Erfahrungsbericht zu Medjugorje: „Hoffentlich fliegt der Schwindel eines Tages auf.“

Ein inzwischen betagter katholischer Familienvater, den ich schon viele Jahre kenne, hat mir über seinen Besuch in der kirchlich nicht anerkannten „Marienerscheinungsstätte“ Medjugorje folgendes Erlebnis berichtet: media-372515-2

Er war mit seiner Frau und seinen beiden Kindern zu einer Fahrt nach Medjugorje aufgebrochen, um sich an Ort und Stelle ein Urteil über die dortigen Geschehnisse und behaupteten Erscheinungen zu bilden. Da die Familie die Landessprache nicht versteht, hatten sie sich einem einheimischen Reiseführer angeschlossen.

Bevor die „Erscheinung“ begann, hatte sich die Pilgergruppe die Seher näher angeschaut, deren wenig ehrerbietiges Benehmen in der Kirche alle abstieß.

Plötzlich gab der Pilgerleiter jener Familie einen Wink, sich rasch zu entfernen  –  er machte einen sichtlich betroffenen Eindruck. Als sie außer Hörweite der übrigen Anwesenden waren, folgte die Erklärung:

Er sagte ihnen, die „Seher“  –  wohl nichtsahnend, dass in einer deutschen Reisegruppe auch einer ihre Landessprache verstand  – hätten untereinander beraten, was sie denn den Leuten erzählen sollten, was die Madonna ihnen heute mitgeteilt hätte.

Dieser Familienvater hat mir im Laufe etlicher Jahre diese Begebenheit mehrfach berichtet. Sein Kommentar: „Ich hoffe, dass der Schwindel von Medjugorje eines Tages auffliegen wird.“

Die Autorin ist Medienwissenschaftlerin und Buchautorin; sie lebt in Österreich und ist unserer Redaktion seit langem persönlich bekannt.

HIER folgt eine ähnliche Begebenheit aus Medjugorje, über die Prof. L. Belanger berichtet: dabei erwies sich die bekannte Medjugorje- „Seherin“ Vicka bei einer wissenschaftlichen Untersuchung als dreiste Lügnerin: https://charismatismus.wordpress.com/2011/11/29/seherin-vicka-medjugorje-durch-finger-test-entlarvt/

 


60 Kommentare on “Erfahrungsbericht zu Medjugorje: „Hoffentlich fliegt der Schwindel eines Tages auf.“”

  1. Ulrike sagt:

    Hallo Armin,

    innerlich bin ich nicht an Medjugorie gekettet.

    Ein ehrliches NEIN ist mir 100 prozentig lieber als ein unehrliches Ja – das ist wirklich so.

    Egal ob echt oder unecht – Erscheinungen finden auch während eines Gottesdienstes in der Kirche statt und genau das stört mich etwas.

    MARIA, die Mutter von JESUS CHRISTUS will doch in Wirklichkeit die Blicke gar nicht so auf sich selbst gerichtet sehen, sondern möchte letztendlich, dass die Gläubigen mit ALL IHREN SINNEN bei ihrem SOHN JESUS CHRISTUS sind.

    Erscheint die GOSPA in einem Gotteshaus – egal welcher Art – dann ist doch die
    ERSCHEINUNG der GOSPA für die meisten Menschen der HÖHEPUNKT dieser 1 bis 2 Stunden.

    Fotographen, Journalisten flitzen durch die Gegend.

    Menschen bekommen neugierige Gedanken: Sehe ich die Gospa auch? Spüre ich die Gospa auch? Ja merke ich überhaupt etwas von der Gospa? Wie schauen die Seher während der Erscheinung?

    Egal – wie es ist – selbst der frömmste wird doch abgelenkt – wenn die Mutter des Himmels sich für eine Weile ein paar Menschen sichtbar präsentiert.

    Der Gottesdienst darf nicht reduziert werden auf eine Botschaft von der Gospa.

    Wenn die Erscheinungen echt sind, dann ist das wunderbar.

    Selbst die Gottesmutter höchstpersönlich würde ich freundlich bitten, mir nach einem Gottesdienst zu erscheinen – denn wenn ich nur an eine Erscheinung von ihr denke,
    werde ich noch unkonzentrierter und bin gedanklich nur noch bei ihr.

    JESUS und MARIA sind ja eh da, überall und in der Kirche sowieso. Das wissen wir ja.

    Ich hoffe, ich tue der Gottesmutter nicht weh, aber ich bin der Meinung die Gospa stört den Gottesdienst letzendlich doch irgendwie.

    Wo unsere Gedanken sind, da ist unser Schatz und eine Erscheinung – besonders im Gotteshaus (im Grunde genommen sogar mit oder ohne Eucharistie) lenkt unsere Gedanken von JESUS auf MARIA – und das ist die verkehrte Richtung.

    Eine für irdische Augen sichtbar gewordene Person, bekommt in diesem Augenblick eine höhere Bedeutung für uns als der unsichtbare JESUS, der zwar definitiv da ist – wir ihn aber nicht sehen.

    Unser Herz hängt doch mehr an jemand, den wir auch mit eigenen Augen gesehen haben – die Veruchung ist zumindest sehr groß.

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    • heureka47 sagt:

      „Unser Herz hängt doch mehr an jemand, den wir auch mit eigenen Augen gesehen haben – die Veruchung ist zumindest sehr groß.“:

      Ich denke, da zeigt sich ein Mangel. Wer im göttlichen Bewußtsein zuhause ist – wie Jesus Christus als EINGEBORENER Sohn Gottes – braucht nicht (mehr) zu sehen; weil er / sie bedingungslos vertrauen kann, weil er sich mit der bedingungslosen Liebe vereint hat und sich mit ihr IDENTIFIZIERT.

      Der typische zivilisierte – entfremdete – Mensch hat primär ein IDENTITÄTS-Problem.

      Diesem gesellschaftlichen Übel wollte m.E. Robert Lembke abhelfen mit dem Ratespiel „WAS BIN ICH?“

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    • Lilien sagt:

      Merken Sie denn nicht wie Sie über Muttergottes denken und reden?

      Indem Maria ihr Herz für Christus geöffnet hat, hat sie es gleichzeitig der gesamten
      Menschheit gegenüber aufgetan. So sind auch wir eingeladen, Maria als unsere Mutter zu lieben, so wie Jesus Christus sie liebt.
      Generalaudienz, 29. April 1998

      Ich vertraue euch Maria an, damit ihr sie in eure Liebe einschliesst. Nehmt sie auf in eurem Haus, heute und für immer! Ihr Wesen ist die Demut, die Treue, das Dienen. Macht es euch zu eigen! Sie nachahmend, werdet ihr die Freude und den Frieden erfahren, die ein Geschenk des Heiligen Geistes sind.
      Pastoralbesuch in Loreto, 9./ 10. September 1995

      Seliger Papst Johannes Paul II.

