„Shitstorm“ contra Markus Lanz: gesteuerte Kampagne gegen den ZDF-Moderator?

Von Peter Helmes

ZDF-Moderator Markus Lanz hatte nach einem Gespräch mit der Vorzeige-Linken Sahra Wagenknecht einige Kritik erfahren müssen. Diese Kritik gipfelte in dem Vorwurf, er habe Wagenknecht nicht ausreden lassen und immer wieder unterbrochen. Daraufhin braute sich im Internet ein Empörungssturm in bisher nicht gekanntem Ausmaß zusammen – ein „shitstorm“.  

Dieser „Shitstorm“, ein Massenprotest per Internet, sah zwar „spontan“ aus, war aber ein Aufbäumen deutscher Sozis  –  vor allem der alten SED-Getreuen  –  gegen das, was sie ihren Menschen, als sie an der Macht waren, stets vorenthielten: Meinungsfreiheit und berechtigte Kritik am Sozialismus.

Die Massenaktion gegen Lanz zeigt, daß unser Land mit der Wiedervereinigung keinesfalls sicherer geworden ist und daß es eine bedeutende Minorität von Kommunisten und sonstigen Linken gibt, die immer noch ihrem Traum von Marx, Lenin, Stalin und dem „Arbeiterparadies“ festhalten.

Ungewöhnlicher „Internetprotest“ gegen Lanz

Es war ein einmaliger Shitstorm, wie es ihn in der bisherigen TV-Geschichte so noch nie gab,nachdem Markus Lanz die Marxistin Sahra Wagenknecht mehrfach unterbrochen hatte, um ihr kritische Fragen zu stellen.

Einen „rechten“ Talkshow-Gast würden diese Linksaktivisten niemals ausreden lassen, was an vielen Beispielen belegt werden kann, wie erst jüngst mit Prof. Lucke, AfD, bei Plasberg.

Für Medienfachleute war bald klar: Dahinter steckt eine gesteuerte Aktion. 250.000 Unterschriften sammelte die online-Petition mit der Forderung an den TV-Sender, Lanz zu feuern.

Meistgebuchter Talkshow-Polit-Gast

Was von Medien und Shitstorm-Unterzeichnern natürlich verschwiegen wird:

Hier trat nicht etwa eine ahnungslose (attraktive) junge Dame als „Unschuld von drüben“ auf, sondern eine mit allen sozialistischen Wassern gewaschene Alt-Stalinistin, die wohl die erfahrenste Talkshow-Diskutantin in Deutschland sein dürfte.

Kein anderer Politiker kam 2013 im Fernsehen öfter zu Wort als die ostdeutsche Stalinistin. 27 mal durfte sie in den Talkshows sagen, was sie will. Damit gibt es wohl keinen Politiker, der so von den Medien ins Zentrum gerückt wird wie Wagenknecht – und niemanden, der von so vielen Menschen zwangsgehört werden mußte.

Wer dennoch glaubt, dies sei Ausdruck spontaner „Empörung“ bürgerlicher Fernsehzuschauer gewesen, hat von den wahren Verhältnisse unserer Republik keine Ahnung. Die 250.000 Petitions-Unterzeichner rekrutieren sich sehr wahrscheinlich vor allem aus sozialistischen Seilschaften der ehem. DDR, die unser Land nach dem Zusammenbruch des SED-Regimes „bereicherten“.

Obwohl der Großteil der ehemaligen DDR-Bevölkerung froh ist, dem totalitären Griff der SED entkommen zu sein, dürfte es immer noch einige Millionen stramme SED´ler geben, die sich in der Neu-SED gesammelt haben, nämlich der Linkspartei  –  mit ihrer Frontfrau Sarah.

Diese strammen Kommunisten haben im westlichen Teil Deutschlands willfährige Partner aus den DGB-Gewerkschaften gefunden, vor allem bei ver.di und den Mediengewerkschaften wie GEW. Silke Ortwein, die DBG-Vorsitzende von Heilbronn etwa, steuert die regionale Antifa und weiß diese für ihre Zwecke zu nutzen.

