Apostel sein, die wissen, das Wort Gottes jenen zu verbreiten, die es nicht kennen, und ihr werdet wissen, die Hindernisse zu überqueren, die euch im Weg sein werden. Meine Kinder, durch den Segen wird die Gnade Gottes auf euch herabkommen, ihr aber werdet sie durch Fasten, Gebet, Läuterung und die Versöhnung bewahren können. Ihr werdet die Wirksamkeit, die ich von euch ersuche, haben. Betet für eure Hirten, dass der Strahl der Gnade Gottes ihre Wege bestrahlt. Ich danke euch!“

Einige Linien haben wir zwecks Verdeutlichung in den Text gesetzt.

Wir wollen nun diese wie üblich wortschwallige und pathetische, aber inhaltlich gehaltlose Botschaft nur kurz kommentieren (detaillierte Ausführungen lohnen sich hier nicht): 1_0_744292

1. Nach fast 33 Jahren Erscheinungen fällt es der vermeintlichen Himmelsmutter also ein, die Seherin und ihre Schar die Tugend der „Ehrlichkeit“ zu lehren, statt diese als hoffentlich selbstverständlich vorauszusetzen. Merkwürdig auch die Aufforderung, „überaus ehrlich“ zu sein –  also ob das möglich wäre: Oder kann man mit der wirklichen Ehrlichkeit etwa übertreiben? Kann und soll man sie „überaus“ praktizieren?

2. Vielleicht läßt das Medjugorje-Zentrum sich gegenüber seinem Fanclub noch zu einer Erklärung herab, was denn wohl das „natürliche, heilig Göttliche“ sein mag, das wir laut Gospa unbedingt erkennen sollten.

3. Sodann „möchte“ das Erscheinungsphänomen, daß die Seherschar „für den Segen offen“ sei, ohne daß erläutert wird, um welchen „Segen“ es sich überhaupt handelt. Sodann heißt es: „…durch den Segen wird die Gnade Gottes auf euch herabkommen, ihr aber werdet sie durch Fasten, Gebet, Läuterung und die Versöhnung bewahren können.“

Die Gnade Gottes kommt durch Christus und sein erlösendes Kreuz zu uns herab; aus dieser einzigen Quelle entströmen die Sakramente der Kirche, die uns des Himmels Gnade schenken bzw. die göttlichen Gnaden vermehren. Diese Heilswahrheit wird hier durch einen nicht näher bezeichneten „Segen“ verdrängt, welcher angeblich die „Gnade Gottes“ spende.

Sodann lautet die Botschaft weiter, diese Gnade Gottes könne durch Fasten, Gebet, Läuterung und die Versöhnung bewahrt werden. Das klingt zunächst sehr fromm, verdrängt aber erneut das Wesentliche: Gottes Gnade bewahren wir vor allem durch die Sakramente der Buße und des Altares, sodann durch die Einhaltung der göttlichen Gebote (die freilich in den Medju-Offenbarungen ohnehin fast nie erwähnt werden).

So zeigt sich wieder der typische Verdrängungs-Mechanismus vieler irrgeistiger „Botschaften“:  Durch viel fromm wirkendes Gerede wird das Wesentliche und Wichtige verdrängt durch etwas weniger Wichtiges. Leider wird dieses Verdrängungs-Prinzip von vielen erscheinungsbewegten Gläubigen und Abergläubigen nicht durchschaut.


51 Kommentare on “Medjugorje aktuell: Botschaft vom 2.2.2014 an die „Seherin“ Mirjana D.-Soldo”

  1. Margret sagt:

    Hmm..nachdem ich mir diese gesamte Website und die Kommentare der Verantwortlichen hier angesehen und durchgelesen habe, muss ich ein Fazit ziehen: es ist verlorene Zeit, solch eine völlig unbedeutende und nutzlose Seite zu besuchen bzw. ihr Interesse zu schenken. Die Verantwortlichen sollten sich einmal mit dem Begriff des “ Narzissmus “ auseinandersetzen.
    Überschrift “ Christliches Forum“ . Also, ich erkenne hier bei gewissen Schreibern leider wenig christliche Werte. Und noch etwas zum Abschluss: wenn man mit Personen, die eine andere Meinung haben, nicht auf christliche Art und Weise diskutieren kann, dann sollte man nicht solche Artikel, die zu einer Diskussion anregen, veröffentlichen. Jeder Mensch auf der Erde hat das freie Recht, zu glauben, was er/sie möchte ( bzw. man sollte dieses Recht haben ).Auch ich habe mich lange mit dem Phänomen Medjugorje beschäftigt. Niemand, ausser die involvierten Personen vor Ort vielleicht, können mit 100%iger Sicherheit sagen oder beweisen, dass es stimmt oder nicht. Dieser Beweis wird wohl von der Mutter Gottes persönlich erfolgen müssen, indem sie das unübersehbare Zeichen , das angekündigt wurde von Mirjana in den Geheimnissen, tatsächlich setzt. …..oder es kommt eben nicht, dann war alles wohl nur ein Spuk. Mirjana schleppt sich regelmäßig , teilweise unter größten Schmerzen im Rücken, zu den Erscheinungen…….und danach beschenkt sie oft noch unter Schmerzen die Anwesenden mit Rosenkränzen etc.. Nur des Geldes wegen? Nun, DAS kann nur sie selber beantworten. Oder aber die katholische Kirche hat, nachdem das 3. Geheimnis von Fatima wohl sehr negative Auskünfte über die Zukunft der kath. Kirche machte, sich als Ziel gesetzt, durch ganz bewusst in die Welt gesetzte „Botschaften “ durch die Seher in Medjugorje, dem angekündigten massiven Glaubensabfall entgegen zu wirken, indem man die Menschen glauben lässt, dass die Mutter Gottes an 1. Stelle überhaupt den Besuch der Heiligen Messe setzt ( und zwar nicht nur einmal in der Woche sondern so oft wie möglich) und dazu noch den öfteren Gang zur Beichte.Sehr verwunderlich auch die Tatsache, dass man für die Priester beten soll und keine Kritik an ihnen üben ( was mir persönlich sehr schwer fällt )…und sich den Segen der Priester nach den Messen geben lassen soll. Das alles hört sich für mich sehr danach an, dass es von der Kirche, von ganz oben, inszeniert wird.Vielleicht deshalb auch die Ewigkeit, die der Vatikan benötigt, eine Entscheidung zu fällen……….
    Nun, jetzt habe ich doch, zu meinem Leidwesen, so viel Zeit hier verbracht. Lasst die Menschen doch nach Medjugorje fahren , lasst sie doch dort ihr Heil erleben und erfahren und eine Umkehr erleben. Die Botschaften tun niemandem weh, im Gegenteil, sie bringen für viele ein wenig Hoffnung in diese kranke, kaputte Welt.

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  2. Andrea sagt:

    Ich war jetzt schon drei mal in Medjugorje. Auch letzte Woche.
    Es wird dort sehr viel gebeichtet. Es heißt, es ist der größte Beichtstuhl der Welt. Ich habe einige Menschen kennen gelernt, die dort ihre Berufung bekamen.
    Ich glaube, ihnen täte eine Medjugorje- wallfahrt selber gut. Dann würden sie nicht so viele Unwahrheiten über Medjugorje schreiben.
    Ich werde für sie beten ,dass auch sie berührt werden, wie so viele.

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    • Ich wäre all den Medjugorje-Fans sehr dankbar, wenn sie mal einfach erklären würden, wo Frau Küble die Unwahrheit schreibt.
      Dass viele der jüngeren Ordensleute und Priester ihre Berufung in Medjugorje erhalten haben, spricht dafür, dass da viel gebetet, angebetet und Messe gefeiert wird, also das getan wird, was früher in jeder Pfarrgemeinde getan wurde.
      Das ist ja nicht verkehrt, sondern gut, aber mit den Erscheinungen hat es erst mal nix zu tun.

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    • heureka47 sagt:

      Kein Mensch muß im Außen irgendwo hingehen, -fahren, -fliegen oder ähnlich, um sich selbst, sein wahres Selbst, seinen Gott, den Seelenfrieden, seine „Bestimmung“, zu finden.

      Die Schöpfung hat es sehr weise so eingerichtet, daß man sogar FINDEN kann, ohne sich überhaupt körperlich bewegen zu müssen. Der einzige „Weg“, der zu „gehen“ ist, muß im eigenen Bewußtsein gegangen werden. Es ist der „Aufstieg“ im Bewußtsein, eine „Himmelfahrt“ – die in gesunden Völkern im Prozeß der Initiation / Ascension von den jungen Menschen am Beginn der Pubertät geleistet wird. IN und DURCH diesen Prozeß werden sie von den Erwachsenen – die dort WAHRHAFT erwachsen sind – geführt.

