Buch-TIP: Christliches Erziehungsbuch „Liebe schenken“ von Prof. Reinhold Ortner

Alltagsnahe Gesamtschau einer gelingenden Erziehung 

Buch-Daten: Liebe schenken. Religiöse Erziehung in Theorie und Praxis. Reinhold Ortner. Media Maria Verlag,1. Auflage 2011, 14,90 €, ISBN  978- 3-9813003-7-6).   

Der renommierte Pädagoge Friedrich Fröbel, der im 19. Jahrhundert wirkte, prägte einst das Leitwort: „Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts“.  –  Dies mag zunächst zugespitzt klingen, erinnert aber doch an das bekannte Motto des hl. Augustinus: „Liebe  –  und dann tue, was Du willst.“  30037_Ortner_Liebe_schenken_bezug.indd

Freilich ist hier jeweils ein christliches Verständnis von Liebe vorauszusetzen  –  nicht zu verwechseln mit oberflächlicher „Humanität“ oder emotionaler Weichherzigkeit, ganz zu schweigen von „antiautoritärer Erziehung“ oder ähnlich absurden Zeitgeistflausen.

Das weiß auch Prof. Dr. Reinhold Ortner, der Verfasser des hervorragenden Erziehungsbuches „Liebe schenken“, das einerseits durch seine klarsichtige Gesamtschau und christlich-katholische Ausrichtung überzeugt, andererseits durch seine warmherzige Grundhaltung und seine zugleich vernünftige, gut durchdachte Argumentation besticht.

Dem fünffachen Familienvater, der zugleich jahrzehntelang als Erziehungswissen-schaftler an der Universität Bamberg wirkte, gelingt es mit diesem ebenso fundiert wie ansprechend verfaßten Werk, die Theorie und Praxis christlicher Erziehung auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und didaktisch geschickt zu vermitteln.

Dabei beschränkt er sich nicht auf allgemeine Leitlinien und Wertvorstellungen, sondern befaßt sich alltagsnah und „bodenständig“ mit häufig auftretenden Problemen christlicher Elternschaft, etwa wenn pubertierende Kinder plötzlich in den „Kirchenstreik“ treten, in ihrer Persönlichkeitsentwicklung aus der Art schlagen oder eine voreheliche sexuelle Bindung eingehen.

Der Autor betont: „Die Liebe ist der Pulsschlag der Erziehung in der Familie“. Das schließt freilich nicht aus, sondern ein, Kindern und Jugendlichen klare Grenzen zu setzen und diese zugleich erklärend nahezubringen.

Der Verfasser weiß, wie entscheidend das Vorbild der Eltern bei der religiösen, geistigen und seelischen Entwicklung der Heranwachsenden ist, sei es hinsichtlich des täglichen Gebetes, der charakterlichen Selbsterziehung oder etwa der inneren Unabhängigkeit  – auch gegenüber den zahlreichen Fremdeinflüssen, mit denen Familien vor allem durch „Multimedia“ heute weitaus mehr als in früheren Zeiten konfrontiert sind. 

„Mehr als ein Erziehungsratgeber“

Das lebendig und anschaulich geschriebene Sachbuch ist weitaus mehr als ein Erziehungsratgeber; es bietet zugleich eine katechetische und teils auch apologetische Argumentationshilfe für die Ideale und Gebote von Glaube und Kirche. BILD0222

Auch das Kapitel über die „geschlechtliche Erziehung in der Familie“ ist sehr wertvoll in einer Zeit, in der oftmals schon die Grundschulkinder desorientierenden Einflüssen ausgesetzt sind, sei es durch den Sexualkundeunterricht, ungute Kameraden oder Schundblätter wie z.B. die Jugendillustrierte „Bravo“.

Angesichts des Verfalls bewährter Normen, des Zusammenbruchs tragender sittlicher Werte und der Vernachlässigung hilfreicher Traditionen erscheint dieses wegweisende, in Inhalt und Stil ansprechende Buch umso notwendiger.

