Ex-Banker Thilo Sarrazin kritisiert Plädoyer im „Tagesspiegel“ pro Antifa: „Linke SA“

Der Berliner „Tagesspiegel“ veröffentlichte vorige Woche einen skandalösen Artikel von Sebastian Leber unter dem Titel „Danke, liebe Antifa“. buttons

Darin macht sich der Verfasser für die gewaltbereite „Autonome Antifa“ stark und rechtfertigt linksextreme Attacken und Randale mit der Begründung, diese seien opportun im „Kampf gegen rechts“.

Antifa-Gewalt wendet sich häufig auch gegen Polizisten, zuletzt bei einer linksradikalen Demonstration im Dezember 2013 in Hamburg (obige Abbildung zeigt einen Button der Polizeibeamtengewerkschaft).

Heute veröffentlichte die Tageszeitung online folgende Leserzuschrift des Bestseller-Autors, ehem. SPD-Politikers und Ex-Bankers Thilo Sarrazin:

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf den heutigen Artikel von Sebastian Leber “Danke, liebe Antifa” stieß ich durch Zufall. Der Autor äußert seine Genugtuung darüber, dass die Antifa mit Gewalt gegen Meinungsäußerungen aus der rechten Ecke vorgeht.

Er freut sich also ganz offen über die Rolle einer gewalttätigen linken SA, die jene Bereinigung des Meinungsspektrums erzwingt, welche der Rechtsstaat nicht leisten kann, will er sich nicht selbst aufgeben.

Die Demokratie in Deutschland braucht wahrlich keine Feinde mehr, wenn sie solche Freunde wie Sebastian Leber hat. Ist Ihre Redaktion jetzt eigentlich von allen guten Geistern verlassen?“

Info-HINWEIS: PDF der Zeitschrift DEUTSCHE POLIZEI mit Berichterstattung über die jüngsten Antifa-Randale in Hamburg: http://www.gdp.de/gdp/gdphh.nsf/id/0D44F1B96C35F683C1257C7500504D42/$file/H_GdP_2_14_s1-7_Internet.pdf?open

 


Nigeria: Witwen und Waisen als Opfer des Terrors von Boko Haram

Der blutige Terrorfeldzug der radikal-islamischen Bande Boko Haram im Norden Nigerias hinterlässt eine stetig wachsende Zahl von Witwen und Waisen, davon sind die meisten Christen. IGFM_Scharia

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, richtet Boko Haram  –  ebenso wie andere militante Islamisten in der Region  –  seine Angriffe immer öfter gezielt auf Männer, um Frauen und Kinder danach ohne Unterstützung zurückzulassen.

Ohne Männer, oft genug all ihrer Habe beraubt, stehen die Witwen alleine da; angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage und des mangelhaften sozialen Netzes haben sie von Seiten der Regierung kaum Hilfe zu erwarten.

Wie die IGFM erläutert, haben sich in Jos im Bundesstaat Plateau nun zwei Selbsthilfegruppen mit insgesamt etwa 350 Witwen gebildet, die sich in ihrer misslichen Lage gegenseitig unterstützen wollen.

Die Terrorgruppe Boko Haram ist aus einer radikalen islamistischen Gruppe hervorgegangen, die sich gegen die von ihr wahrgenommene Verwestlichung der Gesellschaft wandte – „Boko Haram“ bedeutet übersetzt so viel wie „westliche Bildung ist Sünde“.

Seit dem 2009 gescheiterten Versuch, mit einem bewaffneten Aufstand einen islamischen „Gottesstaat“ zu errichten, führt sie einen blutigen Terrorfeldzug, der sich nicht nur gegen Christen richtet, sondern auch gegen gemäßigte  Muslime, wenn sie die Ziele der Gruppe ablehnen. 

Quelle (Text/Foto): IGFM in Frankfurt


Lunacek-Bericht: Ideologisch motivierte Sonderrechte für Minderheiten in der EU

212.000 Unterschriften gegen Lunacek-Agenda

Erhalten Homo-, Trans- und Bisexuelle sowie andere sexuelle Minderheiten künftig Vorrechte in der Europäischen Union? Und wird Kritik an ihrer Lebensweise als „Hass“ strafrechtlich verboten?  40323-90x80

Das befürchten Kritiker des sog. Lunacek-Berichts, der am 4. Februar mit großer Mehrheit im Europäischen Parlament in Straßburg beschlossen wurde. Hinter der Initiative steht die österreichische Abgeordnete Ulrike Lunacek von der dortigen Partei „Die Grünen“. 

