Deutscher Oberst meldet sich kritisch zur aktuellen Kriegsdebatte zu Wort

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ veröffentlichte am heutigen Donnerstag, den 6.2.2014, einen nachdenkenswerten Leserbrief von  Dr. Thomas Will, einem deutschen Oberst im Generalstab, wohnhaft in ROM, den wir hier wegen seiner grundsätzlichen Aussagekraft in den wesentlichen Abschnitten wiedergeben:

Warum Krieg führen? Ich habe die größte Hochachtung vor den Leistungen Volker Rühes als Bundesminister der Verteidigung. Er hat unter schwierigen Umständen mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich Herausragendes geleistet. be2004_38_551

Umso mehr überrascht der emotionale Appell „Deutschland muss führen“ (F.A.Z. vom 21. Januar), dessen Logik schwer nachvollziehbar ist: Menschen sollen töten, in den Tod schicken und sterben, damit Deutschland führt?

Für welches  –  und damit wessen  –  Deutschland? Und wer soll warum wohin geführt werden? Ob wir demographisch in Europa oder wirtschaftlich in der Welt führen, hat mit den vier grundlegenden Fragen, ob ein Krieg moralisch legitim, rechtlich legal, politisch notwendig und militärisch durchführbar ist, nichts zu tun.

Sollen die Deutschen in den Krieg ziehen, weil sie so viele sind? Sollen sie Krieg finanzieren, weil sie so reich sind? Das kann nicht gemeint sein. Was jedoch ist gemeint?

Fragwürdiger Kampfeinsatz in Libyen

In Sachen Libyen wäre Deutschland unsolidarisch gewesen?  –  Alan Kuperman hat erst jüngst gezeigt, wie fragwürdig das humanitäre Narrativ war, wie brüchig das rechtliche Fundament, wie zweifelhaft der politische Zweck („A Model Humanitarian Intervention? Reassessing Nato’s Libya Campaign“, International Security Vol. 38, No. 1 [Summer 2013], Seiten 105–136).

Dass Nicolas Sarkozy Führungsstärke zeigte, als er auf das Ferngespräch mit einem Philosophen hin unilateral französische Kampfflugzeuge zum Angriff befahl, dass andere blass und unentschlossen wirkten und sich gekränkt fühlen sollten, war Tenor der veröffentlichten Meinung. Bei nüchterner Betrachtung könnte jedoch mittlerweile bekannt sein, dass der Krieg nicht wirklich ein Erfolg war.

Unwürdig, unmoralisch und uneuropäisch sei Deutschlands Politik? Um der Ehre und des Guten willen das eigene Leben einzusetzen, ist aller Anerkennung wert. Von anderen zu verlangen, das Leben um der Ehre willen einzusetzen, bedarf überzeugender Argumente. Die zu finden ist nicht leicht, wenn die eine Intervention zum nächsten Krieg führt und die westlichen Truppen aus Afghanistan wie aus dem Irak, im Felde unbesiegt, aus verlorenen Kriegen heimkehren.

Was ist würdig, moralisch und europäisch?

Wer definiert nach welchen Maßstäben und mit welchem Recht, was würdig, moralisch und europäisch ist?

Krieg ist ein Instrument der Politik. Das heißt nicht, dass man Soldaten  –  Menschen  –  instrumentalisieren könnte. Wir haben geschworen, treu zu dienen, aber Treue ist immer ein zweiseitiges Verhältnis, das auf gegenseitigem Respekt beruht.

Was Deutschlands Würde, Moral und Interessen sind und fordern, ist eine Debatte, die wir führen müssen. Je sachlicher und kenntnisreicher das geschieht, desto besser für uns alle.

DR. THOMAS WILL, Oberst i.G., ROM


Israel/Yad Vashem: Eduard Rügemer als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt

Der Deutsche war ein „Retter in Uniform“

Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem hat Eduard Rügemer posthum den Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ zuerkannt.

