„Queere“ Meinungsdiktatur will Sandra Maischberger bevormunden

Mathias von Gersdorff

Wer Zweifel hatte, dass die Autoren des „Lunacek-Berichts“ (und die Homo-Lobby allgemein) sich zum Ziel gesetzt haben, eine Meinungsdiktatur zu errichten und eine „Stasi-im-Kopf“ bei allen Menschen einzurichten, hat es nun schwarz auf weiß:    mvongersdorff1

Schon vor Ausstrahlung der Talkshow von Sandra Maischberger am 11. Februar 2014 um 23:10 Uhr protestiert das Homosexuellen-Magazin „Queer“, dass „homophobe“ Personen eingeladen worden seien.

Konkret geht es um die Erziehungseinheit „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“ im Bildungsplan der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg.

Wer sind die „homophoben“ Talkgäste, die „Queer“ so in Wallung bringen?

Hartmut Steeb, Generalsekretär der evangelikalen Deutschen Evangelischen Allianz sowie Birgit Kelle (siehe Foto), Autorin des Bestsellers „Dann mach‘ doch die Bluse zu“.

Erstaunlicherweise wird gegen einen dritten Gast der Talkshow nicht polemisiert, der auch in diese Kategorie passen würde: Dr. Gero Winkelmannn, Leiter des „Bundes katholischer Ärzte“.

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An der Haltung von „Queer“ wird eines vollkommen klar: Jeder, der nur die leiseste Kritik an Homosexualität oder an absurden politischen Forderungen der Homo-Lobby übt, ist „homophob“ und muss aus der Öffentlichkeit ausgeschlossen werden.

Die Tatsache, dass hier die Meinungsfreiheit in eklatanter Weise angegriffen wird, spielt offenbar keine Rolle.

Und da hört der Spaß auf: Die Haltung von „Queer“ ist die einer totalen Intoleranz gegen jeden, der nur im entferntesten Kritik übt.

„Queer“ fordert die öffentliche Ausgrenzung aller Kritiker der Homo-Agenda. Wird es dabei bleiben? Was kommt danach? Was wird passieren, wenn sich doch viele finden, die sich dagegen aussprechen? Zu welchen Mitteln wird man dann greifen?

Lunacek hat die Richtung vorgegeben: Die Definition sogenannter „Hassdelikte“ soll eingeführt werden gegen alle, die sich nicht fügen möchten.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Schriftsteller und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ sowie der Internetseite „Kultur und Medien online“


Berlin: Israel-Tag an der Technischen Uni mit Prominenz aus Politik und Wissenschaft

Gleich zwei herausragende Veranstaltungen mit Israelbezug fanden letzte Woche an der Technischen Universität Berlin statt.

Zum einen verlieh die TU Berlin am 7. Februar der israelischen Biochemikerin und Nobelpreisträgerin Prof. Dr. Ada E. Yonath, die am Weizmann Institute of Science in Rehovot forscht, die Ehrendoktorwürde.

Zum anderen fand bereits am Tag zuvor (6.2.) ein Israel-Tag an der TU statt, bei dem Studenten und Interessierten u.a. die akademischen Möglichkeiten und wissenschaftlichen Kooperationen mit Israel vorgestellt wurden.

BILD: Prof. Ada Yonath und TU-Präsident Prof. Jörg Steinbach (Foto: TU/PR/Jacek Ruta)

Professor Yonath ist eine herausragende Wissenschaftlerin auf den Gebieten der Biochemie bzw. der Strukturbiologie. Sie gilt heute weltweit als Pionierin auf dem Gebiet der Ribosomenforschung. Ihre Beiträge führten zu einem wissenschaftlichen Durchbruch auf dem Gebiet der Proteinforschung.

Die Forscherin pflegt langjährige Beziehungen zu Deutschland und Berlin. Von 1979 bis 1984 leitete sie eine Gruppe in der Abteilung von Heinz-Günter Wittmann am Max-Planck-Institut für Molekulargenetik und unterhält bis heute lebendige Kontakte zur wissenschaftlichen Forschung in Berlin.

In Hamburg leitete sie von 1986 bis 2004 eine Max-Planck-Arbeitsgruppe für strukturelle Molekularbiologie am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY. 

