Wer sich danach richtet, wird niemals wanken!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 15 (14),2-3.4.5

Der makellos lebt und das Rechte tut;
der von Herzen die Wahrheit sagt
und mit seiner Zunge nicht verleumdet;
der seinem Freund nichts Böses antut
und seinen Nächsten nicht schmäht;

der den Verworfenen nicht achtet,
doch alle, die den HERRN fürchten, in Ehren hält;
der sein Versprechen nicht ändert,
das er seinem Nächsten geschworen hat;

der sein Geld nicht auf Wucher ausleiht
und nicht zum Nachteil des Schuldlosen Bestechung annimmt.
Wer sich danach richtet,
der wird niemals wanken.


„Reformkatholiken“ als fünfte Kolonne der 68er innerhalb der Kirche

Mathias von Gersdorff

Seit dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. sind gewisse Kräfte innerhalb der katholischen Kirche, die oft als progressistisch oder als „fortschrittlich“ bezeichnet werden, für die allgemeine Öffentlichkeit deutlich sichtbarer geworden.  Bildungsplan-Demo-1.2.1448b

Selbstbewußt und sich ihrer Sache sicher, veröffentlichen sie Stellungnahmen oder fordern von der kirchlichen Hierarchie gar Reformen, die selbst für kirchenferne Personen unschwer erkennbar dem katholischen Lehramt widersprechen.

FOTO: M. von Gersdorff als Redner bei der Stuttgarter Eltern-Kundgebung gegen den grün-roten Bildungsplan

Vier Beispiele von vielen: Mitte Dezember forderten 17 Theologieprofessoren ein „Umdenken der katholischen Kirche bei Sexualmoral und Familie“ und behaupten beispielsweise hinsichtlich Homosexualität, daß „Treue, Verläßlichkeit und Solidarität nicht weniger wert sind, nur weil sie von Schwulen und Lesben gezeigt werden“. Die christliche Moralverkündigung müsse auch „die vielen Erscheinungsformen des Sexuellen außerhalb der Ehe“ zum Thema machen.

Ebenfalls Mitte Dezember hat das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) eine Stellungnahme zum Thema Ehe und Familie veröffentlicht. Das ZdK drückt sich nicht so deutlich aus wie jene 17 Professoren, doch die Marschrichtung ist dieselbe: mehr Verständnis für Homosexuelle, wiederverheiratete Geschiedene und Patchwork-Familien.

Moralaufweichung selbst von bürgerlich-katholischer Seite

Christoph Lehmann von der Katholischen Elternschaft schrieb am 8. Februar im Berliner Tagesspiegel:

„Und auch Konservative können kaum leugnen, daß die staatliche Anerkennung der Übernahme gegenseitiger Verantwortung von Menschen füreinander etwa in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft hohe Wertschatzung verdient.“

Sowohl Papst Johannes Paul II. wie auch Benedikt XVI. haben „eingetragene Partnerschaften“ unmißverständlich abgelehnt und als Angriffe auf Ehe und Familie bezeichnet.

Solche Erscheinungen sind im deutschen Katholizismus nicht neu. Seit eh und je gibt es Bestrebungen hiesiger Katholiken, sich eine eigene Moral und eine eigene Religion zu basteln und sich hierbei auch gegen „Rom“ zu polemisieren.

Doch es ist auffällig, daß solche Initiativen just in der Zeit aufkommen, wo in der säkularen Welt anhand von Projekten im EU-Parlament wie dem „Estrela-Bericht“ (Recht auf Abtreibung und ultraliberale Sexualkunde) und dem „Lunacek-Bericht“ (Sonderrechte inklusive Definition von sog. Haßverbrechen für LGBTI-Menschen), sowie der Einführung der Lerneinheit „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ im Rahmen des „Bildungsplanes 2015“ in Baden-Württemberg das Gender Mainstreaming, die Gender-Theorie und dieb Homo- und LGBTI-Agenda mit brachialer Gewalt und gar mit Hinterlist vorangetrieben werden.