Demzufolge sollen EU-Mitgliedsstaaten strafrechtliche Bestimmungen verabschieden, „die die Aufstachelung zum Hass aus Gründen der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität verbieten“.

Verlangt wird ferner die europaweite Anerkennung von Personenstandsurkunden. Damit müssten auch EU-Staaten, die selbst keine gleichgeschlechtlichen Ehen erlauben, die Lebensgemeinschaften anerkennen, die in anderen Mitgliedsstaaten geschlossen wurden.

Dem Bericht zufolge sollen ferner Berufsgruppen wie Polizisten und Journalisten geschult werden, damit sie „angemessen“ mit der Thematik umgehen.  

Gegen den Lunacek-Bericht hatten mehr als 212.000 Personen eine Petition an die Mitglieder des Europäischen Parlaments unterzeichnet. Nach ihrer Ansicht sollen hierbei unter dem Deckmantel der Nichtdiskriminierung Sonderrechte für sexuelle Minderheiten durchgesetzt werden. Initiator der Petition war die christliche Stiftung „CitizenGo“ aus Madrid. 

Quelle: http://www.idea.de


Nigeria: Wütender muslimischer Mob wollte angeklagte Homosexuelle lynchen

Seit 1999 gilt die islamische Scharia in Nord-Nigeria

Eine aufgebrachte Menschenmenge hat sieben Männer, die wegen ihrer Homosexualität vor einem Scharia-Gericht stehen, in Bauchi, der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaats im Norden Nigerias, angegriffen.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt berichtet, strömte der Mob in das Gerichtsgebäude, prügelte auf die Männer ein und steinigte sie fast zu Tode.

Die Männer wurden gerettet, als die Polizei und Sicherheitsbeamte in die Luft schossen, um die Angreifer zu vertreiben. Der Prozeß Lessenthin-Martin-IGFM-100wurde vertagt und soll am 10. Februar fortgesetzt werden. Den Angeklagten droht wegen ihrer Homosexualität die Todesstrafe.

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin (siehe Foto) prangerte die nigerianische Regierung an, sie habe wesentlich dazu beigetragen, Nigeria zu einem der gefährlichsten Orte für Homosexuelle zu machen. Der Bundesstaat Bauchi gehört zu den 12 Bundesstaaten im Norden Nigerias, in denen 1999 das Scharia-Rechtssystem eingeführt wurde. 

Das islamische Religionsgesetz namens Scharia sieht für homosexuelle Handlungen zwischen Männern die Todesstrafe vor.

Homosexuelle wurden bereits in der Vergangenheit von der nigerianischen Gesetzgebung benachteiligt. Ein neues Bundesgesetz wurde von Präsident G. Jonathan am 7.1. 2014 unterzeichnet. Dieses „Anti-Homosexuellen-Gesetz“ läuft formell unter dem Namen „Same Sex Marriage Prohibition Act of 2013“ (Gesetz gegen gleichgeschlechtliche Ehe).

Nach diesem Gesetz drohen für homosexuelle Handlungen oder Aktivitäten in Homo-Gruppen etc. Haftstrafen von bis zu 14 Jahren. Die Höchststrafe beschränkt sich allerdings auf schwulen Sex mit Kindern, wobei Mißbrauch bzw. Kinderschändung auch in westlichen Ländern zu Recht bestraft wird.

Kontaktdaten für weitere Infos: IGFM
Borsigallee 9 in 60388 Frankfurt a. Main
Tel.: 069-420108-11, Fax: 069-420108-33
info@igfm.de, www.menschenrechte.de

„Die Freiheit beachten“: Papst ermahnt Neokatechumenat zu Toleranz und Respekt

Am vergangenen Samstag, den 1. Februar 2014, empfing Papst Franziskus ca. zehntausend Mitglieder des sog.“Neokatechumenats“.

Die drei Leiter dieser 1964 gegründeten „geistlichen Gemeinschaft“ sind das Ehepaar Kiko Argüello und Carmen Hernández sowie Pater Mario Pezzi. Die Bewegung des „Neokatechumenales Weges“ war jahrzehntelang umstritten und wurde erst im Jahre 2008 vom Vatikan approbiert bzw. genehmigt. _papa_francisco_peq_51656bafbd575

Der Papst rief die Neokatechumenalen dazu auf, sich nicht vom kirchlichen Weg und von der Pfarrgemeinde abzusondern und kein allzu betontes Eigenleben zu pflegen:

„Im Namen der Kirche, unserer Mutter, will ich euch ein paar einfache Empfehlungen geben. Die erste ist, aufmerksam darauf zu achten, dass ihr die Gemeinschaft innerhalb der Ortskirchen, in denen ihr arbeitet, festigt und bewahrt. Der „Neokatechumenale Weg“ hat ein eigenes Charisma, eine eigene Dynamik  –  das ist eine Gabe, die wie alle Geistesgaben eine zutiefst kirchliche Dimension hat.

