Feldzug gegen Rom: Pater Klaus Mertes SJ attackiert Glaubenspräfekt Gerhard L. Müller

Von Felizitas Küble

Der Jesuit Klaus Mertes kritisiert seit vielen Jahren die Sittenlehre der katholischen Kirche, zumal ihre Sexualethik und hierbei vor allem die Ablehnung homosexueller Handlungen. Als Direktor des Berliner Canisius-Gymnasiums hat er ökumenische Homosexuellen-Gottesdienste in Potsdam zur Vorbereitung von CSD-Paraden mitgestaltet.

Durch seine vermeintliche „Aufdeckung“ von Mißbrauchsfällen im eigenen Jesuitenorden (zunächst bezogen auf das Canisiuskolleg) stieg der Geistliche schnell zum allseits gepriesenen Liebling der Medien auf, zumal er seine „Aufklärung“ mit grundsätzlichen Angriffen gegen die katholische Morallehre verknüpfte, was im Blätterwald äußerst gut ankam. AL-0005

P. Mertes hat sich jetzt gegenüber dem als betont kirchenkritisch bekannten „Kölner Stadtanzeiger“ in einer Weise gegen Glaubenspräfekt Gerhard Ludwig Müller (siehe Foto) geäußert, die selbst für heutige „liberale“ Jesuitenverhältnisse reichlich aus dem Rahmen fällt (siehe HIER), wobei er de facto sogar den Rücktritt des obersten Glaubenshüters der katholischen Weltkirche fordert.

Romtreue Gläubige stellen sich allmählich die Frage, wie lange es noch dauert, bis P. Klaus Mertes auch dem Papst selbst die Amtsniederlegung vorschlägt…

Das bekannte Sprichwort „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“ sollte sich der Ordensgeistliche dick hinter die Ohren schreiben. Tatsache ist nämlich, daß die von P. Mertes im Januar 2010 „aufgedeckten“ Mißbrauchsfälle ordensintern schon seit Jahren bekannt waren.

Der Jesuit ging offenbar nicht zuletzt deshalb an die Öffentlichkeit, um aus der Not gleichsam eine Tugend zu machen, sich als großartiger „Saubermann“ feiern zu lassen und seine Aktion mit zahlreichen Vorwürfen gegen die katholische Kirche zu garnieren, was seine Beliebtheit noch steigerte.

Vertuschung z.B. in der Causa P. Bernhard Ehlen 

Hier folgt ein Vertuschungs-Beispiel (stellvertretend für zahlreiche weitere) durch die Jesuitenleitung:

Pater Bernhard Ehlen war Gründer und bis 2006 auch Geschäftsführer der in Medien vielgeschätzten Initiative „Ärzte für die Dritte Welt“, die tausende Mediziner in Entwicklungsländern aussandte. Die Schauspielerin Maria Furtwängler war Präsidentin des Vereins-Kuratoriums. 

Doch der Geistliche hatte in den 70er Jahren als Lehrer mehrfach Schüler mißbraucht (dies ist unstrittig und wurde von ihm selber eingeräumt). Über P. Ehlens sexuellen Untaten wußte die deutsche Jesuitenleitung bereits seit 2005 intern Bescheid. Aber erst Ende Januar 2010  –  also  n a c h  der öffentlichkeitswirksamen „Aufdeckung“  –   wurde Pater Ehlen suspendiert (von seinen priesterlichen Funktionen entbunden).

Warum erfolgte denn die Suspension des Geistlichen, der heute im Seniorenheim der Jesuiten in Köln wohnt, nicht bereits 2005, nachdem die Jesuitenleitung intern davon wußte? 

Schon damals stellte sich die ernste Frage, mit welch merkwürdiger Logik Pater Mertes derart unseriös und dreist (re)agieren kann:

Erst wird das Ansehen der Kirche durch die Mißbrauchsfälle im Jesuitenorden massiv beschädigt, danach entsteht weiterer Schaden durch jene, die vorher jahrelang vertuscht haben, indem sie jetzt nach der Devise „Haltet den Dieb“ die Kirche wegen ihrer Sittenlehre angreifen.

Dabei steht eines fest: Hätten sich jene Täter-Priester an die katholische Moral gehalten, dann wäre es zu den schändlichen Vorfällen gleich gar nicht gekommen.

