Attacken im Internet gegen Kritiker der „Homo-Ehe“ und des „Bildungsplans 2015“

Von Birgit Kelle

Zur Talkshow von Sandra Maischberger am heutigen Dienstag, den 11. Februar, um 23:10 Uhr, in der ARD: Birgit Kelle neu

Ich bin selbst Talkgast in der Sendung und werde zum Thema: «Homosexualität auf dem Lehrplan: Droht die moralische Umerziehung?»  gemeinsam mit Jens Spahn, CDU, Olivia Jones, Travestiekünstlerin, Hartmut Steeb, Evangelische Allianz und Hera Lind, Bestsellerautorin zu diesem Thema, diskutieren, das im Wesentlichen am neuen Bildungsplan in Baden-Württemberg aufgehängt ist.

Was ich von dem Bildungsplan halte, der massiv in das Erziehungsrecht der Eltern eingreift, habe ich kürzlich im Magazin FOCUS geschrieben unter dem Titel: „Müssen Kinder alles wissen?“: http://www.focus.de/familie/schule/unterricht/report-muessen-kinder-alles-wissen_id_3552105.html

Nun entlädt sich bereits im Vorfeld der Sendung massiver Protest, angezettelt vom Online-Magazin der Lobby der LSBTTI (= Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle).

Man bezeichnet mich und Hartmut Steeb als „Homo-Hasser“, noch bevor die erste Silbe gesprochen wurde und fordert die Redaktion von Maischberger auf, uns kein Podium zu geben und auszuladen. Homo-Hasser, das ist man in Deutschland ohne nähere Begründung recht schnell. Juristisch ist dagegen nicht vorzugehen, das ist in unserem Land eine freie Meinungsäußerung.

Homo-Hasser, das sind all die 200.000 Menschen, die die Online-Petition gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg unterschrieben haben.
Homo-Hasser ist man, wenn man wie ich die Ehe nur für Mann und Frau für richtig hält.
Homo-Hasser ist man auch, wenn man gegen ein Adoptionsrecht von Homosexuellen steht.

Das reicht aus. Ich finde es befremdlich, dass in diesem Land Menschen in eine homophobe Ecke gestellt werden, die wie ich nichts anderes tun, als die aktuelle Rechtslage für gut zu befinden und damit im Übrigen nichts anderes tun, als unser Grundgesetz zu vertreten und die Meinung der Bundeskanzlerin zu teilen.

Wenn Sie sich ein Bild machen wollen, wie „tolerant“ die Gegenseite selbst ist, die andere zur Toleranz aufruft, empfehle ich bei Facebook einmal die Seite der Sendung Maischberger zu konsultieren, zu finden unter diesem Link: https://www.facebook.com/maischberger.

Die „reaktionäre Kuh“, von der da die Rede ist, ja, das soll ich sein.

Oder sehen Sie sich die Tweets bei Twitter an unter dem Hashtag #maischberger, auch das sehr erhellend. Die Diskussionstauglichkeit der Queer-Lobby wird dort intellektuell auf eine starke Probe gestellt und bewegt sich auf dem Niveau von „homophobe Kackscheiße“ über die Meinung von Menschen, die die traditionelle Familie verteidigen. Argumentativ ist da noch Luft nach oben.

Ich würde mich freuen, wenn Sie einschalten und sich ein eigenes Bild machen. Hier der Sendetermin: „Menschen bei Maischberger“, ARD, Dienstag, 11. Februar, 23:10 Uhr.

Die junge Publizistin und Familienmutter BIRGIT KELLE (siehe Foto) ist Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins „Frau 2000plus „
Kontakt: birgit.kelle@frau2000plus.net
Web: www.frau2000plus.net

 

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8 Kommentare on “Attacken im Internet gegen Kritiker der „Homo-Ehe“ und des „Bildungsplans 2015“”

  1. Culumbo sagt:

    Frau Kelle, sie waren absolut toll und haben Ihre (und unsere) Position sehr klar verteidigt. Die gruseligen und strohdummen Gäste auf der anderen Seite sprachen für sich – Wer da nicht abgeschreckt ist, hat kein Hirn mehr. Maischberger war sehr enttäuschend…

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  2. Anonymous sagt:

    Ich gebe Frau Kelle absolut Recht. Der staatliche Eingriff in die Erziehung des Elternhauses ist alles andere als legitim. Kleine Kinder bereits mit dieser Thematik zu belasten, ist einfach fahrlässig und verantwortunglos. Mit diesem Bildungsplan gewinnt man für dieses sensible Thema keine Eltern und schafft auch keine Akzeptanz, sondern entfacht einen nicht zu unterschätzenden Widerstand bzw. den Einfluss des Elternhauses. Der Staat sollte sich nicht mit Eltern (Eltern mit Kindern, die über allem stehen, auch über dem eigenen Leben) anlegen.