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      • heureka47 sagt:

        „ICH BIN der Herr dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir“.

        Wer sich Maria als Vorbild – „Gott“ – erwählt, ist „neben der Spur“.

        „Maria“ symbolisiert „nur“ EINEN Aspekt des Menschen – den „typisch weiblichen“.
        Aber zum „GANZEN / VOLLEN / WAHREN Menschen“ gehört der männliche Aspekt unverzichtbar dazu.
        Und erst aus der – „konstruktiven“- Verbindung von beiden entsteht das „höhere“ Weitere, das CHRISTUS-Sein / -Bewußtsein.

        Das Christus-Bewußtsein, das göttliche (Bewußt-)Sein im Menschen ist geschlechtsneutral – ebenso wie Gott selbst geschlechtsneutral ist.

        Wenn / wo Gott oder Jesus Christus als „Mann“ dargestellt werden, handelt es sich um die typische Symbolik, daß „Bewußtsein“ als „Mann“ dargestellt wird und Körper / Materie als „Frau“ (Mater = Mutter)…

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      • Ulrike sagt:

        Genau, das Wesen ist die Demut, das Dienen.

        Ausserhalb des Gotteshauses finde ich Erscheinungen super,
        wenn sie echt sind.

        Maria nimmt demütig an einem Gottesdienst teil und sie dient dem Herrn.

        Sie ist selbst mit all ihren Gedanken beim Herrn.

        Jesus ist im Tabernakel, am Kreuz, am ALTAR, im Leib Christi
        und die Gospa schwebt da drueber??.

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      • Ulrike sagt:

        Heureka

        Jesus ist Jesus und bleibt Jesus und aus ihm wird auch keine Jesusine.

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      • Lilien sagt:

        Ulrike
        28. Februar 2014 um 15:10
        Genau, das Wesen ist die Demut, das Dienen.
        Ausserhalb des Gotteshauses finde ich Erscheinungen super,
        wenn sie echt sind.

        Ulrike , Nein!
        Es steht dort:
        Ich vertraue euch Maria an, damit ihr sie in eure Liebe einschliesst. Nehmt sie auf in eurem Haus, heute und für immer! Ihr Wesen ist die Demut, die Treue, das Dienen. Macht es euch zu eigen! Sie nachahmend, werdet ihr die Freude und den Frieden erfahren, die ein Geschenk des Heiligen Geistes sind.
        Pastoralbesuch in Loreto, 9./ 10. September 1995
        Seliger Papst Johannes Paul II.

        heureka47
        28. Februar 2014 um 09:50
        “ICH BIN der Herr dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir”.
        Wer sich Maria als Vorbild – “Gott” – erwählt, ist “neben der Spur”.

        Ulrike
        1. März 2014 um 19:44
        Heureka
        Jesus ist Jesus und bleibt Jesus und aus ihm wird auch keine Jesusine.

        Was soll das hier?

        Eine Ulrike, die sich im „Hineininterpretieren“ gefällt .
        Ein Esoteriker, der das Christentum missbraucht.

        Sucht Gott!

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    • Ulrike sagt:

      DAS GOTTESHAUS IST EIN HAUS DES GEBETES

      Alles, was die Menschen im Gottesdienst vom Beten ablenkt, ist nicht sinnvoll.

      Die Gottesmutter führt die Menschen nicht in Versuchung, im Gotteshaus etwas anderes zu tun außer andächtig zu beten.

      Erscheinungen im Gotteshaus ziehen Fotographen, Journalisten an. Die Seher werden in einer sehr intimen Gebetshaltung gefilmt. Menschen zücken ihre Smartphones und das kann nicht im SINNE VON JESUS sein.

      JESUS schmeißt alle aus der Kirche raus, die das Gotteshaus für etwas anderes als zum Beten mißbrauchen.

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    • Ulrike sagt:

      Hallo Lilien,

      warum feiert die Gospa in Medjugorie nicht einen Gottesdienst komplett mit ?

      warum kommt sie aus der Ewigkeit und schwebt wieder in die Ewigkeit während einem Gottesdienst ?

      Warum kniet sie niemals? Warum faltet sie niemals die Hände?

      Wenn die Gospa von Medjugorie sich für die Seher für eine Weile „sichtbar“ macht, warum macht sie dies nicht an an dem Platz der Gottesmutter Maria „beim Kreuz“

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      • Lilien sagt:

        Ulrike28. Februar 2014 um 15:10

        „Maria nimmt demütig an einem Gottesdienst teil und sie dient dem Herrn.
        Sie ist selbst mit all ihren Gedanken beim Herrn.
        Jesus ist im Tabernakel, am Kreuz, am ALTAR, im Leib Christi
        und die Gospa schwebt da drueber??.“
        Ulrike
        4. März 2014 um 12:13
        „Hallo Lilien,
        warum feiert die Gospa in Medjugorie nicht einen Gottesdienst komplett mit ?
        warum kommt sie aus der Ewigkeit und schwebt wieder in die Ewigkeit während einem Gottesdienst ?
        Warum kniet sie niemals? Warum faltet sie niemals die Hände?
        Wenn die Gospa von Medjugorie sich für die Seher für eine Weile “sichtbar” macht, warum macht sie dies nicht an an dem Platz der Gottesmutter Maria “beim Kreuz”

        Hallo Ulrike,

        am besten stellen Sie all Ihre Fragen einem römisch-katholischen Priester.

