Olympia 2014: eine total blamierte Nation

Von Peter Helmes

Morgens um sieben war die Welt noch in Ordnung. Jeden Morgen  –  14 Tage lang  –  verkündeten die deutschen Gazetten und Rundfunk-Stationen die frohe Botschaft von den Medaillen, die über Tag für Deutschland „drin“ waren. Jeden Morgen um sieben – und abends um sieben wurden sie dann wieder eingesammelt, die versprochenen Medaillen.  be2004_38_551

Als Riesen ins Turnier geschickt, als Mümmelmänner wieder herausgekommen. Olympia-Sieger der großen Versprechungen, Olympia-Verlierer bei den realisierten Medaillen.

Es ist hier nicht der Platz, die einzelnen Sportarten zu bewerten oder einzelne Teilnehmer zu kritisieren. Das will ich gerne denen überlassen, die mehr vom Sport verstehen.

Aber es gilt, einiges festzuhalten, was das deutsche Debakel (auch) erklären könnte:

– Ganz offensichtlich waren etliche Olympioniken nicht ausreichend sportlich und mental vorbereitet. Dies galt besonders für die bisherigen Vorzeige-Disziplinen der Deutschen wie Langlauf, Biathlon, Eisschnelllauf, Bob usw. Daß viele Teilnehmer offenbar mit dem Kopf woanders, aber nicht an der Wettkampfstätte waren, zeigten die vielen Pannen, Stürze und gegenseitiges Überhauf-Rennen. (Auch Geräte-Mängel trugen zur fatalen Bilanz bei.)

Mangelndes Wir-Gefühl, zu wenig Teamgeist

– Nicht nur viele der Sportler, sondern auch Trainer und Funktionäre zeigten z. T. große Defizite. Das offene, erst recht das heimtückische Austragen von Streit untereinander fördert Neid, Eifersucht und fehlenden Teamgeist, aber trägt gewiß nicht zur Hebung der Laune  –  und damit der Gewinnchancen  –  bei. So etwas wie „Wir-Gefühl“ und Teamgeist war bei den deutschen Teilnehmern nicht auszumachen. Dummes Geschwätz von Trainern, die alle Schuld im fehlenden Geld suchen oder mitten im Wettbewerb ihren Rücktritt ankündigen, kommt hinzu, ist aber kein Beweis professionellen Verhaltens.

– Was vordergründig wie einfach „Pech gehabt“ aussieht, ist in Wirklichkeit ein Zeichen von zu viel „Wurschtigkeit“. Man nimmt´s offensichtlich nicht so ernst, wie´s nötig wäre, und ist dementsprechend unkonzentriert.

– Die deutsche Mannschaft verfügt über hervorragende Athleten. Wenn diese aber ihre Leistung nicht auf den Punkt abrufen können, müssen sie zwangsläufig im Wettbewerb versagen. 0022

– Daß mit Evi Sachenbacher-Stehle der erste Dopingfall ausgerechnet das deutsche Team betraf, trug gewiß auch nicht zur Hebung der allgemeinen Motivation bei.

– In den neuen Sportdisziplinen wie z. B. Shorttrack, Snowboard, Ski Freestyle, Skicross etc sah man bei den Deutschen  –  Sportlern und Funktionären  –  nur Fragezeichen, als ob sie noch nie etwas von diesen Sportarten gehört hätten. Ein Totalausfall. Kein Wunder allerdings; denn das ist die logische Folge, wenn man sich auf den Erfolgen „von früher“ ausruht. Und kein Wunder, wenn es in unserem Land z.B. nicht eine einzige wettbewerbsfähige Halfpipe gibt. So erfolglos war noch keine deutsche Mannschaft seit 1992.

Ich will es ´mal bei diesen wenigen Beispielen bewenden lassen, darf aber hoffen, daß wenigstens nach den Spielen zuhause eine gründliche Analyse und Schwachstellen-Diagnose folgt. Die darf auch ruhig leidenschaftlich sein. 

