Herzliche Glück- und Segenswünsche für Prof. Klaus Motschmann aus Berlin

Von Felizitas Küble

Bereits seit Jahrzehnten kennt und schätzt unser Christoferuswerk (das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt) den Politikwissenschaftler Dr. Klaus Motschmann, der heute vor genau 80 Jahren das Licht der Welt erblickte, nämlich am 4. März 1934 in Berlin, wo der Professor nach wie vor mit seiner Familie lebt. AL-0010

Klaus Motschmann lehrte von 1972 bis 1997 als Politologe an der Universität der Künste in der Bundeshauptstadt.

Der engagierte Christ studierte einst neben Politikwissenschaft auch evangelische Theologie, was sich u.a. in seinen fundierten Beiträgen zu kirchlichen und religiösen Themen zeigt, die vor allem in der konservativ-lutherischen Zeitschrift „Erneuerung und Abwehr“ erschienen sind.

In dieser von der „Evangelischen Notgemeinschaft“ herausgebrachten Publikation war Motschmann jahrzehntelang als ehrenamtlicher Schriftleiter tätig. Die Vortragsveranstaltungen dieser christlichen Vereinigung wurden häufig von linksradikalen Antifa-Gruppen gestört; Prof. Motschmann selbst wurde in Berlin sogar mit verleumderischen „Steckbriefen“ dieser fanatischen Szene attackiert.

Oftmals veröffentlichte auch die patriotische Wochenzeitung „Junge Freiheit“ zeitkritische Beiträge Motschmanns zu Religion, Kultur, Zeitgeschichte und Politik, nicht selten auch seine ausführlichen Analysen zu Gegenwartsthemen.

Prof. Motschmann ist nicht nur mit einer Reihe von Katholiken seit langem persönlich befreundet; er hat auch stets offen und unkompliziert mit katholischen Organisationen und Redaktionen zusammengearbeitet, auch mit unserem Christoferuswerk und kath. KOMM-MiT-Jugendverlag. 

Gemeinsam können und sollen sich bibelorientierte Protestanten und theologisch konservative Katholiken zusammenschließen, wenn es darum geht, die Zehn Gebote und klare christliche Maßstäbe  in der Öffentlichkeit zu vertreten und gegen Zeitgeist-Anmaßungen zu verteidigen.

Wir wünschen Klaus Motschmann von Herzen alles Gute zu seinem Jubelfest und Gottes reichen Segen!


Der HERR hat sein Heil geoffenbart

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 98 (97),1.2.3ab.3c-4:

Singet dem HERRN ein neues Lied;
denn ER hat wunderbare Taten vollbracht.
ER hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der HERR hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
ER dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unseres Gottes.
Jauchzt vor dem HERRN, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!


Kardinal Müller und Erzbischof Gänswein stellen sich weiter vor Limburger Bischof

Der Präfekt der Glaubenskongregation, Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller, hat sich erneut gegen jene Medienkampagne gewandt, mit der Bischof Tebartz-van Elst im Vorjahr monatelang konfrontiert war. Müller

Laut einem heutigen Bericht von WELT-online sagte Kardinal Müller der ARD in Rom, dem Limburger Oberhirten sei nichts an Verfehlungen nachzuweisen, was das Bischofsamt unmöglich machen würde.

Die Entscheidung werde unabhängig von der Stimmungslage in Deutschland fallen, betonte der Glaubenspräfekt. Weder Papst Franziskus noch die Bischofskongregation ließen sich durch Druckausübung vereinnahmen.

Der Leiter des Päpstlichen Hauses und Privatsekretär von Benedikt XVI., Erzbischof Georg Gänswein, erklärte etwa zeitgleich, dem 54-jährigen Limburger Bischof sei viel Unrecht geschehen: „Und da muss man auch den Mut haben, sich dagegenzustellen und zu sagen: Das hat dieser Mann nicht verdient.“

Foto: Bistum Limburg

 


Pädosexuelle Szene befürwortet den grün-roten „Bildungsplan 2015“

„Krumme 13“ pro Demo für „sexuelle Vielfalt“

Am vergangenen Samstag gab es in Stuttgart sowohl eine Protestkundgebung   g e g e n  den „Bildungsplan 2015“ wie auch eine Demonstration der Befürworter dieses grün-roten Programms, das sexualkundliche (Des-)Information bereits ab Grundschule vorsieht.