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    • Bernhard sagt:

      Na ja, es hat immer staatliche Eingriffe in die Erziehung des Elternhauses gegeben. Die allgemeine Schulpflicht ist so einer. Desweiteren alles, was gemeinhin mit „Jugendamt“ in Verbindung gebracht wird. Es geht nur um graduelle Unterschiede, nicht um Sein oder Nicht-Sein.

      Ich denke, die Frage ist nicht, ob es staatliche Eingriffe geben darf, sondern ob Kinder im Grundschulalter mit allen sexuellen Spielarten konfrontiert werden sollen. Und da habe ich mehr als nur Bedenken…

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  3. zeitschnur sagt:

    Ich hab auch neues Wort:
    In unserm Land macht sich eine C o g i t o p h o b i e breit – eine massive Intoleranz gegen das Denken, das Nachdenken, das Reflektieren, das Prüfen und Forschen.

    Seit 30 Jahren warte ich darauf, dass das Phänomen „Homosexualität“ mal ordentlich untersucht wird: aber eine solche Untersuchung würde wahrscheinlich nur „homophobe“ Ergebnisse bringen, sprich: einen postmodernen Mythos entzaubern.

    Natürlich kann eine Frau eine Frau lieben oder ein Mann einen Mann. Hoffentlich gibt es auch Liebe zwischen Männern oder zwischen Frauen! Wozu aber auf eine geradezu quälende Weise dabei „Geschlechtsverkehr“ performen, der eben nun mal aus naturhaften Gründen nicht möglich ist? Mir konnte bis heute noch keiner erklären, was zwei Frauen eigentlich miteinandner anstellen, was auch nur annähernd die Bezeichnung „Geschlechtsverkehr“ verdiente. Und bei Männern …
    Man versteht, was ich sagen will! Es ist wie bei des Kaisers neuen Kleidern. Irgendwann sollte einer mal ganz laut rufen: He, was treibt ihr da eigentlich – das ist doch kein Geschlechtsvekehr, ehrlich gesagt ist Homosex eine Karikatur echter Sexualität. Aber gut, wer meint, das tun zu müssen, wird kaum aufzuhalten sein…
    Und was die Adoption betrifft: bei einer niedrigsten Geburtenrate finden doch selbst normale Eheleute kaum noch ein Kind zum Adoptieren. Um nun auch den Homosexuellen Kinder zu verschaffen, müssen ja irgendwelche Leute für selbige und ihr unfruchtbares Treiben dann gewissermaßen stellvertretend die Kinder „produzieren“, richtig? Wer soll das tun? Arme Leute aus den Entwicklungsländern? Gewissermaßen als kinderproduzierende Sklaven?
    Und wer hat überprüft, wie Kinder bei homosexuellen „Eltern“ aufwachsen? Haben Kinder kein natürliches Recht auf Mutter und Vater?
    Null auf der ganzen Linie – man will den Mythos aufrechthalten bis die Schwarte kracht…
    Und um den Wahnsinn gar nicht erst durchdenken zu müssen, erfindet man den Genderismus und die Erweiterung des Mythos hin zu einem ungeschlechtlichen Menschen.

    2+2 = äh… 9

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    • Bernhard sagt:

      Ich persönlich glaube nicht, dass es besonders heutzutage die von Ihnen erfundene „C o g i t o p h o b i e“ gibt. Natürlich gibt es Menschen, die zu faul sind zum Denken. Und möglicherweise fördern die modernen Medien mit ihrer seichten Unterhaltung und reißerischer und unfundierter Berichterstattung das auch noch. Aber denkfaule Menschen hat es schon immer gegeben. Und meines Erachtens will die katholische Kirche auch nicht unbedingt das (selbständige) Denken fördern.

      Ich bin auch der Ansicht, dass das Phänomen Homosexualität verstärkt wissenschaftlich untersucht werden sollte. Allerdings bezweifle ich, dass da *nur* „homophobe“ Ergebnisse herauskämen.