Das bedeutet: Habt offene Ohren für das Leben der Kirche, in die eure Verantwortlichen euch schicken, schätzt ihre Reichtümer hoch, leidet, wenn nötig, mit an ihren Schwächen und geht zusammen mit ihnen als eine einzige Herde unter der Führung der Hirten der Ortskirchen!“

Außerdem warnte das Oberhaupt der katholischen Kirche das Neokatechumenat davor, den eigenen geistlichen Weg zu verabsolutieren und hierbei die geistig-geistliche Freiheit der Mitglieder und Anhänger ungebührlich einzuschränken:

„Der ‚Neokatechumenale Weg‘, der ja in einer Entdeckung der Wichtigkeit der eigenen Taufe besteht, ist eine anspruchsvolle Straße, auf der ein Bruder oder eine Schwester auch mal unversehens in Schwierigkeiten geraten kann. In diesen Fällen ist es ein Zeichen für die Reife des Glaubens, Geduld und Barmherzigkeit in der Gemeinschaft walten zu lassen.

Die Freiheit eines jeden darf nicht beeinträchtigt werden, und wenn jemand beschließen sollte, andere Formen des christlichen Lebens außerhalb des „Neokatechumenalen Wegs“ zu suchen, dann muss das respektiert werden!“

Quelle für die Zitate: ZENIT  – Foto: Radio Vatikan

HINWEIS: Bei den Neokatechumenalen gibt es öffentliche Beichten vor der ganzen Gruppe – und somit kein Beichtgeheimnis, stattdessen gruppendynamische Einflußnahme, ein bedenkliches Einfallstor für geistlichen Mißbrauch!


Anschläge erschüttern Nord-Nigeria: Pfarrer, Gemeindemitglieder und Imam erschossen

Die radikal-islamische Terrororganisation Boko Haram hat erneut Mordanschläge gegen Geistliche verübt. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, richten sich die neuesten Angriffe nicht mehr allein gegen Christen:

Neben einem Pfarrer im Landkreis Gulak im Bundestaat Adamawa und zehn seiner Gemeindemitglieder wurde auch der Anführer einer muslimischen Gemeinde in Zaria im Bundesstaat Kaduna mit seiner Familie Opfer der Terroristen. Zudem griffen im selben Bundesstaat radikale Muslime in ein Dorf an und ermordeten zahlreiche Bewohner. wertverfolgungsindex_2013

Am 31. Januar drang eine größere Zahl von Angreifern während des Freitagabend-Gottesdienstes in die EYIN-Kirche im Landkreis Gulak ein und erschoß den Pfarrer sowie die anwesenden Gemeindemitglieder. Dies geschah kaum eine Woche nachdem unweit von Gulak 35 Gläubige bei einem Anschlag auf die katholische Kirche von Chakawa starben.

Am Abend darauf eröffneten Unbekannte das Feuer auf Scheich Muhammad Awwal Adam, auch als „Albani Zaria“ bekannt. Der Scheich, seine Frau und sein Sohn wurden im Kugelhagel getötet. Er galt als furchtloser Prediger und einer der wichtigsten inner-islamischen Gegner der Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria.

Zwei Tage später, am Abend des 3. Februar, griffen Islamisten das Dorf Zangan in einer ländlichen Gegend im Süden von Kaduna an – eine Region, in der vorwiegend Christen leben. Zahlreiche Bewohner wurden getötet, und das Dorf, das nach einem Überfall etwa ein Jahr zuvor gerade erst wieder aufgebaut worden war, wurde teilweise niedergebrannt.

Hintergrund: Nigeria, das verwundete Herz Afrikas

Nigeria, im Westen Afrikas gelegen, ist mit etwa 170 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Die Bevölkerung besteht jeweils etwa zur Hälfte aus Christen und Muslimen. Das Land steht im Zentrum der Bemühungen von Islamisten, die gegen den Widerstand sowohl der christlichen Bevölkerungshälfte als auch der zahlreichen moderaten Muslime die Herrschaft der Scharia anstreben. Mit diesem Ziel führt die Terrorgruppe „Boko Haram“, auch „die Al-Quaida von Nigeria“ genannt, seit Jahren einen blutigen Terrorfeldzug durch, dem bereits Tausende zum Opfer gefallen sind.