Der bewährte Pädagoge überzeugt sowohl durch seine solide wissenschaftliche Basis (er studierte Psychologie, Philosophie, Pädagogik, Anthropologie und Musikwissenschaften), wie auch durch seine einfühlsame Herangehensweise und seine plastische, lebensnahe Darstellung, die mit zahlreichen Fallbeispielen, Sinnsprüchen, Briefen sowie Aussagen junger Menschen garniert ist.

Ein sehr empfehlenswerter Leitfaden für alle Eltern, die ihren Kindern das Wichtigste vermitteln möchten, worauf es im eigenen Leben und in der Erziehung ankommt: Liebe und Charakterfestigkeit.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

ERSTVERÖFFENTLICHUNG dieser Rezension in der Zeitschrift THEOLOGISCHES (Nr. 1-2/2014)

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Führende Evangelikale kritisieren neues Euthanasie-Gesetz in Belgien

In Deutschland stößt die Entscheidung des belgischen Parlaments, aktive „Sterbehilfe“ für schwerkranke Kinder zuzulassen, weitgehend auf Widerspruch. Bei der Abstimmung am 13. Februar hatten 86 Abgeordnete mit Ja und 44 mit Nein votiert, zwölf enthielten sich der Stimme.  nodbild

Damit ist Belgien das erste Land, das keine Altersgrenze für aktive Euthanasie vorgibt. Kritiker befürchten „einen fatalen Dammbruch für den Schutz des Lebens“ auch für andere europäische Länder.

Nur der belgische König Philippe kann das Gesetz noch stoppen, indem er die Unterzeichnung verweigert. Eine entsprechende Petition an den Monarchen wurde bereits auf den Weg gebracht.

Die Petition wurde unter anderem vom Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), unterzeichnet. „Die vorgesehene Tötungserlaubnis ist weder mit einem Sozialstaat, der Hilfe zum Leben leisten solle, noch mit einem Rechtsstaat vereinbar, weil Tötung immer die Würde des Menschen verletzt“, erklärte er gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

In einem Brief an den Rechtsausschuss des Dt. Bundestages hatte sich Steeb vor über einem Jahr dafür eingesetzt, grundsätzlich immer für das Leben einzutreten und deshalb neben der aktiven „Sterbehilfe“ auch die Beihilfe zum Selbstmord zu verbieten.

Ein weiterer deutscher Unterzeichner der Petition ist der Präsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg).

Er befürchtet eine negative Signalwirkung für ganz Europa: „Belgien verabschiedet sich mit diesem Beschluss von den gemeinsamen humanitären und christlichen Werten. Einer Kultur des Tötens sterbenskranker Kinder muss deutlich entgegengetreten werden.“

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zeigte sich in einem Facebook-Eintrag „erschüttert“ über die Entscheidung in Belgien. Zusätzlich warnte der evangelische Christ gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“ davor, die Freiheit zur Selbsttötung zu verklären:

„Manche junge Menschen genießen das Motorradfahren und sind der Überzeugung, dass sie lieber gar nicht leben würden als im Rollstuhl. Das ist eine Haltung, die sich nicht ausbreiten darf. Ich möchte, dass Menschen, die sich durch eine Behinderung, nach einem Unfall oder im Alter nicht mehr allein versorgen können, wissen: Die Gesellschaft hilft mir. – Kein Mensch darf sich mit dem Gefühl beschäftigen müssen: Ich falle anderen zur Last, deshalb mache ich lieber Schluss.“

Quelle: http://www.idea.de


IRAN: Gewaltsam gegen den Valentinstag

Islamischer Staat warnt vor “christlichem Fest”

Bewaffnete Gruppen bedrohten Geschäftsleute in Mossul, die Geschenkartikel zum “Valentinstag” ausgestellt hatten und forderten diese auf, die Waren aus dem Schaufenster wegzuräumen. BILD0230

Wie die Nachrichtenagentur ankawa.com berichtet, ist dies auch dem Geschäftsmann Majed Ibrahim geschehen, der ein Souvenirgeschäft in der Nähe der Universität besitzt.

