Halten deutsche Bischöfe dem Druck des Zeitgeistes nicht mehr stand?

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Das Ergebnis der Umfrage zu Ehe und Familie, das die Bischöfe in den Diözesen in Umlauf gebracht haben, wurde in den Medien breit kommentiert.

Die Überschriften und Schlagzeilen lauteten: „Die Kirchenlehre ist weit weg vom Alltag“, „Die Kirche redet an den Gläubigen vorbei“, „Katholiken hadern mit mit der Seuxalmofral der Kiche“, „zu idealisierend und lebensfern“ etc. bildma1

Dass die Medien die römisch-katholische Kirche als letztes Bollwerk und Hindernis gegen den Zeitgeist sehen und entsprechend kommentieren, überrascht nicht, wohl aber, dass Bischöfe völlig aus dem Tritt kommen und sogar öffentlich die Lehre der Kirche relativieren.

Solche Bischöfe zeigen, dass sie dem Druck des Zeitgeistes nicht mehr standhalten. Sie tragen zur geistigen Verwirrung bei. Kannten die Bischöfe den diesbezüglichen Zustand der ihnen anvertrauten Diözesen nicht, obwohl es doch seriöse repräsentative Umfragen gibt, die ähnliche Ergebnisse wie die Umfrage gebracht haben?

Angesichts der  Umfrageergebnisse stellen sich drei Fragen:

  • Stimmen sie mit der Wirklichkeit überein?
  • Wenn ja: Sind die Katholiken, die sich von der Lehre der Kirche zu Ehe und Familie emanzipiert haben, dadurch freier, zufriedener und in ihrem Verhalten gegenüber den Anforderungen, die das Leben stellt, stabiler geworden?
  • Was hat die Verhaltensänderung der Katholiken verursacht?

Wer Verantwortung gegenüber den Menschen empfindet, kann nicht bei Frage 1 nicht stehen bleiben.imageCATKHONR

„Die kirchlichen Aussagen zu vorehelichem Geschlechtsverkehr, zur Homosexualität, zu wiederverheirateten Geschiedenen und zur Geburtenregelung finden kaum Akzeptanz oder werden überwiegend abgelehnt“, lautet eine Kernaussage der Umfrage. (Neue Passauer Presse, 4.2.14) 

Wenn dem so ist, dann „hadern“ eigentlich diese Katholiken nicht mit der kirchlichen Lehre. Sie beachten sie nicht mehr oder weisen sie „explizit“ zurück. Sie haben sich zu einem hohen Prozentsatz von der Ehelehre und Sexualmoral der Kirche „befreit“.

Und da sich diese Lehre  auf  Gebote Gottes und die Aussagen des Evangeliums stützt, heißt dies, nüchtern betrachtet, dass die Mehrheit der Katholiken lebt, als ob es Gott nicht gäbe, wie das einmal Johannes Paul II. formuliert hat.

Ist ein solches  Verhalten  nur ein „verschlamptes“ Christentum oder ist es, präziser gefragt, nur mehr ein übertünchtes Heidentum, das statistisch noch als „katholisch“ geführt wird.

„Das Heidentum sitzt heute in der Kirche selbst“

Der junge Theologe Joseph Ratzinger hat bereits 1958 (!) geäußert:

„Nach der Religionsstatistik ist das alte Europa noch immer ein fast vollständiger christlicher Erdteil. Aber es gibt wohl kaum einen zweiten Fall, in dem jeder Mann so genau wie hier weiß, dass die Statistik täuscht: Dieses dem Namen nach christliche Europa ist… zur Geburtsstätte eines neuen Heidentums geworden, das im Herzen der Kirche selbst unaufhaltsam wächst und sie von innen her auszuhöhlen droht.

Das Erscheinungsbild der Kirche der Neuzeit ist wesentlich davon bestimmt, dass sie auf eine ganz neue Weise Kirche der Heiden geworden ist und noch immer mehr wird: Nicht wie einst, Kirche aus den Heiden, die zu Christen geworden sind, sondern Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen, aber in Wahrheit zu Heiden wurden.

Das Heidentum sitzt heute in der Kirche selbst, und gerade das ist das Kennzeichnende sowohl der Kirche unserer Tage, wie auch des neuen Heidentums, das es sich um ein Heidentum in der Kirche handelt und um eine Kirche, in deren Herzen das Heidentum lebt.“

Halten wir fest: Die Umfrageergebnisse stimmen weithin mit der Wirklichkeit überein. Die Katholiken, die sich bemühen, nach der kirchlichen Lehre zu leben, sind eine kleine Herde.

Die meisten Katholiken wollen leben „wie alle anderen“. Vielleicht spüren sie einen Unterlegenheitskomplex gegenüber denen, die sich voll dem Zeitgeist angepaßt haben. Haben sie aber damit einen „Befreiungsschlag“ vollzogen?