Hochmut kommt bei P. Mertes sogar  n a c h  dem Fall

Es ist aber geradezu zynisch, die geschädigte Kirche obendrein weiter anzugreifen, statt sich zerknirscht ins letzten Eck zu verdrücken. Mir fällt hier ein weiteres Sprichwort ein: „Hochmut kommt vor dem Fall“  –  aber bei Pater Mertes  & Co. kommt der Hochmut sogar  n a c h  dem Fall…!

Die Vorgangsweise der Jesuitenleitung trägt ohnehin deutliche Züge eines abgekartetes Spiels, bei dem es weniger um die Opfer geht, auch nicht so sehr um eine konsequente Bestrafung von Tätern, sondern offenbar vor allem modernistische „Kirchenpolitik“.

Genauer gesagt: Ziel war es, jene „Mißbrauchsfälle“, die ohnehin eine „Zeitbombe“ darstellten, in einer Weise „aufzuklären“, die sich zugleich mit Attacken gegen die kirchliche Sexuallehre kombinieren ließ  –  und dem Jesuitenorden immerhin noch den ehrenvollen Ruf einbrachte, tolle Super-Saubermänner und äußerst respektable Aufdecker zu sein.

FAZ über P. Klaus Mertes: „Maßlose Polemik“

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hatte dieses strategische Ränkespiel schon damals weitgehend durchschaut. Am 13. Februar 2010 erschien ein aufschlußreicher Kommentar auf Seite 1 der FAZ: 

Patrick Bahners schreibt dort unter dem Titel „Die Dynamik eines Skandals“ über Pater Mertes, dieser verknüpfe seine Aufklärungsaktionen mit „maßloser Polemik gegen die kirchliche Lehre und die kirchlichen Autoritäten“.

Sodann heißt es in jenem Leitartikel weiter: „Mertens nimmt Anstoß an der Unschuldsvermutung… Die Unschuldsvermutung ist eine Minimalanforderung an jedes gerechte Verfahren, auch im kirchlichen Strafrecht.“  –  Der vorletzte Satz Bahners lautet:  „Die Feinde der Kirche glauben ohnehin, daß für das Personal dieser repressiven Anstalt die Schuldvermutung gilt.“

In vielen Sensationsblättern, aber teils auch in der sog. „Qualitätspresse“ wird bei unbewiesenen Anschuldigungen gegen Kirchenvertreter häufig eine Schuldvermutung statt der gebotenen Unschuldsvermutung zugrundegelegt.

Damit findet die Umkehrung eines entscheidenden Rechtsstaatsprinzips statt. Immer häufiger werden in Medienkampagnen wesentliche Rechtsgrundsätze beiseite geschoben, wenn es gilt, katholische Geistliche in Mißkredit zu bringen.

Felizitas Küble leitet das Christoferuswerk und den KOMM-MIT-Jugendverlag in Münster

DIESER ARTIKEL wurde auch auf der JOURNALISTEN-Watch veröffentlicht: http://journalistenwatch.com/cms/2014/02/08/feldzug-gegen-rom-pater-klaus-mertes-sj-attackiert-glaubenspraefekt-gerhard-l-mueller/

ERGÄNZENDER BEITRAG zur Causa P. Mertes: https://charismatismus.wordpress.com/2014/02/08/pater-klaus-mertes-sj-und-seine-eigene-instrumentalisierung-der-misbrauchsdebatte/

Foto: Bistum Regensburg


Guiness-Weltrekord für Präsident Peres und 7000 Schüler in Israel

Der israelische Staatspräsident Shimon Peres stellte am gestrigen Donnerstag-Vormittag, den 6.2., einen neuen Weltrekord auf:

Über 7000 jüdische und arabische Kinder aus 215 Klassen in Jerusalem, Beer Sheva, Tel Aviv, Kuseife, Ofakim, Dimona, Hadera, Tiberias, Tayibe, Nahariya und anderen Städten nahmen an einer landesweiten Schulstunde im Fach Sozialkunde teil, die Präsident Peres persönlich gab.