Nigeria hat eine lange Geschichte religiöser Konflikte. Diese wurden vor allem durch die Vermischung ethnischer und religiöser Politik angeheizt: Viele von Nigerias Ethnien bestehen zur überwältigenden Mehrheit entweder aus Christen oder aus Muslimen, so dass akute Konflikte zwischen Ethnien auch latente Feindseligkeiten zwischen Glaubensgemeinschaften aufflammen lassen, und umgekehrt.

Unter den Konflikten litten bisher vor allem die Christen im Süden, etwa während der Sezession von Biafra Ende der Sechziger Jahre. Als Nigeria nach langer Militärdiktatur 1999 zur Demokratie fand, kamen zahlreiche nigerianische Muslime zu dem Schluss, dass sie unter dem christlichen Präsidenten Olusegun Obasanjo ihre Vormachtstellung verlieren würden.

Diese Erwartung ist eine der Voraussetzungen, aus denen Boko Haram geboren wurde. In gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Muslimen und Christen starben in Nigeria bisher mehr als 48.000 Menschen. Allein im ersten Monat des Jahres 2014 erreichte die Zahl der Todesopfer bereits 200.

Der Konflikt in Nigeria ist von mehr als nur lokaler Bedeutung. Jeder sechste Afrikaner lebt in Nigeria; Nigeria ist, trotz aller Probleme, nach Südafrika die zweitgrößte Volkswirtschaft Afrikas und von herausragender Bedeutung für die Wirtschaft Afrikas insgesamt. Zudem hat Nigeria enormen politischen Einfluss in der Region, etwa in Form von nigerianischen Friedenstruppen in zahlreichen Konfliktregionen. Dauerhafte politische Instabilität in Nigeria, wie auch die wirtschaftlichen Krisen, die häufig die Folge solcher Instabilität sind, hätten daher überproportionale Folgen für das restliche Afrika. Ein islamistisch dominiertes Gesamt-Nigeria, das seine wirtschaftliche und politische Vormachtstellung in Afrika für die Verbreitung eines extremistischen Islams ausnutzt, wäre eine Katastrophe für den ganzen Kontinent.

Quelle: IGFM


Medjugorje – eine unendliche Geschichte?

Muß die Kirche das Ende der „Erscheinungen“ abwarten?

Seit Jahrzehnten wird in der Medjugorje-Anhängerschaft immer wieder die Auffassung vertreten, daß die Kirche kein endgültiges Urteil über jene umstrittenen Marienerscheinungen fällen könne oder dürfe, solange diese noch andauern. Schließlich könne man einen Vorgang erst dann abschließend bewerten, wenn alle Fakten bzw. in diesem Falle alle Visionen vorlägen. media-374336-2

Diese weit verbreitete Auffassung, der sogar manche Medjugorje-Kritiker aufsitzen, klingt auf den ersten Blick logisch, ist aber aus zwei Gründen unzutreffend:

1. Laut Kirchenrecht ist der Ortsordinarius (also der amtierende Diözesanbischof) zuständig für Privatoffenbarungen, die in seinem Bistum vorkommen. Lehnt er ein Erscheinungsphänomen ab, dann ist es damit kirchlich nicht anerkannt. 

Bekanntlich ist der Fall Medjugorje so gelagert, daß der jetzige Bischof Dr. Ratko Peric sich ebenso eindeutig gegen die Echtheit der Medju-Visionen ausspricht wie sein Amtsvorgänger Zanic.

Darüber hinaus hat die (ex-)jugoslawische Bischofskonferenz diesem Erscheinungsort bereits zweimal ausdrücklich ihre Anerkennung verweigert, jeweils nach Abschluß von gründlich arbeitenden Untersuchungskommissionen   –   das kritische Urteil wurde also nicht etwa aus dem Ärmel geschüttelt.

Näheres dazu siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2013/11/10/medjugorje-kommission-der-bischofskonferenz-entschied-bereits-2009-ablehnend/

bildma12. Die zuständige kirchliche Leitung kann sehr wohl bereits zu einem negativen Ergebnis gelangen, solange angebliche Erscheinungen noch andauern. Angenommen, es zeigt sich, daß in den betreffenden „Botschaften“ theologische Irrlehren oder sonstige Irrtümer (die mit der Vernunft oder der Sittenlehre usw. nicht vereinbar sind) vorkommen, dann ist die Sachlage klar und kein weiteres Abwarten erforderlich. 