Das Motiv für die Kampagne gegen das “Fest der Verliebten”, das in aller Welt gefeiert wird, ist der Bezug auf das christliche Fest des heiligen Valentin von Terni, Bischof und Märtyrer, der im 3. Jahrhundert nach Christus lebte, und in der katholischen Kirche und in den Ostkirchen als Heiliger und Schutzpatron der Verliebten verehrt wird.

Wie aus Informationen hervorgeht, sollen auch Prediger in den Moscheen das Fest kritisiert haben, das in den vergangenen Jahren zunehmend auch von arabischen Jugendlichen, unabhängig von deren Religion, gefeiert wird.

Quelle: vatikanischer Fidesdienst / Bild: Evita Gründler


Papst Benedikt würdigte die heiligen Slawenapostel Kyrill und Methodius

Vorbilder in der Inkulturation des Christentums

Heute feiert die katholische Kirche den Namenstag bzw. das Gedenkfest der beiden Missionare Cyrillus und Methodius, die als „Apostel der Slawen“ verehrt werden, da sie das Evangelium vor allem in Osteuropa verkündet haben und neue Gemeinden gründeten.

Zu diesem beiden bedeutenden Heiligen erkärte Papst Benedikt XVI. bei seiner Generalaudienz am 17.6.2009:

„Heute möchte ich über die Heiligen Cyrill und Methodius sprechen, Brüder im Blut und im Glauben, die Apostel der Slawen genannt werden. Sie wurden in Thessalonike geboren, später von Kaiser Michael III., an den der mährische Fürst Ratislaw ein präzises Ersuchen gerichtet hatte, nach Mähren entsandt: nikolaus

„Seitdem unser Volk“  –  hatte der Fürst gesagt  –  „das Heidentum zurückgewiesen hat, beachtet es das christliche Gesetz; wir haben jedoch keinen Lehrer, der imstande wäre, uns den wahren Glauben in unserer Sprache zu erklären“.

Die Mission hatte schon sehr bald einen ungewöhnlichen Erfolg. Das erregte jedoch die Feindseligkeit des fränkischen Klerus, der zuvor in Mähren eingetroffen war…

Um sich zu rechtfertigen, begaben sich die beiden Brüder 867 nach Rom. Während der Reise machten sie in Venedig Halt, wo eine angeregte Diskussion mit den Vertretern der sog. „Drei-Sprachen-Häresie“ stattfand: Diese meinten, daß es nur drei Sprachen gäbe, in denen man Gott rechtmäßig preisen könne: das Hebräische, das Griechische und das Lateinische.

Natürlich widersetzten sich dem die beiden Brüder nachdrücklich. In Rom hatte der Papst auch die große Bedeutung ihrer außerordentlichen Mission verstanden. Seit der Mitte des ersten Jahrtausends hatten sich nämlich die Slawen sehr zahlreich in jenen Gebieten niedergelassen, die zwischen den beiden Teilen des Römischen Reiches lagen, dem östlichen und dem westlichen, zwischen denen es bereits Spannungen gab.

Der Papst begriff, daß die slawischen Völker eine Brückenrolle würden spielen können, indem sie auf diese Weise dazu beitragen, die Einheit unter den Christen der einen und der anderen Reichshälfte zu bewahren. Er zögerte daher nicht, die Mission der beiden Brüder in Großmähren zu genehmigen, und billigte gleichzeitig den Gebrauch der slawischen Sprache in der Liturgie…

Tatsächlich stellen Cyrill und Methodius ein klassisches Beispiel für das dar, was man heute mit dem Begriff „Inkulturation“ bezeichnet: Jedes Volk muß die offenbarte Botschaft in die eigene Kultur einsenken und deren heilbringende Wahrheit in der Sprache zum Ausdruck bringen, die seine eigene ist.