BILD: Präsident Peres während des Unterrichts 

Peres befand sich im Sitz der israelischen Firma Cisco, deren Technik die simultane Übertragung in alle Klassenräume ermöglichte.

Zugleich diente diese außergewöhnliche Stunde als Beispiel für die mögliche Digitalisierung der Bildung und des Unterrichts weltweit, die die Distanzen zwischen den städtischen Zentren eines Landes und der Peripherie überwindet und es beispielsweise Experten eines Faches erlaubt, tausende Schüler zugleich zu unterrichten.

BILD: Überreichung der Guinness-Urkunde an Präsident Peres 

Nachdem die Daten ausgewertet worden waren, wurde schließlich der offizielle Guinness-Weltrekord für „die größte Schulstunde im Fach Sozialkunde aller Zeiten“ offiziell bestätigt.

Quellen: Jerusalem Post/Israelische Botschaft

Fotos: Facebook-Seite des Präsidenten


Wollen deutsche Bischöfe die göttlichen Gebote menschlichem Urteil unterwerfen?

Pressemitteilung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Bischöfe sich nicht dem Medienfrust aussetzen wollen, der sie überfällt, wenn sie die kirchliche Lehre zu Ehe, Familie und Sexualität kirchenkonform verkündigen. abtei-ettal-startseite_01

Diese Lehre beruht auf der göttlichen Offenbarung und ist Naturrecht. Jetzt wollen es einige Bischöfe den Protestanten gleichtun und auf dem Wege synodaler Referenden göttliches Gebot menschlichem Urteil unterwerfen.

Das Zauberwort heißt: Fehlende Akzeptanz der kirchlichen Lehre und deshalb Anpassung an den Zeitgeist.

Die Bandbreite bischöflicher Kritik mit darauf folgender Änderungsbereitschaft der kirchlichen Lehre reicht vom Thema Abtreibung bis zur Anerkennung von „Homo-Ehen“.

Gläubige Katholiken verlangen aber die plausible Darlegung der exakten kirchlichen Lehre, nicht die primitive Laissez-fair-Haltung, die unausgewogen und unbedenklich die individuelle Berufung auf das eigene ungebildete Gewissen über göttliches Gebot stellt.

Dafür hat der ernsthafte Seelsorger einzustehen und sich auch öffentlicher Kritik zu stellen und ihr standzuhalten. So lehrt schon der Völkerapostel Paulus: „Verkünde das Wort, sei zur Stelle – gelegen oder ungelegen -, rede ins Gewissen, mahne mit aller Geduld und Belehrung“ (2 Tim 4,2).

Nur so entsprechen sie dem „Sentire cum ecclesia“, dem Denken und Fühlen mit der Kirche, die sie zum Dienst an der Welt beauftragt hat.bild-jesus-oben

Wenn die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. und zuletzt auch Franziskus bei den Weltjugendtagen zu Millionen junger Menschen sprachen, haben sie keineswegs vor- und außereheliche Beziehungen gerechtfertigt, sondern den jungen Menschen das Leitbild von Treue und Enthaltsamkeit vor Augen gestellt. Keiner ist dafür ausgebuht worden! Denn nur echte personale Liebe nimmt Rücksicht auf den geliebten Partner und macht ihn nicht zu seinem Lustobjekt.

Katholische Christen fragen sich allmählich, wer von den Bischöfen eigentlich noch das Leitbild des wahren Hirten verkörpert. Dieser ist Wächter und versucht die Seinen zu schützen, heute vor eindringenden Ideologien  –  die Bibel spricht hier von Wölfen im Schafspelz.

Der Schutz, den die Hirten den ihnen Anvertrauten gewähren sollen, besteht aber in ihrem Zeugnis für die Wahrheit des Glaubens und darin, daß er ihnen die Argumente liefert, die sie überzeugen und ihnen ermöglichen, in der säkularen Welt das Leben zu bewältigen.

Reinhard Dörner, Vorsitzender
ZpV, Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen e.V.
Estermannstr. 71 in 53117 Bonn
http://www.papsttreue-vereinigungen.de
zpv@papsttreue-vereinigungen.de
 

1. Foto: Abtei Ettal


EU-Parlament: Christdemokraten stimmten nicht einhellig gegen den Lunacek-Bericht

Freifrau Hedwig von Beverfoerde

Trotz massiver Proteste hat die Mehrheit der EU-Abgeordneten für den umstrittenen Lunacek-Bericht gestimmt, der LGBTI-Personen einen Sonderstatus in der EU zuerkennen will.