In Kommentaren zur o. a. Umfrage wird  darauf hingewiesen, dass sich die Scheidungszahlen, die Wertung von Abtreibung etc. bei Katholiken nicht mehr wesentlich von jener anderer Bevölkerungsgruppen unterscheide.

Sind nun die Katholiken, die sich von der „lebensfernen“, „unbarmherzigen Verbotsethik“ emanzipiert haben befreiter, zufriedener und lebensfroher geworden? Sind sie stabiler geworden gegenüber den alltäglichen Problemen oder den diversen Abhängigkeiten und Süchten? Das ist eine berechtigte Frage, die die Gesellschaft interessieren müsste! Wir hätten gerne eine Antwort darauf.

Wenn Katholiken wie „alle“ leben, dann treffen auf sie auch die allgemeinen statistischen Befunde zu. Danach leiden immer mehr Menschen, z. T. schon in jungem Alter, an Depressionen, psychischen Erkrankungen, Isolierung und an vielen Abhängigkeiten von Alkohol, Drogen, Spielsucht etc.

Intakte Familien helfen in Notlagen

Wer in der Not auf sich selbst zurückgeworfen ist, der ist schnell vereinsamt. Intakte Familien, in denen sich die Menschen aufeinander verlassen können, puffern Schwierigkeiten und Schläge von außen besser ab als brüchige Beziehungen zwischen sog. Lebensabschnittspartnern. BILD0222

Ist das nun „idealisierend und lebensfern“ oder nicht doch „realitätsbezogen und lebensnah“? Scheidungen, bei denen Ehepartner keinen Weg mehr zueinander finden, um Probleme  zu lösen, sollte man nicht als „Befreiung“ hochstilisieren. Tatsächlich sind sie eine Niederlage.

Fazit: Die außerhalb der kirchlichen Ehelehre oder Sexualmoral lebenden Katholiken stehen im Trend der säkularen Gesellschaft und diese ist gegenüber früher nicht lebenskräftiger, glücklicher und geistig stabiler geworden.

Wie entstand die Distanz zur kath. Ehelehre?

Bleibt die Frage, was hat dazu geführt, dass die statistisch noch katholisch geltende Bevölkerung ihre Haltung zur kirchlichen Ehelehre radikal geändert hat?

Bekannt ist die zunehmende Kirchenferne, die sich objektiv am sonntäglichen Gottesdienstbesuch messen lässt. Sie betrug in der Bundesrepublik Deutschland 1950 noch 50,4%. Zehn Jahre später waren es noch 46,2%, 1970 nur mehr 37,5%. Das Jahr der Kulturrevolution 1968 markiert einen Wendepunkt. Heute wird der sonntägliche Kirchenmessbesuch mit rund 10% angegeben.

Mit dem Rückgang des Gottesdienstbesuches ist auch der direkte Kontakt mit der Botschaft, die in den Lesungen verkündet, immer wird dünner geworden. Wobei die authentische Interpretation des unverkürzten und unverfälschten Textes und die Anwendung auf das praktische Christenleben entscheidend sind.

Was man nicht kennt, kann man nicht praktizieren

Es wäre interessant, wenn  Kirchgänger befragt würden, wann sie das letzte Mal  die  Ehelehre der Kirche und ihre Position  zu den Reizthemen, wie  den geschiedenen Wiederverheirateten, zum vorehelichen Zusammenleben, zur Homosexualität ect. gehört haben. Wer den Glauben der Kirche nicht kennt, kann ihn auch nicht praktizieren.

Zur realistischen Sicht gehört für einen Christen auch das Kreuz. Auch das ist ein vernachlässigtes Predigtthema. Papst Franziskus hat in seiner ersten Rede vor den Kardinälen geäußert: „Wenn wir ohne das Kreuz vorangehen, ohne das Kreuz aufbauen und Christus ohne das Kreuz bekennen, sind wir keine Jünger des HERRN“. abtei-ettal-startseite_01

Die Päpste, insbesondere Johannes Paul II., haben sich einfühlsam und tiefgehend zu Ehe und Familie geäußert (Familiaris consortio, 1981; Donum vitae, 1987; Brief an die Familie, 1994).

Dr. Norbert Martin, der mit seiner Frau Renate Mitglied des Päpstlichen Rates für die Familie ist, spricht von „eklatanten Versäumnissen“ und „schwerwiegenden Unterlassungen“ in der Verbreitung der päpstlichen Botschaft zu Ehe und Familie. Martin fragt, warum wurde „keine Lesehilfe auf der Ebene der Bischofskonferenz“ erstellt und moniert die fehlende “pastorale Aufbereitung der päpstlichen Schreiben durch Pastoralstellen der Diözesen“ (Tagespost,8.2.14).

Verschwiegen kann schließlich nicht werden, dass katholische Verbände wie das ZdK , der BdkJ und Frauenverbände Positionen der katholischen Ehelehre und der Sexuallehre relativiert und in Frage gestellt haben.