Allianz mit den Gegnern der Kirche

Trotz unterschiedlicher Sprache und Gewichtungen verfolgen beide Strömungen  –  säkulare linksliberale Kräfte sowie progressistische Reformkatholiken  –  dasselbe Ziel: die Durchsetzung der Maximen der sexuellen Revolution im Geiste der 68er Bewegung als gesellschaftliche und moralische Norm.

Jene kirchlichen Gruppen, die dies vorantreiben, sind so etwas wie die „Fünfte Kolonne“ der 68er innerhalb der katholischen Kirche. Neu ist das Phänomen nicht. Während des „Kalten Krieges“ gab es Kreise, sogar massiv von Teilen des Klerus unterstützt, die eine Annäherung der katholischen Kirche an den Kommunismus anstrebten.

Ähnliche Bestrebungen gab es davor in bezug auf den Faschismus oder den Nationalsozialismus. Im 19. Jahrhundert sympathisierten nicht wenige mit dem Liberalismus, der damals markant antikatholisch war. Geht man zurück in die Geschichte, findet man leicht weitere Beispiele.

Quelle und FORTSETZUNG des Beitrags HIER: http://jungefreiheit.de/kolumne/2014/die-fuenfte-kolonne-in-der-kirche/


Südkorea: Bischöfe animieren zum Gebet für den Frieden im Mutterleib

In den Monaten Februar und März lautet der Schwerpunkt der katholischen Kirche in Südkorea “Lebensschutz”.

In diesem Zusammenhang brachte der bischöfliche „Ausschuss für Leben und Bioethik“ zahlreiche Initiativen auf den Weg. Im Mittelpunkt steht dabei die Kampagne “Vierzig Tage des Gebets für den Frieden”, die am Aschermittwoch, den 5. März, beginnt. baby

In allen katholischen Gemeinden soll insbesondere für die Abschaffung des Abtreibungsgesetzes von 1973 gebetet werden.

In den vergangenen Tagen fand in der Myeongdong-Kathedrale in Seoul ein feierliche “Gottesdienst für das Leben“ statt, dem der Vorsitzende des „Ausschusses für Leben und Bioethik“, Bischof Linus Lee Seong-hyo vorstand. An dem Gottesdienst nahmen über 1300 Gläubige teil.

Das umstrittene Gesetz legt im Artikel 14 fest, dass eine Abtreibung in folgenden drei Fällen erlaubt ist: bei Vergewaltigung und Inzest; bei genetischen Fehlbildungen des Kindes; bei einem Gesundheitsrisikos für die Mutter. In diesen Fällen sind Abtreibungen bis zur 24. Schwangerschaftswoche erlaubt.

In Südkorea mit seinen rund 48,7 Mill. Einwohnern liegt die Zahl der amtlich registrierten Abtreibungen bei rund 340.000 pro Jahr. Nach Schätzungen der Caritas liegt die tatsächliche Zahl bei rund 1,5 Millionen vorgeburtlichen Kindestötungen.

Quelle: Fidesdienst


Unionsfraktion wählt Prof. Heribert Hirte zum neuen Chef des Stephanuskreises

Der Stephanuskreis der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der sich um die Situation verfolgter Christen in aller Welt kümmert, setzt seine Arbeit auch in dieser Legislaturperiode fort.

Die Mitglieder des Kreises wählten am Dienstagabend den Abgeordneten Prof. Dr. Heribert Hirte einstimmig zum Vorsitzenden. Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder: wertverfolgungsindex_2013

„Mit dem Stephanuskreis der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erhalten verfolgte und bedrängte Christen aus aller Welt auch in dieser Legislaturperiode ein Forum, wo sie über ihre Situation berichten können. Über ihre Lage Bescheid zu wissen, ist der erste Schritt, um ihnen helfen zu können.

Das Engagement von 73 Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zeigt, wie wichtig das Thema Christenverfolgung für die Union ist. Der Stephanuskreis bietet dabei nicht nur den Christen Gelegenheit, um aus erster Hand über ihre Probleme zu berichten. Auch Nichtregierungsorganisationen und Hilfswerke können dort ihre Arbeit vorstellen.