Yad Vashem ehrt mit diesem Titel nichtjüdische Menschen, die während des Holocaust unter Gefahr für das eigene Leben versuchten, Juden zu retten. Dies ist die höchste Auszeichnung, die der Staat Israel an Nicht-Juden vergibt.

Der Gesandte der Botschaft des Staates Israel, Emmanuel Nahshon, überreichte am vergangenen Montag in einer Feierstunde im fränkischen Allersberg Eduard Rügemers Sohn Erich stellvertretend die Medaille und Urkunde Yad Vashems. 

BILD: v.l. Arik-Rav-On, Erich Rügemer, Emmanuel Nahshon, Roman Haller (Foto: Robert Kofer, Hilpoltsteiner Kurier)

Von dem Militärhistoriker Wolfram Wette stammt der Begriff „Retter in Uniform“, der Menschen wie Eduard Rügemer treffend bezeichnet.

Rügemer wurde in der zweiten Jahreshälfte 1941 als Major der Wehrmacht im Alter von fast 60 Jahren in die galizische Stadt Tarnopol, heute in der Ukraine, abkommandiert.

In dem Ghetto, das die deutsche Besatzung in der Stadt errichtete, wurden tausende Juden zur Zwangsarbeit verpflichtet, u.a. im sogenannten Heereskraftfahrpark des Majors.

Als das Ghetto geräumt wurde und jene Juden, die nicht zuvor schon ermordet wurden, deportiert werden sollten, versteckte Eduard Rügemer zusammen mit seiner polnischen Haushälterin, Irena Gut, ein dutzend Zwangsarbeiter zunächst im Keller seiner Villa, später in einem behelfsmäßigen Bunker im nahgelegenen Wald.

BILD: Roman Haller und seine Mutter Ida Haller mit Eduard Rügemer in den 50er Jahren in München (Foto: Roman Haller)

Unter den Geretteten befand sich auch das Ehepaar Haller, deren Sohn Roman in dieser Zeit im Wald zur Welt kam. Er ist der wohl letzte Überlebende der damals Geretteten.

Während der Ehrung erinnerte er sich sichtlich bewegt an seinen Retter, der ihm in den Jahren nach dem Krieg zum Großvater wurde.

Francisca Wilner, eine bereits verstorbene Gerettete, sagte in ihrer Zeugenaussage über Rügemer: „Er hat nicht nur unser Leben gerettet. Während dieser ganzen schrecklichen Zeit hat er sich als das einzige menschliche Wesen unter Bestien erwiesen.“

Eduard Rügemers Name wird nun auf der Ehrenwand im Garten der Gerechten unter den Völkern in Yad Vashem in Jerusalem verewigt –  neben den bislang rund 525 weiteren Namen von Deutschen, denen diese Ehrung zuteil wurde.

Für Arik Rav-On, der Yad Vashem am Montag vertrat, ist „jeder von ihnen ein Held“.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


NRW: Rekord bei Bürgerentscheiden in 2013

2013 gab es in Nordrhein-Westfalen so viele Bürgerentscheide wie noch nie innerhalb eines Jahres. 20 mal wurden die Wähler an die Abstimmungsurne gerufen. Das ist doppelt so häufig wie im Jahr zuvor. imm012_10

Von den 20 Bürgerentscheiden waren jedoch nur 13 gültig. Bei sieben Abstimmungen wurde die vorgeschriebene Mindestzustimmung für die Abstimmungsvorlage von je nach Gemeindegröße zehn bis 20 Prozent der Stimmberechtigten nicht erreicht.

Fünf Bürgerbegehren waren im Bürgerentscheid erfolgreich, sechs Begehren wurden hingegen abgelehnt. Auch zwei Begehren, die Räte an die Bürger ihrer Stadt richteten, fanden keine Mehrheit.

FOTO: In der westfälischen Metropole Münster gab es im Jahre 2012 ein Bürgerbegehren und danach einen Bürgerentscheid zum Hindenburgplatz

Bundesweite Aufmerksamkeit erregt hatte hier der Ratsbürgerentscheid über den Bau einer neuen Straßenbahnlinie in Aachen. 66,3 Prozent der Abstimmenden hatten am 10. März 2013 gegen die so genannte Campusbahn votiert.