      Von diesem Wissen und Können ist die zivilisierte Gesellschaft – incl. Kirche(n) – weitestgehend entfremdet.
      Der Mangel ist aber in jedem Einzelfall grundlegend heilbar.

      Herzlichen Gruß!

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  3. Ingrid sagt:

    Liebe Frau Küble,
    Sie tun mir unendlich leid und ich finde Ihre Lügen bzgl. Medjugorje unglaublich. Ich schließe Sie in meine Gebete ein …. Mögen Jesus und Marija ihr Herz wahrhaftig berühren!

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    • Guten Tag,
      Sie sind ein anschauliches Beispiel für Verblendung durch Erscheinungsnaivität. Sie können mir keine einzige „Lüge“ nachweisen, werfen mir aber eben dieses vor. Es ist schön, wenn Sie für mich beten, aber noch dringlicher scheint mir, wenn Sie das ABC der Fairneß mal büffeln und vor allem einhalten.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Liebe Ingrid,

        Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie erklären könnten wo Frau Küble lügt, weil meines Erachtens tut sie das genau nicht. Mir brennt das Thema Medju auch auf den Nägeln, weil ich einerseits so viele echt gute Leute kenne, die es mit Medju „haben“ und andererseits all die Widersprüche der Seher und die nichtssagenden Botschaften, die einfach nicht von der Muttergottes stammen können, sehe.

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  4. Ulrike sagt:

    Apropos Beichte

    Bei uns wird die jährliche Beichte empfohlen, bzw. die Beichte an Ostern und Weihnachten.

    Die Seher waren bei der ersten sogenannten angeblichen Erscheinung in der Pubertät und es wird ihnen teilweise nachgesagt, dass sie auch Drogen usw. zu sich genommen haben könnten.

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht ganz vorstellen, dass die pubertierenden Seher von ganz alleine auf die IDEE gekommen sind, die monatliche Beichte zu empfehlen.

    Die monatliche Beichte am Herz-Jesu-Freitag gibts ja auch bei uns, aber mal ganz ehrlich,
    kommen Jugendliche alleine auf die IDEE der Menschheit diese zu empfehlen, wo doch die jährliche Beichte von der Kirche akzeptiert wird ???

    Entweder den Sehern erscheint doch die Muttergottes und sie sind nicht immer in der Lage, die Worte der Muttergottes genau zu verstehen, verstehen selbst nicht alles so ganz richtig
    bei der „Erscheinung“ und wer weiß, wie „exakt“ diese Botschaft dann an die Journalisten weitergegeben wird.

    oder aber

    Medjugorie ist von Anbeginn eine Erfindung der Menschen – aber nicht der Seher –
    sondern von Priestern selbst .- aber nicht von modernen Priestern, sondern eher von konservativeren Priestern.

    Welcher modern denkende Priester empiehlt die monatliche Beichte in der heutigen Zeit,
    aber welcher konservative Priester fördert Frauen in der Kirche ???
    Es gibt Seher/ aber es gibt auch Seherinnen und das nicht zu wenige.

    In der heutigen ZEIT, wo man Menschen alleine mit dem Mobilphone in ihrer eigenen Wohnung abhören kann – ohne dass sie es merken – wo man, wenn man es möchte, den Menschen Schritt für Schritt verfolgen kann, da muß doch ein MENSCHENWERK schon
    aufgeflogen sein, das sollte man jedenfalls meinen.

    War von euch jemand schon mal auf der Insel Gospa (the lady of the rocks) ?

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    • heureka47 sagt:

      Die kirchlich gelehrte / vorgeschriebene Beichte ist ein „Abklatsch“ der Art von Seelen- / (Unter-)Bewußtseins-Reinigung und -Rein-HALTUNG, die gesunderweise durchzuführen wäre – und wie sie uns in den alten Schriften auch beschrieben und empfohlen / nahegelegt wird, z.B. im Zusammenhang mit der „Initiation“ / „Ascension“, dem Aufstieg zur höheren Bewußtseins-Ebene.

      Zur Erklärung:
      Ein „Abklatsch“ ist eine ZWEIdimensionale „Kopie“ von einem DREIdimensionalen Original.

      Oberflächlich betrachtet, könnte man die kirchliche Beichte für die empfohlene „Seelen-Hygiene“ halten, aber in Wahrheit ist sie keine wirkliche Seelen-Hygiene, weil die Beichte nicht in die TIEFE geht und das dorthin Verdrängte nicht zu Tage fördern kann. Das wäre aber nötig, um wahrhaft erwachsen, glücklich und gesund zu werden!

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    • Bernhard sagt:

      „dass sie auch Drogen usw. zu sich genommen haben könnten.“ – Von Drogen ist mir nichts bekannt, allerdings sollen manche der Mädchen geraucht (auch vor ihrer ersten Erscheinung!) und sich aufreizend gekleidet haben, was im damaligen Jugoslawien einen schlechten Beigeschmack hatte.

      Wenn ihnen wirklich die Muttergottes erscheint (was ich persönlich nicht glaube), dann glaube ich auch, dass sie die „Botschaften“ nicht wortwörtlich wiedergeben könnten. Also wenn ich mich mit jemandem unterhalten habe und man fragt mich 5 Minuten später danach, dann kann ich das Gespräch sinngemäß wiedergeben; wortwörtlich ist mir bei meinem beschränkten Gedächtnis aber völlig unmöglich, und vielen anderen Leute wird es genauso gehen.

      Wenn den „Sehern“ die Muttergottes nicht erscheint, dann haben sie sich das natürlich nicht alles selbst ausgedacht, sondern es stecken andere Leute und andere Interessen(sgruppen) dahinter.

      Ansonsten finde ich ihre Einteilung in „konservative“ und „modern denkende“ Priester ein bisschen klischeehaft.

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    • Ulrike sagt:

      Das Fasten, das Frau Küble bereits ein paar Mal angesprochen hat, ist mir in den Sinn gekommen.

      Fasten bei Wasser und Brot – fasten am Mittwoch, fasten am Freitag

      Zwei Fastentage sind nicht üblich, eher einer – aber darum gehts mir nicht.

      Die Gospa hat wohl auch mal gesagt, dass sie auch einen dritten Fastentag anordnen
      könne.

      FASTEN bedeutet doch nicht nur den Verzicht von Speisen.

      Selbstverständlich gibt Gott mir die Kraft, mich von Brot und Wasser zu ernähren,
      wenn ich das will – ja ich kann das schaffen mit ihm

      Das ist aber doch nicht der ganze Sinn vom Fasten

      Fasten bedeutet doch, selbst auf etwas zu verzichten, damit andere etwas bekommen können.

      Hierbei kann es um die irdische Nahrung gehen, man kann diese mit anderen Menschen teilen. Es gibt so viele hungernde auf der Welt – mit denen sollte man teilen.

      TEILEN ist für mich der Sinn des FASTENS.

      Man kann das Essen teilen, das Geld teilen, die Wohnung teilen

      man kann die ZEIT teilen mit anderen Menschen

      Man kann sozusagen täglich fasten, man kann jeden Tag teilen und verzichten.

      Verzichten kann man beispielsweise auch auf einen Teil des Fernsehkonsums,
      enn man dafür mehr ZEIT mit seinen Angehören oder anderen einsamen Menschen verbringt.

      Wenn wir von ganzen Herzen fasten wollen, dann schaffen wir das, weil Gott uns die Kraft ddafür gibt. Fasten, verzichten, teilen ist nicht immer einfach – aber mit einem bißchen guten Willen geht das.

      FASTEN ist keine STRAFE – FASTEN ist eine Lebenseinstellung.

      Gute und gesunder Ernährung ist wichtig, Magersucht ist nicht erwünscht.

      Wenn dein Kühlschrank voll ist und davon im Extremfall nichts isst, dann wird das leben auf der Erde nicht besser.

