„Wir sind Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Kor 4,1-5:

Brüder! Als Diener Christi soll man uns betrachten und als Verwalter der Geheimnisse Gottes. Von Verwaltern aber verlangt man, daß sie sich als treu erweisen. 0013

Mir macht es allerdings nichts aus, wenn ihr oder ein menschliches Gericht mich zur Verantwortung zieht; ich urteile auch nicht über mich selbst.

Ich bin mir zwar keiner Schuld bewußt, doch bin ich dadurch noch nicht gerechtfertigt; denn der HERR ist es, der mich zur Rechenschaft zieht.

Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der HERR kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird. Dann wird jeder sein Lob von Gott erhalten.


2 Kommentare on “„Wir sind Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes“”

  1. Hat dies auf Die Erste Eslarner Zeitung – Aus und über Eslarn, sowie die bayerisch-tschechische Region! rebloggt und kommentierte:
    Zum heutigen Rosenmontag dürfen wir satirisch ergänzen: Wir wussten noch gar nicht, dass sich die Geheimnisse Gottes in Aktengesellschaften, Unternehmen und auf Bankkonten befinden.

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  2. heureka47 sagt:

    Die „Geheimnisse Gottes“ müssen nicht „verwaltet“ werden.
    Es sind „offene Geheimnisse“, die jeder wissen kann und wissen SOLL – WENN seine Zeit gekommen ist; und das ist natürlicherweise in der „Pubertät“.

    Traditionsgemäß RUFT Gott seine Kinder bei ihrem Namen, wenn es soweit ist.
    Viele achten aber nicht darauf und denken vielleicht, ein anderer Mensch habe sie – aus einem Versteck – gerufen.
    Denn daß Gott seine Kinder so ruft, davon ist die zivilisierte Gesellschaft weitgehend entfremdet. Und selbst die meisten Erwachsenen würden ihren Kindern sagen, sie wären wohl einem Irrtum / einer „Einbildung“ erlegen – wenn denn die Kinder überhaupt mit irgendjemand darüber reden, daß sie ihren Namen gerufen hörten.

    Ich selbst habe dieses Rufen damals – mehrfach – gehört, konnte aber keinen „Rufer“ ausmachen und habe auch nicht mit irgendjemand darüber gesprochen. So geriet diese Erfahrung in Vergessenheit, bis ich Jahrzehnte später Informationen darüber fand.

    Im Zuge meiner Forschungen ab ca. 1990 – im 44. Lebensjahr – stieß ich nach und nach auch auf Informationen über andere Phänomene, die – zahlreiche – Menschen erleben. Nicht nur „Stimmen hören“, sondern auch etliche andere Dinge, die aber von den allermeisten Psychiatern für „Wahn“ und „krank“ erklärt werden.
    Aber das ist IRRTUM!

    Hier zeigt sich deutlich, wie krank diese Psychiater sind, die NICHTS von dem wahren Seelenleben der Menschen verstehen, sondern immer nur „Störungen“ diagnostizieren, die in aller Regel mit der Verordnung von Medikamenten „behandelt“ werden.
    Angemessene Aufklärung gibt es in diesem Bereich NICHT. Ich weiß das. Ich bin seit 1994 in diesem Bereich ehrenamtlich engagiert und habe Kontakt mit unzähligen Menschen in diesem Bereich gehabt und mindestens 1000 Lebens- und Krankengeschichten gehört in Selbsthilfegruppen und bei entsprechenden Veranstaltungen sowie in unzähligen Telefongesprächen und im schriftlichen Austausch.

    Es wäre vernünftig, über diese Dinge zu reden und zu schreiben, um sie bekannter und vertrauter zu machen und mehr Menschen die Chance zu geben, zu VERSTEHEN, was sie erleben und, wie es einzuordnen und SINNVOLL zu NUTZEN ist.

    Dorothea Buck, Jahrgang 1917, hat Anfang der 90er Jahre mutig ihre Lebens- und Krankengeschichte als 1936 „schiziophren“ Diagnostizierte veröffentlicht. Ihr Buch „Auf der Spur des Morgensterns – Psychose als Selbstfindung“ wurde mehrfach wiederaufgelegt und ist inzwischen mit einer Ergänzung und Erweiterung bei PARANUS erschienen.

    Damals, 1990, war sie auch Mitbegründerin der neuzeitlichen – trialogischen – „Psychose-Seminare“, die in der Uni-Klinik Hamburg, in Zusammenarbeit mit dem inzwischen zum Professor berufenen Thomas Bock, ins Leben gerufen wurden. Mittlerweile gibt es solche Psychose-Seminare an etwa 100 Orten im deutschsprachigen Raum. Ich war selbst einige Jahre Co-Moderator im Hamburger Psychose-Seminar an der Seite von Thomas Bock.

    Eine andere, sehr wertvolle, Arbeit stammt von dem Klinikseelsorger Dr. Ronald Mundhenk, der seine Doktor-Arbeit über „religiöses Erleben“ von psychiatrischen Patienten schrieb und die unter dem Titel „Sein wie Gott“ beim Paranus-Verlag erschienen ist. Eine Schatzkiste voller Beispiele von religiösem (inneren) Erleben, von Visionen, Eingebungen, Identifikationen und weiterem – meistens aus Fallgeschichten von Psychiatern.

    Ein weiteres Buch von Ronald Mundhenk ist „Lebt Gott in der Psychiatrie?“. Eine psychiatrie-kritische Arbeit.

    Meine Erkenntnis ist:
    Gott lebt – sehr intensiv – in diesen „psychisch kranken“ Menschen!

    Das Problem ist, daß die zivilisationsgesellschaftliche „Normalität“ – einschließlich der helfenden Berufe in Psychiatrie und Psychiatrie – mit den Manifestationen des Göttlichen nichts anfangen können – außer sie zu verwerfen / als „krank“ zu etikettieren und die Menschen in das gesellschaftliche und wirtschaftliche „Abseits“ zu stellen. Mit dem zusätzlichen Risiko der verkürzten Lebenserwartung um ca. 15-25 Jahre – wobei ein Teil dieser Zahlen auf das Konto der Medikamente (vor allem: Neuroleptika) geht.

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