        Den Sehern aus Medjugorje erscheint die Muttergottes nicht während der Heiligen Messe. Maria erscheint den Sehern 20 Minuten vor der Heiligen Messe. In dieser Zeit betet die Pfarrgemeinde Medjugorje den Hl. Rosenkranz. Weil Maria Jesus am besten kennt, kann sie uns auch am besten auf die Heilige Messe vorbereiten. Ihr Wunsch ist, dass wir uns auf die Heilige Messe so vorbereiten wie wir uns auf die Begegnung mit Freunden vorbereiten. Sie sagte in einer Botschaft:
        Liebe Kinder! Ich möchte euch einladen, die Heilige Messe z leben. Es gibt viele unter euch, die die Schönheit der Heiligen Messe nicht empfinden, und es gibt auch solche, die nicht gerne zur Heiligen Messe gehen. Ich habe euch auserwählt, liebe Kinder, und Jesus gibt euch seine Gnaden in der Heiligen Messe und euer Kommen soll freudig sein. Kommt mit Freude und nehmt die Heilige Messe in euch auf“ (3.April 1986). Muttergottes bereitet uns also vor (wenn wir Rosenkranz beten). Sie legt uns und unsere Gebete wie Blumen vor Jesu Füße. Maria erbittet uns die Gnade ihrer Freude, so wie sie sich über die Begegnung mit ihrem Sohn gefreut hat.
        Wir wenden uns in der Weise Jesus zu:
        Herr Jesus, alles in meinem Herzen ist bereit zu der Begegnung mit dir. Alle sollen bereit sein, die jetzt mit mir da sind! Jede Seele soll mit dem weißen Kleid der Freude bekleidet sein! Die Sünden und die Folgen der Sünden sollen schwinden, damit auch du an uns Freude hast!
        Dann spricht auch unser Herz:
        Komm Herr Jesus, ich warte auf dich! Meine Sehnsucht nach dir ist noch größer geworden. Ich danke, dass du kommst. In deinem Namen soll jetzt die Begegnung mit dir in der Heiligen Messe beginnen. Amen.
        Nachdem wir Jesus in der Heiligen Messe begegnet sind, wird Jesus uns auch in die Welt senden (In das Leben hinein, in die Familie,…)und wir können Zeugen der Liebe Gottes sein.
        Maria führt immer zu Jesus! Niemand liebt Jesus so wie Maria!

        Die seligste Jungfrau ist der hl. Katharina im Dezember 1830 über dem Tabernakel erschienen.
        Kennen Sie die wunderbare Medaille? Von ihren Händen fallen Strahlen der Gnade auf die Welt zu ihren Füßen und erleuchten sie damit. Maria sagt uns: „Diese Strahlen sind Symbole der Gnaden, die ich über die Welt ausgießen möchte.“

        Ich verabschiede mich in die Fastenzeit.
        Lilien

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      • Ulrike sagt:

        Hallo Lilien,

        das hört sich ja alles schön an, aber Frau Küble hat schon etliche Botschaften gefunden, die sich nicht so passend anhören (ein paar habe ich ja auch schon gefunden).

        Das versprochene Zeichen ist noch nicht erschienen, was für ein Zeichen hat die Gospa eigentlich versprochen ?

        Sind da noch Wünsche frei ?

        Ich wünsche mir, dass die Gospa auf dem Kreuzbeg (sichtbar für alle Gottesdienstbesucher und auch fotographierbar) mit ihnen den kompletten Gottesdienst mitfeiert.

        Das wäre ein sehr großes Wunder und ein bleibendes Zeichen.

        Jetzt habe ich aber auch erst einmal keine Lust mehr, mir Medjugorie-Gedanken zu machen.

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  2. Ulrike sagt:

    http://www.totus-tuus.de/site/?page_id=561

    Langsam raffe ich es (hoffe ich)

    Die Kirche steht dem Phänomen Medjugorie „offiziell neutral abwartend“ gegenüber“

    Die Aussagen einzelner Bischöfe (ob negativ oder positiv) sind deren Meinung.

    Rein privat besteht Meinungsfreiheit.

    Die Damen und Herren der Schöpfung, die ein AMT in der Kirche innehaben,
    sollten sich neutral abwartend gegenüber diesem Phänomen Medjugorie verhalten bis zu dem großen TAG der großen ENTSCHEIDUNG, der ENDGÜLTIGEN Aussage der katholischen Kirche zu Medjugorie.

    WENN es doch nun mal Lügengeschichten gibt von den Sehern/Seherinnen (mit Beweisen) und es etliche sehr merkwürdige Botschaften gibt (was ich sogar merke) dann verstehe ich nicht diese „neutrale Abwartungshaltung“ Worin besteht da der Sinn ?

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    • Guten Tag,
      zum wiederholten Male weise ich Sie darauf hin, daß sich nicht allein die Bischöfe von Mostar strikt gegen Medjugorje ausgesprochen haben, sondern daß auch die (ex-)jugoslawische Bischofskonferenz bereits zweimal nach Einrichtung einer Untersuchungskommission die Anerkennung verweigerte. was wir zudem unlängst in einem eigenen Artikel ausführlich dargelegt haben.
      Die Aussagen des zuständigen Bischofs sind keineswegs nur dessen „Meinung“, vielmehr ist er kirchenrechtlich zuständig dafür. Zudem bedürfen die Oberhirten von Medjugorje nicht Ihrer Aufforderung, wonach sie sich „neutral-abwartend“ verhalten sollen. Übrigens handelt es sich bei „Totus tuus“, wozu Sie verlinkt haben, gewiß nicht um eine „neutral-abwartende“ Gruppierung, sondern um einen Medju-Fankreis.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Armin sagt:

        Sehr geehrte Fr. Felizitas Küble. Das Thema Medjugorje wird solange die Geister scheiden, solange der Vatikan kein eindeutiges Ja oder Nein gesprochen hat. Aber solange dies nicht geschieht, können die Medjugorianer schalten und walten, wie sie wollen und eine Lüge nach der anderen mit einer Lüge nach der anderen verteidigen (siehe http://www.totus-tuus.de/site/?page_id=561 ), und das ist sicher nicht im Sinne Gottes unseres Herrn und der aller seligsten Jungfrau und Gottesgebärerin Maria.
        Nur habe ich die Erfahrung machen müssen, dass sich die meisten Anhänger dieses Ortes wie geistig versklavte und einer Gehirnwäsche unterzogene Sektenmitglieder verhalten, und es sehr mühselig ist, mit diesen vernünftig zu sprechen, aber dennoch ist es wichtig, nicht aufzugeben, denn es geht um deren Seelen. Des weiteren ist zu befürchten, dass viele „Medjugorianer/innen“ in ein tiefes, sehr dunkles Loch fallen werden, wenn dieser Ort nicht anerkannt wird. Beten und Beten wir für die Seelen dieser verführten Menschen.

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  3. Ulrike sagt:

    Medjugorie ist von der Kirche nicht bzw. noch nicht anerkannt worden.

    Es macht daher ja auch SINN, nicht zu behaupten, die Erscheinungen seien echt.
    Dies habe ich ja mittlerweile gerafft. Geduldig sollte man das endgültige Urteil der Kirche abwarten. So ist dies denke ich gedacht.

    Genau so wenig SINN macht es in meinen Augen aber auch, die Seher/innen als Lügner/innen zu bezeichnen usw.

    Fanatisch dafür zu sein finde ich genauso wenig wie fanatisch dagegen zu sein.