      Dann lade jemand zum essen ein und Teil Dein Essen mit ihm – so wie JESUS, dann tust DU auch etwas GUTES

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      • Nein liebe Ulrike
        Fasten ist gerade nicht teilen und Almosen geben, ist gerade nicht soziale Tat.
        Fasten ist fasten zur Sühne und um den Geist frei zu kriegen vom allzu irdischen.
        Fasten ist zunächst zutiefst egoistisches Tun „Ich klinke mich aus allem aus, ich habe keinen Anteil an dem Getriebe von Markt und Handel“
        Weil ich dadurch aber den festen Punkt in der Wüste gewinne, sichere ich damit den archimedischen Punkt, der dafür sorgt, dass die Welt nicht aus den Angeln gerät (Thomas Merton).
        Fasten ist gerade keine Lebenseinstellung im Sinne von gesunder Ernährung und Wellness.
        Fasten ist was ganz extremes, und gerade deshalb verpflichtet die Kirche da nur am Aschermittwoch und dem Karfreitag.
        Es ist im Grunde geradezu eine Verengung und ein Missbrauch der Fastenzeit, dass sie kirchlicherseits schmackhaft gemacht wird, mit den Argumenten „ist gesund“ und „man kann ja mit dem Ersparten den Armen helfen“.

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      • heureka47 sagt:

        Ich finde, das GEISTIGE Fasten ist noch wichtiger als das „materielle“ Fasten.

        Zu solchen Übungen könnte z.B. gehören, sich – für eine von mir selbst gewählte Zeit – einer bestimmten negativen Denk- / Verhaltensweise zu enthalten. Und gleichzeitig das positive Gegenstück zu üben.

        Das macht am meisten Sinn und ist erfolgreicher, NACHDEM man sich seiner wahren Identität als Seele vergewissert und entschieden hat, sich mit dieser, dem „Höheren / wahren Selbst“, dem „Christus-Bewußtsein“ zu identifizieren und die dort geltenden Prinzipien zu verwirklichen.

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      • Ulrike sagt:

        Wird beim Fasten die Menge der Brotscheiben borgegeben und die Menge des Wassers?

        Wenn man sich satt essen kann empfinde ich es nicht als Strafe

        Solange man nicht gleichzeitig kochem muss ist dpch auch Zwieback und Tee total gut.

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      • Ulrike sagt:

        Fasten bedeutet auch immer das Abgeben an die Armen und Hilfsbedürftigen, so stehts geschrieben im Katechismus

        Abgeben heißt Teilen

        Die Menschen mussten frueher sparen für das Weihnachtsfest
        Sie haben sich somit auch intensiver auf Ostern vorbereitet.

        Straft ein Vater mit Essensentzug?

        Fasten gibt dir vielleicht die Moeglichkeit das einfache Leben zu schaetzen

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      • Lilien sagt:

        —“Höheren / wahren Selbst”, dem “Christus-Bewußtsein”—

        Hier schreibt ein Okkultist (Christusbewusstsein), der sich einem gefährlichen Ersatz verschrieben hat und niemand hat ihn auf Christliches Leben hingewiesen.

        —„Fasten ist zunächst zutiefst egoistisches Tun“ —

        ??

        —„Wenn man sich satt essen kann empfinde ich es nicht als Strafe“—

        Hier schreibt eine Christin die nicht darauf vertraut, dass Gott uns durch das Fasten gutes tun will. Ihr (und allen) empfehle ich wirklich die Bibel zu lesen, denn sie spricht immer wieder vom Fasten.
        Hier nur einige Beispiele:
        Lk 2, 37
        Mt, 4,2
        Mt,6.16-18
        Lk 18,9,-14
        Mt 9, 14-17
        Mk 9,29
        Lk,4 1ff
        Lk 18,12
        Mk2,18-22
        (Jona, 37)
        Ps 35,13
        Ps109,24
        Mt 9,15
        Ex 16
        1 Kön 19, 5ff
        Mk.8, 1-10
        Mt 15, 32-39
        Joh 6,52-59
        Mt 25,31-46
        Mt4,1-11; Lk 4,1-13
        Ps 42

        Vor allen anderen Dingen ruft uns Maria auf zu beten und zu fasten. Es ist eine Einladung und keine Vorschrift wie der Aschermittwoch und der Karfreitag.
        Ihre Bitte, dass wir fasten sollen, steht in Übereinstimmung mit der Tradition der Kirche.

        Fasten ist notwendig als ein Zeichen unserer Erwartung.

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      • Guten Tag,
        zunächst dürfen Sie zur Kenntnis nehmen, daß ich „Heureka“ bereits mehrfach widersprochen habe, dies aber nicht in jedem Fall ständig wiederholen muß (Sie tun das ja auch nicht). Sodann hat die von zitierte Leserkommentatorin nicht dem kirchlich gebotenen Fasten an sich widersprochen, so daß die zahlreichen Bibelstellen sich erübrigen. Sie brauchen nicht etwas beweisen, was sowieso nicht bestritten wurde. Daß aber Fasten und Beten alleine nicht für das Heil genügt, sieht man am Beispiel der Pharisäer: denen fehlte es nicht am Fasten, sondern an der Nächstenliebe.
        Wohl in ähnlicher Absicht (nämlich gegen Fasten-Heuchler gerichtet) heißt es im AT: „Das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts lösen, die Stricke des Jochs entfernen, die Versklavten freilassen, jedes Joch zerbrechen.” (Jes. 58,6)

        Während die Katholische Kirche mit ihrer typisch bodenständigen Vernunft in einem ihrer fünf Kirchengebote dazu auffordert, am Freitag auf Fleisch zu verzichten bzw. ein selbstgewähltes Opfer zu bringen, ist das für die „superfrommen” Ansprüche von Medjugorje offenbar nicht gut genug, denn die „Gospa“ will am Mittwoch und Freitag „strenges Fasten” von „den Menschen“. Zudem sollten sie auch noch täglich „mindestens“ drei Rosenkränze beten!

        Siehe hierzu die „Botschaft” vom 14. August 1984 an Ivan: „Ich möchte, daß die Menschen in diesen Tagen mit mir beten, und das in möglichst großer Anzahl, daß sie mittwochs und freitags streng fasten; daß sie jeden Tag wenigstens den Rosenkranz beten: die freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Geheimnisse . . . “

        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • heureka47 sagt:

        „Okkultist“:

        Es ist vor allem nicht wahrhaft christlich, andere Menschen in „Schubladen“ zu „stecken“.

        Das Christus-Sein ist (im Ursprung) ein Bewußt-Sein – wie alles Sein („Bewußt“-Sein).

        Die entfremdete zivilisierte Gesellschaft hat da u.a. auch ein Sprach-Problem.

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      • Lilien sagt:

        Das ist keine Schublade, das sind Tatsachen. „Christusbewusstsein“, ist zutiefst esoterisch-okkult. Es gibt kein Christusbewusstsein, es gibt nur solche Menschen, die „Gott“ sein wollen. Und Sie laufen diesem Ersatz nach! Wer hat Ihnen von diesem „Christusbewusstein“ erzählt?

        Als Christin, will ich ihnen sagen, dass wir an einen leidenden und einen auferstanden Christus glauben.
        Und nun vergleichen Sie selbst:
        Hat „ein leidender und auferstandener Christus“, irgendetwas mit „Christusbewusstsein“ zu tun?
        Ihr Zitat:
        Der da ans Kreuz genagelt wird, ist nicht der CHRISTUS (der Gottessohn), sondern der “Nur-Jesus”, der “Menschensohn”, der noch nicht zum Christus geworden ist.
        Ende
        Ihr Zitat:
        DANN ist er wahrhaft erwachsen.
        DANN ist er ein “eingeborener Sohn Gottes” bzw. eine seiner “eingeborenen Töchter”.
        DANN ist er ein CHRISTUS, ein “strahlender”, “Erleuchteter”.
        DANN ist er ein “Stellvertreter Gottes auf Erden”.
        Und DAS soll eigentlich JEDER Erwachsene sein.
        Ende

        82. Warum wird Jesus „Christus“ genannt?
        436-440
        „Christus“ im Griechischen und „Messias“ im Hebräischen bedeuten „Gesalbter“. Jesus ist der Christus, weil er von Gott geweiht und für seine Sendung als Erlöser mit dem Heiligen Geist gesalbt worden ist. Er ist der von Israel erwartete Messias, der vom Vater in die Welt gesandt wurde. Jesus hat den Titel Messias gelten lassen, aber seinen Sinn genauer geklärt: „Vom Himmel herabgestiegen“ (Joh 3, 13), gekreuzigt und dann auferstanden, ist er der leidende Gottesknecht, der sein Leben hingibt „als Lösegeld für viele“ (Mt 20, 28). Vom Namen Christus haben wir unseren Namen Christen.
        83. In welchem Sinn ist Jesus „Gottes eingeborener Sohn“?