Wenn wir zum wiederholten Male erleben, daß die vorher angepriesenen Ziele völlig unrealistisch sind, ist es höchste Zeit, nach den Ursachen zu forschen. Eine ergebnisoffenen Diskussion muß auch Mut machen zu unbequemen Schlußfolgerungen. Es geht aber ganz gewiß nicht so, wie es uns im Augenblick die führenden Funktionäre vormachen:

Der korrigierte „Korridor“

Der „Chef de Mission“, der frühere NRW-Sportminister und derzeitige Generalsekretär des DOSB, Michael Vesper  –  ein Mitbegründer der Grünen  – baut schon einmal vertiefender Kritik vor.

Er verharmlost die Blamage der Deutschen und spricht über alle Medien davon, er komme sich vor wie eine Fußball-Mannschaft, die 4:0 führte, aber mit einem 4:4 aus dem Spiel geht. Wovon träumt der Mann?

Ein 4:4 bedeutet Gleichstand der Spielteilnehmer. Aber, verehrter Herr Ex-Minister, was Sie in Sotchi abgeliefert haben, war nicht Gleichstand mit den anderen Nationen, sondern  –  um mit Ihrer Zahl 4 im Bild zu bleiben  –  ein 4:8, das Verhältnis von 42 „denkbaren“ zu 19 realen Medaillen!

Eine wiederholte deutliche Fehleinschätzung über die Leistungsfähigkeit des deutschen Sports. Nein, dem DOSB-General ins Stammbuch geschrieben: Der DOSB hat schlicht den Mund zu voll genommen. Vor den Spielen hatte Vesper gefaselt von einem Korridor „bis zu 42 Medaillen“. Es wurde nicht ´mal die Hälfte. Was also sollte das „4:4“ Vespers? So darf man die Analyse nicht einleiten!

Dasselbe Verhalten beim Aufdecken des Dopingfalls. Nach dem Motto: „Was nicht sein darf, das nicht sein kann“ spricht der DOSB verharmlosend von „Versehen“  –  also wegducken, vertuschen oder kleinreden, die alte Masche. Bezeichnend für den DOSB, dessen Präsident bis vor wenigen Monaten noch Thomas Bach war, der jetzige IOK-Präsident.

Er war es und seine Clique führender Funktionäre um Vesper, die über all die Jahre mit Erfolg verhindert haben, daß Doping in unserem Land endlich als Offizial-Delikt unter Strafe gestellt wirdDSCF9167

Fehlende nationale Begeisterung

Gehen wir einmal mehr in die Tiefe, um nicht nur die (verpaßten) Medaillen zu zählen: Mir kommen jedes Mal die Tränen, wenn ich bei internationalen Wettbewerben Polen, Italiener, Franzosen u. a. sehe, die mit Inbrunst ihre Nationalhymne schmettern. Ihre Augen strahlen vor Stolz ob ihrer Teilnahme.

FOTO: Früh übt sichs im Sport-Patriotismus

Tränen der Wut kommen mir aber, wenn ich zusehen muß, wie z. B. (mit ganz wenigen Ausnahmen) die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Lippen zusammenkneift beim Abspielen unseres Deutschlandliedes oder unhörbar nur mitsummen. Da spürt man nichts von Begeisterung.

Keine Überraschung: Die Grünen Michael Vespers versuchen  –  mit etlichem Erfolg  –  seit drei Jahrzehnten, uns einzureden, daß wir uns unserer Nation zu schämen haben. Wer aber erwartet, daß wir die Olympischen Spiele 1936 unter Hitler als nationale Schande werten, kann nicht erwarten, daß wir uns für Putins Olympia begeistern.

Wer den Aktiven nicht das Gefühl vermitteln kann, im Wettkampf „für die deutsche Nation“ einzutreten und das Vaterland zu repräsentieren, kann nicht erwarten, daß sie ein Gemeinsamkeits-Gefühl entwickeln. Hier kämpft jeder gegen jeden, anderswo kämpft man „für uns“.