Foto: Blog "Freie Welt"

Mit 394 Ja-Stimmen wurde der Alternative Entschließungsantrag von Frau Lunacek & Co. (= Lunacek-Bericht mit unwesentlichen kleinen Änderungen) angenommen, 176 stimmten dagegen und 72 Abgeordnete enthielten sich.

Die Mehrheitsverhältnisse im EU-Parlament stehen momentan klar zugunsten der Linken. Aber das muß nicht so bleiben! In drei Monaten, am 25. Mai 2014, ist wieder Europawahl.

Besonders schwer wiegt die Tatsache, daß die EVP-Fraktion (Christdemokraten) bei der wichtigen Lunacek-Abstimmung nicht einstimmig gegen Lunacek gestimmt hat.

Von den CDU-Abgeordneten haben acht (!) für den Lunacek-Bericht votiert bzw. sich der Stimme enthalten. Die betreffenden Abgeordneten haben sich damit ein denkbar schlechtes Zeugnis für ihre Wiederwahl ausgestellt.

Folgende Abgeordnete aus der CDU stimmten FÜR Lunacek:

…enthielten sich der Stimme:

Alle anwesenden deutschen EU-Abgeordneten von SPD, Grüne, die Linke und FDP haben geschlossen für den Lunacek-Bericht gestimmt.

Der angenommene Lunacek-Bericht ist ja zunächst nur eine Empfehlung für entsprechende Gesetzesinitiativen. Das weitere Vorgehen werden wir beobachten und gegebenenfalls mit erneuten Aktionen begleiten.

PS: Über das Abstimmungsverhalten der einzelnen Abgeordneten können Sie sich hier umfassend informieren.


Israel: Polizei verhinderte Blutbad bzw. Anschlag auf jüdische Hochzeitsfeier

Die israelische Polizei hat vier Palästinenser aus Ost-Jerusalem verhaftet, die einen Terroranschlag vorbereiteten. Den Männern im Alter von 19 bis 21 Jahren wird vorgeworfen, dass sie in einem großen Hochzeitssaal in Jerusalem ein Blutbad mit Maschinenpistolen anrichten wollten. IMG_1183

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatten sie vor, sich als ultraorthodoxe Juden zu verkleiden, um möglichst unverdächtig zu erscheinen und so in den Saal mit bis zu 1500 Gästen zu gelangen.

BILD: Jüdische Hochzeitsgesellschaft mit Braut an der Jerusalemer Klagemauer 

Der Anschlag wurde im Dezember 2013 vorbereitet. Einer der Täter kannte sich im Nof-Hochzeitssaal aus, da er dort früher einmal gearbeitet hatte. Die Halle in einem jüdischen Wohngebiet wurde ausgewählt, da man dort eine Vielzahl von Opfern erwarten konnte.

Von einem Waffenhändler kauften die Terroristen für rund 50.000 Schekel ( rund 10.000 Euro) besonders kleine Modelle von Uzi-Maschinenpistolen, die sich gut verbergen lassen. Wie die Polizei den Attentätern auf die Spur kam, gaben die Sicherheitsbehörden nicht bekannt.

Quelle: http://www.israelheute.com  /  Foto: Konrad Ruprecht


Buddhistische Regierung in Burma diskriminiert muslimische Rohingya

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Burmas Regierung vorgeworfen, in der Stadt Sittwe (Bundesstaat Arakan/Rakhine) ein Ghetto für 4300 Angehörige der muslimischen Rohingya-Minderheit eingerichtet zu haben.

„Mit großer Sorge verfolgen wir, dass in den vergangenen vier Tagen Polizisten und Soldaten das Stadtviertel Aungmingla mit Bambus- und Betelstöcken abgeriegelt haben“, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius Ende Januar in Göttingen.