        441-445
        Er ist es in einem einzigartigen und vollkommenen Sinn. Bei der Taufe und bei der Verklärung bezeichnet die Stimme des Vaters Jesus als seinen „geliebten Sohn“. Jesus bezeichnet sich als der Sohn, der „den Vater kennt“ (Mt 11, 27), und bekräftigt damit seine einzigartige und ewige Beziehung zu Gott, seinem Vater. Er ist der eingeborene Sohn Gottes (1 Joh 4,9), die zweite Person der Dreifaltigkeit. Er ist das Zentrum der apostolischen Verkündigung: Die Apostel haben „seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater“ (Joh 1, 14).

        Papst Benedikt XVI.
        So ist Gott
        In der Gestalt Jesu Christi, in seinem ganzen Leben und Wirken, in seinem Sterben und Auferstehen können wir das Wort Gottes und so das Geheimnis des lebendigen Gottes selbst ansehen. So ist Gott.
        Predigt zur Christmette, 24. Dezember 2009

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  5. heureka47 sagt:

    „Betet für eure Hirten, dass der Strahl der Gnade Gottes ihre Wege bestrahlt.“:

    Das klingt nach Kritik an den „Hirten“. Und das finde ich zutreffend und überaus^^ wichtig.

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    • Ulrike sagt:

      „meine Apostel“

      „unter dem Schutz meines Sohnes und mir m e i n e Apostel“

      Einmal habe ich gelernt, dass die BISCHÖFE quasi die Nachfolger der Apostel sind

      und wenn Apostel, dann doch die Apostel ihres Sohnes und nicht speziell von ihr.

      Hat jemand eine Antwort auf meine Frage mit der GENAUIGKEIT.

      Die Pharsisäer waren doch auch genau, sie haben die Bibelstellen exakt beherrscht und das hat ja auch nicht gereicht und so kommt man auch nicht vom Fleck.

      So langsam habe ich ja etwas Angst auch zu einem kleinen Pharisaer zu werde, ich will ja nahezu jedes Wort untersuchen.

      Medjugorie als GESAMTWERK (egal von wem) finde ich gut

      Wenn man auf Details schaut, dann gefällts mir nicht mehr so gut.

      Es wird viel Wert auf Ehrlichkeit gelegt – JESUS ist ja die Wahrheit und daher ist es doch richtig, um Ehrlichkeit zu bitten.

      JESUS ist die Wahrheit und wenn die Amtskirche auch JESUS sein will, dann muß sie auch wahr sein, denn anders ist sie ja nicht glaubwürdig.

      Sollte es einen Medjugorie-Botschaftsschreiber geben – oder mehrere – die schon längst „gebeichtet“ haben, ist dann der Beichtvater in so einem Fall auch an das Beichtgeheimnis gebunden ?

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      • Bernhard sagt:

        Das mit dem Beichtgeheimnis ist eine sehr theoretische Frage.

        Ich als Laie würde mal sagen: Ja, er ist an das Beichtgeheimnis gebunden. Allerdings kann er dem Beichtenden nur dann die Lossprechung geben, wenn er verspricht, seine Täuschung aufzuklären oder zumindest sein zu lassen. Sonst wäre seine Reue nicht ernst gewesen, und die Beichte wäre ungültig.

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    • Bernhard sagt:

      Kritik ist nicht automatisch zutreffend und richtig. Es kommt immer auf den Inhalt der Kritik an. Ich bin ja auch dafür, dass „der Strahl der Gnade Gottes“ die Wege der Hirten „bestrahlt“, aber dürfte das nach meiner Überzeugung kaum zu einer Medjugorje-Gläubigkeit führen.

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      • heureka47 sagt:

        Daß die Kritik zu einer Gläubigkeit führen könne / solle o.ä., war auch überhaupt nicht meine Rede oder mein Gedanke. Ganz im Gegenteil!

        Ich meinte mit meinem Kommentar eher, daß dieser Teil der „Botschaft(en)“ typisch menschliche Züge trägt und das stärkt bei mir den Verdacht, daß diese Botschaften „Menschenwerk“ sind.

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    • Ulrike sagt:

      Medjugorie ist auf jeden Fall ein Menschenwerk, da bin ich mir ganz sicher.

      Die Muttergottes ist ein MENSCH, sie ist die Mutter Gottes.

      Das Ziel dieses „Werkes“ ist es ja, die Menschen zu JESUS CHRISTUS hinzuführen bzw. zurückzuführen – sicherlich auch Religionsgruppenübergreifend.

      Das Verhalten der Pilger ist doch mit Sicherheit in Ordnung – warum sollte dies anders sein als an anderen anerkannten Wallfahrtsstätten oder bei Pilgerwallfahrten überhaupt.
      Wie bei jeder Wallfahrt gibts sicher auch in Medjugorie unterschiedliche Pilgergattungen –
      die einen zücken das Gebetsbuch – andere die Schnapsflasche (etwas übertrieben, aber nur etwas)

      Die Erscheinungen an sich sind theoretisch nicht ganz so wichtig, weil wir ja von JESUS alles auch so wissen und innerlich nicht abhängig von Erscheinungen, Wundern und anderen Werken sind (rein theoretisch)

      In der Praxis sieht es doch schon so aus, das das BAND zwischen dem lieben Gott und den Menschen noch verstärkt werden kann, wenn Maria oder Jesus auch sichtbar die Erde berühren. Das wäre ja echt ein Traum.

      Die WAHRHEIT will ich wissen.

      Wenn ich mir vorstelle, ein paar Jünger JESUS im Ruhestand oder vorgezogenen Ruhestand würden in ihrer Freizeit Botschaften schreiben, mit der guten Absicht
      Menschen für JESUS zu gewinnen – dann ist das sehr löblich, aber dann müssen sie es mit ihrem eigenen Namen unterschrieben. Das Reich vom lieben Gott kann man nicht auf einer Lüge aufbauen.

      WEHE EUCH, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr zieht über Meer und Land, um einen einzigen zum Glaubensgenossen zu machen, und ist er es geworden, so macht ihr aus ihm einen Sohn der Hölle, zweimal so schlimm wie ihr.

      Sollten es tatsächlich stinknormale Menschen sein, die die Botschaften und alles erfinden –
      die freuen sich doch nicht über all die Menschen, die durch Medjugorie vielleicht zum Glauben finden – die halten diese Menschen höchtens für dumm, naiv, gutgläubig,
      zu wenig kritisch und was sie alles noch so denken können.

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    • Ulrike sagt:

      einen Teil dieses Videos habe ich mir angeschaut.

      Mirjiana kommt in die Kirche und ist gerade mal 3 Minuten in dem Gotteshaus,
      da bekommt sie ihre Erscheinung. Fünf Minuten dauert die „Erscheinung“
      Danach sitzen zwei Journalisten bei ihr und bekommen etwas von ihr mitgeteilt.
      Diese Aktion dauert ca. eine Minute – danach stehen die beiden Journalisten bereits auf und gehen weg.

      Sollte diese kurze Zeit die Grundlage für die Botschaft sein, die wir nun zu lesen bekommen ? Kann man es herausbekommen, was Mirjana den beiden da sagt ?

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      • Lilien sagt:

        Zutat:

        Guten Tag,
        wenn Sie meinen, daß das Medjugorje-Zentrum Deutschland die “Gospa-Botschaft” an Mirjana nicht korrekt übersetzt hat, beschweren Sie sich bitte dort, zumal wir die Quelle der angeblichen Originalübersetzung nicht kennen und auch nicht überprüfen können;

        Zitat/Ende

        Das muss ich nicht tun. Ich bin sehr gut über Medjugorje informiert. Übersetzungsfehler von dem Übersetzer(@Uli: Es handelt sich hier nicht um Journalisten)Miki Musa sind bereits bekannt.

        Zitat

        “Betet für eure Hirten, dass der Strahl der Gnade Gottes ihre Wege bestrahlt.”
        Das klingt nach Kritik an den “Hirten”. Und das finde ich zutreffend und überaus^^ wichtig.

        Zitat/Ende

        Da muss ich Sie enttäuschen. Es ist das Gegenteil: „Die Hirten“ „die Priester“ sind bevorzugte Kinder unserer Lieben Frau. Sie sagt uns unermüdlich: Beurteilt und kritisiert eure Hirten und Priester nicht. Und: Wir sollen für sie beten und sie lieben.

        Zitat

        „Mirjiana kommt in die Kirche und ist gerade mal 3 Minuten in dem Gotteshaus“

        Zitat/Ende

        Dieses Gebetstreffen hat nicht in einer Kirche und hat auch nicht in einem Gotteshaus stattgefunden.