    Meines Erachtens darf ein Priester nicht offiziell sagen: Die Erscheinungen sind echt
    genauso wenig darf er aber sagen: Die Erscheinungen sind nicht echt.

    Persönlich gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass dem Papst die Ehrlichkeit der Seher/innen wichtig ist

    Ich gebe auch die Hoffnung nicht auf, dass die Kirche sich nicht ausschließlich von der möglicherweise höheren Zahl der Bekehrungen blenden läßt – so schön das auch ist.

    Die Versuchung ist sicher groß zu denken: Es muß ja nicht jeder wissen, was hinter den Kulissen von Medjugorie so passiert. Wir wollen den Menschen nicht weh tun, es wäre ein Schock für sie, wenn sie erfahren, wer oder was hinter Medjugorie steckt.

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    • Guten Tag,
      vielleicht ist Ihnen entgangen, daß wir zu einer eindeutig wissenschaftlich nachgewiesenen Lüge der „Seherin“ Vicka am Ende des Artikels verlinkt haben.
      Es macht also „Sinn“, bei Lüge auch von Lüge zu sprechen. Auch Christus pflegte die Dinge beim Namen zu nennen, ebenso die biblischen Propheten. Mit Fanatismus hat das reichlich wenig zu tun – ok?
      Aber selbstverständlich darf ein Priester offiziell sagen, diese Erscheinungen seien nicht echt, zumal dies der zuständige Bischof von Mostar samt seinem Vorgänger ebenfalls seit Jahrzehnten unmißverständlich verkündet.
      Übrigens werfen beide Bischöfe der Seherschar ebenfalls öffentlich „Lügen“ vor, Bischof Zanic tat dies bereits 1984, gut begrünhdet und dokumentiert selbstverständlich. So lange argumentieren auch wir bereits gegen diesen Unfug: seit 30 Jahren!
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • heureka47 sagt:

      Die Wahrheit ist – vor allem in der krankhaft entfremdeten zivilisierten Gesellschaft – für die allermeisten ein Schock. Aber sie deswegen zu verschweigen, zu verdrängen, auszublenden oder zu leugnen, zu verharmlosen oder ähnlich wäre FALSCH.

      „Die Wahrheit wird euch FREI machen“
      sagt der, der immer wahr spricht. Und:
      „Ich bin der Weg, die WAHRHEIT und das Leben“.

      Dabei geht es nicht darum, was für ANDERE „wahr“ ist, sondern um die EIGENE Wahrheit bzw. mein Streben danach.

      Und nach meinem Verständnis geht das Streben nach Wahrheit auch in Richtung meines „Unterbewußtseins“, um zu erkennen, was dort (evtl. noch nicht in Ordnung) ist und evtl. zu klären. Und das ist genau das, was die allermeisten Menschen der zivilisierten Gesellschaft krankhafterweise nicht tun. Die Krankheit ist aber grundlegend heilbar!

      Herzlichen Gruß!

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      • Armin sagt:

        heureka47: Sie haben eines übersehen, nämlich den Freien Willen, den Gott der Herr jedem Menschen geschenkt hat, und wenn ein Mensch diesen Freien Willen missbraucht, indem er sich einredet, dass seine eigene Wahrheit, die er sich zusammengereimt hat, über der Wahrheit stellt, die Gott der Herr und seine Kirche uns mitteilte, so kann er noch so massiv behaupten, dass diese seine Wahrheit die reine Wahrheit ist, aber sie wird es eben doch niemals sein. Denken sie nur an die kirchlichen Wallfahrtsorte, Lourdes, Fatima usw. Niemand wird von der Kirche gezwungen, an diese Privatoffenbarungen zu glauben, siehe KKK 65-67. Und im Punkt 67 wird ausdrücklich davor gewarnt, dass es Sekten sind, die sich aufgrund einer Privatoffenbarung gründen, und das ist leider an der Sekte rund um Medjugorje sehr gut zu erkennen, alleine wenn ich an das Verhalten der Medjugorianer denke, die jede Lüge, die von dort ausgeht, mit den widersinnigsten Argumenten, wie dies eben auch verblendete, einer Gehirnwäsche unterzogene Sektenmitgliedern tun würden, verteidigen.

        Auch ich hoffe, dass der Vatikan endlich ein klares Ja oder Nein zu diesem angeblichen Erscheinungsort spricht, aber und das ist das entscheidende, wenn es ein Ja wider Erwarten sein sollte (was ja leider beim derzeitigen Zustand der Kirche nicht unmöglich ist), dann ist dennoch niemand gezwungen, an Medjugorje zu glauben, denn wir alle sollen und dürfen nur an Gott den Herrn und seine Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche glauben.

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

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      • heureka47 sagt:

        Was Sie eigentlich sagen wollen, bleibt mir unklar. Sorry.

        *

        „heureka47: Sie haben eines übersehen, nämlich den Freien Willen, den Gott der Herr jedem Menschen geschenkt hat, „:

        Ja, ich weiß – den Freien Willen gibt es.
        Allerdings gibt es auch, daß die Anwendung des Freien Willens gestört sein kann.
        Und Opfer dieser Störung sind die allermeisten Menschen der zivilisierten Gesellschaft – einschließlich „Christen“.

        Diese Störung konnte ich mit Gottes Hilfe nach 40 Jahren („in der Wüste“) überwinden.

        Herzlichen Gruß!

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      • Armin sagt:

        Liebe/r Heureka 47: Es geht mit um diesen Ihren Satz
        „Dabei geht es nicht darum, was für ANDERE “wahr” ist, sondern um die EIGENE Wahrheit bzw. mein Streben danach“.
        Und die eigene subjektive Wahrheit kann eben durch den Freien Willen falsch sein und das Streben nach dieser der falsche Weg. Siehe die derzeit laufenden Diskussionen um die Heilige Kommunion für Ehebrecher, Abschaffen des Zölibates, Frauenpriestertum usw. Denn viele, auch Kleriker glauben sich ja im Recht, wenn sie diese Punkte durchsetzen wollen. Daher: es gibt nur eine gültige Wahrheit und keine EIGENE WAHRHEIT.

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

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      • heureka47 sagt:

        Es kann aber genausogut UMGEKEHRT sein.
        Der Freie Wille kann zur Wahrheit führen und die Kirche und große Mehrheit der Gläubigen irrt.

        Es gibt letztlich nur EINE Wahrheit. Aber das ist nicht die Wahrheit, die von der Kirche festgelegt wird, sondern diejenige Wahrheit, die jeder einzelne im göttlichen Bewußtsein in sich erfährt.
        DORT gibt es keinen Irrtum!
        Diese – höhere – Bewußtseins-Ebene IST die Wahrheit, das SEIN.