Die CDU/CSU-Fraktion und auch ich ganz persönlich freuen uns, dass der Stephanuskreis in unserem Kollegen Heribert Hirte einen neuen Vorsitzenden gefunden hat.

Heribert Hirte wird sich als Nachfolger von Ute Granold weiter für die Stärkung der Religionsfreiheit insgesamt einsetzen.  In vielen Staaten, in denen Christen der Verfolgung ausgesetzt sind, werden auch Angehörige anderer Minderheitsreligionen unterdrückt oder ausgegrenzt. Wo aber Religionsfreiheit unterdrückt und missachtet wird, achtet man auch andere Menschenrechte gering.

Der Stephanuskreis trägt mit seinem Einsatz zur Umsetzung des Koalitionsvertrages der Großen Koalition bei. Hier haben sich CDU, CSU und SPD auf eine Fortsetzung und Verstärkung des deutschen Einsatzes für das Menschenrecht der Religionsfreiheit weltweit vereinbart. Die Unionsfraktion wird darauf achten, dass wir in unserem Einsatz für verfolgte Christen nicht nachlassen.“

Hintergrund

Im April 2010 wurde innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion der Stephanuskreis gegründet. In Erinnerung an den ersten christlichen Märtyrer (Apg Kap.7), dem sowohl Katholiken als auch Protestanten gedenken, stellt der Stephanuskreis die Religionsfreiheit ins Zentrum seiner Arbeit. Der Stephanuskreis widmet sich insbesondere der Lage verfolgter Christen in aller Welt.

Jenseits der Ausschussarbeit bildet der Kreis ein überkonfessionelles Gremium, das allen Unionsabgeordneten, denen das Thema Religionsfreiheit besonders am Herzen liegt, jederzeit offensteht. Die Initiativen fließen in die parlamentarische Arbeit der Fraktion ein.

Der praktizierende Katholik und Universitätsprofessor, Prof. Dr. Heribert Hirte, ist direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Köln II. Er wurde am 18. Februar von den Mitgliedern des Stephanuskreises einstimmig zum Vorsitzenden gewählt.

Heribert Hirte wird die Tradition der persönlichen Gespräche mit Vertretern von Kirchen und Religionen aus betroffenen Regionen fortsetzen, aber auch unabhängige Experten und Beobachter einladen.


Der „Spiegel“: Spekulationen statt seriöser Berichterstattung in puncto Limburg

Pressemitteilung von „Durchblick eV“ zum SPIEGEL-Bericht:

Am vergangenen Sonntag, den 16.2., verlautete der SPIEGEL in einer Vorabmeldung, der Prüfbericht zu den Vorgängen im Bistum Limburg solle am Mittwoch zeitgleich an Papst Franziskus sowie an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, gehen. 

Foto: Hans Martin Schmidt

Foto: Hans Martin Schmidt

Bereits am Montag wurde von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) klargestellt, daß es sich um eine Falschmeldung handle.

Der Pressesprecher der DBK, Matthias Kopp, erklärte:

„Der Bericht der Prüfkommission wird bis Ende nächster Woche dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz vorgelegt. Gemeinsam mit der Bischofskongregation im Vatikan wurde für die kommenden Wochen ein Prozedere zur Einsichtnahme und Diskussion des Berichtes vereinbart, welches allen Interessen fair Rechnung tragen soll.“

Thomas Schührer, Vorsitzender des Durchblick e.V., sagt dazu: „Erneut wird damit eine Meldung des SPIEGEL als Erfindung entlarvt.“

Gleiches gelte für Artikel, die in anderen Medien abgedruckt wurden und die auf einer unkritischen Übernahme der SPIEGEL-Falschmeldung basieren. Auch zahlreiche Rundfunk- und Fernsehnachrichten, Internetportale und Nachrichtenagenturen fielen auf diese „Ente“ herein.

Eigene Recherchen scheint es nicht gegeben zu haben: „Lieber verbreitet man ungeprüft Spekulationen und Gerüchte“, erklärt Schührer weiter.