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      • Guten Tag,
        die von Ihnen (ohne Beweis) beanstandete Übersetzung wurde nicht von uns, sondern vom „Medjugorje-Zentrum Deutschland“ vorgenommen und per Newsletter versendet, wie ich Ihnen bereits mitteilte.
        Abgesehen davon, daß Sie uns die Quelle der angeblichen Original-Version trotz Aufforderung nicht genannt haben, weil Sie das offenbar nicht nötig haben, interessiert mich Ihre Selbstdarstellung, wonach Sie „sehr gut über Medjugorje informiert“ seien, denkbar wenig. Ihre diesbezüglichen Wissens-Kostproben der letzten Monate haben eher einen gegenteiligen Eindruck bei mir hinterlassen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Lilien sagt:

        Sehr geehrte Frau Felizitas Küble,

        Sie sollten Ihre Haltung zu Gnadenort Medjugorje überdenken, es wird Zeit. Medjugorje ist ein „Reibungsthema“, dass Sie zu Fehlinformationen verleitet. Fehlinformation ist beispielhaft:
        Sie schrieben in einem früheren Kommentar, dass Papst Johannes Paul II JUGOSLAWIEN besucht hat, aber das stimmt so mit 100% nicht. Papst Johannes Paul II hat nie, in seinem ganzen Leben, das kommunistische Land Jugoslawien besucht. Er hat erstmals das Land SLOWENIEN und KROATIEN, als diese Länder sich von Jugoslawien unabhängig erklärten, besucht. Später besuchte er auch Land BOSNIEN u. HERZEGOWINA. In Bosnien u. Herzegowina war er interessanterweise am häufigsten, 3 mal (innerhalb kürzerster Zeit! -also muss es für Papst „wichtig“ gewesen sein!). Eine Papstreise ist auch immer Mission zur Stärkung der Gläubigen. Papst muss nicht direkt in Medjugorje gewesen sein um in Ausdruck zu bringen: Ich bin mit euch! Unser Papst Johannes Paul II war so, das ist sein Wesen, egal welches Land er besuchte, zu allen Gläubigen dieses Landes sagte er: Ich bin mit euch! (Papast spaltet nicht!!)

        Sie haben mir einen Vorwurf gemacht, ich hätte keine „Beweise“ erbracht und keine Quelle genannt, dass die Übersetzung der Botschaft vom 2.2.2014 nicht richtig übersetzt wurde. Der verlangte „Beweis“, ist in den Kommentaren ihres Blogs und die Quelle hat Ulrike (Uli) selbst mit dem „VIDEO“ erbracht. In dem Video wurde die Botschaft, die Mirjana ihnen sagte, vom Übersetzer Miki Musa in kroatischer und englischer Sprache vorgelesen (vielleicht können Sie englisch, was sagt er dort genau?). Kroatisch verstehe ich und er sagte
        „vor allem ehrlich“
        (Stopp Minute 10,56 – 10,58 – bitte gut hinhören:
        budete točni (56),
        odlučni (57)
        „a nadasve iskreni“ (58)
        und er sagte nicht „neizmjerno iskreni“ „überaus ehrlich“. Es ist insofern das Original, weil es aus seinem Mund kommt. Es kann keine Manipulation sein, wir kennen die Stimme Miki Musas und nicht ich habe das Video eingestellt, sondern Ulrike, die ja auch skeptisch ist, ganz frisch am 5. Februar 2014 um 12:45). Ich habe Euch diesen Teil der Botschaft in Original (in kroatischer Sprache) aufgeschrieben, es ist das Original was auch Miki Musa vorgelesen hat. Anwesend waren auch Priester.
        Was aber Ulrike in das Video zusätzlich hineininterpretiert hat, ist einfach ihre Unwissenheit „im Katholischen“.
        Zum Beispiel sagt sie: Mirjana kommt in die Kirche…. Weiss Ulrike denn nicht wie eine Kirche von innen aussieht?
        Dass eine Kirche keine Vorhänge hat? Dass es kein Altar ist?,… -Warum sieht sie Dinge, die nicht vorhanden sind? Wahrscheinlich deswegen weil sie nicht mit Differenziertheit an die Sache ran geht, sondern eingenommen „mit Vorurteil“. So geht es die ganze Zeit. Man kann schreiben was man will, ihr (Gegner) beharrt doch auf denselben Punkt, auch wenn er unwahr ist. Unwahr ist, dass Mirjana nur 3 Minuten vor der Erscheinung kam. Mirjana schloss sich dem Rosenkranzgebet eine Viertelstunde vorher an, dann erst war die Erscheinung. Das Video ist zwar live übertragen worden, jedoch wurde nicht alles in Echtzeit (von erster Minute an bis zu letzter Minute) aufgezeichnet bzw. übertragen. Das Video ist geschnitten und nur das Wichtigste wurde gezeigt. Auf alle Fälle wurde die Botschaft als ganze in Kroatischen gezeigt und um diese ging es im Thema.
        Man interpretiert hinein was man selber sehen will. Ulrikes Beispiel beweist es am meisten:
        Ihr Beitrag beginnt so:
        Zitat:
        einen Teil dieses Videos habe ich mir angeschaut.
        /Zitat Ende
        „einen Teil“
        Gerade dieses projiziert sie auf Mirjana:
        Zitat:
        Mirjiana kommt in die Kirche und ist gerade mal 3 Minuten in dem Gotteshaus,…
        /Zitat Ende
        Sie sieht noch Kirchenraum, obwohl es keine Kirche ist… Ein schöner Beitrag, dienlich der Verwirrung! Er bleibt also hier stehen und unkommentiert seitens der Verantwortlichen. Ich habe schon aufgeschrieben, dass dies keine Kirche ist, bitte, es sieht doch jeder, aber Frau Felizitas Küble Reaktion erfolgte lediglich wie es dort (ihr nachfolgender Kommentar) steht.
        Im „Neuesten Medjugorje-Kritik Artikel “ will Ulrike selbst die Erscheinung erforschen. Angegangen hat sie es wieder mit einer gehörigen Portion „Vorverurteil“. Was soll man da noch machen?

        PS. Stjepan Vujcina, Vorgänger und Ersteller dieses „CHRISTLICHES FORUM“ Blogs, ist ein Kroate. Er kann Ihnen bestätigen was im Video gesagt wurde, „überaus ehrlich“, oder „vor allem erlich“.

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      • Guten Tag,
        wie so häufig drehen Sie sich im Kreise, auch wenn man bereits x-mal Stellung bezogen hat:
        1. Der Artikel hier bezieht sich ausdrücklich auf einen Newsletter von Medjugorje-Seite und ich erklärte Ihnen mehrfach, Sie mögen sich bei der Ihnen doch sicherlich wohlgesonnenen Quelle beschweren, was Sie ausdrücklich verweigerten.
        2. Papst Johannes Paul II. war also, wie Sie selber schreiben, dreimal in Bosnien-Herzegowina und hat hierbei kein einziges Mal Medjugorje besucht. Darauf kam es in meinem Hinweis an (nicht darauf, ob ich das Wörtchen „ehem.“ bei Jugoslawien vergaß).
        3. „Ulrikes“ Leserkommentare betreffen mich nicht.
        4. Hatten Sie nicht unlängst mitgeteilt, Sie wollten sich hier nicht mehr äußern?
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • heureka47 sagt:

        „wie so häufig drehen Sie sich im Kreise, auch wenn man bereits x-mal Stellung bezogen hat“:

        Sie gehen also davon aus, daß jeder andere Mensch SOFORT und VOLL versteht, wenn Frau Küble EIN Mal „Stellung genommen hat“.
        Ich finde eine solche Erwartung FALSCH.
        Und Ihren Ton dazu überheblich.

        Dabei merken Sie selbst, liebe Frau Küble, nicht, daß auch SIE sich „im Kreise“ drehen!

        Denn auch nach zig Wiederholungen von weitergehenden Erkenntnissen bleiben Sie „beratungs-resistent“ und halten wie angenagelt an Ihrem Wissensstand fest.

        Wie wollen Sie jemals weiterkommen in Ihrer geistig-seelischen Entwicklung, wenn Sie keine neuen – EIGENEN – Erkenntnisse zulassen??