„Spontane“ Demo mit ausgefeilter Logistik

Es ist das übliche Erscheinungsbild. Wie auf Kommando rotten sich „spontan“ Tausende von Menschen zusammen, um gegen irgendetwas zu demonstrieren. Man spricht von „Demo- Touristen“ (auch „Demo-Vagabunden“ genannt), wenn Leute aus allen deutschen Gauen mit Bussen zu den Demonstrationsorten gefahren werden und dort „spontan hergestellte“ Plakate, Fahnen und Wurfzettel vorfinden. Dahinter steckt eine ausgefeilte Logistik.

In linken Seminaren kann man zudem lernen, wie „Empörung“ richtig ausgedrückt wird oder wie man sich drehbuchreif aufführt, um auf „Schikanen“ der Polizei aufmerksam zu machen  –  die ganze Klaviatur Leninscher Taktik.

Im Internet läuft es im Prinzip nicht anders. Man braucht aber keine Fahnen und Plakate, sondern nutzt die „sozialen Netzwerke“ wie facebook, twitter etc., bei denen sich „Aufrufe“ blitzartig über den Erdkreis ausbreiten können.

Unterstützt werden diese Aufrufe durch scheinbar neutrale facebook-Einträge (Kurz-Artikel)und Verbandsempfehlungen (Gewerkschaften, Linksgruppen) etc., stets nach dem Motto: „In …(z.B. Hamburg) gibt´s eine Demo – fahrt da mal hin!“ Der Schneeball rollt und wird zur Lawine. So kommen leicht die 250.000 Unterschriften zusammen.

Die Heulerei über Lanz ist genauso verlogen wie ihre Politik: Wenn sich Linke benachteiligt fühlen, zetern sie entsetzlich und spielen den Beleidigten, den Benachteiligten, den Unterdrückten. Doch wehe, sie sind an der Macht. Dann kann man gewiß sein, daß nur noch einer zu Wort kommt: der Sozialismus!

Wer das nicht weiß, ist den Lügen linksbeherrschter Medien und ihrer Politik hilflos ausgeliefert.

Peter Helmes nach einer Vorlage von M. Mannheimer


3 Kommentare on “„Shitstorm“ contra Markus Lanz: gesteuerte Kampagne gegen den ZDF-Moderator?”

  1. Christoph Rebner sagt:

    Ephesians 4:26 Laßt euch durch den Zorn nicht zur Sünde hinreißen!

    Ephesians 4:29 Über eure Lippen komme kein böses Wort, sondern nur ein gutes, das den, der es braucht, stärkt, und dem, der es hört, Nutzen bringt.

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  2. Ulrike sagt:

    Die Sendung habe ich damals auch geschaut und muß sagen Markus Lanz, Sarah Wagenknecht und Ulrich Jörges (?) haben alle drei recht lebhaft miteinander gesprochen.

    Die Sendung wurde einen Tag vorher aufgezeichnet und somit hatten die Unterschriftensammler bereits etliche Stunden Vorsprung. Auf dieser Liste sei auch Max Mustermann, Markus Lanz und doppelte Namen vertreten (habe ich gestern in einer Zeitung biem Zahnarzt gelesen).

    Wir haben uns das Interview nochmals im Internet angeschaut und festgestellt, dass es nicht Markus Lanz ist, der die anderen beiden ständig unterbricht. Es sind eher Sarah Wagenknecht und dieser Herr Jörges, die sich desöfteren gegenseitig unterbrechen.

    Markus Lanz unterbricht die Gäste nicht mehr oder weniger als es die anderen Moderatoren auch tun.Er fällt eher dadurch auf, dass er immer noch ein paar Mal nachfragt, obwohl es klar ist, dass keine Antwort kommen wird.

    Meines Erachtens geht es gar nicht so um das Thema „Unterbrechen“, obwohl es so dargestellt wird.

    Es geht um das ganze Thema an sich.

    EUROPA – EURO

    Markus Lanz spricht sich klar und deutlich für Europa und den Euro aus und das gefällt einigen nicht so .

    Der Ursprung dieser Aktion scheint wohl nicht von den normalen Fernsehzuschauern ausgegangen sein, sondern das muß schon etwas vorher in die Wege geleitet worden sein.

    Gerade frage ich mich, ob ein MODERATOR seine persönliche Meinung zu einem Thema kundtun soll oder ob er eher neutral wirken muß.

    .

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