        Wie Christus sagt:
        ICH BIN der Weg, die Wahrheit und das Leben.

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      • Armin sagt:

        Heureka47: Es gibt den Heiligen Willen Gottes unseres Herrn und die Glaubenswahrheiten der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche. Und jeder der außerhalb dieser seine EIGENE Wahrheit sucht (auch wenn diejenigen in der Kirche Gottes unseres Herrn tätig sind, als Laie, Religionslehrer, Priester- Bischof usw.) , ist auf verlorenen Posten und dessen unsterbliche Seele schwebt in Aller höchster Gefahr.

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

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      • heureka47 sagt:

        Ich bezweifle nicht, daß Sie wohlmeinend sind, lieber Freund; aber ich bin durch jahrzehntelange Arbeit und Entwicklung an mir selbst und immer wieder Überprüfung zu der Erkenntnis gelangt, daß ich in der Wahrheit angelangt bin – und die große Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft beeinträchtigt ist im Erkennen der Wahrheit durch die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“, auch „Krankheit der Gesellschaft“ genannt oder durch die Darstellungen bei Moses im „Tanz um das Goldene Kalb“ als eine Art „krankhafte Unreife“.

        Wir können gern darüber korrespondieren, wenn Sie interessiert sind.

        Herzlichen Gruß!

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  4. Ulrike sagt:

    „Der ontologische, der seinsmaessige Unterschied“

    Frau Kueble

    diese Sprache past besser zu Bischöfen als zu Menschen ohne Theologiestudium.

    Gott hat ein Ebenbild geschaffen,
    weil sein Spiegelbild ihn langweilt

    Wenn wir mal im Himmel sind, dann ist uns Gott hanz nah bzw. umgekehtt.

    Je näher desto demuetiger und dankbarer aber nie gleich – das wäre ja auch nicht vielfaeltig geniug

    Im Himmel ruehmen wir den Himmel intensiver als jetzt.

    Aber ob uns da das Wort ontologisch und seinsmaessig in den Sinn kommt – da bin ich skdptz

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    • Guten Tag,
      ich habe den „ontologischen“ Unterschied doch sofort im selben Satz übersetzt („seinsmäßigen“) und zudem erklärt – und zwar deshalb, um den ontologischen vom nur moralischen Unterschied zwischen Gott und Mensch zu unterscheiden.
      Es ging hierbei um eine Antwort an „Heureka“, der Gott und Mensch gleichsetzte. Der Schöpfer und das Geschöpf sind aber nicht „nur“ moralisch weit entfernt (insofern Gott der All-Heilige, absolut Gute usw ist, das Geschöpf aber nicht), sondern eben auch von ihrem Wesen, ihrem Sein und Dasein her: Gott ist ewig, ungeschaffen, allmächtig, allgegenwärtig etc.
      Diesen Gedankengängen können normalerweise auch Nicht-Bischöfe folgen – ok?
      Was Ihr Sprüchlein bzw. Sprachspielchen mit dem Eben- und dem Spiegelbild hier soll, wissen Sie vermutlich nicht einmal selber. Gott hat den Menschen sicher nicht aus ihm sonst drohender Langeweile erschaffen, denn der dreieinige Gott ist in sich selber Gemeinschaft: Vater, Sohn und Hl. Geist.
      Gott „bedurfte“ des Menschen nicht, ER hat ihn aus lauter Güte und überströmender Liebe erschaffen, nicht aus einem Mangel oder „Bedürfnis“ heraus oder gar aus Notwendigkeit.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  5. Ulrike sagt:

    Da die Familie die Landessprache nicht versteht, hatten sie sich einem einheimischen Führer angeschlossen.

    Er sagte ihnen, die „Seher“ – wohl nichtsahnend, dass in einer deutschen Reisegruppe auch einer ihre Landessprache verstand – hätten untereinander beraten, was sie denn den Leuten erzählen sollten, was die Gospa ihnen heute mitgeteilt hätte.

    Liebe Autorin aus Österreich,

    bitte überdenken Sie noch einmal diese beiden Sätze.

    Viele Grüße

    Ulrike

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    • Guten Tag,
      wo sehen Sie hier ein logisches Problem?
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Ester sagt:

        es hört sich im Text so an, als sei die ganze Gruppe von diesem einheimischen Führer geführt worden, was dann unlogisch ist, weil den die Seher ja gekannt haben müssen und sich dann keinen solchen Fauxpas geleistet hätten.
        Ich habe das allerdings so verstanden, dass die Familie für sich, ganz privat einen einheimischen Übersetzer engagiert hat und mit diesem in der deutschsprachigen Pilgergruppe stand.

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      • Guten Tag,
        „einheimischer“ Pilgerführer bedeutet nicht automatisch, daß er aus Medjugorje kommt oder ständig dort tätig ist, sondern daß er aus jener Region stammt. Zudem müssen die Seher bei einer größeren Ansammlung von Deutschen nicht unbedingt jede Person genau beobachten.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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    • Ulrike sagt:

      Es war einmal eine 4-köpfige Familie, die fuhr gemeinsam nach Medjugorie.

      Dort wollten sie eine Führung machen. Da sie der LANDESSPRACHE von Medjugorie
      (also kroatisch) nicht mächtig waren, schlossen sie sich einer deutschen Reisegruppe an, die wahrscheinlich von einem Kroaten (der auch deutsch konnte) geleitet wurde.

      Soweit finde ich es ok.

      Doch, dann winkt der Reiseführer die 4-köpfige Familie raus – warum gerade sie ?
      Sie stehen in der Gruppe wie alle andere deusch-sprechenden Menschen auch.
      Der Reiseführer wird nicht mal wissen, welche Sprache sie sprechen – er glaubt einfach, sie können nur deutsch – weil sie sich einer Führung angeschlossen haben, die in deutsch geführt wird.

      Das ist der erste Punkt, den ich nicht logisch finde – es macht doch keinen SINN eine bestimmte Familie herauszuwinken, von denen man gar nüscht weiß.

      Dann sagt er das WORT „SEHER“ wohl auf deutsch, denn es hört sich nach einem Zitat an, sonst wäre es ja nicht mit Gänsefüßchen versehen. Es ist total logisch, dass er das Wort
      „Seher“ auf deutsch sagt, denn es handelt sich ja um eine deutsche Gruppe.

      Am wenigsten raffe ich es aber, warum der Reiseführer plötzlich sagt, „die Seher“ –
      wo sie doch schon die ganze Zeit „begafft worden sind“ wegen ihres komischen Verhaltens –
      als hätte er genau geahnt „Jetzt gehts los“ – JETZT kommt die GOSPA.