Erfolge konnten Bürgerbegehren aber nicht nur auf dem Weg des Bürgerentscheids erzielen, sondern auch durch Übernahme durch die Räte. So übernahmen Kommunalpolitiker in Iserlohn ein Begehren gegen eine neue Gesamtschule, in Neuenkirchen eine Initiative zur Aufstellung eines neuen Bebauungsplans für einen Verbrauchermarkt, in Xanten ein Bürgerbegehren gegen die Ansiedlung einer McDonald’s-Filiale und in Zülpich ein Begehren für Kindergärten in städtischer Trägerschaft.

Die Begehren in Neuenkirchen und Xanten waren zusammen mit einer im Bürgerentscheid erfolgreichen Initiative gegen einen Windpark in Sendenhorst auch die ersten erfolgreichen Bürgerbegehren zu Bauleitplanungsfragen überhaupt.

QUELLE und Fortsetzung der Meldung hier: http://nrw.mehr-demokratie.de/bilanz-buergerbegehren-2013.html#sthash.oP7L3wdf.dpuf


David zu Salomo: „Sei stark und mannhaft!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1. Buch der Könige 2,1-4.10-12:

Als die Zeit herankam, da König David sterben sollte, ermahnte er seinen Sohn Salomo:

Ich gehe nun den Weg alles Irdischen. Sei also stark und mannhaft! 

Erfüll deine Pflicht gegen den HERRN, deinen Gott: Geh auf seinen Wegen und befolg alle Gebote, Befehle, Satzungen und Anordnungen, die im Gesetz des Moses niedergeschrieben sind. nikolaus

Dann wirst du Erfolg haben bei allem, was du tust, und in allem, was du unternimmst. Und der HERR wird sein Wort wahr machen, das er mir gegeben hat, als er sprach:

Wenn deine Söhne auf ihren Weg achten und aufrichtig mit ganzem Herzen und ganzer Seele vor mir leben, wird es dir nie an Nachkommen auf dem Thron Israels fehlen.

David entschlief zu seinen Vätern und wurde in der Davidstadt begraben.

Die Zeit, in der David König über Israel war, betrug vierzig Jahre. In Hebron regierte er sieben und in Jerusalem dreiunddreißig Jahre.
Salomo saß nun auf dem Thron seines Vaters David und seine Herrschaft festigte sich mehr und mehr.


Nigeria/Uganda/Afrika: Katholische Erklärung zu Gesetzen gegen Homosexuelle

MELDUNG des vatikanischen Nachrichtendienstes FIDES:

Die Kirche solle “drakonische Gesetze ablehnen die zu einer Kriminalisierung von Homosexuellen beitragen”, wie sie in verschiedenen afrikanischen Staaten verabschiedet wurden, heißt es in einem Leitartikel der Wochenzeitschrift Southern Cross, die von der Südafrikanischen Bischofskonferenz (Southern African Catholic Bishops‘ Conference, SACBC) herausgegeben wird, in welcher die kath. Bischöfe von Südafrika, Botswana und Swaziland vereinigt sind. paragraph_300x3001

In der kirchlichen Stellungnahme heißt es weiter:

“Vor kurzem wurden in Uganda und Nigeria strenge Gesetze gegen Homosexuelle verabschiedet. In Uganda billigte Staatspräsident Yoweri Museveni die Gesetze nicht, während der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan das Inkrafttreten der Gesetze erließ. In Kamerun und Tansania sollen ähnliche Gesetze auf den Weg gebracht werden.“

Außerdem schreibt der Autor des Leitartikels: “Diese Gesetze sollen homosexuelle Handlungen nicht erst verbieten und strafbar machen, denn dies ist in vielen afrikanischen Staaten ohnehin bereits der Fall, doch sie sollen eine Verfolgung von Menschen auf der Grundlage ihre sexuellen Orientierung ermöglichen“.