Das setzt eine sehr anspruchsvolle Arbeit der „Übersetzung“ voraus, da sie das Finden angemessener Begriffe erfordert, um den Reichtum des offenbarten Wortes wieder vorzulegen, ohne es zu verraten. Davon haben die beiden heiligen Brüder ein mehr denn je bedeutsames Zeugnis hinterlassen, auf das die Kirche auch heute blickt, um aus ihm Inspiration und Orientierung zu gewinnen.“


„The Satanist“ von Behemoth wird in der deutschen Rockszene bejubelt

Mathias von Gersdorff

Während hierzulande konservative Christen dem immerwährenden Sperrfeuer der „Homophobie- und Fundamentalismus-Keule“ unterliegen, kann sich die deutsche Rockszene ungestört der Verehrung ihrer neuen Idole aus der Death-Metal-Gattung widmen: „Behemoth“ und ihrer neuen Platte mit dem deutlichen Namen „The Satanist“.

Mathias v. Gersdorff
Mathias v. Gersdorff

Diese satanische Musikband aus Polen wird in Deutschland derzeit mit Lob überhäuft. Die Rocker werden wie lang ersehnte Gebieter angehimmelt, die nun zeigen, wo es langgeht.

Dabei lässt nicht nur der Name der Scheibe keinen Zweifel, worum es geht, sondern auch die Titel der Lieder: „Messe Noire“ (Schwarze Messe), „O Father O Satan O Sun!“ (O Vater, o Satan, o Sonne), „Ora Pro Nobis Lucifer“ (Bete für uns, Luzifer) usw.

Das Portal „Metal.de“ kommentiert:

„Natürlich wäre „The Satanist“ kein BEHEMOTH-Album, würde Inferno nicht abermals in technisch makelloser Brillanz die klanggewordene Hölle entfesseln. Der Blast-Part zum Ende von „Amen“ ist hier einschlägig, ein unglaubliches Brett, die sprichwörtliche Faust in die Fresse und Ausdruck puren Zerstörungswillens. Die zornigen Ausbrüche treffen auf „The Satanist“ aber noch gewaltiger und effektiver. . .“

Gepriesen werden die „eruptiven Gewaltphantasien“, der Gesang sei geprägt von „voluminöser Abgründigkeit“ usw.

„The Satanist“ von Behemoth wird als dermaßen herausragend bewertet, dass Metal.de der Scheibe gleich mehrere Rezensionen widmet.

„Dafür brauche ich Satan“

Der Führer der Band (Nergal) beschreibt in einem Interview mit der Zeitschrift „RockHard“, worum es geht:

„Ich möchte, dass Leute Fragen stellen und sich selbst erkennen und befreien. Und ich bin in dieser Hinsicht regelrecht harmoniesüchtig und dafür brauche ich Satan. Er bringt mir diese Erkenntnis. Es klingt für viele Menschen paradox, doch Satan ist nicht der böse Kerl, für den ihn viele halten.

Aus meiner Sicht ist Satan die am häufigsten missverstandenen Figur der gesamten Literatur. Er wird in der westlichen Zivilisation als Sündenbock missbraucht, damit die Kirche ihre politische Agenda durchsetzen kann. Doch Satan ist nicht der „bad guy“. Satan steht für Ehrgeiz, Intelligenz und freies Denken“.

Diese CD wurde vom Label „Nuclear Blast“ verlegt. Der Vertrieb übernimmt die „Warner Music Group“, zusammen mit SONY und Universal eines der weltweit wichtigsten Musik-Unternehmen.