Zuständige Bischöfe haben sich mehrfach gegen Erscheinungen ausgesprochen, während diese noch fortdauerten bzw. teils noch jahrelang weiterliefen, etwa in den Fällen San Damiano oder Montichiari.

Besonders strikt war sowohl die bischöfliche wie auch die vatikanische Ablehnung der „Marienerscheinungen“ von Heroldsbach (1949 – 1951); alle Seherkinder wurden seinerzeit exkommuniziert. Allen katholischen Priestern war es unter unter Androhung von Kirchenstrafen verboten, nach Heroldsbach zu pilgern oder die dortigen Phänomene etwa in Predigten gutzuheißen.

Präzise Infos über die haarsträubenden theologischen Irrlehren der Heroldsbacher Botschaften siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2011/06/08/heroldsbach-und-die-%E2%80%9Ehimmelsvisionen%E2%80%9C/

Wenn der Ortbischof eine bestimmte Erscheinungsstätte ablehnt, welche weit über seine Diözese hinaus von Bedeutung ist, weil z.B. Pilgerscharen aus aller Welt nach dorthin strömen, dann kann sich der Vatikan zusätzlich damit befassen – so wie dies jetzt in der Causa Medjugorje geschieht (und auch betr. Heroldsbach der Fall war).

Dies ändert freilich nichts daran, daß an sich der jeweilige Oberhirte der Diözese kirchenrechtlich zuständig für die Beurteilung einer Privatoffenbarung ist, wobei er sein Urteil in der Regel erst fällt, nachdem eine von ihm eingerichtete Kommission ihre Untersuchungen abgeschlossen hat. Diese Vorgehensweise haben auch die erwähnten Bischöfe Zanic und Peric gewählt.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


Aramäer wollen Rückgabe des Klosters Mor Gabriel und Minderheitenrechte in der Türkei

Der Bundesverband der Aramäer in Deutschland hat den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan aufgefordert, enteigneten Grundbesitz an das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel im Tur Abdin im Südosten des Landes zurückzugeben.

Anlaß ist ein Besuch Erdogans in Berlin. In der Türkei finden im März Kommunalwahlen statt. Auch 1,5 Millionen in Deutschland lebende Türken sind wahlberechtigt. IMG_4794

Im September 2013 hatte Erdogan in Aussicht gestellt, die Enteignung zurückzunehmen. Er wolle „ein Unrecht beseitigen“. 2011 hatte ein Gerichtshof in Ankara dem Staat große Teile des klösterlichen Grundbesitzes übertragen.

Mor Gabriel ist das wichtigste syrisch-orthodoxe Kloster in der Türkei. In dem Gebiet leben noch etwa 3000 Aramäisch sprechende syrisch-orthodoxe Christen.

Erdogan hat Ankündigungen nicht umgesetzt

Wie der Vorsitzende des Bundesverbandes der Aramäer in Deutschland, Daniyel Demir, erklärte, hat Erdogan auf seine Ankündigung vom September bisher keine Taten folgen lassen: „Die Klosterleitung und die aramäische Gemeinschaft weltweit warten weiter auf die Umsetzung.“

Man fordere die Rückgabe sämtlicher enteigneter Klosterländereien. Die Aramäer seien in der Türkei nicht als Minderheit anerkannt und könnten auch „das elementare Menschenrecht der Religionsfreiheit“ nicht ausüben.

Demir rief Erdogan zu einer neuen, glaubwürdigen Minderheitenpolitik auf. Nötig sei „eine neue Verfassung, in der auch die offizielle Anerkennung der Aramäer als Minderheit verankert ist“.

Das Kloster Mor Gabriel wurde im Jahr 397 gegründet und ist eines der ältesten Klöster der Christenheit. Aus dem Tur Abdin sind in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 300.000 syrisch-orthodoxe Christen nach Europa geflohen, um Verfolgung und Ermordung durch Türken und Kurden zu entgehen. 

Quelle: http://www.idea.de


Gabriel Stängle und seine Protest-Petition: macht er sich Illusionen?

