Genderei ohne Grenzen: Sotschi und die Lach-Parade der bunten Gockel

Eine politische Kritik von Peter Helmes

In fast allen Internetforen und in den Leserbriefspalten der Gazetten wird der Auftritt der deutschen Olympia-Mannschaft in Sotschi leidenschaftlich diskutiert.

Mit gutem Grund: Wir haben allen Anlaß zu fragen, ob hier die deutsche Nation ganz bewußt „vorgeführt“ werden sollte.

Man zuckt unwillkürlich zusammen, wenn man die Bekleidung der deutschen Teilnehmer sieht. Vorsichtig ausgedrückt: Sie gleichen Clown-Kostümen, ehrlicher aber: einer Maskerade von Schwuchteln. Da fehlten nur noch die rosa Handtäschchen und die bunten, typisch deutschen Zipfelmützen.

Das sollte wohl eine Verbeugung vor dem Zeitgeist der Homo-, Bi- und Transsexuellen sein. Ich als Deutscher fühle mich dadurch in keiner Weise repräsentiert, und ich verstehe, daß sich hier viele aufregen.

Eine Beleidigung und Provokation des deutschen Volkes  –  und insbesondere der wehrlosen Sportler, die zu Akteuren in einer Schmierenkomödie degradiert wurden! Typisch die höhnische Antwort des obersten Sportfunktionärs Alfons Hörmann, DOSB-Präsident: „…Aber ich würde damit nicht morgens zum Bäcker gehen.“ (BamS 9.2.14)

Dabei sein ist alles, heißt es nicht nur olympisch. Dabei sein ist alles, heißt auch: Wenn du heute nicht schwul oder lesbisch bist, dann kannst Du nicht Teil dieser Gesellschaft sein. “Normal“ ist out  –  das ist die eigentliche Botschaft von Sotschi!

Doch es greift zu kurz, sich nur über die grelle Kostümierung der Deutschen aufzuregen. Die Maskerade darf nicht darüber hinwegtäuschen (sie will es wohl auch nicht), daß es hier um grundsätzliche Dinge geht.

Kostüme der Minderheiten-Szene

Das deutsche Olympia-Team tritt tatsächlich vor der gesamten Weltöffentlichkeit in einer Farbkombination auf, die unwidersprochen der Homo-, Lesben- etc. – also der Minderheiten-Szene zuzuschreiben ist, und das seit vielen Jahren, und lange bevor Willy Bogner ans Entwerfen der Kostüme ging.

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Da wirkte das Schwenken der schwarz/rot/goldenen deutschen Nationalflagge wie Hohn. Wer auch immer über diese Montur entschieden hat, mußte wissen, daß die Farben Symbolcharakter haben. Daraus entstehen Fragen:

-Will sich Deutschland bewußt als homosexuelle Gesellschaft darstellen?
– Läßt sich sogar der Sport für die Regenbogen-Ideologie instrumentalisieren?
– Sollte Putin damit provoziert werden?
 

Unsere Gesellschaft ist bereits durchdrungen von der Gender- und Homo-Ideologie. Ziemlich verkrampft will man der Welt zeigen, daß Deutschland eine freie, offene (auch büßende) Nation ist. Und – viel wichtiger – man will demonstrieren: daß in Deutschland der Gender-Mainstream vorherrscht und zur neuen Leitkultur wird.

Nicht nur ein Farbspektakel

Wie konnte es dazu kommen? Eine aggressiv auftretende Homosexuellen-Lobby, die eigentlich nur eine verschwindende Minderheit in diesem Lande vertritt, hat es geschafft, der Öffentlichkeit einzureden, daß wir von Grund auf schlecht sind, uns schlecht ernähren, unsere Kinder schlecht erziehen, in unseren Schulen Schlechtes lehren, und daß wir eine neue, eine andere Gesellschaft brauchen – eine Herrschaft der Gutmenschen. 

Wir schämen uns kollektiv für Vater und Mutter, die Hitler und Auschwitz ermöglicht haben, und schaffen ein neues Bewußtsein. Das war  –  verkürzt gesagt  –  die Lehre der Frankfurter Schule, die die Grünen verinnerlicht haben.