So bleibt als Fazit zu resümieren: Nicht „wir“ haben gewonnen, sondern einige Wenige. Aber „wir alle“ haben verloren  –  auch die Achtung vor einer großen Nation. Das ist die Botschaft der 68er! Wir sind tief gesunken.

Peter Helmes ist politischer Schriftsteller und betreibt die Webseite: www.conservo.wordpress.com


„Frankfurter Rundschau“: polemische Klischees über Kardinal Gerhard L. Müller

Von Felizitas Küble

So wie Papst Benedikt als Chef der Glaubenskongregation von der hiesigen Mainstream-Presse einst gerne als „Panzerkardinal“ oder „Inquisitor“ abgestempelt wurde, ergeht es von Anfang an auch dem heutigen Präfekten und jetzt frischgebackenen Kardinal Gerhard Ludwig Müller, vormals Oberhirte des Bistums Regensburg und seit über eineinhalb Jahren amtlicher Hüter des Glaubens, berufen von Papst Benedikt, der den brillanten früheren Dogmatik-Professor sehr zu schätzen weiß.  AL-0003

Anders sieht es freilich  –  wen wundert es?  –   in der deutschen Medienwelt aus. Die der SPD nahestehende „Frankfurter Rundschau“ gab am gestrigen Samstag, den 22. Februar, online bereits den passenden „Ton“ an:

Unter dem bezeichnenden Titel „Autoritärer Hardliner“ zeichnet Regina Kerner ein entsprechendes Bild bzw. Zerrbild des neuen Kardinals. Die nächste Zwischenüberschrift bietet bereits eine polemische Steigerung: „Katholischer Ayatollah“.

Schon der erste Satz läßt tiefe redaktionelle Verbitterung ob der von Papst Franziskus verliehenen Kardinalswürde für Erzbischof Müller erahnen: „Dass Gerhard Ludwig Müller sich von nun an in die Farbe Purpur kleiden kann, erfreut bei weitem nicht alle Katholiken.“

Die Verfasserin bezeichnet den Glaubenspräfekten als „Mann von hünenhafter Statur und strenger Ausstrahlung“  –  aber nicht einmal der Frankfurter Rundschau gelang es offenbar, ein Porträtbild Müllers aufzutreiben, das diese angebliche „Strenge“ belegen könnte..

Sodann heißt es, dieser „Hüter der katholischen Doktrin ist zwar einer der mächtigsten Männer im Vatikan, aber auch einer der umstrittensten. Viele kirchliche Laien- und Reformbewegungen sehen in dem prinzipientreuen Konservativen einen autoritären Hardliner, Inquisitor oder gar katholischen „Ayatollah“.“

Sobald es freilich an die Begründung für jene Klischees geht, scheitert die so forsch schreibende FR-Autorin am einfachsten theologischen ABC: AL-0005

„Forderungen, die Kirche müsse die Lebenswirklichkeit der Menschen stärker respektieren und etwa Geschiedene nicht mehr ausgrenzen, lehnt der 66-Jährige ab. Man dürfe die Gläubigen hinsichtlich der kirchlichen Lehre über die Unauflöslichkeit der Ehe nicht verwirren.“

Betroffene Katholiken sind nicht „ausgegrenzt“

Zum Nachbüffeln wollen wir klarstellen:

1. Geschiedene werden sowieso nicht „ausgegrenzt“; es geht bei der dabei angesprochenen Debatte allein um  jene Katholiken, die nach Scheidung eine (nicht-kirchliche) Zivil-Ehe eingegangen sind. Wegen der Unauflöslichkeit einer gültig geschlossenen und vollzogenen Ehe ist diese „Wiederheirat“ grundsätzlich nicht erlaubt; daher sind die Betreffenden nicht zum Tisch des HERRN eingeladen.

2. Aber auch die Betroffenen sind keineswegs, wie die FR unterstellt, pauschal „ausgegrenzt“: sie sind nicht exkommuniziert (also nicht aus der kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossen); sie sind zum Sonntagskirchgang nicht nur eingeladen, sondern wie alle Katholiken verpflichtet, gehören also schlicht zum katholischen Kirchenvolk. Daß sie nicht zur hl. Kommunion zugelassen sind, ist eine Situation, die sie mit all jenen Kirchgängern teilen, welche sich im Zustand einer schweren Sünde (welcher Art auch immer) befinden, wozu beileibe nicht allein an das 6. Gebot zu denken ist (sondern an alle!).