      Wer anderen ein Fettnäpfchen aufstellt, muß aufpassen, nicht selbst reinzufallen.

      In unserer Stadt gibts ja bekanntlich viele Fettnäpfchen und wenn ich jetzt reingefallen bin,
      dann krabbel ich auch wieder raus.
      Warum soll sich der Reiseführer wundern, dass in einer deutschen Reisegruppe deutschsprechende Menschen (egal ob aus Deutschland oder Östereich) das Wort
      „Seher“ verstehen –

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      • Guten Tag,
        falls Sie es noch nicht wissen: Gänsefüße haben eine doppelte Bedeutung, je nach Zusammenhang. In diesem Fall bedeuten sie kein wörtliches Zitat, sondern eine Distanzierung, um zu verdeutlichen, daß man die sogenannten Seher nicht unbedingt tatsächlich für Seher hält. Das geht aus dem Text hervor, es ist kein wörtliches Zitat ersichtlich oder angekündigt. Also bitte keine künstlichen Probleme aufbröseln.
        Die Causa mit dem einheimischen Pilgerleiter habe ich in der Antwort an „Ester“ erläutert.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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    • Ulrike sagt:

      Was sagen Spezialisten denn zu den Mundbewegungen bzw Gesichtsbewegungen der SEHERIN, von der es auch das Video vom 2. Februar gibt?

      Das Muster wiederholt sich, damit meine ich nicht dad Kopfnicken, sondern das Verformen des Mundes zu einem „Ich weiss es nicht“
      Mir lommt es geschauspielett vor, aber ich bin kein Profi

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  6. Anonymous sagt:

    @Bernhard
    Dass F. einen „Beraterstab“ braucht, ist alleine schon komisch genug. Hat der Hl. Geist ausgedient??? Dass dafür soviel Geld verschleudert wird, passt doch außerdem nicht zum angeblichen Armutsgebrabbel!

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    • Bernhard sagt:

      Päpste hatten immer Berater. Was glauben Sie, wie ein Papst arbeitet? Dass er alles allein entscheidet? Dass der Heilige Geist ihm tagtäglich unmittelbar und auf übernatürliche Weise per „Geistesblitz“ eingibt, was er sagen und tun soll?

      Wie viel Geld dieser angeblich „Beraterstab“ kostet und ob es auch anders ginge, weiß ich nicht. Jedenfalls finde ich es sehr gut, dass Franziskus Partei für die Armen ergreift.

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      • heureka47 sagt:

        „Dass der Heilige Geist ihm tagtäglich unmittelbar und auf übernatürliche Weise per “Geistesblitz” eingibt, was er sagen und tun soll?“:

        JEDER (!) wahrhaft erwachsene Mensch (was in der zivilisierten Gesellschaft sehr selten ist) ist EINS mit Gott (wie Jesus Christus sagt: „Der Vater und ich sind eins“) und ständig offen / aufgeschlossen für hilfreiche „Eingebungen“ / „Impulse“.
        So lebe ich seit vielen Jahren im inneren Frieden und weiß mich weise geführt und optimal gefördert / unterstützt.
        Das ist genau genommen nicht „übernatürlich“, denn dieses Einssein mit Gott ist des Menschen wahre Natur. Nur der „zivilisierte“ Mensch ist davon großmehrheitlich entfremdet.

        Herzlichen Gruß!

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      • Guten Tag,
        gläubige Menschen können sich in der Nachfolge Christi dem Willen Gottes immer stärker annähern, aber es gibt weder in moralischer noch in ontologischer Hinsicht ein völliges „Einssein“ mit Gott hier auf Erden. Selbst im Himmel, wo es einen liebenden Zusammenklang der Erlösten mit dem HERRN gibt und geben wird, bleibt natürlich der ontologische, der seinsmäßige Unterschied zwischen Gott und Mensch, zwischen Schöpfer und Geschöpf erhalten. Wir erhalten zwar „Anteil“ an der göttlichen Natur, aber gleichwohl gilt: Gott bleibt Gott und Mensch bleibt Mensch, auch in seiner verherrlichten und verklärten Daseinsweise.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • heureka47 sagt:

        „Selbst im Himmel, wo es einen liebenden Zusammenklang der Erlösten mit dem HERRN gibt und geben wird, bleibt natürlich der ontologische, der seinsmäßige Unterschied zwischen Gott und Mensch, zwischen Schöpfer und Geschöpf erhalten.“:

        Hier sind wir an dem Punkt, wo ich denke, daß Sie und Ihre Kirche sich – zum Schaden der Mitglieder / „Gläubigen“- irren.
        Die Aussagen der Bibel, des Jesus Christus, sind in dieser Hinsicht eindeutig. Woher Sie Ihre Deutung nehmen, ist mir schleierhaft. Jedenfalls entspricht sie nach meinen Erkenntnissen – und da sehe ich mich nicht allein – nicht der Wahrheit.

        Der Mensch als „Geschöpf“ geht meiner Überzeugung nach nicht in den Himmel. Darüber brauchen wir auch nicht zu reden. Der Mensch als „KIND GOTTES“, als sein „leibliches Kind“ (als göttlicher Geist) geht dorthin bzw. war und ist immer dort.

        Dieses Angebot einer möglichen NEUEN Wahrheit für Ihr (Bewußt-)Sein sollten Sie einmal „auf Herz und Nieren“ prüfen, sich einmal auf der höheren geistigen Zunge zergehen lassen und ohne Angst und rationalen / Ego-Widerstand „schmecken“.

        Was hält Sie davon ab, sich der – evtl. – höheren Wahrheit anzunähern?
        Ihr „Glaube“?
        Von wem haben Sie den?
        Von Gott direkt?
        Wenn nicht, ist Irrtum nicht ausgeschlossen.

        Die einzige richtige, verläßliche, „Religion“ bzw. der einzige wahre Glaube ist der, den jeder einzelne Mensch mit Gott selbst „erarbeitet“ hat.
        Gott ruft – ganz konkret, wie akustisch, hörbar – seine Kinder beim Namen. (Biblisch belegt). Und das Kind wird – unter gesunden Verhältnissen / Bedingungen (die wir aber in der entfremdeten zivilisierten Gesellschaft nicht haben!) ANTWORTEN und sich dem Gott in sich selbst, in seinem „Bewußtseins-Bereich“ zuwenden. Dann beginnt das „Kennenlernen“, das in aller Regel in der Vereinigung, der „Hochzeit zu Kanaan“ seinen krönenden Höhepunkt findet – und nach der – soweit noch nicht geschehen – die „Grundreinigung“ des (Unter-)Bewußtseins durchgeführt wird und anschließend dieses auch kontinuierlich rein gehalten (z.B. gemäß dem Hinweis: „geheiligt werde dein Name“).