Weiter heißt es, diese neuen Gesetze “sind nicht nur ungerecht, sondern könnten zu einer Beeinträchtigung des sozialen Zusammenhalts führen, da sie falsche Anklagen begünstigen (…), wie dies zum Beispiel gegenüber Christen in Pakistan auf der Grundlage der „Blasphemiegesetze“ geschieht.“

Im Licht des Katechismus der Katholischen Kirche, der festlegt, dass “eine ungerechte Brandmarkung und Benachteiligung” gegenüber Homosexuellen vermieden werden soll und der empfiehlt, diesen Menschen “mit Achtung und Mitgefühl” zu begegnen, solle die Kirche in Afrika ihre Stimme erheben gegen “diskriminierende Gesetze und Gewalt gegenüber Homosexuellen“.

Quelle: http://www.fides.org/de/news/33478 AFRIKA_SUeDAFRIKA_Katholische_Zeitschrift_Southern_Cross_lehnt_Gesetze_ab_die_Homosexuelle_diskriminieren#.UvONuPtmiDo


Nigeria: Tausende Christen wurden durch radikal-islamische Terroristen ermordet

In Nigeria starben bei Gewaltakten der islamischen Terrororganisation Boko Haram in den vergangenen drei Jahren mindestens 5000 Menschen. Die meisten Opfer sind Christen.Mindestens 5.000 Tote durch islamische Terrororganisation

Das teilte der Afrikareferent der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Emmanuel Franklyne Ogbunwezeh (siehe Foto), am 5. Februar in Stuttgart mit.

Aber auch gemäßigte Muslime und Einrichtungen der Zentralregierung  –  etwa Polizeistationen und Schulen  –  würden angegriffen. Alles, was dem Ziel von Boko Haram im Wege stehe, eine islamische Republik zu errichten, sei gefährdet, sagte Ogbunwezeh vor Journalisten.

Seit Anfang dieses Jahres drehe sich die Gewaltspirale immer schneller. Der Terror habe im Dezember 2011 begonnen, als Boko Haram allen Christen im Norden Nigerias ein dreitägiges Ultimatum stellte, entweder den Norden zu verlassen oder „die Konsequenzen zu tragen“.

Über die Zahl der Mitglieder der radikalen Bewegung gibt es laut Ogbunwezeh keine Angaben. Boko Haram sei „gesichtslos“ und trete in der Öffentlichkeit nur durch einige Sprecher auf. Sie bekomme finanzielle Unterstützung vor allem aus Saudi-Arabien.

Quelle: http://www.idea.de  / Foto: IGFM


„Du bist Herrscher über die ganze Schöpfung“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Erstes Buch der Chronik 29,10-13

Gepriesen bist du, HERR,
Gott unseres Vaters Israel,
von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Dein, HERR, sind Größe und Kraft,
Ruhm und Glanz und Hoheit;
dein ist alles im Himmel und auf Erden.

HERR, dein ist das Königtum.
Du erhebst dich als Haupt über alles.
Reichtum und Ehre kommen von dir;
du bist der Herrscher über die ganze Schöpfung.

In deiner Hand liegen Kraft und Stärke;
von deiner Hand kommt alle Größe und Macht.
Darum danken wir dir, unser Gott,
und rühmen deinen herrlichen Namen.


Schweiz: „Aufbruch“ mit unfairer Umfrage und Falschbehauptungen gegen Bischof Huonder

Von Felizitas Küble

Auch bei den reformkatholischen Eidgenossen gibt es wieder einmal einen „Aufbruch“ – hin zu einer zeitgeistigen Kirche natürlich.

Im Zuge dieser Neuorientierung soll der Bischof von Chur, Vitus Huonder (siehe Foto), mal eben mittels Medienmacht und „Straße“ bzw. Demonstration am kommenden Sonntag zum „Rücktritt“ (Amtsverzicht) gedrängt werden, hat er sich doch  –  man faßt es nicht!  –  erlaubt, die katholische Glaubens- und Sittenlehre ungeschmälert zu verkünden, sei es gelegen oder (den Modernisten) ungelegen.