Mathias von Gersdorff

Der Initiator der Online-Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“, Gabriel Stängle, hat sich wortkarg von der Demonstration gegen eben diesen Bildungsplan am 1. Februar 2014 distanziert. Bildungsplan-Demo-1.2.1448b

Sein Verhalten wirft mehrere Fragen auf. Er schrieb:

Wir als Initiatoren der Petition möchten an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir in keinerlei Verbindung zur geplanten Demonstration am Samstag, 1. Februar 2014 auf dem Stuttgarter Schlossplatz stehen.
Wir freuen uns, wenn die sachliche Auseinandersetzung mit dem Bildungsplan 2015 auch in den kommenden Wochen weiter die Baden-Württemberger bewegt. Aber nachdem heute dem Petitionsausschuss die eingegangenen Unterschriften übergeben werden konnten, vertrauen wir darauf, dass die Petition vom Landtag bearbeitet wird.

Gabriel Stängle hält wohl weitere Proteste für unnötig, wenn die Petition nun im Landtag eingebracht wurde und dort  –  hoffentlich  – behandelt wird.

Die Stimmung der Menschen, die am 1. Februar 2014 an der Demonstration teilgenommen haben, ist aber ganz anders: Sie vertrauen eben nicht dem Landtag.

Zu Recht: In dieser Auseinandersetzung geht es um eine Konfrontation zwischen Staatsmacht und Elternrecht. Das gesamte Verhalten der grün-roten Regierung zeigte bislang die Zielsetzung, mit brachialer Durchsetzungskraft den Willen der Landesregierung durchzusetzen und das Elternrecht auf Erziehung zu missachten.

Dies kann auf zwei Wegen geschehen:bildungsplan_bw_petition_logo13_e7fe0bc824

1. Entweder wird die Petition ignoriert und mit blanker Macht der Wille der grün-roten Landesregierung durchgesetzt
oder
2. Man verhandelt.

Georg Stängle scheint darauf zu vertrauen, dass sich die grün-rote Landesregierung für die Variante Zwei entscheidet.

Was das bedeutet, ist vorauszusehen: Endlose Diskussionen am Runden Tisch, die Proteste werden dann abflauen und schließlich wird ein fauler Kompromiss rauskommen.

Die bescheidenen Erfolge wird Gabriel Stängle dann als Erfolg vermitteln müssen, was sie in Wahrheit nicht sind.

Wir haben es mit einer Situation zu tun, bei der die Unterstützer der Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ eindeutig im Recht sind. Sie verteidigen ihre Elternrechte gegenüber einer Landesregierung, die nichts anderes will, als eine Gesinnungserziehung einzuführen, um damit die Kinder entsprechend der Homo- und Gender-Ideologie zu indoktrinieren.

Wie verhält sich hier die CDU?

Für die Christdemokraten ist das ganze denkbar unangenehm. Die Christdemokraten bereiten vielerorts den Verrat an den christlichen Werten und Prinzipien und wollen die Homo-Ideologie schlucken. Manche treten sogar öffentlich für eine solche Politik ein. Der CDU in Baden-Württemberg wäre es am liebsten, wenn man das Thema in endlosen Diskussionen an „Runden Tischen“ schließlich abwürgen würde.

Nicht unangenehm ist das Thema auch für die Grünen: Die Partei, die sich früher für eine Antipartei hielt, die aus einer Bewegung entstand, die gegen die Staatsmacht revoltierte, benutzt heute all die Macht, die der Staat ihr verleiht, um sich gegen Eltern durchzusetzen, die so schwach sind, dass sie nicht einmal vor den linksradikalen Chaoten sicher sind.

Die Ungerechtigkeit der präpotenten Landesregierung schreit zum Himmel.

Hoffentlich erkennt Gabriel Stängle, dass man angesichts einer solchen Situation nicht zu viel „Vertrauen“ haben darf, sondern entschlossen die eigenen Rechte verteidigen muss.

Mathias von Gersdorff ist katholischer Schriftsteller und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und des Webmagazins „Kultur und Medien online“


„Du rettest mich und hüllst mich in Jubel“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 32 (31),1-2.5.6-7.

Wohl dem, dessen Frevel vergeben
und dessen Sünde bedeckt ist.
Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zur Last legt
und dessen Herz keine Falschheit kennt.

Da bekannte ich dir meine Sünde
und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir.
Ich sagte: Ich will dem HERRN meine Frevel bekennen.
Und du hast mir die Schuld vergeben.

Darum soll jeder Fromme in der Not zu dir beten;
fluten hohe Wasser heran, ihn werden sie nicht erreichen.
Du bist mein Schutz, bewahrst mich vor Not;
du rettest mich und hüllst mich in Jubel.