      Ich betone, das ist nicht meine Meinung, aber wenn Ihre These stimmt und „Homosex“ kein echter Sex ist, fällt er dann überhaupt unter die Vorschriften der Sexualmoral? 😉

      Was Sie mit „Mann lieben“ und „Frau lieben“ vorbringen, ist doch wohl Ignoranz als Stilmittel eingesetzt, oder? Jedenfalls hoffe ich es. Denn barmherzige Liebe, Bruderliebe und erotische Liebe sind eben völlig verschiedene Dinge.

      Das mit den Adoptionen ist sehr spekulativ. Ich halte absolut nichts von einem Adoptionsrecht für Homosexuelle, aber Ihre weiteren Ausführungen sind eher abwegig. Niemand will Kinder für die Adoption „produzieren“. Es stimmt, dass heutzutage viele adoptionswillige Paare keine Adoptivkinder bekommen. Teilweise wohl wegen der hohen Hürden, die die Behörden aufbauen. Teilweise auch deswegen, weil einfach wenige adoptionsfähige Kinder da sind. Dann holen sich viele wirklich Kinder aus den Waisenhäusern armer Länder. Teilweise ist das sicherlich ein Segen, teilweise auch nicht. Homoesexuelle machen nur ca. 3% der hiesigen Bevölkerung aus. Und sicherlich würde nur ein Bruchteil Kinder adoptieren wollen. DAS wird sich auf die Statistik so gut wie nicht auswirken.

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      • zeitschnur sagt:

        Ja, ich habe ja auch nicht gesagt, dass die Cogitophobie ein neues Phänomen ist – ich hab ein neues Wort erfunden. Sie verstehen den Unterschied?
        Allerdings hat unsere Kultur niemals das Denken dermaßen abgeschaltet, wenn es um Sexualität geht – dazu war das Leben einfach bis zum Pillenknick, dem Wirtschaftswunder und der „sexuellen Revolution“ zu hart…

        Ich provoziere einfach ein bisschen… die Ignoranz liegt nicht bei mir, denn ich meine nicht, ich müsste mit jedem schlafen, den ich gernhabe, egal ob Männlein, Weiblein oder Funkwecker… Es ist auch leicht unbedarft, wenn Sie die Liebessorten schön in ihre Schublädchen einsortieren und dann denken, Sie hätten die Welt geordnet. Jeder weiß, dass die Liebe unter ständiger Versuchung steht. Natürlich kann aus der Bruderliebe ein Begehren werden, wenn man nicht diszipliniert ist. Aus der vorgeblichen Agape eben doch ein Eros. Wer schaut da schon so tief in sich hinein? Und es kam alles schon vor…
        Die katholische Kirche war da immer sehr realistisch: Sex in der Ehe. Punkt. Alles andere ist frei. Punkt. Jede Versuchung ist abzuwehren. Punkt. Verführt dich dein Auge zum Bösen, reiß es aus! (Jesus) Wirkliche Liebe will das Beste des anderen und hält deswegen die Grenzen zum Wohl aller Beteiligten ein.
        Das Leitbild ist die Liebe zu Jesus. Von Ihm her ordnet sich jede Liebe richtig ins Leben hinein.

        Was das Produzieren von Kindern für Adoptioswillige betrifft, sind Sie im Irrtum. Ich kann es leider gerade nicht mehr finden, aber ich las darüber bereits letztes Jahr einen Artikel. Es gibt ja ohnehin schon ein florierendes Adoptionsgeschäft für normale Eheleute. Es floriert noch mehr, wenn auch die Homosexuellen bedient werden wollen.

        Und zum Schluss: wenn eine Frau zum Gynäkologen geht und angeben soll, ob und wann sie zuletzt Geschlechtsverkehr hatte, dann geht es schlicht und einfach um den natürlichen und normalen Verkehr, Sie wissen hoffentlich, was ich meine. Alles andere „gilt nicht“. Echter Sex hat etwas mit seinem primären Zweck zu tun….

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  4. Anonymous sagt:

    Darf mir bei dem Gedanken an „Homosexualität auf dem Lehrplan“ noch schlecht werden oder ist das auch schon „homophob“ und gehört verboten?

    Ich würde dann einmal mit meinem Magen reden!

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  5. Bravo!

    ABER: den Maischberger-Schmarren anzuschauen, ist kein Watt Stromverbrauch wert.
    Ignorieren wäre die beste Reaktion!

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