AfD-Kandidat Hans-Olaf Henkel erringt juristischen Sieg gegen DGB-Funktionär

Der frühere Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel, hat einen juristischen Sieg gegen den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) errungen. timthumb

Der Sekretär des DGB-Südhessen, Horst Raupp, darf nicht weiter behaupten, Henkel habe dazu aufgerufen, Tarifverträge und das Betriebsverfassungsgesetz zu verbrennen. Eine entsprechende Unterlassungserklärung hat Raupp nach Angaben des Handelsblattes bereits unterschrieben.

Der DGB-Sekretär hatte dem Kandidaten der AfD (Alternative für Deutschland) für die Europawahl zudem vorgeworfen, „sozialpolitisch schon immer ein Rechtsradikaler“ gewesen zu sein.

Der AfD hielt er vor, mit „Horrorszenarien“ Stimmung gegen Einwanderer zu machen: „Für braune Volksverhetzer mit ihren dumpfen, reaktionären, rassistischen und antisemitischen Parolen ist kein Platz.“  –  AfD-Kandidat Henkel hatte daraufhin einen Anwalt eingeschaltet.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Nordkorea: Kommunistische Diktatur verhaftet australischen Christen

Christen und Andersdenkende in KZ-Lagern

Das kommunistische Regime Nordkoreas hat erneut einen ausländischen Christen verhaften lassen. Der Australier John Short wurde am 16. Februar in seinem Hotel in der Hauptstadt Pjöngjang festgenommen, nachdem er Traktate in einem buddhistischen Tempel hinterlassen hatte. Notizblock-Stacheldraht-klein_d5cbbd6dfa

Die Verbreitung der christlichen Botschaft ist in Nordkorea außerhalb von vier staatlich kontrollierten Kirchen streng verboten. Dem 75 Jahre alten Short droht eine mehrjährige Lagerhaft. Sein Reisegefährte, der Chinese David Wong, wurde nach einem Verhör wieder auf freien Fuß gesetzt.

Derzeit versucht das australische Außenministerium über die schwedische Botschaft in Pjöngjang, Shorts Aufenthaltsort zu ermitteln. Seit 50 Jahren lebt er in Hongkong. Von dort aus war er zum zweiten Mal nach Januar 2013 nach Nordkorea aufgebrochen. Seine Frau Karen sagte Journalisten in Hongkong, ihr Mann sei sich der Gefahren bewusst gewesen, aber er habe einen „Ruf Gottes“ verspürt, in das Land zu reisen:

Das Ehepaar betreibt einen Verlag für christliche Schriften. John Short reist seit 1976 immer wieder nach Rot-China. Mehrfach wurde er festgenommen, weil er die Unterdrückung von Christen angeprangert hatte.

Das 24 Millionen Einwohner zählende Nordkorea gilt als Land mit der schärfsten Verfolgung von Christen. Weil sie Gott verehren und nicht die Herrscher-Dynastie von Diktator Kim Jong-Un, gelten sie als Staatsfeinde. Offiziellen Angaben zufolge leben in dem Land etwa 12.000 Protestanten und 800 Katholiken. Doch Menschenrechtler schätzen, dass mindestens 30.000 Christen in Straflagern gefangen gehalten werden. Gleichwohl wachse die christliche Gemeinde. Etwa 100.000 Christen versammelten sich im Untergrund.

Quelle: http://www.idea.de /Foto: IGFM


Jüdische Historikerin verteidigt Pius XII.

Am 21. Januar 2014 veröffentlichte das Vatikanorgan Osservatore Romano eine Rede der jüdischen Historikerin Anna Foa (siehe Foto), die sie auf dem Kongreß „Kardinal Dalla Costa und die Hilfe gegenüber den Juden in Florenz während der Shoa“ gehalten hat.

Diese Tagung anläßlich des 70. Jahrestages der Befreiung der Stadt vom 19. – 20. Januar 2014 veranstaltet.  4 Anna Foa-300x206

Anna Foa prangert den ideologischen Aspekt der Debatte über die Rolle Pius XII. (1939 – 1958) im 2. Weltkrieg an. Die Historikerin hob hervor, die jüngsten Forschungen hätten ergeben, daß die katholische Kirche eine schützende Funktion für die Juden hatte.

Sie stellte fest, dass diese Aktionen nicht „nur die Früchte von Initiativen der niedrigeren Ebenen“ waren, sondern ganz eindeutig von der Hierarchie der Kirche koordiniert und autorisiert wurden. „Diese Tatsache zerstört das in den 70er Jahren angeregte Image eines Papst Pius XII., den das Schicksal der Juden gleichgültig ließ, ja der gar ein Komplize der Nazis war“, erklärte sie.

Der geschichtliche Streit über Pius XII. und die Juden „hat die Forschung über Jahre ausgebremst und jeden Versuch, die historischen Fakten zu klären, in ideologischen Boden verpflanzt“, hob die Geschichtswissenschaftlerin hervor.

Mit dem Theaterstück „Der Stellvertreter“ in den 60er Jahren, in dem Rolf Hochhuth die Haltung des Papstes gegenüber den Nazis verurteilte, entstand gleichsam eine „Schwarze Legende“ zu diesem Thema. Das Ergebnis war ein „in Ketten Legen und Verdunkeln der Erinnerung und der Bedeutung einer gemeinsam gegangenen Wegstrecke.“

Der Historikerin zufolge ist die Zeit gekommen, um nunmehr objektive Nachforschungen über diese Zeit anzustrengen.

Quelle (Text/Foto): traditionsorientierte internationale Nachrichtenagentur DICI


„Gott hat mich all meinen Ängsten entrissen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 34 (33),2-7.

Ich will den HERRN allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des HERRN;
die Armen sollen es hören und sich freuen.

Verherrlicht mit mir den HERRN,
laßt uns gemeinsam seinen Namen rühmen.
Ich suchte den HERRN und ER hat mich erhört,
  ER hat mich all meinen Ängsten entrissen.

Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.
Da ist ein Armer; er rief, und der HERR erhörte ihn.
ER half ihm aus all seinen Nöten.