„Nuclear Blast“ zitiert Nergal in der Produktbeschreibung: „“The Satanist“ ist wie ein verdammter Nagel in der Hand Jesu, Punkt. Nicht mehr, nicht weniger.“

Für die Hörer, ist diese Musik so etwas wie „spirituelle“ Nahrung. In Ihrer Fantasie erleben sie das, was sie im realen Leben nicht bekommen. Noch vor wenigen Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass eine solche Musik unwidersprochen die Öffentlichkeit hätte betreten können.

Insofern dokumentiert „The Satanist“ und ihre positive Aufnahme, wie weit die moralische Dekadenz hierzulande schon vorangeschritten ist.  Diese Musik ist ein klarer Angriff auf das Christentum und muss von uns ernst genommen werden, wie wir auch Attacken aus der Homo-Lobby gegen Ehe und Familie ernst nehmen.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Schriftsteller und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und des Webmagazins „Kultur und Medien online“


München: Festakt der Sudetendeutschen Landsmannschaft am 8. März 2014

Einladung zur Tagung: „100 Jahre 1914 – 95 Jahre: Vom alten zum neuen Europa“ 
am Samstag, den 8. März, ab 14.30 Uhr.

Anläßlich des Tags des Selbstbestimmungsrechtes sprechen im Sudetendeutschen Haus (Hochstr. 8) in München:

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk, MdB (Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten)

Der CSU-Europa-Abgeordnete Bernd Posselt, MdEP, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe

Weitere Infos über das vorgesehene Programm: www.sudeten.de 
Eine Nachricht über Ihr Kommen erbitten wir an: info@sudeten.de

Kontakt: Hildegard Schuster
Sudetendeutsche Landsmannschaft, Bundesverband e.V.
Tel.: 089 / 48 00 03 54


„Shitstorm“ contra Markus Lanz: gesteuerte Kampagne gegen den ZDF-Moderator?

Von Peter Helmes

ZDF-Moderator Markus Lanz hatte nach einem Gespräch mit der Vorzeige-Linken Sahra Wagenknecht einige Kritik erfahren müssen. Diese Kritik gipfelte in dem Vorwurf, er habe Wagenknecht nicht ausreden lassen und immer wieder unterbrochen. Daraufhin braute sich im Internet ein Empörungssturm in bisher nicht gekanntem Ausmaß zusammen – ein „shitstorm“.  

Dieser „Shitstorm“, ein Massenprotest per Internet, sah zwar „spontan“ aus, war aber ein Aufbäumen deutscher Sozis  –  vor allem der alten SED-Getreuen  –  gegen das, was sie ihren Menschen, als sie an der Macht waren, stets vorenthielten: Meinungsfreiheit und berechtigte Kritik am Sozialismus.

Die Massenaktion gegen Lanz zeigt, daß unser Land mit der Wiedervereinigung keinesfalls sicherer geworden ist und daß es eine bedeutende Minorität von Kommunisten und sonstigen Linken gibt, die immer noch ihrem Traum von Marx, Lenin, Stalin und dem „Arbeiterparadies“ festhalten.

Ungewöhnlicher „Internetprotest“ gegen Lanz

Es war ein einmaliger Shitstorm, wie es ihn in der bisherigen TV-Geschichte so noch nie gab,nachdem Markus Lanz die Marxistin Sahra Wagenknecht mehrfach unterbrochen hatte, um ihr kritische Fragen zu stellen.

Einen „rechten“ Talkshow-Gast würden diese Linksaktivisten niemals ausreden lassen, was an vielen Beispielen belegt werden kann, wie erst jüngst mit Prof. Lucke, AfD, bei Plasberg.

Für Medienfachleute war bald klar: Dahinter steckt eine gesteuerte Aktion. 250.000 Unterschriften sammelte die online-Petition mit der Forderung an den TV-Sender, Lanz zu feuern.

Meistgebuchter Talkshow-Polit-Gast

Was von Medien und Shitstorm-Unterzeichnern natürlich verschwiegen wird:

Hier trat nicht etwa eine ahnungslose (attraktive) junge Dame als „Unschuld von drüben“ auf, sondern eine mit allen sozialistischen Wassern gewaschene Alt-Stalinistin, die wohl die erfahrenste Talkshow-Diskutantin in Deutschland sein dürfte.