BILD: Prof. Ada Yonath und Botschafter Yakov Hadas-Handelsman

Insbesondere spielte sie auch eine wesentliche Rolle in der Entwicklung der biochemischen Forschung der TU Berlin, wofür sie u. a.bereits im November 2013 die Ehrenmitgliedschaft des TU-Exzellenzclusters „UniCat“ erhielt.

Mit ihrer persönlichen Integrität und ihrem Engagement für Frieden und Menschenwürde ist sie zum Vorbild für junge Forscherinnen und Forscher in Berlin und in der ganzen Welt geworden.

Anschließend lud Botschafter Yakov Hadas-Handelsman zu Ehren von Prof. Ada Yonath zu einem Kabalat-Shabbat Dinner in seine Residenz ein, an dem neben Nobelpreisträgern deutsche und israelische Universitätspräsidenten, hochdotierte Professoren, Wissenschaftler und weitere Persönlichkeiten teilnahmen.

BILD: Aufmerksames Publikum bei den Podiumsveranstaltungen 

Einen Tag zuvor, am 6. Februar 2014, fand ein öffentlicher Israel-Tag an der Technischen Universität Berlin statt. Nach der Eröffnung durch Universitäts-Präsident Prof. Jörg Steinbach und den israelischen Botschafter  erwartete die Besucher ein buntes Programm mit Vorträgen, Diskussionen, Film, Tanz und Kulinarischem.

Technion-Präsident Prof. Peretz Lavie hielt den beeindruckenden Vortrag „Von der Kibbutz- zur Startup-Nation“ und legte dar, welche Errungenschaften in der Forschung am Technion erreicht wurden.  

Die anwesenden Präsidenten israelischer Universitäten diskutierten anschließend mit Professoren der TU Berlin über die bestehenden deutsch-israelischen Wissenschaftskooperationen.

Studierende konnten sich in einem Vortrag über Studienmöglichkeiten in Israel informieren –  und auf dem ganztägigen Info-Markt gab es zahlreiche Infos über israelische Universitäten, Kooperationen mit der TU Berlin, aber auch über Israel selber.

Auf besonders reges Interesse stieß der „Hard Talk“ mit Emmanuel Nahshon, Gesandter der Botschaft des Staates Israel. Er stand dem Publikum zu kritischen Fragen rund um die geopolitische Situation und den Friedensprozess in Nahost zur Verfügung. Moderiert wurde der Hard Talk von Dr. Sylke Tempel, Chefredakteurin von „Internationale Politik“.

BILD: „Hard Talk“ mit dem Gesandten Emmanuel Nahshon und Dr. Sylke Tempel

Überfüllt war der Saal erneut, als der Oskar-nominierte israelische Film „Ajami“ gezeigt wurde, der sich mit den unterschiedlichen Spannungsverhältnissen innerhalb der israelischen Gesellschaft befasst.

Am Ende des Tages konnte nach einem Tanzkurs in modernen israelischen Volkstänzen zur Musik des israelischen DJ Aviv Netter, der die berühmten Berliner Meschugge-Parties ausrichtet, getanzt werden. Typisch israelisches Essen und Trinken rundeten das Programm in kulinarischer Hinsicht ab.

Eindrücke vom Israeltag finden sich im Facebook-Album unter http://bit.ly/IL-Tag-TU sowie dem kleinen Video des Israeltages: http://bit.ly/IL-Tag-TU-Video

Quellen: TU Berlin / Botschaft des Staates Israel


Genderei ohne Grenzen: Sotschi und die Lach-Parade der bunten Gockel

Eine politische Kritik von Peter Helmes

In fast allen Internetforen und in den Leserbriefspalten der Gazetten wird der Auftritt der deutschen Olympia-Mannschaft in Sotschi leidenschaftlich diskutiert.

Mit gutem Grund: Wir haben allen Anlaß zu fragen, ob hier die deutsche Nation ganz bewußt „vorgeführt“ werden sollte.

Man zuckt unwillkürlich zusammen, wenn man die Bekleidung der deutschen Teilnehmer sieht. Vorsichtig ausgedrückt: Sie gleichen Clown-Kostümen, ehrlicher aber: einer Maskerade von Schwuchteln. Da fehlten nur noch die rosa Handtäschchen und die bunten, typisch deutschen Zipfelmützen.

Das sollte wohl eine Verbeugung vor dem Zeitgeist der Homo-, Bi- und Transsexuellen sein. Ich als Deutscher fühle mich dadurch in keiner Weise repräsentiert, und ich verstehe, daß sich hier viele aufregen.

