Israel kritisiert „Amnesty International“: AI verbreitet einseitige Propaganda

Stellungnahme des israelischen Außenministeriums:

Der Bericht, den Amnesty International am vergangenen Donnerstag veröffentlichte, klingt mehr nach einer PR-Aktion als nach einem ernstzunehmenden Bericht einer Menschenrechtsorganisation. IMG_1016

Der Bericht bezieht sich auf sorgfältig ausgewählte, unbestätigte und sich oft widersprechende Aussagen einzelner offensichtlich politisch-motivierter Personen, die dann als unbestrittene Fakten wiedergegeben werden.

Entsprechend der verdrehten Logik des Berichts stellen Steinwürfe, oftmals mit Schleudern, sowie die Verwendung von Molotov-Cocktails und sogar scharfer Munition gegen Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) durch Palästinenser „wenig oder keine Gefahr“ für deren Leben dar. Demgegenüber wird jegliche Gewaltanwendung der ZAHAL gegen diese Angriffe als „mutwillige Tötung“ oder sogar Kriegsverbrechen angesehen.

Obwohl die Beweislage eindeutig zeigt, dass Soldaten in Zusammenstößen durch scharfe Munition verletzt wurden, wird deren Reaktion von Amnesty auf skandalöse Art als exzessiv kritisiert.

Amnesty sollte sich dringend die Realität vor Augen führen: Im Jahr 2013 gab es 5000 Angriffe durch Steinwürfe – von denen sich ungefähr die Hälfte gegen Zivilisten richtete.

Im Jahr 2011 wurden 44 Menschen durch Steinwürfe verletzt, im Jahr 2012 stieg diese Zahl auf 71 und im Jahr 2013 nochmals auf 132 Opfer, was einen dramatischen Anstieg dieser beunruhigenden Angriffe zeigt. Im gleichen Zeitraum wurde eine große Anzahl von Israelis Opfer von Beschuss, Messerangriffen und anderen Formen des Terrors. Keine davon ist Amnesty in dem Bericht eine Erwähnung wert.

Obwohl einschlägige palästinensische Gruppen bewusst gewalttätige Zusammenstöße provozieren – eine Praxis, die von anderen Beobachterorganisationen ausführlich dokumentiert wurde – besteht Amnesty darauf, dass alle beteiligten Palästinenser „friedliche Demonstranten“ oder „Menschenrechtsaktivisten“ seien.

Die zwanghafte Fokussierung von Amnesty auf Israel, die in keinem Verhältnis zu den gewaltigen Gräueltaten in der Region steht, weist auf eine besorgniserregende politische Agenda hin.

Dies wird durch die unerhörten Empfehlungen des Berichts unterstrichen, zu dem auch ein Waffenembargo gegen Israel gehört, aber (natürlich) kein Hinweis an die palästinensischen Behörden, diese sollten gegen unrechtmäßige Gewalt oder die tägliche Verherrlichung von Terrorismus und Mord in Schulen und Moscheen vorgehen, durch die fortwährend die nächste Generation vergiftet wird.

Dieser obsessive, ungeheuerliche Bericht leistet nichts für die ernsthafte und wichtige Debatte darüber, wie Strafverfolgungsbehörden mit den komplexen Herausforderungen durch teilweise gewalttätige und potentiell tödliche Demonstrationen umgehen sollen. Das einzige schießwütige und rücksichtslose Element im Zusammenhang mit diesem Bericht ist Amnesty International selbst.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel, Erklärung  vom 26.2.2014


CDU/CSU: Regierung in Venezuela muß friedliche Demonstrationen erlauben

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon trifft am heutigen Montag den venezolanischen Außenminister Elias Jaua, um mit ihm über die Proteste gegen die sozialistische Regierung in dem lateinamerikanischen Land zu sprechen.

Hierzu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder (siehe Foto):

Foto: Markus Hammes

Foto: Markus Hammes

„Die CDU/CSU-Fraktion dringt auf eine politische Lösung in Venezuela. Gewalt und Ausschreitungen, wie wir sie in den vergangenen Wochen beobachten konnten, sind keine Lösung, sondern behindern den politischen Prozess. Die Regierung in Caracas muss friedliche Demonstrationen zulassen.

Wir begrüßen, dass UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon heute mit dem venezolanischen Außenminister Jaua in Genf zusammenkommt, um mit ihm über die Lage in dessen Land zu sprechen.

Die Demonstrationen, die in Venezuela vor einigen Wochen als Studentenproteste begannen, haben sich mittlerweile ausgeweitet und auf weite Teile des Landes übergegriffen.