        Das ist nur mit dem „erkennenden Bewußtsein“ möglich, mit dem Sie in Kontakt treten können mit der absoluten Wahrheit, der wirklichen Wirklichkeit, der göttlichen Weisheit – also Ihrer höheren (Bewußt-)Seins-Ebene, dem „Höheren / wahren Selbst“. Dort, wo Sie – wie jeder Mensch – „Kind Gottes“ sind. Und auch „Kinder Gottes“ werden naturgemäß erwachsen. Das kann nur durch eine Krankheit beeinträchtigt werden, die aber grundlegend heilbar ist:

        Herzlichen Gruß!

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      • Guten Tag,
        zu der Beschwerde wegen der Übersetzungsthematik habe ich nicht „einmal“, sondern, wie bereits erwähnt, x-mal Stellung bezogen.
        Ich finde die Erwartung berechtigt, daß ich mich nicht ständig wiederholen muß.
        Nicht mein Ton ist überheblich, sondern Ihrer, zumal Sie mich diesmal zB. als „beratungsresistent“ bezeichnen, nur weil ich vielfach Ihre Ansichten nicht teile, sie aber dennoch veröffentliche, wie Sie wissen: mehrere hundert Leserkommentare aus Ihrer „Feder“.
        Wie Sie schon an der üblichen Kürze meiner Ausführungen ersehen können, drehe ich mich durchaus nicht im Kreise.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  6. Ulrike sagt:

    „Seid genau und entschlossen
    Seid ehrlich“

    Warum wuenscht die Gospa Genauigkeit ???
    Das hört sich aber sehr menschlich an.
    Genau muessen die Pruefer von Medjugorie sein und entschlossen, die Wahrheit zu sagen.
    Sind die Erfinder von Medjugorje Menschen, die eher etwas ängstlich sind?

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  7. Ester sagt:

    Zunächst sagt die Madonna, dass die Kinder durch die Gnade Gottes für den Segen offen werden würden und im nächsten Satz ist es gerade umgedreht. Da heißt es dann: „durch den Segen wird die Gnade Gottes auf euch kommen“.
    Interessant wäre auch, zu erfahren, was das „natürliche, heilige Göttliche“ ist. Für mich hört sich das nach Dyaden, Nymphen, halt heidnische Naturgottheiten an.

    Was auffällt und ich seh das durchaus: Leute, die in Medju waren, als halbe Atheisten hingefahren sind und mit dem Rosenkranz in der Hand wieder kommen…., mit keinem der Fans kann man über die offensichtlichen Widersprüche und Banalitäten der Botschaften reden.
    Wie gesagt: ich seh schon, dass Leute dort gute Erfahrungen machen, auch Priester, die erleben, dass große Sünden gebeichtet werden, ehrliche Umkehr versucht wird, nur frage ich mich, warum diese Leute an so einen Unfug glauben?
    Im Grunde kann man das alles nur verstehen auf dem Hintergrund der sogenannten Entmystifizierung nach dem Konzil: die Leute sind so ausgedörrt, dass sie eine Wasserpfütze für eine Quelle halten!

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  8. Ralf sagt:

    Wieder einmal ein Beispiel für den offensichtlichen Schwachsinn, den sich ein paar Möchtegern-Seher aus den Fingern saugen…
    „überaus ehrlich“ – mit „tausendfacher Sicherheit“ würde das keine, aus der göttlichen Offenbarung, Erscheinung von sich geben; das ist eine Steigerung eines Superlativs…sollte das ein 6.-Klässler in einem Aufsatz verwenden, bekommt er prompt eine „Ohrfeige“ 😉

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  9. Bernhard sagt:

    Es geht mir nicht um die Echtheit der Erscheinungen, die für mich keine große Bedeutung hat. Aber bei so viel Wortklauberei reizt es mich doch, manchen allzu engen Engführungen zu widersprechen.

    „Ehrlichkeit lehren“ ist bei Christen oder zumindest Marienverehrern also nicht nötig, da selbstverständlich.
    Kann jemand von uns behaupten, dass er nie lügt? Ich bemühe mich seit Kindheit, ein christliches Leben zu führen, aber ich gestehe freimütig, dass kaum ein paar Tage vergehen, ohne dass ich zumindest einmal lüge. Und wenn es nur ein „ich weiß es nicht“ ist, obwohl ich die Wahrheit eigentlich weiß, sie mir aber zu peinlich oder unangenehm ist…
    Noch komplexer wird es bei der Ehrlichkeit gegenüber sich selbst. Legen wir uns immer über unsere tiefen Beweggründe Rechenschaft ab? Kennen wir sie überhaupt? Müssen wir nicht immer tiefer „graben“, um unsere verborgenen, vielleicht unlauteren, ans Licht zu bringen? Mit diesem Prozess kommt man ein Leben lang nicht zu einem Ende. Und da ist dann das „überaus“ ehrlich durchaus angebracht.

    Natürlich wird die Gnade erst einmal durch die Sakramente vermittelt. Andererseits ist die Aussage „Gnade durch Segen“ wohl auch nicht theologisch falsch.

    Was das „Gnade bewahren“ anbelangt: In den Sakramenten EMPFANGEN wir in besonderer Weise Gottes Gnade (aber nicht nur dort!). Es liegt dann an uns, sie (mit Gottes Hilfe) zu BEWAHREN. In der Beichte kommt man in den „Stand der Gnade“. Den sollen wir „bewahren“, in dem wir nicht mehr sündigen. Fasten, beten etc. können dabei Hilfsmittel sein. Insofern verstehe ich die Kritik nicht.

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    • Guten Tag,
      die Heilige Schrift bezeichnet einen der größten Heiligen, nämlich den hl. Joseph, schlicht als „gerecht“ („Joseph aber war gerecht“). Es heißt nirgendwo: „überaus gerecht“, auch nicht bei Abraham, Moses usw. Ebensowenig spricht die Kirche von „überaus heilig“, auch nicht bei der Gottesmutter (sie wird allenfalls „heiligste“ genannt – oder in der orthodoxen Kirche: „allheilig“).
      Es geht doch nicht darum, daß die Tugend der Ehrlichkeit an sich etwa nicht eingeschärft werden soll (welch unsinnige Auslegung!).
      Die göttliche Gnade wird durch die Sakramente vermittelt, nicht durch einen – ohnehin nicht näher definierten – sogenannten „Segen“.
      „Fasten und Beten“ sind auf der Medju-Schallplatte seit Jahrzehnten ein Dauer(b)renner, wogegen von den Geboten Gottes selten die Rede ist. Die Einhaltung derselben ist aber sicher wichtiger als das Fasten. Das hat Christus bereits gegenüber den Pharisäern verdeutlicht.
      Daß Fasten ein geistliches Hilfsmittel sein kann, versteht sich am Rande. Es geht aber ersichtlich um die Gewichtung bzw. Schwerpunktsetzung, was wir mit dem erwähnten Verdrängungsprinzip erläutert hatten.
      Wir haben unsere Kritik klar begründet, mögen Sie diese nun verstehen oder nicht.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Lilien sagt:

        ZUR SACHE:

        „Erfinder“
        „Wasserpfütze“
        „Schwachsinn“
        „Verdrängungsprinzip“
        „Unsinn“
        “überaus ehrlich” Das ist wirklich der “Hammer!”

        Antwort:
        Deutsche Übersetzung:
        Liebe Kinder! Mit mütterlicher Liebe möchte ich euch Ehrlichkeit lehren, denn ich möchte, dass ihr in eurem Wirken als meine Apostel genau, entschlossen und überaus ehrlich seid.
        Original:
        Draga djeco! Majčinskom ljubavlju želim vas naučiti iskrenosti, jer želim da u svom djelovanju kao moji apostoli budete točni, odlučni, a nadasve iskreni.

        >a nadasve iskreni = und vor allem erlich
        Überaus = neizmjerno<

        „Josef war gerecht“

        Heiliger Josef:
        Du warst gerecht.
        Was ist ein Gerechter?
        Ein gerechter ist einer der die Rechte des anderen achtet,
        der kein vorschnelles Urteil, der kein ungerechtes Urteil über andere fällt.
        Gerecht sein, heißt:
        Ganz wahrhaftig sein,
        ganz lauter sein,
        ganz aufrichtig sein.
        Gerecht sein, heißt:
        sich auf sein Wort verlassen können,
        mit Festigkeit und Ausdauer der Wahrheit dienen,
        eine klare Gesinnung haben,
        entschlossen handeln,
        ohne sich vom Wind der herrschenden Tagesmeinungen hin und her treiben zu lassen.
        Gerecht sein, heißt:
        Die von Gott gesetzte Ordnung anerkennen und befolgen,
        das anvertraute Gut schützen und bewahren und schließlich
        Vor allem aber, heißt gerecht sein:
        die Rechte Gottes achten und so zum vollkommenen Beobachter der Gebote Gottes zu werden, das alles heißt:
        Gerecht sein.

