USA: Jesuitenpater John Hatcher vertraut auf die Fähigkeiten der Indianer

„Viele Indianerhaben keine Bildung und leiden an Alkohol- und Drogenabhängigkeit oder Depression. Doch diese Menschen haben großes Potential, wenn wir uns um sie kümmern und an ihre Erfolgsmöglichkeiten glauben“, erklärt Jesuitenpater John Hatcher, der seit 40 Jahren unter den Indianern im US-amerikanischen South Dakota tätig ist.  KIG

Pater John kam bereits 1972 im Indianer-Reservat in Rosebud an, wo er zunächst nur sechs Wochen bleiben wollte. Heute, nach über 40 Jahren, ist er immer noch dort und hegt auch nicht die Absicht zu gehen.

Oft ist er auf Reisen und versucht Spenden für seine Projekte zu sammeln und vertraut dabei auf die gute Arbeit seiner Mitarbeiter, bei denen es sich ausschließlich um Indianer handelt.

„Ich bin Lehrer mit Leib und Seele“, so der Ordensmann, “und ich fühle mich besonders gut, wenn meine Schüler ihren Lehrer übertreffen, wie es hier oft geschehen ist… Wenn wir auf die Fähigkeiten der Indianer vertrauen, werden wir gute Ergebnisse erzielen“.

Quelle: Fidesdienst


2 Kommentare on “USA: Jesuitenpater John Hatcher vertraut auf die Fähigkeiten der Indianer”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Indianerkriege der brutalen Irokesen an den großen Seen und Jesuiten-Märtyrer des Jesuiten-Ordens, die als Missionare zu den Indianer kamen und dort Missionsstationen errichten usw.

    https://www.geo.de/wissen/22334-rtkl-biberkriege-nordamerika-irokesen-gegen-huronen-der-brutale-krieg-den-grossen-seen

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  2. heureka47 sagt:

    (Die) Indianer sind Opfer der schweren Krankheit der „Weißen“, die diese im Gefolge von Columbus mit in die „Neue Welt“ brachten: Die „Sünde“, die „Abtrennung“ (im Geiste / Bewußtsein), die pathologische Unreife / Unweisheit (Dummheit), die „Krankheit der Gesellschaft“ / „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“.

    Zwischen den Eroberern / Kolonisten und den Besiegten setzte sich ein tiefgreifender Konflikt fort, der auf diesem Planeten schon seit mehr als 10.000 Jahren – evtl. auch ca. 60.000 Jahren – schwelt und immer wieder aufflammt: Der Konflikt zwischen den Neurotikern und Nicht-Neurotikern, zwischen Entfremdeten und Nicht-Entfremdeten, mit Gott verbundenen und nicht verbundenen – was in der Bibel mit dem Mord des Kain an seinem Bruder Abel symbolisch-allgemeingültig dargestellt wird.

    Dieser Konflikt besteht noch immer. Auch HEUTE, täglich, findet dieser Brudermord statt – überall in der zivilisierten Gesellschaft und durch sie und ihr irres Wirken. Ja: IRRE. Die Kollektive (Zivilisations-)Neurose ist eine Form des „Irreseins“, und zwar das RATIONALE Irresein, das von den Psychiatern üblicherweise NICHT diagnostiziert wird, sondern nur das viel seltenere IRRATIONALE Irresein (schizophren, psychotisch, usw.).

    Das RATIONALE Irresein ist das, was wir in der zivilisierten Gesellschaft als die „Normalität“ kennen und „anbeten“, uns als Vorbild nehmen, uns daran orientieren. Und DAS wiederum hat schon Moses in seinen Schilderungen vom „Tanz um das Goldene Kalb“ sehr deutlich, sehr gut, beschrieben. Der Irrsinn ist noch immer derselbe. Er wurde damals nicht geheilt. Auch Jesus stellte der umgebenden Gesellschaft die „Diagnose“ des (normalen, rationalen) „Irreseins“ mit den Worten: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“.

    Auch ihm ist es nicht gelungen, die Gesellschaft von dieser Krankheit zu heilen. Obwohl es immer möglich war und noch immer möglich IST. Denn die Heilkraft für die GRUNDLEGENDE Heilung ist allgegenwärtig – als Potenzial, das wir nur aktivieren müssen, um es zur Wirkung zu bringen. Jeder bei sich selbst. Jeder im eigenen Bewußtsein. Durch den „Aufstieg“ (Ascension) zur höheren Bewußtseins-Ebene, dem wahren Erwachsenen-Bewußtsein.

    *

    Ich habe schon mit Indianern gesprochen – sie sehen die Krankheit der zivilisierten Menschen. Aber sie erleben auch, daß man es ihnen nicht klar machen kann. Die Zivilisierten sind allermeist völlig uneinsichtig für ihren Mangel. Das ist ein Symptom.

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