„Ein (einziger kurzer) Anruf bei der Pressestelle der DBK hätte die SPIEGELmeldung als unwahre Behauptung entlarvt. Es würde dem journalistischen Berufsstand gut tun, wenn man selbst unter Zeitdruck nicht auf solche SPIEGELmeldungen hereinfallen würde und mehr journalistische Sorgfalt walten ließe.“

Diese Art der Berichterstattung über das Bistum Limburg und seinen Bischof bleibt im Konjunktiv und entbehrt häufig der Fakten. „Das ist dann reine Stimmungsmache“, meint Schührer.

Ferner behauptet der SPIEGEL, der Bericht belaste den Bischof schwer und Tebartz-van Elst ließe bereits durch seinen Anwalt „umfangreiche Stellungnahmen“ zu den Vorwürfen ausarbeiten. Schührer fragt: „Wie soll das gehen, wenn der Bischof den Bericht noch nicht gesehen haben kann?“

Der Vereinsvorsitzende appelliert an die Medien:

„Journalisten anderer Medien sollten sich überlegen, ob es überhaupt mit den Grundsätzen eines seriösen Journalismus vereinbar ist, ungeprüft Behauptungen des SPIEGELs zu übernehmen. Der negative Eindruck unsauberer journalistischer Arbeit durch das ‚faule‘ Abschreiben der SPIEGEL-Falschmeldungen fällt letzten Endes immer auch auf die Kopierjournalisten zurück.“

Thomas Schührer, Durchblick e.V.
Weinbergstr. 22, 76684 Östringen-Tiefenbach
Tel. 071251 359181, Fax 07251 359182
Mobil: 0163 7648885
http://www.verein-durchblick.de


Wir dienen dem HERRN, wenn wir unsere Zunge im Zaum halten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jak 1,19-27:

Denkt daran, meine geliebten Brüder: Jeder Mensch soll schnell bereit sein zu hören, aber zurückhaltend im Reden und nicht schnell zum Zorn geneigt; denn im Zorn tut der Mensch nicht das, was vor Gott recht ist.  CaeciliaTrastevere - Kopie

Darum legt alles Schmutzige und Böse ab, seid sanftmütig und nehmt euch das Wort zu Herzen, das in euch eingepflanzt worden ist und das die Macht hat, euch zu retten.

Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst.  Wer das Wort nur hört, aber nicht danach handelt, ist wie ein Mensch, der sein eigenes Gesicht im Spiegel betrachtet: Er betrachtet sich, geht weg und schon hat er vergessen, wie er aussah.

Wer sich aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit vertieft und an ihm festhält, wer es nicht nur hört, um es wieder zu vergessen, sondern danach handelt, der wird durch sein Tun selig sein.

Wer meint, er diene Gott, aber seine Zunge nicht im Zaum hält, der betrügt sich selbst und sein Gottesdienst ist wertlos.

Ein reiner und makelloser Dienst vor Gott, dem Vater, besteht darin: für Waisen und Witwen zu sorgen, wenn sie in Not sind, und sich vor jeder Befleckung durch die Welt zu bewahren.


Realsatire? – Bistum Limburg sucht neue(n) Diözesanbischof(-bischöfin)

Gerade habe ich mit einigem Schmunzeln gelesen, dass die „Reformer“ der „Kölner Kirchen-Initiative“ kürzlich einen Info-Stand vor dem Kölner Dom aufgebaut haben.

Die vorbeikommenden  Fußgänger wurden mit einem riesigen „Weckmann“ aufgefordert: „Wir backen uns einen Erzbischof – Backen Sie mit!“

Auf Medienfotos sieht man allerdings danach keinen besonderen Zulauf vor dem Stand mit Reform-Backwerk… —> HIER und HIER 

Das erinnerte mich an einen Artikel, den ich schon Mitte Oktober 2013 geschrieben habe. Der könnte dann vielleicht demnächst wieder aktuell werden:

Quelle: http://kreuzknappe.blogspot.de/2014/02/vorschlag-fur-stellenanzeige-bistum.html