        Josef „klar, nüchtern, fest, umsichtig, mutig in der Gefahr, Gottesfürchtig und treu.“
        Heiliger Josef, bitte für uns!

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      • Guten Tag,
        wenn Sie meinen, daß das Medjugorje-Zentrum Deutschland die „Gospa-Botschaft“ an Mirjana nicht korrekt übersetzt hat, beschweren Sie sich bitte dort, zumal wir die Quelle der angeblichen Originalübersetzung nicht kennen und auch nicht überprüfen können; es ist auch schlicht nicht unsere Aufgabe.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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    • heureka47 sagt:

      „Legen wir uns immer über unsere tiefen Beweggründe Rechenschaft ab? Kennen wir sie überhaupt? Müssen wir nicht immer tiefer “graben”, um unsere verborgenen, vielleicht unlauteren, ans Licht zu bringen? Mit diesem Prozess kommt man ein Leben lang nicht zu einem Ende.“:

      Wer seine Wandlung im Bewußtsein vollzogen hat und zur höheren Ebene aufgestiegen ist – was für die Nachfolge Christi unerläßlich ist! – ist sich auch seiner Motive / Beweggründe bewußt. Die liegen im Verwirklichen des göttlichen Prinzips!
      Wer sich mit dem göttlichen (Bewußt-)Sein identifiziert – es also IST – kann keine anderen Beweggründe (mehr) haben. Wer sein Ego bedingungslos liebt, wird auch von ihm keine „Knüppel zwischen die Beine geworfen“ bekommen.
      Wer seine Neurose überwunden, seine seelischen Traumata / Konflikte gelöst hat, braucht keine Symptome (von Krankheit = Mangel an Liebe / Lebens-Energie) mehr zu produzieren.

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      • Ester sagt:

        Solange wir auf dieser Erde sind, leiden wir Mangel und selbst der Gerechte fällt 7 mal am Tag.
        Erlösung ist nichts, was der Mensch tun kann, Erlösung ist etwas, was er an sich geschehen lassen muss.
        Er, der Mensch kann und muss den Boden bereiten und diesen auch pflegen, aber die Gnade und Erlösung säen und wachsen lassen, das kann der Mensch nicht.
        Es ist Calvinismus (im Grunde eine christliche Selbsterlösungslehre), wenn wir meinen, aus einem geglücktes Leben auf ein heiliges Leben schließen zu können.
        Das soll nicht bedeuten, dass man sich nicht um die Freiheit von allem Übel, sprich ein geglücktes Leben mühen soll, aber wie gesagt: gelingt es, sagt es gar nichts über die Gottfähigkeit des Menschen aus.

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      • heureka47 sagt:

        Liebe Schwester im Geiste, vielleicht begehst du auch den Fehler, zu URTEILEN, in „Schubladen“ zu stecken („Calvinismus“) oder ähnliches – was der typischen Haltung des „Abgetrennten“, „Neurotikers“, enspricht, der „Abwehr- / Vermeidungs-Haltung“ – statt dich bei deinem Gegenüber zu vergewissern, was er meint, welche Erfahrungen er hat, usw. – also in die FRAGE-Grundhaltung zu gehen.
        Es geht nämlich nur EINES von beiden: Entweder Urteilen (Abwehren) oder Kommunizieren (Austausch, Lernen, Bewußtseinserweiterung).
        Nur – intellektuell – Informationen aufnehmen ist NICHT richtiges, wirkliches, LERNEN.
        WAHRES Lernen ist GANZHEITLICH, da lernt der GANZE Mensch – also einschließlich seiner Seele, der höheren Seins- / Bewußtseins-Ebene…
        Herzlichen Gruß!

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      • Lilien sagt:

        Zitat

        Wer seine Wandlung im Bewußtsein vollzogen hat und zur höheren Ebene aufgestiegen ist – was für die Nachfolge Christi unerläßlich ist! –

        Zitat Ende

        Hallo heureka47

        Ich habe mir einige Ihrer Beiträge näher angesehen und bin dabei auf solche Sätze wie im obigen Zitat gestoßen. Dies ist unvereinbar mit dem christlichen Katholischen Glauben. Nachfolge Christi im christlichen Sinne, ist die Kreuzesannahme.
        Es tät mich interessieren, was Ihr Beweggrund ist „häufig“, im Christlichem Forum „von einem wandelndem Bewusstsein und aufsteigen in höhere Ebene“ zu berichten? Wie lange sind sie darin gefangen? 22, 23 Jahre? Wie kamen Sie zum Christusbewusstsein? Hatten Sie als Kind die christliche, katholische Taufe empfangen?
        Ich wäre bereit mich mit Ihnen darüber zu unterhalten, da Sie nicht umsonst in ein Christliches Forum gekommen sind.
        Ich möchte Ihnen, soweit es mir möglich sein wird, (mit dem Gesprächsaustausch) helfen, dass Sie den lebendigen Jesus Christus begegnen, den einzigen Herrn Jesus und Gott,
        den die Christenheit seit Tausend Jahren bezeugt.

        Lilien

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      • heureka47 sagt:

        „Dies ist unvereinbar mit dem christlichen Katholischen Glauben“:

        Das mag sein. Aber ich habe triftige Gründe für den Verdacht, daß die ursprüngliche Botschaft falsch verstanden, verfälscht und falsch vermittelt wurde und wird.

        Der katholische Glaube ist nach meinen Erkenntnissen unvereinbar mit der wirklichen Wirklichkeit / Wahrheit.
        Daß die allermeisten Menschen der zivilisierten Gesellschaft die Wahrheit nicht erkennen (können), ist Wirkung der „Krankheit (der Gesellschaft)“, der „Kollektiven Neurose“, des „Wahnsinns der Normalität“, des „rationalen Irreseins“, der „Abtrennung“ (vom göttlichen Sein / Bewußtsein im Menschen), der „Sünde“, usw.

        *

        „Nachfolge Christi im christlichen Sinne, ist die Kreuzesannahme“:

        „Nachfolge Christi“ ist „Nachfolge Christi“ und nicht irgendein Teilaspekt davon.

        Wenn die katholische Kirche eine „spezielle“ (Teil-)Deutung vornimmt, geht sie an der Absicht des Jesus Christus vorbei.
        Wobei die Bibelgeschichten in „symbolischer“ (Gottes-)Sprache geschrieben sind und entsprechend verstanden werden müssen – wozu das rationale Denken (unter der Dominanz des „Niederen Selbst“ / „Ego“) nicht in der Lage ist. Nur das „Höhere / wahre Selbst“, die höhere Seins- / Bewußtseins-Ebene, die göttliche Seele, ist dazu fähig.

        *

        „Wie lange sind sie darin gefangen? 22, 23 Jahre?“:

        Ich sehe mich nicht als „gefangen“, sondern – im Gegenteil! – als nach 40 Jahren „Versklavung“ (in der Neurose) befreit, erlöst. Durch meine Entscheidung zum höchsten Prinzip, zu Gott, zur „Kraft (aus der Höhe)“.

        *

        „Ich möchte Ihnen, soweit es mir möglich sein wird, (mit dem Gesprächsaustausch) helfen, dass Sie den lebendigen Jesus Christus begegnen, den einzigen Herrn Jesus und Gott,
        den die Christenheit seit Tausend Jahren bezeugt.“:

        Danke. Sehr freundlich.
        Aber den Herrn, den die Christenheit seit tausend Jahren bezeugt, kenne ich schon zur Genüge, und ich habe erkannt, daß die große Mehrheit der Christen dem Irrtum, der Lüge, dem Satan, verfallen ist, und den wahren Gott nicht kennt.

        „Das Reich Gottes ist kein Reich der WORTE, sondern ein Reich der KRAFT“.

        Erzählen Sie mir etwas über Gott, was ich noch nicht weiß. Ich bin ja lernwillig.

        Herzlichen Gruß!

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      • Lilien sagt:

        Hallo Heureka47,

        danke für Ihre Antwort.

        Können Sie mir bitte auch beantworten: Waren Sie als Kind „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ getauft?

        @Christus Nachfolge
        Jesu Worte:
        Von der Nachfolge Und Selbstverleugnung: (Lk 9,23)
        Zu allen sagte er: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
        Ich glaube Jesus.