Forderung an Friedensnobelpreisträgerin Suu Kye

Die dort seit Jahrzehnten lebenden Muslime dürfen das von Sicherheitskräften bewachte Viertel nicht verlassen. „Die menschenverachtende Behandlung der Rohingya ist ein eklatanter Bruch internationaler Menschenrechtskonventionen“, kritisierte Delius und forderte von der Regierung Burmas und von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ein klares Bekenntnis zur Unteilbarkeit der Menschenrechte sowie eine sofortige Auflösung des Ghettos.

Die Bewohner von Aungmingla dürfen weder Arbeitsstellen in anderen Bezirken annehmen noch legal Besuch empfangen. Nur gegen Zahlung eines Bestechungsgeldes an die Sicherheitskräfte können sich Besucher Zugang verschaffen.

Zur Versorgung der Eingeschlossenen dürfen den Bezirk nur sechs Personen zweimal in der Woche in Begleitung von Sicherheitskräften verlassen, um Nahrungsmittel in der Stadt oder bei Bauern auf dem Land zu kaufen.

Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ dürfen das Viertel dreimal in der Woche besuchen. Doch Bewohner des Ghettos klagten gegenüber der GfbV, dies sei nicht ausreichend und sie benötigten dringend Ärzte, die permanent unter ihnen leben.

Die burmesischen Behörden begründen die drastische Abschottung der Minderheiten-Angehörigen mit Sicherheitsbedenken. Nur so sei die Sicherheit der muslimischen Rohingya zu gewährleisten, erklärt das Wachpersonal.

„Doch darum geht es Burmas Behörden nicht. Sonst würden sie sich engagiert für eine Aussöhnung zwischen den verfeindeten Bevölkerungsgruppen der buddhistischen Rakhine und muslimischen Rohingya einsetzen“, kritisierte Delius. „Wir befürchten, dass die Rohingya mit der Einrichtung des Ghettos langfristig dazu gezwungen werden sollen, die Stadt zu verlassen und in Flüchtlingscamps für Muslime außerhalb von Sittwe umzusiedeln. Der Aufbau des Ghettos wäre damit Teil einer gezielten Politik der ethnischen Säuberung des burmesischen Staates.“

Die Regierung Burmas verweigert den 800.000 im Land lebenden Rohingya wichtige Bürgerrechte und beschuldigt sie der illegalen Einwanderung aus dem Nachbarland Bangladesch.

Quelle: https://www.gfbv.de/


David liebte seinen Schöpfer von ganzem Herzen, alle Tage lobte er ihn

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jesus Sirach 47,2-13:

Wie das Fett herausgehoben ist aus dem Opferfleisch, so David aus Israel. Er spielte mit Löwen, als wären es Ziegen, mit Bären, als wären es Schafe. ???????

In seiner Jugend erschlug er den Riesen und befreite das Volk von der Schmach, indem er mit der Hand die Schleuder schwang und Goliats Hochmut zerbrach. Denn er hatte Gott, den Höchsten, angerufen, und dieser gab seiner rechten Hand Kraft, um den kampferprobten Mann niederzustrecken und die Macht seines Volkes zu mehren. Darum haben ihn die Frauen besungen und ihm zugerufen: Zehntausend!

Als er die Krone trug, führte er Krieg und demütigte ringsum die Feinde. Er schlug die feindlichen Philister und zerbrach ihre Macht bis heute.

Bei allen seinen Taten stimmte er Loblieder an auf Gott, den Höchsten, mit rühmenden Worten. Er liebte seinen Schöpfer von ganzem Herzen, alle Tage pries er ihn mit Liedern.

Vor dem Altar ließ er Saiteninstrumente aufstellen und schuf Psalmweisen für die Harfenbegleitung. Den Festen verlieh er Glanz und verschönerte die Feiertage im Kreislauf des Jahres. Vom Lobgesang auf Gottes heiligen Namen hallte das Heiligtum wider schon vor dem Morgen.

Der HERR verzieh ihm seine Sünde und begründete seine Macht für immer. Er übergab ihm das Königsgesetz und festigte seinen Thron über Israel.

Seinetwegen erstand ihm als Nachfolger ein weiser Sohn, der in Sicherheit leben konnte. Salomo war König in friedlichen Tagen, Gott verschaffte ihm Ruhe ringsum. Er baute ein Haus für den Namen des HERRN und errichtete ein Heiligtum für immer.

Gemälde: Evita Gründler