HEUTE erreicht uns der Ruf des EWIGEN

Von Gerhard Schäfer

Als Wochenspruch klingt uns heute eine ernste Mahnung entgegen:Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.“ (Hebräer 3,15)

Da geht es erstmal um eine direkte Zeitangabe: HEUTE! – Ein altes Sprichwort sagt: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen! header_buch

Immer wieder hört man Menschen sagen: Ach, um Gott und Bibel kann ich mich noch kümmern, wenn ich alt geworden bin.  –  Aber wer gibt mir die Sicherheit, alt zu werden? Wenn mich HEUTE die Botschaft des Ewigen erreicht, dann sollte ich auch HEUTE reagieren. Wer weiß, ob Gott mich jemals wieder direkt anspricht und ob ich jemals eine weitere Chance, mich zu entscheiden, bekomme?

Dann geht es um das Hören der Stimme Gottes. Im Getöse unserer Zeit ist es mit dem Hören so eine Sache. Ständig umgibt uns ein Geräuschpegel, der das klare, ungestörte Nachdenken erschwert:

Zu Hause dudeln Radio, Fernseher oder Musikplayer. Unterwegs trägt man Stöpsel in den Ohren, wird vom Straßenlärm umtöst und im Kaufhaus mit Musik oder Informationen berieselt. Selbst in Kirchen herrschen Musikaufführungen vor den Predigten vor. Da erreicht Gottes einladendes Rufen kaum noch ein menschliches Ohr.

Dazu kommt dann als drittes ein schwerwiegender, menschlich typischer Faktor, den der Schreiber des Hebräerbriefes „Verstocktheit des Herzens“ nennt. Wir kennen das von Kindern, die bockig auf liebevolle Anweisungen von Eltern oder Lehrer reagieren. Obwohl sie ahnen, dass man es gut mit ihnen meint, wollen sie ihren eigenen Kopf durchsetzen.

Gott will, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und sich von ihm retten lassen. Doch der Mensch schätzt seine „Freiheit“ als besser ein, obwohl diese aus Bindung an das Böse besteht.

Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er sich selbst in Christus zu uns herabließ, um uns eine ewige Erlösung zu schaffen. Und so dringt heute sein liebevoller Ruf in unser verstocktes Herz  –  und unser Ohr vernimmt: Glaube an Jesus und glaube an mich!

HEUTE, wenn Du seine Stimme hören wirst, so verstocke Dein Herz nicht.


„Bildungsplan“: Grüne Umerziehungspläne an Schülern in Baden-Württemberg stoppen!

Von Hedwig Freifrau v. Beverfoerde

In Baden-Württemberg steht Ungeheuerliches bevor! Mit dem Bildungsplan 2015 zeigt die grün-rote Regierung ihr wahres Gesicht: Staatlich angeordnet und abgesichert durch die Schulpflicht sollen von 2015 an alle Kinder ab der Grundschule ihre eigene sexuelle Orientierung hinterfragen.  Banner_mi

Sie sollen die Lebensweisen und Begegnungsstätten von LSBTTI-Personen (lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender und intersexuell) kennenlernen und alles unterschiedslos als gut, normal und richtig akzeptieren.

Diese (Um-)Erziehung soll fächerübergreifend als Querschnitts-Leitprinzip erfolgen. Die Eltern haben aufgrund der Schulpflicht keine Möglichkeit ihre Kinder vor dieser staatlichen Sexualisierung und Indoktrination zu bewahren.

Aber diesen Griff nach den Kindern werden wir nicht zulassen!

Dazu starten wir jetzt die Online-Kampagne »Elternrecht wahren! ´Akzeptanz sexueller Vielfalt` per Schulpflicht – NEIN«. 

Bitte beteiligen Sie sich, auch wenn Sie nicht in Baden-Württemberg wohnen, und mobilisieren Sie alle Ihre Bekannten! Dieser Kampf zum Schutz unserer Kinder geht uns alle an und ist unerläßlich. Was hier geschieht, wirkt sich auf alle Bundesländer aus.