Was das mit Olympia zu tun hat? Man riecht den Braten und verbrennt sich die Nase. Die Provokation der Regenbogen-Kostüme trägt einen Namen:

Michael Vespers linksgrüne Ideologie

Nein, nicht den des Couturiers Willy Bogner. Der Name ist Michael Vesper (verheiratet mit der Sprecherin von Gauck – was in einem anderen Zusammenhang interessant ist), promovierter Soziologe (Titel seiner Dissertation „Überleben in Namibia. Homelands und kapitalistisches Weltsystem“.)

Vesper ist DOSB-Generalsekretär (Deutscher Olympischer Sportbund), ehem. Sportminister in NRW und gehört(e?) zu den einflußreichsten Grünen der Republik, war Mitbegründer der Grünen (1979) und machte bei den Ökos eine steile Politkarriere.

Er hat die Ideologie der Grünen sozusagen mit der politischen Muttermilch aufgesogen – einen anderen Menschen, ein neues Bewußtsein, ein anderes Deutschland, in dem Minderheiten die Mehrheit gängeln. 

Dieser Grüne Vesper verantwortet also die bunte deutsche Olympia-Sause und zeigt der Welt die neue deutsche „Toleranz“. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Man darf füglich fragen, ob die deutschen Teilnehmer in Sotschi wirklich die deutsche Nation insgesamt oder nur eine Mehrheit oder Minderheit repräsentieren. Das Farbbild der Kostüme deutet auf eine Minderheit hin.

Wenn aber die Repräsentanten einer Nation nicht mehr die Mehrheit, sondern nur eine Minderheit (und deren Gesinnung repräsentieren), was spielen wir da, Fähnchen schwenkend, für eine Rolle? Für was steht Deutschland noch?

Verfehlte Provokation und Eigentor

Was die nächste Frage provoziert: Wollte man damit Russlands Präsident Putin provozieren?

Foto: IGFM

Foto: IGFM

Ich habe durchaus Verständnis dafür, daß man mit Putins Politik nicht einverstanden ist (auch ich gehöre zu den Putin-Kritikern, aber das ist ein anderes Thema).

Wenn das eine Provokation gegen Putin gewesen sein sollte, ging der Schuß nach hinten los. Zum einen versetzte sie  –  wertet man die Reaktion der Öffentlichkeit aus  –  die Deutschen in einen Taumel der Entrüstung, wie wir ihn lange nicht mehr gespürt haben.

Zum anderen unterlief Putin diese Provokation äußerst geschickt: Er ließ die russische Geschichte als einen Teil der europäischen Zivilisation ablaufen  –  von den alten Griechen über Peter den Großen bis zur stalinistischen Ära und den Zweiten Weltkrieg, Tschaikowsky statt Gaga, Tolstoi und Dostojewski statt Pussy Riot.

Dostojewski statt Pussy Riot

Vor allem der Hinweis auf Dostojewski ließ aufhorchen. Man erinnere sich seiner Prophezeiung: Wenn sich dieses Europa einmal vom Christentum trennen würde, erwarteten uns Zustände, in denen die Menschen sich ausrotten würden. Da wird Claudia Roth das Grinsen wohl im Halse steckengeblieben sein. Man darf fragen: Wo stehen wir heute?

Putins Antwort ist sehr subtil: Was haben die Kommentatoren gehöhnt, als der Fünfte der olympischen Ringe (als Sterne am Himmel) nicht aufging! Eine schlimme technische Panne, ätzten sie. Doch was in der Tat wie eine technische Panne aussah, war hintergründig raffiniert: Dieser fünfte Ring steht für die USA, also für das „westliche System“  –  eine bewußte Anspielung. Damit betonte Putin seinen Machtanspruch.

Apropos Panne: Was viele Zuschauer natürlich nicht sehen und damit wissen konnten: Im russischen Fernsehen ging der fünfte Stern wie vorgesehen auf, man hatte die Bilder der Generalprobe eingeblendet.