20.000 Menschen sind allein am vergangenen Wochenende einem Aufruf der Studenten und der Opposition zu Demonstrationen gefolgt. Sie zogen in vier Protestmärschen zu einer zentralen Kundgebung in der Hauptstadt Caracas.

Auslöser der Proteste sind die um sich greifende Kriminalität, Übergriffe der Polizei, die Wirtschaftskrise sowie die Zensur der Medien. Es gilt zu beobachten, welche Folgen die Proteste gegen Präsident Nicolas Maduro  –  den Nachfolger von Hugo Chávez  –  haben und wie sie sich auf die politische Ausrichtung Venezuelas sowie auf seine Nachbarländer auswirken.“

Siehe ergänzend hierzu die Pressemeldung der IGFM: https://charismatismus.wordpress.com/2014/02/24/venezuela-sozialistisches-regime-hetzt-polizei-auf-demonstranten-11-tote-150-verletzte/


Familienverband übt deutliche Kritik am Deutschen Frauenrat

OFFENER BRIEF des Verbands Familienarbeit eV. an den Deutschen Frauenrat

Sehr geehrte Damen im Vorstand des Deutschen Frauenrats,

wir nehmen Bezug auf eine Stellungnahme, die Ihre Vorstandskollegin, Frau Mechthild v. Luxburg, im Zusammenhang mit der Prognosstudie „Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Maßnahmen“ abgegeben hat.

Dabei ging es vorrangig um eine Wiederholung der Forderungen des Deutschen Frauenrats (DF), das Ehegattensplitting („ohne Umwege über ein sog. Familiensplitting“) und die „beitragsfreie Mitversicherung in der Krankenversicherung“ abzuschaffen. 1511

Nachdem sich der DF vehement und immer wieder neu in diesem Sinne äußert, bitten wir um die Klärung zweier Fragen:

1) Wie kann es sein, dass ein Verband, der lt. Satzung anstrebt,

  • den Belangen der Frauen in der Bundesrepublik Deutschland Gewicht zu geben und sie durchzusetzen (Satzg 1.1)
  • die Stellung der Frauen in Familie, Berufs- und Arbeitswelt, Politik und Gesellschaft zu verbessern (Satzg.1.2)
  • die in Art. 3 des GG verankerten Gleichheits- und Gleichberechtigungsgebote zu verwirklichen (Satzg. 2),

diese Ziele zwar angeblich im Namen aller Frauen in Deutschland vertritt, dabei aber in Wirklichkeit die große Gruppe der Frauen (und weniger Männer), die in Vollzeit häusliche Erziehungs- und Pflegearbeit leisten, diskriminierend ausschließt?

2) Wie kann es sein, dass eine Frauenorganisation die Definition von Gleichheit und Gleichberechtigung nicht in der gleichen Werthaltung verschiedener Lebensentwürfe von Frauen, sondern lediglich in der Gleichstellung von Männern und Frauen in der Erwerbsarbeitswelt sieht?

Zu beiden Aspekten, die ja ineinandergreifen, stellen sich mehrere ergänzende Fragen:

Ist denn die patriarchale Sichtweise richtig und haltbar, dass allein der traditionell männlich gewesene Arbeitsplatz in der Produktion, dem volkswirtschaftliche Relevanz zugeschriebenwird, Anerkennung und Lohn verdient, und dass Frauen folglich nur durch die gleiche Beteiligung an dieser Arbeitswelt Gleichberechtigung erfahren könnten?

Warum soll der traditionell von Frauen besetzte, reproduktive Arbeitsplatz in der Familie, der den Fortbestand und die soziale Sicherheit der Gesellschaft gewährleistet , nicht die entsprechende Anerkennung und finanzielle Absicherung erfahren?

Anerkennt der DF nicht das im GG Art.6 festgeschriebene Recht der Eltern, dass zuvörderst sie frei zu bestimmen haben, wie und durch wen ihre Kinder erzogen werden sollen?

Durch die ausschließlich positive Werthaltung gegenüber der Erwerbsarbeit bei gleichzeitiger diffamierender Geringbewertung der elterlichen Erziehungsleistung wird diese Freiheit empfindlich beschnitten, ja in vielen Fällen sogar verweigert. Dem ist nicht mit der Forderung zu begegnen, die Väter sollten sich an den häuslichen Pflichten in gleicher Weise beteiligen, denn auch den Vätern ist nicht zuzumuten, die Benachteiligungen, die sich daraus ergeben, widerstandslos hinzunehmen. SDC11824

Wäre es nicht eine dringende Aufgabe des DF, neben der Forderung, die Führungspositionen in Politik und Wirtschaft zu 50% mit Frauen zu besetzen, auch die finanzielle Sicherung der Frauen, die Kinder gebären und erziehen und alte Eltern pflegen, voranzubringen?

