„Pille danach“ bleibt verschreibungspflichtig

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) lehnt eine Freigabe der „Pille danach“ ab. Sie solle verschreibungspflichtig bleiben, sagte der Politiker in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“.

Ein Sachverständigenausschuss hatte die Aufhebung der Rezeptpflicht empfohlen. Das fordert auch der Koalitionspartner SPD. Gröhe kann in dieser Frage aber allein entscheiden.

Nach seinen Worten handelt es sich bei der „Pille danach“ um einen Wirkstoff, der in Einzelfällen auch schwere Nebenwirkungen habe. Die Verschreibung ermögliche ein Beratungsgespräch, das in der vertraulichen Atmosphäre einer Praxis erfolge und der Schweigepflicht unterliege.

Am 13. Februar wird sich der Deutsche Bundestag mit dem Thema befassen. Es eignet sich Gröhe zufolge nicht für eine „Debatte mit Schaum vor dem Mund“. 

Gröhe lobte die Sexualaufklärung in Deutschland: „Bei uns sind die Schwangerschaftsabbrüche von Teenagern rapide gesunken, während sie in anderen Ländern mit rezeptfreier ‚Pille danach‘ sogar angestiegen sind.“

Quelle: http://www.idea.de

HINWEIS: Zur Debatte um die Pille-danach (auch hinsichtlich ihrer potentiell frühabtreibenden Wirkung) haben wir bereits 25 Artikel veröffentlicht: https://charismatismus.wordpress.com/category/causa-meisner-pille-danach/


3 Kommentare on “„Pille danach“ bleibt verschreibungspflichtig”

  1. Cancerie sagt:

    Die Pille danach ist auch Abtreibung der Leibesfrucht. Sollten die jungen Menschen, natürlich auch die Älteren, nicht viel mehr mit den 10 Geboten Gottes konfrontiert werden? Wo bleibt da wohl die christliche Ethik, die entscheidend zu Europas Kultur und Arbeitsmoral beigetragen hat.

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    • Lilo mit dem "Abtreibungstick" sagt:

      Wo steht in den 10 Geboten, dass frau nicht abtreiben darf?
      Wenn Sie das 5. Gebot „Du sollst nicht töten!“ meinen, irren Sie sich gewaltig, weil das Schwangerschaftsgewebe nicht unter dieses Gebot fällt.
      Und wenn ich Sie nicht überzeugen kann, dann erinnere ich daran, dass wir Religionsfreiheit haben.
      Wer nicht an Gott glaubt, glaubt folglich auch nicht daran, dass der nicht vorhandene Gott keine Abtreibungen will.

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      • Guten Tag,
        auch wer nicht an Gott glaubt, ist an die Menschenrechte und die staatliche Rechtssprechung gebunden.
        Laut BVG hat auch der ungeborene Mensch ein Recht auf Leben.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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