FDP-Fraktions-Chef Rülke kritisiert „grüne Bevormundung“

In seinem Antwortschreiben an die Initiative Familienschutz hat der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Ulrich Rülke im Namen der gesamten FDP-Fraktion die Fokussierung auf »Sexuelle Vielfalt« im grün-roten Bildungsplan und die »grüne Bevormundung, die via Bildungsplan aufoktroyiert werden soll« scharf kritisiert.

Große Teile der CDU in BaWü lehnen den Bildungsplan 2015 in seiner jetzigen Fassung ebenfalls ab. Auch die katholische und die evangelische Kirche haben sich dagegen positioniert. Eltern protestieren auf der Straße.

Hier E-Mail-Protest an eine Auswahl wichtiger Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg senden, direkt ins Büro.

Suchen Sie hier über die Wahlkreiskarte Ihre(n) Landtagsabgeordneten: Zur Wahlkreiskarte.

Initiative Familienschutz, Zionskirchstr. 3 in 10119 Berlin
Tel. 030/88 62 68 96  –   Fax 030/34 70 62 64,

www.familien-schutz.de


Kamerun: Pallottiner fördern das Schreinerhandwerk auf ihrer Missionsstation

Riesige Frachtcontainer in den Farben Grün, Orange, Beige und Weiß, wohin das Auge blickt  – und ganz hinten am Horizont ist der tiefblaue Atlantische Ozean zu sehen.

Um zum Hafen zu kommen, hat der kamerunische Pallottinerbruder Laurent Messi Ebi die beschwerliche Fahrt von rund 300 Kilometern –  vom Landesinneren in die ehemalige Hauptstadt des westafrikanischen Landes, Douala  –  im Januar mehrfach unternommen. Container-Transport 2

Die letzten beiden Wochen hat er dann schließlich vor Ort in einer Unterkunft für Ordensleute in Douala verbracht, um sich täglich bei den Hafenbehörden nach dem Container aus Deutschland zu erkundigen.

FOTO: Stolz präsentieren die einheimischen Lehrlinge ihre Maschinen „Made in Germany“

Anfang Februar dann die erleichternde Nachricht: der Inhalt wurde überprüft, alle Papiere stimmen. Die Pallottiner können den Container mitnehmen in die Missionsstation nach Elat-Minkom.

Die rund zehn Tonnen heiße Fracht im Container: Schraubzwingen, Stecheisen, Ziehklingen etc.

Was nach mittelalterlichen Folterinstrumenten klingt, sind tatsächlich Werkzeuge, die im Ausbildungszentrum für Schreinerlehrlinge in Elat-Minkom (Kamerun) eingesetzt werden.

Seit den 80er Jahren betreiben die Pallottiner hier eine Missionsstation mit Kirche, Pfarrhaus, Grundschule mit Sportplatz, einer Krankenstation  –  die von Franziskanerinnen betreut wird  –  und seit 1997 auch mit der Schreinerlehrwerkstatt.

Für genau diese Ausbildungsstätte hat Bruder Bert Meyer, Missionssekretär der Pallottiner, im vergangenen Jahr Maschinen- und Werkzeugspenden in Süddeutschland gesammelt.

„Die Benediktinerinnen aus Tettenweis im Bistum Passau hatten eine Holzbearbeitungsmaschine abzugeben“, erzählt er. „Für den Ausbildungsbetrieb in Kamerun ein echter Segen.“

Hier bekommen die Lehrlinge die Möglichkeit, ihre theoretisch erlernten Kenntnisse an den Maschinen praktisch anzuwenden. Neben drei Pallottinern sind sechs Schreiner und Lehrer für die Handwerkerausbildung von zwölf Lehrlingen verantwortlich.

FOTO: Die praktische Ausbildung kann nun an den aus Deutschland eingetroffenen Maschinen stattfinden.

Die kamerunischen Jugendlichen, unter denen sich übrigens ebenfalls immer wieder junge Frauen finden, leben auch in der Missionsstation oder stammen aus der unmittelbaren Umgebung.