Die Klage und der Rat  –  auch des Deutschen Frauenrats – , Frauen sollten sich durch derlei Lebensentwürfe doch bitte nicht in die Armut und Altersarmut treiben lassen, ist an kurzschlüssigem Zynismus kaum zu überbieten.

Man geniert sich fast, es immer wieder zu zitieren: Kinder sind unsere Zukunft.

Um nachhaltig zu agieren, muss nicht nur die Wirtschaft mit Arbeitskräften versorgt, sondern es muss den Menschen, die Elternpflichten übernehmen, ein hinreichender Entscheidungs- und Gestaltungsfreiraum geboten werden. Eine „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, die immer offensichtlicher auf die Vollzeit-Erwerbstätigkeit beider Elternteile bei gleichzeitiger Verdrängung der Familie in die Freizeitnischen hinausläuft, erfüllt diesen Anspruch nicht.

Alleinerziehende, die auch den zweiten Elternteil ersetzen müssen, gegen ihre Überzeugung aus der verantwortungsbewussten Wahrnehmung ihrer Elternpflichten herauszudrängen, hat mit Menschenwürde nichts zu tun. Modelle für Teilzeitarbeit sind solange nicht familienfreundlich, als der Lohnausfall wie selbstverständlich von der Familie aufgefangen werden soll.

Abschließend möchten wir die Frage nach dem Ehegattensplitting und der „beitragsfreien“ Mitversicherung in der Krankenversicherung wieder aufgreifen: Warum stellt sich der DF in der Sache gegen die wiederholte Rechtsprechung des BVerfG, wonach die Familie als Erwerbsgemeinschaft zu betrachten ist, in der  –  wie z. B. auch in einer GmbH  –  den Einzelmitgliedern das erzielte Einkommen zu gleichen Teilen zugeordnet und dementsprechend mit Abgaben belastet wird?

Sollte es sich der DF nicht doch noch einmal überlegen, ob er nur dem Idol der emanzipatorischen Einzelkämpferin dienen möchte und das Wohl all der Frauen, die in der Familie kooperieren wollen, hintan stellt, ja sogar dagegen Stellung bezieht.?

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen
Gertrud Martin
 

Fotos: KOMM-MIT-Verlag


Regensburg: Pontifikalamt am Aschermittwoch mit Bischof Voderholzer

Am Aschermittwoch beginnt im Kirchenjahr die 40-tägige Fastenzeit bis zu Ostern, dem Fest der Auferstehung des HERRN.

Als Symbol für die Vergänglichkeit des Menschen zeichnet der Priester mit den Worten „Bedenke Mensch, dass Du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“ den Gläubigen ein Aschekreuz auf die Stirn. Auflegung Aschenkreuz

Aus diesem Anlass feiert Bischof Rudolf Voderholzer mit den Regensburgern am Aschermittwoch, 5. März, um 18.30 Uhr ein Pontifikalamt in der Niedermünsterkirche. Alle Gläubigen sind zur Mitfeier herzlich eingeladen.

Neben dem Karfreitag ist der Aschermittwoch in christlicher Tradition ein strenger Fastentag, bei dem sich nur einmal am Tag satt gegessen und dabei auf Fleisch verzichtet werden soll. Damit stellt er auch den Beginn der Bußzeit dar.

Nicht nur für die Katechumenen, die sich in dieser Zeit in besonders intensiver Weise auf ihren Weg zur Taufe in der Osternacht begeben, ist es der Beginn einer Vorbereitungszeit, einer Phase der Buße, des Fastens, aber vor allem der Erneuerung des eigenen Lebens und des Glaubens.

Wie das Matthäusevangelium berichtet, fastete auch Jesus, der vom Hl. Geist in die Wüste hinausgeführt wurde, um dort den Versuchungen des Teufels zu widerstehen, vierzig Tage lang.

Christi Worte „Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt“ (Mt 4,4) zeigen die Ausrichtung der Fastenzeit auf: Ein Sich-Besinnen auf Gott, auf die wirklich wichtigen Dinge, die in unserem Leben oft von Nebensächlichkeiten, alten Gewohnheiten und Lasten überprägt werden.