Soweit sind diese abstrus wirkenden Vorgänge  –  man denke etwa an die Causa Limburg  –  mittlerweile wohl schon als „normal“ anzusehen.

Allerdings fällt folgende Umfrage selbst für linkskatholische Verhältnisse aus dem Rahmen, weil sie einfachste Erfordernisse einer fairen Fragestellung außer Acht läßt.

Die Anti-Huonder-Webseite „Aufbruch“ veranstaltet eine  –  derzeit noch laufende  –  Online-Umfrage zum Thema „Soll der Churer Bischof Huonder zurücktreten?“

Abgesehen davon, daß ein Bischofs-RÜCKTRITT kirchenrechtlich gar nicht möglich ist (er kann lediglich dem Papst seinen Amtsverzicht anbieten, so daß dann die Entscheidung darüber in Rom liegt), läßt es tief blicken, wie das Aufbruchs-Portal seine schlußendliche Frage einleitet:

„Kaum eine Woche vergeht, in der es Bischof Vitus Huonder nicht durch verletzende Vorschläge in die Schlagzeilen schafft.

So brüskierte der Churer Bischof kürzlich erst Homosexuelle und Geschiedene mit seinem ausgrenzenden Vorschlag, sie sollten mit verschränkten Armen zur Kommunion gehen und statt der Hostie einen Segen erhalten.

Wenige Tage später trommelte Huonder für die Abtreibungsinitiative, die die Abtreibung zur Privatsache erklärt und die Kosten aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen streichen will. Die Frage drängt sich auf: Soll der Churer Bischof Vitus Huonder zurücktreten? Stimmen Sie ab.“

Pech allerdings für diese Zeitgeist-Surfer, daß das bisherige Abstimmungs-Ergebnis (zum  jetzigen Stand am 6.2. um 10,15 Uhr) nicht so recht zu diesen Vorgaben passen will:

Eine  –  wenngleich knappe  –  Mehrheit von 52% der weit über 500 Teilnehmer fordert den Bischofs-Rücktritt nämlich gerade  n i c h t.

(Siehe hier: http://www.aufbruch.ch/4001)

Abgesehen davon enthält schon die (ohnehin alles andere als neutrale) Einleitung zur online-Frage zwei faustdicke Falschbehauptungen:

Der Churer Bischof hat keineswegs „Homosexuelle und Geschiedene“ aufgefordert, sie sollten am „Tisch des HERRN“ statt der heiligen Kommunion einen Segen empfangen (also statt einem Sakrament ein Sakramentale erhalten), sondern er bezog dies auf geschieden-Wiederverheiratete (also keineswegs auf bloß Geschiedene) und auf praktizierende Homosexuelle (also keineswegs etwa auf jene, die ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen nicht ausleben).

Aber Fairneß und Korrektheit spielen im Kampf gegen einen unliebsamen Bischof offenbar keine Rolle.

Foto: Radio Maria (Schweiz)


CDU Sachsen gegen Verharmlosung: „Der Mauertoten gedenken – Opfer entschädigen“

Letzter „DDR“-Flüchtling vor 25 Jahren erschossen

Gestern vor 25 Jahren wurde Chris Gueffroy (siehe Foto), der letzte „DDR“-Flüchtling, an der Berliner Mauer erschossenen. Dazu erklärte Steffen Flath, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, am gestrigen Mittwoch, den 5. Februar: Chris Gueffroy: geboren am 21. Juni 1968, erschossen am 5. Februar 1989 bei einem Fluchtversuch an der Berliner Mauer (Aufnahme Nov./Dez. 1988)

„Es sind Gedenktage wie diese, die einem die ganze Grausamkeit und das Unrecht des DDR-Regimes vor Augen führen.