        @Katholische Kirche
        Die Katholische Kirche hat glaubhafte Zeugen. Voran sind die 12 Aposteln Jesu und Maria, die Mutter des Herrn.
        Hätte die Kirche seit Jahrhunderten den Glauben nicht bewahrt, dann wüsste niemand etwas von Jesus Christus. Ein Glauben ohne Kirche ist wie ein Baum ohne Wurzeln. Wenn Sie es so wollen: Die Kirche wird auch die „zivilisierte Welt“ überdauern.
        Ich glaube der Kirche Jesu.

        @Sünde
        Ja, richtig, Sünde trennt uns von Gott.

        @Ihre Erkenntnis
        In Ihren Zeugnissen und Berichten konnte ich lesen: „Das Sie GOTT sein können/wollen/sind“. Christlicher Glauben kennt aber nur „die andere Seite“, die „wie“ Gott sein will. Ihre Menschliche Leidensgeschichte, die Sie beschrieben haben verwerfe ich nicht. Doch die Unterwelt, diese bekämpfe ich wohl.
        Folgendes sind Ihre Worte:
        _„und Sie haben plötzlich die Erkenntnis: ICH BIN diese Natur, ICH BIN ein integraler Bestandteil dieser Schöpfung, ICH BIN dieses schöpferische, universelle Bewusstsein, ICH BIN Bestandteil von dem, was ich als GOTT verstehe und von dem ich mich bis jetzt eigentlich immer als getrennt empfunden und verstanden habe. Sie erkennen in diesem Augenblick: „Auch ich bin Gott“…Wußten Sie schon vorher, dass Sie Gott sind?… Aber gar nicht wenige Menschen haben auch heutzutage noch solche Erkenntnisse, die da z.B. lauten ICH BIN GOTT oder ICH BIN CHRISTUS oder ICH BIN BRUDER VON JESUS oder anderes.“_

        Antwort:
        Nur Jesus kennt den Vater. Jesus zeigt uns den Vater. In der Eucharistie begegnen wir den Vater, durch Jesus Christus.
        Mt. 11,27 Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.

        Ihre gewaltige IRRUNG liegt also in diesen Ihren Worten:
        _ICH BIN diese Natur
        ICH BIN ein integraler Bestandteil dieser Schöpfung
        ICH BIN dieses schöpferische, universelle Bewusstsein
        ICH BIN Bestandteil von dem, was ich als GOTT verstehe
        „Auch ich bin Gott“
        Wußten Sie schon vorher, dass Sie Gott sind?
        solche Erkenntnisse, die da z.B. lauten ICH BIN GOTT oder ICH BIN CHRISTUS oder ICH BIN BRUDER VON JESUS
        Ihre Betonung liegt auf „ICH BIN“. Das ist eine schwerwiegende Irrung und kann Ihnen von lebendigen, dreifaltigen Gott nicht eingegeben worden sein.“_

        @Christen antworten
        Gott ist nahe und er ist auch fern,
        Gott ist unbegreiflich,
        Gott ist nicht abbildbar,
        Gott ist nicht mit unseren Sinnen zu erfassen.

        Und Sie verwechseln hier etwas gewaltig: Es ist der Name Gottes „Jahwe“ und bedeutet:
        „Ich bin, der ich bin, und ich werde sein, der ich sein werde“. Jesus ist als Einziger der vollkommenste „Name“ Gottes sein durfte. In Jesus Christus haben wir alles von Gott gesehen.

        Gottes Segen

        Lilien

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      • heureka47 sagt:

        „Das ist eine schwerwiegende Irrung und kann Ihnen von lebendigen, dreifaltigen Gott nicht eingegeben worden sein.“

        Es ist aber so.
        Vielleicht irren Sie sich (?)

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  10. Anonymous sagt:

    Also ich war im Dezember 2013 in Medjugorje, nach einigen harten monaten die ich voller wut, enttäuschungen, verzweiflung nicht mehr wusste wie ich aus dieser lage hinaus komme. Ich hatte bis dahin immer meinen inneren frieden, den ich mir leider wegnehmen lies. Ich wurde durch verwandte dorthin zitiert. Ich dachte mir gut hauptsache weg mal was anderes sehen. Als ich dort ankam und diesen wunderschönen ort sah, diese kirche, diese magie spürte, mit liebe gefüllt, merkte ich das es hier anders ist. Als ich bei dieser madonna auf dem berg war, fragte ich diesen bekannten, was auf dem schild stand, er sagte das ist die madonna des friedens. Ich dachte mir….ja ich bin hier richtig den ich wollte nur wieder meinen inneren frieden. Ich fing an zu beten und zu bitten das es meiner seele wieder gut ging, denn es gibt nichts schlimmeres wenn die seele verletzt ist. Die madonna erhörte meine gebete und ich war selber sehr erstaunt das es mir wieder gut ging. Egal was ihr darüber denkt, für mich ist dieser ort heilig und ich werde an meinen glauben festhalten und versuchen den frieden zu behalten. Es ist leider so das es zu viele leute gibt wie euch die erst etwas schlimmes erleben müssen und keinen auswegfinden und dann erst zu gott bitten. Warum ist jeder zweite mensch so unzufrieden und egoistisch weil jeder an sich denkt und immer mehr möchte und trotzdem nicht zu frieden ist. Wenn jeder von uns etwas im leben rücksicht, respekt und liebe seines nächsten geben würde und dankbar sein würde das es uns trotzallem sehr gut geht und das beten nicht vernachlässigen würden, wären die meisten menschen glücklicher und zufriedener. Schaut doch mal da raus jeder zweite ist nur am jammern wegen pille palle wacht endlich mal auf. Wer kann beweisen das es nicht so sein soll das die madonna zu den seherinnen spricht. Ich glaube es, denn es wurden einige menschen geheilt von schweren krankheiten. Es wurden viele wunder vollbracht wieso sollte das nicht stimmen. Ich hoffe das nichts schlimmeres passieren muss auf dieser erde, das wir menschen endlich zu besinnung kommen.

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  11. Forget it!
    Auch wenn sicher mancher in Medju zum Glauben zurückgefunden hat, muss dies nicht unbedingt die „Echtheit“ der Erscheinungen beweisen. Gott kann auch auf krummen Zeilen gerade schreiben…
    Es ist ratsam, diesen Unsinn einfach zu ignorieren.

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  12. Anonymous sagt:

    Mir geht es ähnlich, wie Ihnen. Ich „lache“ auch stets über das Getue und Geschwurbel von F.

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  13. "GsJC" sagt:

    „Stichwort: Ehrlichkeit!“

    Zitat
    1. Nach fast 33 Jahren Erscheinungen fällt es der vermeintlichen Himmelsmutter also ein, die Seherin und ihre Schar die Tugend der “Ehrlichkeit” zu lehren, statt diese als hoffentlich selbstverständlich vorauszusetzen. Merkwürdig auch die Aufforderung, “überaus ehrlich” zu sein – also ob das möglich wäre.
    Zitat Ende

    Das ist wirklich der „Hammer!“

    Man muss aus diese Ecke ( Medjugorje ) wirklich auf alles Unmögliche gefasst sein, damit man nicht fassungslos da steht.

    mfg

    Nach den “ irischen Warnungs-Botschaften“ wäre es dann bestimmt ein Ziel, nach der „höchstheiligen Ehrlichkeit“ als besonderer Gnade zu streben. Das wäre auch einmal ein Anliegen, um es in ein „Kreuzzugsgebet“ zu verpacken. Das Gebet um die „höchstheilige Ehrlichkeit!“

    —————

    Ich danke dem lieben Gott, dass ich darüber noch lachen kann!

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    • "GsJC" sagt:

      „Es hat nicht lange gedauert!“

      – und die Aufforderung ergeht an die gläubige „Warnungs-Gemeinde“, den „Höchstheiligen Rosenkranz“ und den „Allerheiligsten Rosenkranz“ zu beten.

      Zitat – Warnungs-Botschaften 1038. – v. 02. Februar 2014
      Meine liebsten Kinder, Ich bitte euch, betet von heute an Meinen Höchstheiligen Rosenkranz jeden Tag, um diese Mission vor satanischen Angriffen zu schützen. Indem ihr Meinen Allerheiligsten Rosenkranzes jeden Tag betet, werdet ihr die Boshaftigkeit Satans mindern und diejenigen, die er beeinflusst, schwächen, wenn er versucht, die Seelen davon abzuhalten, diesem besonderen Ruf vom Himmel zu folgen.
      Zitat Ende

      Dann wird bestimmt auch bald das „Kreuzzugsgebet“ um die Gabe der „Höchstheiligen Intelligenz“ folgen.

      Der Tag fängt gut an. 🙂

      mfg

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