Die christliche Bußgesinnung drückt auch das Segensgebet über der Asche aus: „Verzeih uns unsere Sünden und erneuere uns nach dem Bild deines Sohnes.“

Quelle: Bistum Regensburg, Dr. Veit Neumann


Zuversicht durch den auferstandenen HERRN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Petrus 1,3-9:

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres HERRN Jesus Christus: ER hat uns in seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben und das unzerstörbare, makellose und unvergängliche Erbe empfangen, das im Himmel für euch aufbewahrt ist. 

Gottes Macht behütet euch durch den Glauben, damit ihr das Heil erlangt, das am Ende der Zeit offenbart werden soll. Deshalb seid ihr voll Freude, obwohl ihr jetzt vielleicht kurze Zeit unter mancherlei Prüfungen leiden müßt.

Dadurch soll sich euer Glaube bewähren, und es wird sich zeigen, daß er wertvoller ist als Gold, das im Feuer geprüft wurde und doch vergänglich ist.

So wird eurem Glauben Lob, Herrlichkeit und Ehre zuteil bei der Offenbarung Jesu Christi. IHN habt ihr nicht gesehen, und dennoch liebt ihr IHN; ihr seht ihn auch jetzt nicht; aber ihr glaubt an IHN und jubelt in unsagbarer, von himmlischer Herrlichkeit verklärter Freude, wenn ihr einst das Ziel des Glaubens erreicht: euer Heil.


FAZ schreibt über Stuttgarter Elternrechts-Demonstration – hierzu unser FOTO-Bericht

In einem längeren Artikel hat die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am heutigen Montag, den 3. März, auf Seite 4 über die Protestdemonstration der Initiative „Schützt unsere Kinder“ berichtet, die am vergangenen Samstag, den 1. März 2014, in Stuttgart stattfand (siehe hierzu unsere Artikel von gestern und vorgestern).stuttgart 013a

In dem erwähnten FAZ-Beitrag wird auch der Autor unseres CHRISTLICHEN FORUM erwähnt:

„Für die Bildungsplankritiker sprach der unter anderen der „katholische Publizist“ Mathias von Gersdorff, der der „Deutschen Vereinigung für eine Christliche Kultur“ nahesteht. Er sprach von „utopischen sexualrevolutionären Ideen“ der Landesregierung.“

Das FOTO zeigt M. v. Gersdorff während seiner Rede in Stuttgart

Die weiteren Bilder, die wir von unserem Autor erhielten, veranschaulichen ebenfalls den Ablauf der Kundgebung und der Demonstration der Elternrechtler und Familienbewegten, die mit ihrer Aktion gegen den grün-roten „Bildungsplan 2015“ protestierten.Stuttgart 036a

Das nächste Foto zeigt das massive Polizeiaufgebot: 400 Beamte waren im Einsatz, um die friedlichen Demonstranten vor linksextremen Störern zu schützen. DSC03330a

Die Polizisten trugen Helme mit Plexiglas-Gesichtsschutz und teils auch Schlagstöcke; sie umsäumten die Demonstration links und rechts, damit es den Randalierer, wozu neben den üblichen Linksradikalen auch schwule Gruppen und Gewerkschaftler (zB. von der IGM-Metall) gehörten, nicht gelingen konnte, die Elternrechts-Demonstration wirksam zu stören. DSC03314a

Zudem wurde die Kundgebung auch von Polizeireitern „hoch zu Roß“ geschützt.

Auf der Demo gab es auffallend viele Jugendliche und junge Familien, einer junger Mann trägt ein Schild mit dem Spruch: „Sex in jedem Fach: Nein, danke!“

Die Parolen und Transparente der Familienbewegten waren frisch, keck und kreativ, zB. das Sprachspiel „Kinder sind kein DSC03312aKinderspiel“  –  oder der gelungene ironische Spruch: „Rot-Grün-Blindheit ist eine Krankheit, aber sie ist heilbar!“   –  direkt darunter sieht man übrigens eine junge Frau, die das Grundgesetzt (GG) zwar nicht „unterm Arm“, aber in der Hand trägt.stuttgart 005a

Das vorletzte ovale Foto zeigt eine junge Frau, die auf der Rednertribüne diverse Grußworte an die Familiendemonstranten verkündet; die Teilnehmer werden von Ordnern und Polizisten vor den ultralinken Störern geschützt.

Näheres über die ultralinken Randale und den Polizei-Einsatz entnehmen Sie bitte der gestern von uns dokumentierten Pressemitteilung des Stuttgarter Polizeipräsidiums: https://charismatismus.wordpress.com/2014/03/02/stuttgart-randale-gegen-elternrechts-demonstration-ein-polizist-verletzt/

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