Chris Gueffroy war einer von rund 1000 zumeist jungen DDR-Bürgern, die beim Versuch ein freies und selbstbestimmtes Leben führen zu wollen, an der innerdeutschen Grenze sterben mussten. All diesen Opfern gilt es heute zu gedenken und zu danken, denn auch sie haben mit ihrem Mut und ihrem Tod dazu beigetragen, dass die DDR im November 1989 am Ende war.

Ein Vierteljahrhundert nach der friedlichen Revolution müssen wir die Erinnerung wach halten und mahnen, dass ein Leben in Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich ist. imagesCAQES0N8

Gerade für junge Menschen ist es heute kaum vorstellbar, dass Deutschland noch vor 25 Jahren durch 870 Kilometer Stacheldrahtzaun, 160 Kilometer Mauer, gespickt mit Selbstschussanlagen, Minenfeldern und Hundelaufanlagen, in zwei Teile getrennt war.

Deshalb ist es nicht hinnehmbar, wenn heute immer wieder versucht wird, die Geschehnisse zu relativieren oder die SED-Diktatur zu verharmlosen. Die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages hat und wird sich auch zukünftig derartigen Bestrebungen der Geschichtsverklärung widersetzen.

Wir werden uns weiterhin für die Interessen der Opfer der SED-Diktatur einsetzen. Dazu zählt für mich eine angemessene Erinnerungskultur genauso, wie die Entschädigung der noch lebenden Opfer.“

CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1 in 01067 Dresden
Telefon (0351) 49 35 – 6 10 / 6 11
Telefax (0351) 49 35 – 4 44


GLOSSE zu den jüngsten „Enthüllungen“ über den Limburger Bischof

Endlich ist es heraus. Der bleiche Bischof von Limburg ist heimlich und konspirativ an den Ort seiner baulichen Taten zurückgekehrt, schleicht dort nachts durch die Gassen, zündet zur mitternächtlichen Stunde im Dom die Kerzen an, gibt heimlich Anweisungen an die angsterstarrten Mitarbeiter und verfolgt sein finsteren Pläne.

Foto: Bistum Limburg

Foto: Bistum Limburg

Wem verdanken wir die sensationelle Enthüllung? –  Dan Brown?  – Nun, ein bißchen Plagiat muß sein – auch bei diesen so ehrlichen Sachwaltern der Bescheidenheit und Armut, aber nein – wir verdanken diese schockierende Erkenntnis den mutig nachts durch Limburg streifenden Spähern der Entente Infernale aus SZ, FAZ, FOCUS, der eifersüchtig dem Rivalen und Mitjäger „Spiegel“ den Rang ablaufen möchte.

Die Späher haben ihn also entdeckt, ihren Erzfeind im Bischofsamt. Und wie zu befürchten war – sie haben die Generalmobilmachung verkündet und zu den Waffen gerufen. Diesem Ruf folgte sogar der Herr Drobinski, der zuletzt etwas unaufmerksam und schläfrig war.

Die medialen MGs sind in Stellung gebracht und jeder einzelne Schütze aus den o.g. redaktionellen Einheiten möchte den anderen überbieten, deshalb schießen sie immer unkontrolliertere und weiter gestreute Salven ab.

Schließlich könnte Bischof TvE doch Ähnliches im Schilde führen wie der Rattenfänger von Hameln?  – Vielleicht will er alle die giftigen Reptilien, die sich in der Stadt an der Lahn bis hin nach Frankfurt so ausgebreitet haben, daß man fast von Schlangennestern sprechen könnte, vermittels Flötenmelodien weglocken, um dann ungestört im Haus auf dem Domberg seinen episkopalen Pflichten nachzugehen?

Nein, so weit darf es nicht kommen – das hat unsere Entente Infernale sich geschworen.

Quelle und Fortsetzung auf diesem originellen katholischen Frauen-Blog: http://beiboot-petri.blogspot.de/2014/02/der-tebartz-van-elst-code-oder-zu-den.html