Zur Demonstration für den Bildungsplan der baden-württembergischen Landesregierung hat auch eine Organisation von Pädosexuellen aufgerufen, die sich „Krumme 13“ nennt. Die Veranstalter haben sich davon nicht distanziert..

Im Vorfeld der Demonstration warb Krumme 13 über ihren Internetauftritt für eine Teilnahme: „Wir rufen die Besucherinnen & Besucher unserer Webseiten und insbesondere die Pädophilenszene auf, ebenfalls an der Demo für sexuelle Vielfalt teilzunehmen.“

Begründet wurde dieser Appell mit der angeblichen Verkürzung des Themas durch die Kritiker des Bildungsplans. In der für Pädosexuelle typischen Argumentation heißt es, dass bei den Gegnern „alle weiteren Aspekte von Liebe, Verantwortung und Respekt ausgeblendet“ würden.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.freiewelt.net/reportage/padophile-begrusen-bildungsplan-2015-10026157/


FDP kritisiert geplante eCall-Pflicht für Autos: “Big-Brother als Beifahrer?”

Das Europa-Parlament hat heute einen Vorschlag angenommen, nach dem alle neuen Fahrzeugtypen ab Herbst 2015 verpflichtend mit einem eCall-System ausgestattet sein müssen.meissner-hirsch-220x157

FDP-Innenexpertin Nadja Hirsch (siehe Foto) beanstandet vor allem die Unbesonnenheit der Abgeordneten in Sachen Datenschutz:

“Ob das persönliche Sicherheitsbedürfnis oder das Recht auf Privatsphäre überwiegen, sollte allein die Entscheidung des Fahrers sein. Daher hat FDP dafür gekämpft, dass die eCall-Funktion nur optional ist und ausgeschaltet werden kann. Wir können nicht einerseits im Rahmen der öffentlichen Diskussion und Datenschutzreform mehr Datenschutzrechte für den Bürger verlangen, um ihn dann bei eCall dieser Rechte wieder zu berauben.”

Auch Gesine MEIßNER, verkehrspolitische Sprecherin der Liberalen Fraktion im Europa-Parlament, kritisiert diesen Beschluß:

„Wie bei allen neuen Vorschlägen steckt der Teufel häufig im Detail: Durch eCall-Systeme sollen im Falle eines Unfalls automatisch Positionsdaten und Fahrtrichtung an die Notrufzentrale übermittelt werden. Die Nutzung von moderner Technologie für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ist grundsätzlich zu begrüßen.

Eine rote Linie ist für mich aber dann überschritten, wenn diese Daten theoretisch auch genutzt werden können, um Bewegungsprofile von allen Autofahrern zu erstellen. Wichtig für die FDP war deshalb, dass Autofahrer die Freiheit haben müssen, das eCall-System manuell auszuschalten Diese Wahlfreiheit wäre unkompliziert möglich gewesen – die Mehrheit des Parlaments hat sich heute aber für den gläsernen Autofahrer entschieden.“

 


„Seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf Gottes Gnade!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Petr 1,10-16:

Liebe Brüder! Die Propheten haben nach dem Heil gesucht und geforscht, und sie haben über die Gnade geweissagt, die für euch bestimmt ist. Sie haben nachgeforscht, auf welche Zeit und welche Umstände der in ihnen wirkende Geist Christi hindeute, der die Leiden Christi und die darauf folgende Herrlichkeit im voraus bezeugte.  PAX

Den Propheten wurde offenbart, daß sie damit nicht sich selbst, sondern euch dienten; und jetzt ist euch dies alles von denen verkündet worden, die euch in der Kraft des vom Himmel gesandten Heiligen Geistes das Evangelium gebracht haben. Das alles zu sehen, ist sogar das Verlangen der Engel.

Deshalb umgürtet euch und macht euch bereit! Seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch bei der Offenbarung Jesu Christi geschenkt wird.

Seid gehorsame Kinder und laßt euch nicht mehr von euren Begierden treiben wie früher, in der Zeit eurer Unwissenheit. Wie ER, der euch berufen hat, heilig ist, so soll auch euer ganzes Leben heilig werden.

Denn es heißt in der Schrift: Seid heilig, denn ich bin heilig.


Die 2. Demonstration in Stuttgart signalisiert: Finger weg von unseren Kindern!