„Ziel des Ausbildungszentrums ist es, zum einen den Jugendlichen, die sich sonst mit Gelegenheitsarbeiten wie Autowaschen über Wasser halten, eine solide Ausbildung zu ermöglichen. Bei vielen, die aus komplizierten Familienverhältnissen kommen, geht es aber auch darum, ihnen Strukturen und Perspektiven zu bieten“, beschreibt Bruder Bert die Einrichtung.

Nach der großzügigen Spende aus dem Kloster Sankt Gertrud im Mai 2013 bemühte sich der Pallottinerbruder darum, weitere Arbeitsmaschinen und Werkzeuge zu sammeln, um sie per Container nach Kamerun schiffen zu können.

Zahlreiche Schreinereien, Werkstätten und Betriebe aus dem süddeutschen Raum steuerten Maschinen und andere Arbeitsgeräte sowie Kisten für den Transport bei oder stellten ihre Räumlichkeiten als Lagerort bis zur Verfrachtung zur Verfügung.

„Wir sind sehr froh und dankbar für dieses Equipment aus Deutschland. Das Holz in Kamerun ist von sehr harter Natur, so dass sich die Maschinen recht schnell abnutzen und ersetzt werden müssen. Im Land selbst bekommt man solch hochwertige Arbeitsmittel entweder gar nicht, oder nur zu horrenden Preisen“, sagt der Missionssekretär.

Am 26. November 2013 konnte das Unternehmen „Containertransport nach Kamerun“ losgehen. In Wessiszell bei Dasing wurde er verplombt und via LKW nach Hamburg gebracht. Per Schiff ging es dann in die kamerunische Hafenstadt Douala, wo der Container fast einen Monat lang im Hafen inspiziert und geprüft wurde.

Bis Anfang Februar, wo er sich dann auf die letzte Etappe seiner Reise machte: von Douala in das 40 Kilometer von der heutigen Hauptstadt Yaoundé entfernte Elat-Minkom, wo die Ladung schon sehnlichst erwartet wurde.

„Außer bei den Spendern der Maschinen möchten wir uns auch herzlich bei den zahlreichen helfenden Händen bedanken, ohne die die Beschaffung, Verpackung, Verladung und Verschiffung nicht möglich gewesen wäre“, erklärt Bruder Bert.

Trotz der hohen Transportkosten hat sich die Aktion gelohnt: „Das Schreinerhandwerk hat große Zukunft in Kamerun, da allerorts gebaut wird und Fachkräfte rar sind. Nun können die Lehrlinge an zeitgemäßen Maschinen ihre Ausbildung erfahren.“

Junge erwachsene Frauen und Männer mit Französischkenntnissen und handwerklicher Begabung können sich übrigens selbst im Rahmen des Freiwilligendienstes MaZ (Missionare auf Zeit – http://www.pallotti-maz.de) ein Bild von der Missionsstation Elat-Minkom machen und dort eine gewisse Zeit mitleben und mitarbeiten.

Kontakt: Pallottiner
Vinzenz-Pallotti-Straße 14 in 86316 Friedberg (Bayern)
Tel.:  0821.600 52-520  /  Fax:  0821.600 52-506
info@pallottiner.org
http://www.pallottiner.org


Sprechen auf Erwachsenenniveau fördert die Lernfähigkeit der Babys

Wer mit seinem Kleinkind wie mit einem Erwachsenen spricht, fördert die Lernfähigkeit am besten. Eine zu geringe Ansprache in den ersten beiden Lebensjahren ist oft ein Grund, weshalb Kinder im Einschulungsalter um bis zwei Jahre hinter ihren Altersgenossen herhinken. IMG_9180 - Kopie

„Die Sprache muss reich und komplex sein“, sagte eine der Autorinnen, die Psychologin Prof. Erika Hoff von der Florida Atlantic University.

Das menschliche Gehirn entwickelt sich in den ersten Jahren unglaublich schnell: Bis zum Alter von drei Jahren bildet es tausend Billionen Neuronenverbindungen.