Eine Beleidigung und Provokation des deutschen Volkes  –  und insbesondere der wehrlosen Sportler, die zu Akteuren in einer Schmierenkomödie degradiert wurden! Typisch die höhnische Antwort des obersten Sportfunktionärs Alfons Hörmann, DOSB-Präsident: „…Aber ich würde damit nicht morgens zum Bäcker gehen.“ (BamS 9.2.14)

Dabei sein ist alles, heißt es nicht nur olympisch. Dabei sein ist alles, heißt auch: Wenn du heute nicht schwul oder lesbisch bist, dann kannst Du nicht Teil dieser Gesellschaft sein. “Normal“ ist out  –  das ist die eigentliche Botschaft von Sotschi!

Doch es greift zu kurz, sich nur über die grelle Kostümierung der Deutschen aufzuregen. Die Maskerade darf nicht darüber hinwegtäuschen (sie will es wohl auch nicht), daß es hier um grundsätzliche Dinge geht.

Kostüme der Minderheiten-Szene

Das deutsche Olympia-Team tritt tatsächlich vor der gesamten Weltöffentlichkeit in einer Farbkombination auf, die unwidersprochen der Homo-, Lesben- etc. – also der Minderheiten-Szene zuzuschreiben ist, und das seit vielen Jahren, und lange bevor Willy Bogner ans Entwerfen der Kostüme ging.

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Da wirkte das Schwenken der schwarz/rot/goldenen deutschen Nationalflagge wie Hohn. Wer auch immer über diese Montur entschieden hat, mußte wissen, daß die Farben Symbolcharakter haben. Daraus entstehen Fragen:

-Will sich Deutschland bewußt als homosexuelle Gesellschaft darstellen?
– Läßt sich sogar der Sport für die Regenbogen-Ideologie instrumentalisieren?
– Sollte Putin damit provoziert werden?
 

Unsere Gesellschaft ist bereits durchdrungen von der Gender- und Homo-Ideologie. Ziemlich verkrampft will man der Welt zeigen, daß Deutschland eine freie, offene (auch büßende) Nation ist. Und – viel wichtiger – man will demonstrieren: daß in Deutschland der Gender-Mainstream vorherrscht und zur neuen Leitkultur wird.

Nicht nur ein Farbspektakel

Wie konnte es dazu kommen? Eine aggressiv auftretende Homosexuellen-Lobby, die eigentlich nur eine verschwindende Minderheit in diesem Lande vertritt, hat es geschafft, der Öffentlichkeit einzureden, daß wir von Grund auf schlecht sind, uns schlecht ernähren, unsere Kinder schlecht erziehen, in unseren Schulen Schlechtes lehren, und daß wir eine neue, eine andere Gesellschaft brauchen – eine Herrschaft der Gutmenschen. 

Wir schämen uns kollektiv für Vater und Mutter, die Hitler und Auschwitz ermöglicht haben, und schaffen ein neues Bewußtsein. Das war  –  verkürzt gesagt  –  die Lehre der Frankfurter Schule, die die Grünen verinnerlicht haben.

Was das mit Olympia zu tun hat? Man riecht den Braten und verbrennt sich die Nase. Die Provokation der Regenbogen-Kostüme trägt einen Namen:

Michael Vespers linksgrüne Ideologie

Nein, nicht den des Couturiers Willy Bogner. Der Name ist Michael Vesper (verheiratet mit der Sprecherin von Gauck – was in einem anderen Zusammenhang interessant ist), promovierter Soziologe (Titel seiner Dissertation „Überleben in Namibia. Homelands und kapitalistisches Weltsystem“.)

Vesper ist DOSB-Generalsekretär (Deutscher Olympischer Sportbund), ehem. Sportminister in NRW und gehört(e?) zu den einflußreichsten Grünen der Republik, war Mitbegründer der Grünen (1979) und machte bei den Ökos eine steile Politkarriere.

Er hat die Ideologie der Grünen sozusagen mit der politischen Muttermilch aufgesogen – einen anderen Menschen, ein neues Bewußtsein, ein anderes Deutschland, in dem Minderheiten die Mehrheit gängeln. 