Mathias von Gersdorff

Am 1. März 2014 fand in Stuttgart die zweite öffentliche Demonstration gegen den „Bildungsplan 2015“ statt.stuttgart 009a

In diesem ist vorgesehen, dass im Rahmen der Erziehungseinheit „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ Kinder alles über Homosexualität, Transsexualität, Bisexualität sowie die vielen sexuellen Orientierungen erfahren, die inzwischen von Gender-Theoretikern erfunden wurden, wie etwa „Intersexualität“.

FOTO: M. von Gersdorff als Redner der Kundgebung in Stuttgart

Die erste Demonstration am 2. Februar 2014 geschah nach der Übergabeder der etwa 190.000 gesammelten Unterschriften für die Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ im baden-württembergischen Landtag.

Ausdrückliches Ziel war, die Proteste gegen den Bildungsplan fortzuführen, da man nicht davon ausgehen konnte, dass die Landesregierung unter Leitung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann entscheidende Änderungen vornehmen würde.

Obwohl die Demonstration am 2. Februar fast eine Sponti-Aktion war, die nur in sechs Tagen vorbereitet wurde, lief sie erfolgreich. Die Organisatoren konnten eine relevante Anzahl von Demonstranten zur Teilnahme bewegen und die Aufmerksamkeit vieler regionaler und überregionaler Medien auf sich ziehen. DSC03338a

Vom Mobilisierungspotential wohl beeindruckt, zeigte Winfried Kretschmann Gesprächsbereitschaft. Manche Kritiker des Bildungsplanes zeigten sich über seine Haltung erfreut. Doch vielen entging nicht, dass er nicht im geringsten signalisierte, relevante Änderungen durchführen zu wollen. Schon gar nicht deutete er an, die Erziehungseinheit „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ streichen zu wollen, was ja das Ziel der Petition „Kein Bildungsplan 2015“ gewesen war. 

Die zweite Demonstration am 1. März 2014 musste beweisen, dass man nicht bereit war, mit Kretschmann einen faulen Kompromiss einzugehen.

Viele haben offensichtlich gemerkt, dass die grün-rote Regierungskoalition die Gegner des Bildungsplanes schlichtweg über den Tisch ziehen wollte.

Doch das hat nicht funktioniert: An der zweiten Demonstration am 1. März haben weitaus mehr Menschen teilgenommen; die Organisation lief viel besser; es fanden sich an die hundert Männer, die bereit waren, als Ordner zu agieren; alle Redner  –  auch der Vertreter der CDU  – wiesen klar darauf hin, dass die grün-rote Landesregierung die Indoktrinierung der Kinder gemäß der Gender-Theorie anstrebt.

Auch die Plakate und die Slogans, die immerfort skandiert wurden, zeigten diese Haltung: „Finger weg von unseren Kindern“, “Kinder sind kein Kinderspiel”, “Sex in jedem Fach: Nein, danke!”, “Kinder brauchen Liebe – und keinen Sex” usw.

Die Abneigung gegen den Bildungsplan war so groß, dass selbst die Medien  –  die generell wohlwollend über die grün-rote Landesregierung berichten -, zugeben mussten, Kretschmanns Einlullen der Kritiker sei gescheitert.

In der „Landesschau“ berichtete der SWR von den Rangeleien und kommentierte, die Stimmung sei viel heftiger als bei der Demo vor vier Wochen. Der SWR resümierte: „Aufgeheizte Stimmung bei Bildungsplan-Demos“.

Die „Morgenpost“ schrieb: „Das Thema mobilisiert und elektrisiert“. In der „Stuttgarter Zeitung“hieß es: „Die Stimmung war aufgeladen“. Die „Südwestpresse“ schildert: „Grün-Roter Bildungsplan entzweit Demonstranten. „Schützt unsere Kinder“, rufen die einen. Um Normalität bitten die anderen. Das Thema Homosexualität im Unterricht treibt die Menschen auf die Straße.“

Nun ist abzuwarten, was Herr Kretschmann unternehmen wird.

Doch eines ist für die Gegner des Bildungsplanes schon jetzt klar: Keine „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“ in den Schulen – Kein „Bildungsplan 2015“ – Keine Indoktrinierung der Kinder „unter der Ideologie des Regenbogens“!

Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ sowie des Web-Magazins „Kultur und Medien online“