Kein anderer Politiker kam 2013 im Fernsehen öfter zu Wort als die ostdeutsche Stalinistin. 27 mal durfte sie in den Talkshows sagen, was sie will. Damit gibt es wohl keinen Politiker, der so von den Medien ins Zentrum gerückt wird wie Wagenknecht – und niemanden, der von so vielen Menschen zwangsgehört werden mußte.

Wer dennoch glaubt, dies sei Ausdruck spontaner „Empörung“ bürgerlicher Fernsehzuschauer gewesen, hat von den wahren Verhältnisse unserer Republik keine Ahnung. Die 250.000 Petitions-Unterzeichner rekrutieren sich sehr wahrscheinlich vor allem aus sozialistischen Seilschaften der ehem. DDR, die unser Land nach dem Zusammenbruch des SED-Regimes „bereicherten“.

Obwohl der Großteil der ehemaligen DDR-Bevölkerung froh ist, dem totalitären Griff der SED entkommen zu sein, dürfte es immer noch einige Millionen stramme SED´ler geben, die sich in der Neu-SED gesammelt haben, nämlich der Linkspartei  –  mit ihrer Frontfrau Sarah.

Diese strammen Kommunisten haben im westlichen Teil Deutschlands willfährige Partner aus den DGB-Gewerkschaften gefunden, vor allem bei ver.di und den Mediengewerkschaften wie GEW. Silke Ortwein, die DBG-Vorsitzende von Heilbronn etwa, steuert die regionale Antifa und weiß diese für ihre Zwecke zu nutzen.

„Spontane“ Demo mit ausgefeilter Logistik

Es ist das übliche Erscheinungsbild. Wie auf Kommando rotten sich „spontan“ Tausende von Menschen zusammen, um gegen irgendetwas zu demonstrieren. Man spricht von „Demo- Touristen“ (auch „Demo-Vagabunden“ genannt), wenn Leute aus allen deutschen Gauen mit Bussen zu den Demonstrationsorten gefahren werden und dort „spontan hergestellte“ Plakate, Fahnen und Wurfzettel vorfinden. Dahinter steckt eine ausgefeilte Logistik.

In linken Seminaren kann man zudem lernen, wie „Empörung“ richtig ausgedrückt wird oder wie man sich drehbuchreif aufführt, um auf „Schikanen“ der Polizei aufmerksam zu machen  –  die ganze Klaviatur Leninscher Taktik.

Im Internet läuft es im Prinzip nicht anders. Man braucht aber keine Fahnen und Plakate, sondern nutzt die „sozialen Netzwerke“ wie facebook, twitter etc., bei denen sich „Aufrufe“ blitzartig über den Erdkreis ausbreiten können.

Unterstützt werden diese Aufrufe durch scheinbar neutrale facebook-Einträge (Kurz-Artikel)und Verbandsempfehlungen (Gewerkschaften, Linksgruppen) etc., stets nach dem Motto: „In …(z.B. Hamburg) gibt´s eine Demo – fahrt da mal hin!“ Der Schneeball rollt und wird zur Lawine. So kommen leicht die 250.000 Unterschriften zusammen.

Die Heulerei über Lanz ist genauso verlogen wie ihre Politik: Wenn sich Linke benachteiligt fühlen, zetern sie entsetzlich und spielen den Beleidigten, den Benachteiligten, den Unterdrückten. Doch wehe, sie sind an der Macht. Dann kann man gewiß sein, daß nur noch einer zu Wort kommt: der Sozialismus!

Wer das nicht weiß, ist den Lügen linksbeherrschter Medien und ihrer Politik hilflos ausgeliefert.

Peter Helmes nach einer Vorlage von M. Mannheimer