        Dies ist der Prozeß der „Initiation“, der „Einweihung“ (in das göttliche Bewußtsein im Menschen, in das „Christus“-(Sein, Bewußtsein), das WAHRE Erwachsenen-Sein (Bewußtsein) JEDES Menschen (in gesunden gesellschaftlichen Verhältnissen – s.o.).
        Wesentlicher Teil dieses Prozesses ist der „Aufstieg“ („Ascension“) zur höheren Ebene von Sein / Bewußtsein.

        Weil dies seit vielen Generationen, seit Jahrhunderten bei den Völkern Germaniens und seit Jahrtausenden in anderen Kulturen nicht mehr durchgeführt wird, werden die aller-, allermeisten Menschen nicht mehr wahrhaft erwachsen, sondern bleiben unreif und unweise (dumm) und „wissen nicht, was sie tun“, wie Jesus am Kreuz sagt…

        Herzlichen Gruß!

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      • Guten Tag,
        Christus hat sehr wohl unterschieden zwischen seinem eigenen Verhältnis zum himmlischen Vater und dem der Geschöpfe zum Schöpfer (vgl. seine Wendungen „mein und euer Vater“ statt „unser Vater“).
        Gott ist ewig, immer existierend, wogegen der Mensch einen Anfang kennt, er ist ein geschaffenes Wesen, sein Leben beginnt mit der Zeugung. Gott ist der vollkommen Gute und absolut Heilige, der Mensch hingegen nicht.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  7. Armin sagt:

    Und auch voriges Jahr gab es ein wahres Wunder in Medjugorje: siehe https://charismatismus.wordpress.com/2013/11/08/medjugorje-wunder-statue-erweist-sich-als-dreister-schwindel/
    und ja es ist ein echtes Wunder, dass trotz all der Lügen und dem Ungehorsam, der von diesen Ort ausgeht, die Seher/innen noch immer so viele Anhänger haben, die mit Freude viel Geld ausgeben, um dorthin zu gelangen. Aber was soll`s, auch die katholische Obrigkeit stellt sich bei vielen blind, taub und stumm und daher darf man sich auch nicht wundern, dass die Herde ebenso reagiert.
    Oder kannn jemand von den Medjugorje Anhängern die in diesen Link angeführten Beweise http://www.gloria.tv/?media=272871 entkräften??

    Ach ja Ulrike, hier der Text der angeblichen Himmelsbotschaft vom 2.2.14:

    „Liebe Kinder! Mit mütterlicher Liebe möchte ich euch Ehrlichkeit lehren. Denn ich möchte, dass ihr in eurem Wirken als meine Apostel genau, entschlossen und überaus ehrlich seid. Ich möchte, dass ihr durch die Gnade Gottes für den Segen offen seid. Ich möchte, dass ihr durch Fasten und Gebet vom Himmlischen Vater die Erkenntnis des natürlichen, heiligen Göttlichen erfleht. Erfüllt durch die Erkenntnis werdet ihr unter dem Schutz meines Sohnes und mir meine Apostel sein, die wissen, das Wort Gottes jenen zu verbreiten, die es nicht kennen. Und ihr werdet wissen, die Hindernisse zu überwinden, die euch im Weg sein werden. Meine Kinder, durch den Segen wird die Gnade Gottes auf euch herabkommen. Ihr aber werdet sie durch Fasten, Gebet, Läuterung und die Versöhnung bewahren können. Ihr werdet die Wirksamkeit haben, die ich von euch wünsche. Betet für eure Hirten, dass der Strahl der Gnade Gottes ihre Wege bestrahlt. Ich danke euch! “

    Nur ein Kommentar von mir zu dieser: Aha, die Allerseligste Jungfrau und Gottesgebärerin Maria spielt also nun ihren Sohn Jesus Christus und macht es diesem gleich, indem sie Aposteln um sich schart, oder will sie gar wie ihr Sohn eine Neue Kirche gründen. Also was für Schwachsinn, aber der Welt und den Medjugorianern wird es sicher gefallen, dass sie nun sogar Aposteln werden können, aber bitte genau lesen: keine Apostelinnen.

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

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    • Ulrike sagt:

      Armin, den Text der Botschaft kenne ich doch aus dem Christlichen Forum hier.

      Ich wundere mich nur, dass „die anderen“ auf der SPEZIALSEITE für Medjugorie es nicht gepackt hatten, ihn niederzuschreiben.

      Weißte was, der Witz mit den Apostelinnen ist schon ganz schön betagt.

      JESUS ist als DIENER auf die Welt gekommen.

      Die Frauen zur Zeit JESUS hatten ja eher die Positionen einer DIENERIN –
      ist ja heute teilweise noch so – nimmt aber ab.

      JESUS legt überhaupt keinen Wert auf irgenwelche Ämter, dem ist es nur wichtig, dass wir dienen.

      .

      JESUS hört zu, er ist sanftmütig, er ist geduldig, er ist treu, er pflegt Menschen, er hilft Menschen, er heilt Menschen . sind ja eher die weiblichen Eigenschaften, gell ?

      JESUS hat die Position der Frauen ganz schön gestärkt – weil er ein paar Eigenschaften vertritt, die gar nicht so dem Männerbild entsprechen.

      JESUS erzieht die Menschen zu DIENERN, er will keine Herrscher

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      • Guten Tag,
        Christus ist Diener und HERRscher („Meister“) zugleich, ER ließ sich auch als Meister anreden, ER zeigte in seinem Sprechen und Handeln durchaus auch als „männlich“ geltende Eigenschaften. Das Bild vom „sanftmütigen Jesus“ ist wohl zu einseitig. ER hat die Händler in nicht ganz so sanfter Weise aus dem Tempel getrieben. Auch die Streitgespräche mit den Pharisäern samt deutlichster Ausdrucksweise zeugen von Entschlossenheit und Konsequenz, von Risikobereitschaft und Unbeugsamkeit. Dies führte IHN (menschlich-irdisch gesehen) ans Kreuz, nicht seine quasi „weiblichen“ Tugenden. Christus war nicht nur äußerlich-körperlich, ER war auch von seiner Persönlichkeit her durchaus klar ein MANN, was natürlich gewisse „milde“ bzw. „sanfte“ Eigenschaften nicht ausschließt.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Armin sagt:

        Sehr geehrte Ulrike: Ist es nicht so das alle Menschen, egal welchen Geschlechts, Gott den Herrn dienen sollen? Aber leider wird seit Jahr(zehnten) den Frauen eingeredet das sie als Hausfrau und Mutter nichts wert sind, und nur dann etwas Wertvolles für die Gesellschaft erbringen, wenn sie Arbeiten gehen und selber ihr Geld verdienen. Das bei dieser Jagd nach dem „Götzen Mammon“ nicht nur das „Frau“ sein verloren geht, nein es wird dabei auch die kleinste Einheit des Staates erfolgreich vernichtet, nämlich die Familie.