Dieser Grüne Vesper verantwortet also die bunte deutsche Olympia-Sause und zeigt der Welt die neue deutsche „Toleranz“. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Man darf füglich fragen, ob die deutschen Teilnehmer in Sotschi wirklich die deutsche Nation insgesamt oder nur eine Mehrheit oder Minderheit repräsentieren. Das Farbbild der Kostüme deutet auf eine Minderheit hin.

Wenn aber die Repräsentanten einer Nation nicht mehr die Mehrheit, sondern nur eine Minderheit (und deren Gesinnung repräsentieren), was spielen wir da, Fähnchen schwenkend, für eine Rolle? Für was steht Deutschland noch?

Verfehlte Provokation und Eigentor

Was die nächste Frage provoziert: Wollte man damit Russlands Präsident Putin provozieren?

Foto: IGFM

Foto: IGFM

Ich habe durchaus Verständnis dafür, daß man mit Putins Politik nicht einverstanden ist (auch ich gehöre zu den Putin-Kritikern, aber das ist ein anderes Thema).

Wenn das eine Provokation gegen Putin gewesen sein sollte, ging der Schuß nach hinten los. Zum einen versetzte sie  –  wertet man die Reaktion der Öffentlichkeit aus  –  die Deutschen in einen Taumel der Entrüstung, wie wir ihn lange nicht mehr gespürt haben.

Zum anderen unterlief Putin diese Provokation äußerst geschickt: Er ließ die russische Geschichte als einen Teil der europäischen Zivilisation ablaufen  –  von den alten Griechen über Peter den Großen bis zur stalinistischen Ära und den Zweiten Weltkrieg, Tschaikowsky statt Gaga, Tolstoi und Dostojewski statt Pussy Riot.

Dostojewski statt Pussy Riot

Vor allem der Hinweis auf Dostojewski ließ aufhorchen. Man erinnere sich seiner Prophezeiung: Wenn sich dieses Europa einmal vom Christentum trennen würde, erwarteten uns Zustände, in denen die Menschen sich ausrotten würden. Da wird Claudia Roth das Grinsen wohl im Halse steckengeblieben sein. Man darf fragen: Wo stehen wir heute?

Putins Antwort ist sehr subtil: Was haben die Kommentatoren gehöhnt, als der Fünfte der olympischen Ringe (als Sterne am Himmel) nicht aufging! Eine schlimme technische Panne, ätzten sie. Doch was in der Tat wie eine technische Panne aussah, war hintergründig raffiniert: Dieser fünfte Ring steht für die USA, also für das „westliche System“  –  eine bewußte Anspielung. Damit betonte Putin seinen Machtanspruch.

Apropos Panne: Was viele Zuschauer natürlich nicht sehen und damit wissen konnten: Im russischen Fernsehen ging der fünfte Stern wie vorgesehen auf, man hatte die Bilder der Generalprobe eingeblendet.

Fazit: In Sotschi wurde Deutschland verächtlich gemacht, seiner Kultur und Tradition beraubt – ganz im Sinne der neuen grünen Menschen. Armes Vaterland!

PS: Bleibt noch eine Frage: Wann steckt man auch Polizei und Bundeswehr in neue Kostüme, äh Uniformen?  –  Ist dies nur noch eine Frage der Zeit?

Peter Helmes im Info-Blog „Conservo“: www.conservo.wordpress.com

1. Foto: Israelische Botschaft


Forscher-Tagung in Hohenheim: Hexerei in den Medien früher und heute

Wie wurden Hexen und ihre Verfolgung in den Medien der Frühen Neuzeit  –  etwa auf Flugblättern oder in „Hexenzeitungen“  – dargestellt?  –  Wie gehen Film und Fernsehen zum Beispiel in Afrika heute mit dem Thema um?

Mit diesen Fragen befassen sich Wissenschaftler vom 20. bis 22. Februar im Tagungszentrum Hohenheim. Veranstalter ist der Arbeitskreis für Interdisziplinäre Hexenforschung, den der Saarbrücker Kulturhistoriker Prof. Dr. Wolfgang Behringer (siehe Foto) leitet.

Der Professor für Frühe Neuzeit zählt zu den führenden Forschern auf dem Gebiet der Hexenverfolgungen. Die Fachtagung, die Forum für alle im Bereich der Hexenforschung tätigen Wissenschaftler sein soll, bietet insbesondere jungen Forschern Gelegenheit zum Austausch mit Experten.

Aktuelle Forschungen und laufende Dissertationsprojekte werden vorgestellt.