Fazit: In Sotschi wurde Deutschland verächtlich gemacht, seiner Kultur und Tradition beraubt – ganz im Sinne der neuen grünen Menschen. Armes Vaterland!

PS: Bleibt noch eine Frage: Wann steckt man auch Polizei und Bundeswehr in neue Kostüme, äh Uniformen?  –  Ist dies nur noch eine Frage der Zeit?

Peter Helmes im Info-Blog „Conservo“: www.conservo.wordpress.com

1. Foto: Israelische Botschaft


8 Kommentare on “Genderei ohne Grenzen: Sotschi und die Lach-Parade der bunten Gockel”

  1. Ulrike sagt:

    Die Modedesigner dieser olympischen Kleidungsstücke hat die Farben der olympischen Ringe als Grundlage genommen.

    Bei den Farben des Regenbogens sollte man in erster Linie an einen ganz normalen Regenbogen am Himmel denken und nicht so komplizierte Gedankengänge entwickeln.

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  2. Cancerie sagt:

    Ich bin Deutscher und Christ. Meine geistliche Nahrung entnehme ich der Heiligen Schrift…
    Nun, die Neuheiden, unsere Genderisten mit ihrer Ideologie, hat Gott dahingeben. Im ersten Römerbrief sagt der Apostel Paulus:
    “ Darum hat Gott sie durch die Begierden ihrer Herzen in den Schmutz der Unsittlichkeit versinken lassen, so daß ihre Leiber an ihnen selbst geschändet wurden. Denn sie haben das wahre Wesen Gottes mit der Lüge vertauscht und Anbetung und Verehrung dem Geschaffenen erwiesen anstatt dem Schöpfer, der da gepriesen ist in Ewigkeit. Deshalb hat Gott sie in schandbare Leidenschaften versinken lassen; denn ihre Frauen haben den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen vertauscht; und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau aufgegeben und sind in ihrer wilden Gier zueinander entbrannt, so dass sie Männer mit Männern die Schamlosigkeit verübten, aber auch die gebührende Strafe für ihre Verirrung an sich selbst empfingen…“ – Diese Unsittlichen regieren uns und ruinieren Deutschland und machen uns vor aller Welt lächerlich.

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    • Bernhard sagt:

      Ich bin auch gegen diese ganzen „Gender“-Geschichten (Bildungsplan, Homo-Ehe, etc.).

      Möchte ich zwei Dinge anmerken:
      Paulus geißelt hier, wenn CHRISTEN sich so verhalten. Von den Heiden spricht er hier nicht.

      Desweiteren spricht er zu Leuten (Männern, auch wenn er dasselbe zu Frauen sagt), die offensichtlich verheiratet waren und dann zur „Abwechslung“ mal homosexuellen Sex „ausprobiert“ haben. So etwas ist doch noch gravierender, als wenn jemand nur homosexuell empfinden kann und mit dem daraus folgenden Zölibat nicht klar kommt.

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      • H Gunka sagt:

        Da liegst du leider falsch: Paulus redet hier zu Menschen, „die Gott nicht kennen“ – also beide Spezies sind hier gemeint…..

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  3. Christoph Rebner sagt:

    Ihre abwertende Meinung über einen Held im Überlebenskampf syrischer Christen kann ich nicht nachvollziehen!

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  4. OStR Peter Rösch sagt:

    **Das deutsche Olympia-Team tritt tatsächlich vor der gesamten Weltöffentlichkeit in einer Farbkombination auf, die unwidersprochen der Homo-, Lesben- etc. – also der Minderheiten-Szene zuzuschreiben ist, . . . **
    Das ist so nicht richtig, Herr Helmes. Ich erinnere mich, daß die Regenbogenflagge (mit allerdings physikalisch unstimmiger Farbreihenfolge) der Ausweis der „PACE“-Bewegung zu Anfang der neuen Kriegsära Ende der Neunziger war.
    Da es sich bei den Kriegsgegnern, wie ich sicher weiß, keineswegs pauschal um Schwule u. dgl. handelte, sollte untersucht werden, wie es der LSBTusw.-Gemeinde gelingen konnte, dieses ursprünglich akzeptable und positiv besetzte Signal zu vereinnahmen.

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