        Und der Ruf nach Apostolinnen ist leider nach wie vor auch in der Kirche Gottes unseres Herrn vorhanden (Auch wenn dies durch Papst Johannes Paul II ausgeschlossen wurde) , siehe der Ruf nach Priesterinnen und wenn dies ermöglicht wird, wird es auch nicht mehr Lange dauern das nach „Apostolinnen = Bischöfinnen“ gerufen wird, den ein Bischof ist auch ein Nachfolger der „Apostel“.

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

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  8. Ulrike sagt:

    Die Botschaft vom 02.02.2014 findet man immer noch nicht auf der Seite des Informationszentrums von Medjugorie. Diesmal habe ich mir das etwas länger angeschaut.

    Möglicherweise sind sie aus Termindruck noch nicht dazu gekommen, sie aufzuschreiben –
    mag ja sein. Es kann auch mal was vergessen weden –

    aber bei Worten der Muttergottes ?

    Seltsam ist das alles schon.

    Wenn jemand sicher ist, dass Medjugorie ein Schwindel ist und die nötigen Beweise liefern kann, dann sollte er das endlich tun und wenn es eine Selbstanzeige ist, dann ist es eben so.

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  9. Anonymous sagt:

    Nun ja, da das Neue Testament keine „Marienerscheinungen“ kennt, sind sie auch unwichtig.

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    • Anonymous sagt:

      Warum das NT keine Marienerscheinungen kennt, ist auch klar….Gerade deshalb sind sie eben nicht unwichtig!

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      • heureka47 sagt:

        Maria erscheint doch im NT!

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      • Anonymous sagt:

        Können Sie mir mal die Logik dieser Sätze erklären?

        Natürlich kommt Maria im NT vor, aber nicht als jemand, der angebetet und gottähnlich behandelt werden soll.

        Das hat die RKK von heidnischen Kulten später abgekupfert.

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      • Guten Tag,
        die Anbetung der Madonna ist in der RKK strikt verboten. Würde ein Kirchenkleriker eine Anbetung Mariens lehren, würde er amtsenthoben. Als bei den „Erscheinungen“ in Heroldsbach Töne aufkamen, die in diese Richtung zielten (wenn auch nicht direkt), sprach die Kirchenleitung bis hin zu Papst Pius XII. ein klares Nein.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  10. Anonymous sagt:

    Küble-Blödsinn, nichts weiter!
    Was solls?

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    • Anonymous sagt:

      Frau Küble,

      es mag schon sein, dass die Anbetung Marias „streng verboten“ ist. Die PRAXIS, die ich selbst oft gesehen und gelesen habe, ist aber halt komplett anders.Es geht mir nicht so sehr um die „Auslegung“ des Begriffes „Anbetung“. Es geht mir nur darum, dass nur EINER unseres innersten Gebets und unserer innnersten ganzen Hingabe würdig ist: Der dreieine Gott, wie er sich in Jesus Christus offenbart. Und ich habe so viele Formen der „Marienverehrung“ gesehen, die diesem Grundsatz diametral zuwiderlaufen. Dort wird Martia behandelt, als sei sie die Erlöserin und zulässiger Gegenstand meiner innersten Hingabe.

      So einfach ist das.

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      • Guten Tag,
        daß es in der sog. Volksfrömmigkeit durchaus Einseitigkeiten und Zerrformen der Marienverehrung gibt, ist bekannt und wird auch in kirchlichen Dokumenten mitunter durchaus beklagt. Nur spricht der Mißbrauch einer Sache nicht gegen die Sache selbst.
        Maria hat laut Lukasevangelium im Hl. Geist angekündigt: „Siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter, denn der Allmächtige hat Großes an mir getan.“ – Der Grund des Marienlobes ist sowohl biblisch wie kirchlich das huldvolle göttliche Handeln an Maria und durch sie bei der Menschwerdung unseres Erlösers, der auch der (Voraus-)Erlöser seiner menschlichen Mutter ist.
        Elisabeth sprach bei der Ankunft Mariens: „Wie wird mir die Gnade zuteil, daß die Mutter meines HERRN zu mir kommt?“ – Auch der Ausdruck „Gottesmutter“ ist also voll-biblisch, denn daß der Ausdruck HERR im AT und NT allein für Gott steht, ist unbestritten.
        So einfach ist das.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  11. Boettro sagt:

    Ja! Gott lässt Seiner und Seiner heiligen Mutter nicht spotten. Irgendwann wird sich diese Frau Küble vor Ihm für ihre Schmähungen Rufschädigungen und üble Nachreden, verantworten müssen!

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  12. Bernhard sagt:

    Da weiß man auch nicht, ob das stimmt…

    Auch wenn ich an die Erscheinungen „eher nicht“ glaube, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Seher quasi bewusst und im Alleingang die Leute über Jahre hinweg täuschen. Obwohl es solche Fälle gegeben hat, würde ich einmal behaupten, dass Jugendliche, die die Seher ja zu Beginn waren, so etwas nicht konsequent durchziehen können.

    Wenn Täuschung dahinter ist, dann stehen entweder andere dahinter, die den leichtgläubigen Gemütern der Seher etwas vorgaukeln; oder es liegen pathologische Gründe vor (z.B. Hysterie).

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  13. Chr. und B. sagt:

    Gott lässt Seiner nicht spotten.

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    • Armin sagt:

      Chr. und B: Ja, Gott der Herr und die Aller seligste Jungfrau und Gottesgebärerin Maria lassen ihrer nicht spotten.
      Und daher wird früher oder später der ganze Schwindel, der in Medjugorje mit der Hilfe von ungehorsamen Franziskaner Patres aufgeführt wird, auffliegen. Und es ist zu hoffen, dass der Vatikan in der Causa endlich ein eindeutiges JA oder Nein spricht. Denn leider scheint in der Causa Medjugorje den zuständigen Ortsbischöfen, die ja ein eindeutiges NEIN aussprachen und die ja normalerweise und laut Kirchenrecht Alleine zuständig sind, das Wort entzogen zu sein. „Geld regiert die Welt“ und mit Medjugorje lässt sich eben sehr, sehr viel Geld verdienen.

      Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

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