Ort: Tagungszentrum Hohenheim, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Paracelsusstraße 91 in 70599 Stuttgart

Zu den Infos, Tagungsgebühren, Anmeldung und Programm HIER: www.uni-saarland.de/lehrstuhl/frueheneuzeit/akih/tagungsvorankuendigungen.html

Medienvertreter können nach telefonischer Anmeldung (0711-1640-752 – Kerstin Hopfensitz) kostenlos teilnehmen.

Zu den Quellen, die Wissenschaftlern Einblicke in Hintergründe, Ursachen und Zusammenhänge der Hexenverfolgungen eröffnen, zählen neben Prozessprotokollen auch die spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Medien. Beispiele aus den Archiven sind Predigten, Ständesatiren, Gerichtsakten, Traktate, Flugschriften oder Hexenzeitungen. Auch aktuelle Medien transportieren Klischees, verbreiten alte und neue Bilder von Hexerei.

„Die Interdisziplinäre Hexenforschung befasst sich noch zu wenig mit solchen Medien, die alte und neue Konstrukte von Magie und Hexerei vermitteln. Sie haben große Bedeutung für das Verständnis sowohl der Verbreitung von Hexerei-Stereotypen in Europa und in den Kolonien als auch der Ausbildung regionaler oder konfessioneller Besonderheiten“, erklärt Professor Wolfgang Behringer, der gemeinsam mit der Trierer Historikerin Dr. Rita Voltmer die Tagung leitet, die sich diesen Themen vom 20. bis 22. Februar widmet.

Darstellung des Hexensabbats auf Flugblättern, englische Hexen-Schmähschriften, Frauen vor der spanischen Inquisition, Magie am Hof der Herzöge von Burgund, aber auch Film und Hexenjagd im heutigen Ghana sind Themen aktueller Forschungen, die Wissenschaftler aus Großbritannien, Österreich und Deutschland im Rahmen der Tagung vorstellen und diskutieren werden.

„Wir wollen vor allem Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die sich in Master-, Doktorarbeiten oder Habilitationen mit der Hexenforschung beschäftigen, Gelegenheit bieten, ihre Forschungsergebnisse mit Experten zu diskutieren und auszutauschen. Durch solchen Austausch wollen wir neue Kooperationen und neue Perspektiven für die Forschung anregen“, sagt Professor Behringer.

Der Arbeitskreis für Interdisziplinäre Hexenforschung, der weltweit rund 300 Mitglieder hat, ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedenster Fächer, die sich bei ihrer Arbeit mit dem Hexenthema befassen:  http://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/frueheneuzeit/akih.html

Kontakt: Prof. Dr. Wolfgang Behringer
Tel: 0681-302-2319 oder 302-3337;
Email: behringer@mx.uni-saarland.de

Quelle: Pressemeldung der Universität des Saarlandes   –    Foto: Jörg Pütz


Skirennläuferin „Gold-Maria“ bekennt sich zu ihrem katholischen Glauben

Die deutsche Ski-Rennfahrerin Maria Höfl-Riesch hat sich bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi in der Super-Kombination die Gold-Medaille gesichert.

Höfl-Riesch verwies in 2:34,62 Minuten die Österreicherin Nicole Hosp auf Platz zwei, Julia Mancuso aus den USA sicherte sich die Bronze-Medaille. „Ich kann es irgendwie noch gar nicht glauben“, sagte Höfl-Riesch sichtlich bewegt nach ihrem Triumph im Gespräch mit dem ZDF: „Es ist wie im Märchen.“ ???????

Es ist die zweite Gold-Medaille für das deutsche Team in Sotschi. Die Sportlerin hatte bereits bei den Olympischen Winterspielen vor vier Jahren in Vancouver die Gold-Medaille in der Super-Kombination errungen. Damals war sie auch im Slalom erfolgreich gewesen und hatte sich dort ebenfalls Gold gesichert.

Der Sportstar ist zugleich ein gläubiger Mensch: Sr. Immanuela, eine 79-jährige Ordensfrau von den Armen Schulschwestern, erklärte jetzt der Münchner „Abendzeitung“: „Maria ist sehr froh, wenn ich sie in meine Gebete einschließe“,

Höfl-Riesch war in derselben Grundschulklasse wie Slalomspezialist Felix Neureuther. Beide Kinder hätten nie Anlass zur Klage gegeben, erinnert sich die mittlerweile in Würzburg lebende Ordensfrau. Maria sei vor allem in Deutsch gut gewesen und habe schon als Kind eine „erstaunliche Willenskraft und Selbstdisziplin angeeignet“.