„Die frühkindlichen Erfahrungen spielen eine zentrale Rolle bei der Frage, ob die Verbindungen stärker oder schwächer werden“, sagte Prof. Kimberly Noble, Neurologin an der Columbia University.

Prof. Noble verglich mit ihren Kollegen die Gehirne von Kindern aus schwierigem Umfeld und aus Familien mit hohem Bildungsstandard. Am stärksten waren die Unterschiede bei den Hirnstrukturen, die für die Sprachentwicklung zuständig sind. Mit zunehmendem Alter setzen Kinder mit hohem sozioökonomischen Hintergrund diese Regionen stärker ein.

Die Psychologin Prof. Anne Fernald von der Stanford University untersuchte, was eine Gruppe Kinder aus Spanisch sprechenden Geringverdiener-Haushalten den ganzen Tag zu hören bekommt.

Dabei fanden sie heraus, dass die Kinder nicht viel von dem mitnehmen, was ihre Eltern oder andere Bezugspersonen untereinander sprechen. Echtes Lernen stellte sich nur ein, wenn die Kinder direkt angesprochen wurden.

Es sei daher äußerst wichtig, Eltern dazu zu bringen, dass sie sich Zeit nehmen, mit ihren Kleinkindern zu reden. Prof. Hoff zufolge ist es meist sinnvoller, wenn Einwanderer-Eltern ihre Muttersprache mit dem Nachwuchs sprechen. Eltern können ihren Kindern eine Zweitsprache nur dann wirklich beibringen, wenn sie sie selbst sicher beherrschen. Ansonsten lernen Kinder nur ein begrenztes Vokabular, was wiederum ihre allgemeinen sprachlichen Fähigkeiten einschränkt.

In Kitas mangelt es an direkter Ansprache der Kinder

Die Erwartung von Eltern, dass ihre Kleinkinder in Krippen und Kitas gebildet würden, zerplatzt schon allein daran, dass in diesen Einrichtungen bei einem mangelhaften Betreuungsschlüssel gar keine Zeit bleibt für eine direkte Ansprache der Kinder:

„Die Qualität der Kita-Betreuung und die Qualität der Einrichtungen sind nach aktuellen Studien nur mittelmäßig“, erklärt der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Dr. Wolfram Hartmann.

Die Förderqualität liegt sogar nur im unteren Drittel der Qualitätsskala. „Krippen und Kindergärten gelingt es derzeit nicht, sozial benachteiligte Kinder angemessen zu fördern und damit die Chancengleichheit auf einen quali􀏐izierten Schulabschluss und eine gute Sozialprognose zu erhöhen“, erläutert Dr. Hartmann weiter.

Infomationsquellen:
Fernald, A. et al.: Talking to Children Matters: How Early Language Experience
Shapes Later Life Chances. AAAS Annual Meeting. Chicago 14.2.2014.
Hartmann, W.: Deutsches Ärzteblatt, 31.7. 2013

Quelle für diesen Artikel: VERANTWORTUNG FÜR DIE FAMILIE: www.vfa-ev.de/


Seid gute Hirten und Vorbilder für eure Herde!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Petr 5,1-4:

Brüder! Eure Ältesten ermahne ich, da ich ein Ältester bin wie sie und ein Zeuge der Leiden Christi und auch an der Herrlichkeit teilhaben soll, die sich offenbaren wird: christus

Sorgt als Hirten für die euch anvertraute Herde Gottes, nicht aus Zwang, sondern freiwillig, wie Gott es will; auch nicht aus Gewinnsucht, sondern aus Neigung; seid nicht Beherrscher eurer Gemeinden, sondern Vorbilder für die Herde!

Wenn dann der oberste Hirte erscheint, werdet ihr den nie verwelkenden Kranz der Herrlichkeit empfangen.


Will Kretschmann die Kritiker des grün-roten „Bildungsplan 2015“ einlullen und schwächen?

Mathias von Gersdorff

Laut Presseinformationen will der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit den Kritikern des „Bildungsplanes 2015“ Gespräche führen. DSC03269a

Es geht dabei vor allem um die Erziehungseinheit „Akzeptanz sexueller Vielfalt“, die zu heftigen Protesten geführt hat. Etwa 200.000 Bürger haben die Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ unterschrieben.