Weiter berichtet FR-online über Kardinal Müller:

„Glauben und Moral dürften nicht verwässert werden, das ist Müllers Überzeugung. Er streitet gegen Relativismus, Verweltlichung und die Anpassung der Kirche an den Zeitgeist. Selbst im Vatikan sehen das einige kritisch. „Für ihn gibt es nur richtig oder falsch, das war’s“, sagt der honduranische Kardinal Maradiaga über seinen Mitbruder.“ Müller

Hierbei befindet sich der Kirchenmann Müller (und nicht etwa der Kardinal aus Honduras) freilich in bester Gesellschaft, hatte doch schon Christus ohne Wenn und Aber verkündet: „Euer JA sei ein JA, euer NEIN sei ein NEIN, alles andere ist vom Bösen.“

Näheres über die unangemessenen, zudem wenig kollegialen Seitenhiebe von Kardinal Maradiaga lesen Sie HIER.

Katholische Priester gegenüber Medienhetze verteidigt

Natürlich wird dem vatikanischen Glaubenshüter seitens der „Frankfurter Rundschau“ auch  verübelt, daß er sich schützend vor die katholische Priesterschaft stellte, nachdem der Klerikerstand vielfach von Medien und Politikern unter unfairen Generalverdacht gestellt wurde:

„Angesichts des Missbrauchs-Skandals bestritt er eine generelle Verantwortung der Kirche, die öffentliche Empörung über den Limburger Bischof Tebartz-van-Elst tat er als Medienkampagne ab.“

Daß es sich tatsächlich bei jener monatelangen Stimmungsmache weitgehend um eine üble Schlammschlacht handelte, haben längst auch Nicht-Katholiken erkannt, zB. der bekannte evangelische Fernsehmoderator Peter Hahne (siehe HIER).

Unter dem Zwischentitel „Signal an traditionalistischen Flügel der Kurie“ bedient die FR zunächst weiter ein paar medienübliche Klischees: 

„Seit mit Franziskus ein offenerer Stil im Vatikan eingezogen ist, galt der Glaubenspräfekt als der konservative Gegenspieler. Müller bestreitet das, Franziskus und er hätten ein herzliches Verhältnis. Dass er nun Kardinal wird, ist nicht nur ein klares Signal an den traditionalistischen Flügel der Kurie.“

Danach gerät die Darstellung etwas differenzierter:

„Es gibt tatsächlich auch vieles, das den Argentinier, der eine Kirche für die Armen will und den Deutschen verbindet: Müller ist Lateinamerika-Experte, seit Jahren ein engagierter Kämpfer gegen die Armut auf dem Kontinent und überraschenderweise ein Verfechter der Befreiungstheologie. In Peru wurde er zum Ehrenbürger eines Slums ernannt.“

Die Redakteurin verschweigt allerdings, warum Kardinal Müller in Lateinamerika so wertgeschätzt wird: Weil er als deutscher Priester selber dort gelebt und unter den Armen gewirkt hat. Während Linksgruppen gerne Sprüche klopfen für die Unterdrückten und Entrechteten in aller Welt, hat sich dieser Geistliche höchst lebenspraktisch engagiert.

Was die sog. Befreiungstheologie betrifft, so ist der vatikanische Glaubenspräfekt bekanntlich seit Jahrzehnten mit dem namhaften Befreiungstheologen Pater Gustavo Gutiérrez befreundet, lehnt dabei aber den marxistischen Flügel strikt ab, gehört also zum gemäßigten Spektrum.