Mit ihrer ehemaligen Schülerin ist Sr. Immanuela nach wie vor im Kontakt: „Maria hat ihre religiöse Erziehung mit in ihr Leben und den Sport getrage.“  –  Der Glaube habe für den Skistar große Bedeutung: „Er gibt ihr Kraft und Halt“.

Quellen: dts-Nachrichtenagentur / RP-online / Abendzeitung

Bild: Evita Gründler


Südkorea: Die Seligsprechung von 124 Märtyrern rückt näher

Erzbischof Andrew Yeom Soo-jung von Seoul (der Hauptstadt Südkoreas) erklärte jetzt erfreut in einem Kommentar:

“Die Seligsprechung der koreanischen Märtyrer ist für die koreanische Kirche eine wunderbare Nachricht. Ich freue mich sehr und danke dem Papst für diesen Entschluss. Meine Freude möchte ich mit all jenen teilen, die den Seligsprechungsprozess vorangebracht haben und mit allen Gläubigen, die inständig für diese Seligsprechung gebetet haben.”

Foto: HMK

Foto: HMK

Dem koreanischen Erzbischof wird der Papst beim bevorstehenden Konsistorium am 22. Februar die Kardinalsweihe verleihen.

Am 7. Februar unterzeichnete Franziskus das Dokument, das die Seligsprechungs-Kongregation zur Veröffentlichung des Dekrets über das Martyrium der Diener Gottes Paul Yun Ji-chung und seiner 123 Gefährten ermächtigt, die in Korea in den Jahren zwischen 1791 und 1888 wegen ihres Glaubens ermordet wurden.

Nach Ansicht des Erzbischofs ist die bevorstehende Seligsprechung für die heutige koreanische Kirche von großer Bedeutung:

“Wenn wir auf die Geschichte zurückblicken, dann sind die koreanischen Märtyrer Beispiele der Heiligkeit, die die Barrieren des sozialen Status überschritten und ihre Mitmenschen unterschiedslos geliebt haben, unabhängig von Geschlecht, sozialer Herkunft oder Religion. Sie traten für die Rechte der Menschen ein und spielten eine wichtige Rolle in der Geschichten der ganzen koreanischen Nation.“ 

Quelle: Fidesdienst


Kuba: 170 Bürgerrechtler vor Sonntagsmesse geschlagen und verhaftet

Am gestrigen Sonntag schlugen und verhafteten kommunistische Polizisten und Milizangehörige mehr als 170 Bürgerrechtsaktivisten in der Provinz Santiago de Cuba, die auf dem Weg zur Sonntagsmesse in der Kathedrale der Provinzhauptstadt waren.

Foto: IGFM

Foto: IGFM

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, gehören die Verhafteten der mit Abstand größten Organisation innerhalb der Bürgerrechtsbewegung an: der „Patriotischen Union Kubas“ (UNPACU). Ihr Sprecher José Daniel Ferrer war unter den Verhafteten.

Die Bürgerrechtler aus den ostkubanischen Orten Contramaestre, Palmarito de Cauto und Mella hatten sich in Gruppen friedlich auf den Weg in die Kathedrale gemacht, als sie von der kubanischen Polizei aufgehalten und vorübergehend verhaftet wurden. In der Provinzhauptstadt Santiago de Cuba wurden 35 UNPACU-Angehörige festgenommen, geschlagen und in einen Lastwagen mit Drahtkäfig gesperrt.

Eine Gruppe von Paramilitärs in roten Pullovern wartete vor der Kirche auf die Bürgerrechtler und bedrohte sie, um sie von der hl. Messe fernzuhalten, so Ferrer gegenüber der IGFM. Rund zehn Dissidenten gelang es dennoch, an der Messe teilzunehmen.

„Die Angriffe des Castro-Regimes auf die Religions- und Meinungsfreiheit der kubanischen Bürger müssen ein Ende haben“, fordert die IGFM, die auf Kuba vertreten ist. Alleine in den vergangenen 10 Tagen verhafteten die kubanischen Behörden willkürlich 332 Personen.

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Borsigallee 9 in 60388 Frankfurt a. Main
Tel.: 069-420108-11, Fax: 069-420108-33,
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