Nun stellt sich die Frage, ob man Kretschmann vertrauen kann. Wird er faire Gespräche und Verhandlungen führen oder will er lediglich den Widerstand gegen seinen abstrusen Bildungsplan erlahmen lassen?

FOTO: Mathias v. Gersdorff (links) bei der Eltern-Demonstration in Stuttgart gegen den grün-roten „Bildungsplan 2015“

Eines ist jetzt schon klar: Wenn Kretschmann den Vorwurf der Umerziehung „in aller Schärfe und Härte zurückweist“, zeigt er überhaupt keine Einsicht und Verständnis für die Befürchtungen der besorgten Eltern, die an den Protesten gegen den Bildungsplan teilgenommen haben. Die Erziehungseinheit ist ein Produkt der Gender-Theorie, welche die Grünen zur Staatsideologie erheben wollen.

Doch nicht nur Kretschmanns Arroganz sollte uns stutzig machen.

Homophobie-Keule für kritische Eltern

Seine Partei, die Grünen, haben von Anfang an gegen die Gegner der Erziehungseinheit „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ mit übelster Hetze und Verleumdung reagiert. Stets haben sie die Homophobie- und Fundamentalisten-Keule hervorgeholt. Für die Grünen sind die besorgten Eltern nichts anderes als „durchgeknallte Fundamentalisten und Ewiggestrige“.

Würde Winfried Kretschmann es ernst meinen, dann würde er versuchen, sich für die grüne Hetzkampagne halbwegs zu entschuldigen. Doch er und die Grünen meinen, sie besäßen die totale moralische Autorität. Sie lassen sich lediglich zu Gesprächen herab.

Das tut wohlgemerkt eine Partei, die jahrzehntelang pädosexuell orientierte Gruppen in ihren Landesverbänden beherbergt und politisch unterstützt hat.

Grüner Landesschef überreichte Preis an Cohn-Bendit

Winfried Kretschmann hat höchstpersönlich letztes Jahr dem Autor von „Der Kleine Basar“, Daniel Cohn-Bendit, den „Theodor-Heuss- Preis“ überreicht. Zu diesem Zeitpunkt war es  in der Öffentlichkeit bereits zu heftigen Kontroversen wegen der berüchtigten Textpassagen in jenem Buch gekommen.

Während des Wahlkampfes für die Bundestagswahl haben sich die „Grünen“ nicht dazu aufraffen können, die Wähler über die Umtriebe pädophiler Gruppen in ihrer Partei aufzuklären. Abgeordnete wie Volker Beck haben den Wählern sogar Lügen erzählt. Die Partei hat  den Pädosex-Skandal endlos vertuscht.

Dieselbe Partei meint nun, sie besäße die moralische Autorität, Erziehungsinhalte  zur Sexualität bestimmen zu können.

Für die Grünen ist menschliche Sexualität nichts anderes als ein Instrument einer gesellschaftspolitischen Revolution. Dies wird deutlich, wenn man folgende Stellungnahmen grüner Politiker oder Organisationen zur Kenntnis nimmt:

MdB Hans-Christian Ströbele will Inzestverbot aufheben.
Grüne Jugend will Ehe und Inzestverbot abschaffen
Grüne Jugend will Mehr-Eltern-Adoption.
Bündnis/Grüne will Ehegesetz für homosexuelle Paare öffnen.
Grüne Jugend will die Zweigeschlechtlichkeit überwinden usw.

FAZIT: Weder Winfried Kretschmann als Person noch als wichtiger Politiker der Grünen kann man in der Causa „Bildungsplan 2015“ Vertrauen entgegenbringen.

Unter diesen Umständen gilt: Man darf sich nicht auf Worte verlassen, sondern nur auf Taten. Und das bedeutet: Nein zum „Bildungsplan 2015“. Nein zur „Akzeptanz sexueller Vielfalt“.

Mathias von Gersdorff ist katholischer Schriftsteller und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und des Webmagazins „Kultur und Medien online“