Fotos: Bistum Regensburg


Nord-Nigeria: Terroranschläge von Islamisten gegen Christen nehmen weiter zu

Für die Menschen im afrikanischen Norden Nigerias waren die letzten Wochen von Gewalt gekennzeichnet. Mitglieder der radikal-islamischen Terrorbande Boko Haram haben seit Anfang 2014 etliche Anschläge vor allem auf christliche Ziele durchgeführt.

Hierzu einige Beispiele:  kinder_witwe_buzu

26. Januar, Waga Chakawa, Provinz Adamawa: Angreifer stürmen die St.-Pauls-Kirche während des Gottesdienstes; sie blockieren das Haupttor, zünden selbstgemachte Bomben und eröffnen das Feuer. „Mein Bruder wurde abgeschlachtet wie ein Hammel“, berichtet Moses Yohanna. Der Bischof von Yola ergänzt: „Unmittelbar nach dem Angriff wurden mehrere Häuser niedergebrannt und Geiseln gefangen genommen.“  – Bei dem Anschlag sollen bis zu 53 Personen ermordet worden sein.
31. Januar, Sabon Gari Yamdula in Adamawa: Bewaffnete Rebellen stürmen einen Abendgottesdienst und eröffnen das Feuer. Der Pastor und 10 Gemeindemitglieder werden erschossen. Die Angreifer versuchen, das gesamte Dorf niederzubrennen, werden aber von bewaffneten Anwohnern vertrieben.
31. Januar, Manchok in Kaduna: Alle sieben Mitglieder einer christlichen Familie werden angegriffen und getötet.

Boko Haram wütet trotz Verbot und wird zunehmend gewaltbereiter.

Mitglieder von Boko Haram werden außerdem verdächtigt, bei den jüngsten Anschlägen im Bundesstaat Borno Menschen wahllos ermordet zu haben: So überfielen mehrere Täter am 26. Januar 2014 das Dorf Kawuri. Mit Militärgewehren und Bomben bewaffnet, feuerten sie auf die Einwohner und zündeten hunderte Häuser an. 85 Personen fielen ihnen zum Opfer.

In der Nähe des Dorfes Kuthra fuhr am 31. Januar 2014 ein Bus auf eine Bombe; sieben Personen wurden getötet und viele andere verletzt.
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Nach Angaben des Christian Elders Forum of Northern States sind in den ersten sechs Wochen des Jahres 2014 bei 22 Zwischenfällen insgesamt 367 Menschen durch Boko Haram ermordet worden:

Bisher haben wir in diesem Jahr nicht eine Woche erlebt, in der unsere christlichen Brüder und Schwestern in Nordnigeria nicht bedroht, verprügelt und ermordet worden sind“, berichtet das Forum.  

Das Forum forderte von den Zentral- und Provinzregierungen, „ihre Pflicht zu erfüllen, wie sie in der Verfassung verankert ist, und den Schutz aller Nigerianer zu garantieren.“

Außerdem sollen die Regierungen sich darum kümmern, dass das Recht auf freie Religionsausübung in Nigeria gewährleistet wird. „Keiner der Befehlshaber über die Streitkräfte sollte mehr schlafen, bevor gewährleistet ist, dass auch die Nigerianer aus allen Konfessionen im Bundesstaat Borno wieder schlafen können“, erklärte das Forum.

Das offizielle Verbot, das für Boko Haram seit Monaten gilt, lässt sich bisher weder kontrollieren noch durchsetzen. Auf dem Open Doors Weltverfolgungsindex, einer Liste der Länder, in den Christen weltweit am stärksten verfolgt werden, belegt Nigeria derzeit Rang 14.

Quelle (Text/Fotos): Pressemeldung des christlichen Hilfswerks „Open Doors“


Moses sprach zu den Israeliten: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Lev 19,1-2.17-18:

Der HERR sprach zu Moses:
Rede zur ganzen Gemeinde der Israeliten und sage ihnen:

Seid heilig, denn ich, der HERR, euer Gott, bin heilig. Du sollst in deinem Herzen keinen Haß gegen deinen Bruder tragen. Weise deinen Stammesgenossen zurecht, so wirst du seinetwegen keine Schuld auf dich laden.

An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der HERR.