Studie: So wirkt Musik auf Babys und fördert ihre Entwicklung

Musik ist mehr als ein schöner Zeitvertreib. Musik kann Balsam für die Seele sein, aber auch die geistige und soziale Entwicklung von Kindern fördern.

Musik mobilisiert das Gehirn und produziert Glückshormone. So wird Musik von vielen Experten in der Medizin auch als therapeutisches Hilfsmittel eingesetzt. SDC12294

Klassische Musik unterstützt die körperliche Entwicklung von Säuglingen. Besonders frühgeborene Kinder profitieren, wenn ihnen Musik vorgespielt wird.

Israelische Mediziner verglichen Musikeffekte auf die Stoffwechselrate von Frühgeborenen und stellten fest, dass Musik mit einheitlich langsamen Tempo das Wachstum verbessern.

Die Musik verringert den Grundumsatz der Säuglinge, wodurch sie schneller an Gewicht zunehmen können. Die Forscher aus Tel Aviv verglichen in der Studie Mozart und Bach und konnten bei Mozart einen schnelleren und doppelt so effektiven Effekt beobachten.

Generell gilt bei Babys: Flötenklänge beruhigen, Geigen regen an.

Tatsächlich verändert Musik den Herzschlag, den Blutdruck, die Atemfrequenz und die Muskelspannung des Menschen. Ebenso beeinflusst sie den Hormonhaushalt. Die Klänge wirken vor allem auf Nebenniere und Hypophyse.

Je nach Art der Musik werden verschiedene Hormone abgegeben: Adrenalin bei schneller und aggressiver Musik, Noradrenlin bei sanften und ruhigen Klängen.

Unbestritten ist die pädagogische Bedeutung von Musikunterricht. Fächer wie Deutsch oder Mathematik werden zwar in den Lehrplänen bevorzugt, weil man sie für wichtiger hält, um die Schüler in das Erwerbsleben zu integrieren.

Versuche aber haben gezeigt, dass Musikunterricht auch einen Beitrag zur sozialen Entwicklung der Kinder leistet. In einer Langzeitstudie an mehreren Berliner Grundschulen (Bastian-Studie) hat sich die soziale Kompetenz der beteiligten Kinder deutlich gesteigert. Die Zahl der Schüler, die ausgegrenzt wurden, hat sich verringert.

Zudem herrschte an diesen Schulen ein merklich ruhigeres, aggressionsfreieres Klima.

Quelle: Kultur-und-Medien-online.blogspot.de


Jakobus mahnt uns: „Widersteht dem Teufel, dann flieht er vor euch“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jak 4,1-10:

Brüder! Woher kommen die Kriege bei euch, woher die Streitigkeiten? Doch nur vom Kampf der Leidenschaften in eurem Innern.
Ihr begehrt und erhaltet doch nichts. Ihr mordet und seid eifersüchtig und könnt dennoch nichts erreichen. Ihr streitet und führt Krieg. Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet. polskaweb

Ihr bittet und empfangt doch nichts, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in eurer Leidenschaft zu verschwenden.

Ihr Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der wird zum Feind Gottes.

Oder meint ihr, die Schrift sage ohne Grund: Eifersüchtig sehnt er sich nach dem Geist, den er in uns wohnen ließ.

Doch ER gibt noch größere Gnade; darum heißt es auch: Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade.
Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen.

Sucht die Nähe Gottes; dann wird ER sich euch nähern. Reinigt die Hände, ihr Sünder, läutert euer Herz, ihr Menschen mit zwei Seelen!
Klagt und trauert und weint! Euer Lachen verwandle sich in Trauer, eure Freude in Betrübnis. Demütigt euch vor dem HERRN, dann wird ER euch erhöhen.


Kuba: Über 70 „Damen in Weiß“ nach Gottesdienst bei Gedenkmarsch verhaftet

IGFM: Kommunistische Gewalt gegen Bürgerrechtler nimmt zu

Am vergangenen Sonntag wurden in der kubanischen Hauptstadt Havanna über 70 Mitglieder der christlichen Bürgerrechtsorganisation „Damen in Weiß“ bei einem Gedenkmarsch gewaltsam festgenommen. Unter den Verhafteten ist auch die Sprecherin der Organisation Berta Soler. RTEmagicC_logo_Homepage_quad_gif

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, hatten die Bürgerrechtlerinnen die Sonntagsmesse in Havannas Kirche Santa Rita de Casia besucht und danach einen friedlichen Gedenkmarsch für den am 23. Februar 2010 im Hungerstreik verstorbenen politischen Gefangenen Orlando Zapata Tamayo veranstaltet.

Nach Angabe des Bloggers und ehem. politischen Gefangenen Ángel Moya Acosta, griffen Polizisten und Beamte der kubanischen Staatssicherheit die „Damen in weiß“ an und nahmen sie gewaltsam fest. Zehn weitere Bürgerrechtler, die die „Damen in Weiß“ begeleiteten, wurden ebenfalls verhaftet. Alle Verhafteten wurden auf Polizeistationen gebracht und erst Stunden später wieder freigelassen.

Orlando Zapata Tamayo war 2003 wegen seinem Einsatz für die Menschenrechte zu 25 Jahren Haft verurteilt worden, die er im Gefängnis Kilo 7 in Camagüey verbüßte. Nach einem 85-tägigen Hungerstreik, mit dem er gegen seine unrechtmäßige Inhaftierung und die schlechten Haftbedingungen protestierte, verstarb er schließlich in einem Krankenhaus in Havanna.

Die kubanische Opposition machte das Castro-Regime für seinen Tod verantwortlich und sieht Zapata Tamayo als Märtyrer der Demokratiebewegung.

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin äußert sich besorgt zu den steigenden Repressionen gegen die kubanischen Bürgerrechtlerinnen:

„Die Vorgänge in der Ukraine und in Venezuela werden von Raul Castro als Bedrohung der eigenen Herrschaft empfunden. Jeden Sonntag wird der IGFM eine neue Welle der Repression gegen die ‚Damen in Weiß‘ gemeldet, dabei fordern die Bürgerrechtlerinnen nur friedlich die Freilassung der politischen Gefangenen auf Kuba.“

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
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