Als Beispiel und Beleg dafür wird das 30-seitige Positionspapier  „Sexsplitter“ erwähnt, das 1996 unter der Leitung des damaligen Vorsitzenden des BdkJ der Diözese Würzburg von einer elfköpfigen Arbeitsgemeinschaft, darunter ein Domkapitular als Vertreter der Bistumsleitung, sowie ein Professor der katholischen Morallehre der Universität Würzburg, herausgegeben wurde.

In diesem Positionspapier haben wir eine weitestgehende Gleichsetzung der Formen des Zusammenlebens mit der Ehe und der Sexuallehre. Trotz massiver Proteste sprach der damalige Würzburger Bischof dem hauptverantwortlichen BdkJ-Vorsitzenden in der Kirchenzeitung seiner Diözese sein Vertrauen aus.

Die Bischöfe haben die Aufgabe, die Gläubigen zu ermutigen und Wege aufzuzeigen, nach dem Evangelium zu leben. Wenn sie ihnen das nicht mehr zutrauen, machen sie die Menschen nicht größer, sondern kleiner.

Sie tragen zur geistigen Verzwergung derer bei, die sie aufwärts führen sollen. Für den Abstieg in die Niederungen werden sie nicht gebraucht.

Die Kirche soll barmherzig sein. Richtig! Barmherzigkeit brauchen wir alle. Aber zuerst sollte doch das Bemühen stehen, nach dem Evangelium Christi zu leben. Man kann schließlich nicht zuerst die Parole Kapitulation ausgeben und danach die, zu kämpfen.


25 Kommentare on “Halten deutsche Bischöfe dem Druck des Zeitgeistes nicht mehr stand?”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Siehe speziell auch zum Thema Christsein und Ökumene und Ostkirchen und andere Themen – jenseits des medialen Mainstream Nachrichten für Christen und Katholiken usw.

    http://gerdhagedorn.de/ Gerd Hagedorn und seine hochinteressante Website mit Meldungen und Nachrichten und News und Artikel-Hinweisen und Links und Neuigkeiten und so weiter

    CHRISTENVERFOLGUNG WELTWEIT „Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. (…) Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen.“ – Joh. 15,18−20 Derzeit herrscht die größte Christenverfolgung aller Zeiten. Mehr als 200 Millionen Christen leiden unter einem hohen Maß an Verfolgung, weil sie sich zu Jesus Christus bekennen. Nutzen Sie Ihre Freiheit und informieren Sie sich über die verfolgte Kirche weltweit. Lesen Sie Berichte von Christen, die täglich einen hohen Preis für ihren Glauben an Jesus Christus zahlen und dennoch standhaft bleiben.

    https://www.opendoors.de/christenverfolgung

    JIhad Watch by Robert Spencer, Islam und Islamismus und Islamisten und Muslime usw.

    http://www.jihadwatch.org

    5 Millionen Christen in Nigeria fordern mehr Schutz durch die Regierung gegen Islamisten

    https://www.idea.de/menschenrechte/detail/nigeria-fuenf-millionen-christen-fordern-mehr-schutz-durch-die-regierung-111918.html

    Der Heilige Stuhl und der Islam und die UN-Menschenrechtscharta

    https://philosophia-perennis.com/2017/08/02/der-heilige-stuhl-der-islam-und-die-un-menschenrechtscharta/

    https://philosophia-perennis.com/

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  2. Mehr als nur ein Mißbrauchsskandal: Die Macht der Homo-Lobby im Vatikan

    Was derzeit die katholische Kirche erschüttert, ist mehr als nur ein Mißbrauchsskandal. Von einer „abgeworfenen Atombombe“ oder einem „Kalten Krieg, der heiß geworden ist“ spricht der Publizist Rod Dreher („Die Benedikt-Option“), die New York Times redet bereits einem katholischen „Bürgerkrieg“ das Wort. In den sozialen Netzwerken gehen sich Aushängeschilder unabhängiger katholischer Medien und Franziskus-Anhänger gegenseitig an den Kragen. Auslöser ist […]

    https://www.pravda-tv.com/2018/08/mehr-als-nur-ein-missbrauchsskandal-die-macht-der-homo-lobby-im-vatikan/

    Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage?
    Angriffsziel Schule und Kirche

    von Dr. phil. Judith Barben, Psychologin

    https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2012/nr25-vom-1162012/moechten-sie-zu-schule-und-bildung-eine-kleine-neurolinguistische-seelenmassage.html

    Der Theologe und Philosoph und Journalist David Berger als christlicher Humanist und Querdenker und Zeitkritiker und Zeitbeobachter und Wertkonservativer und Nicht-Mainstream

    https://philosophia-perennis.com/

    https://philosophia-perennis.com/genderideologie-gender-auseinandersetzung/

    Zeugen der Wahrheit

    http://kath-zdw.ch/

    kath-zdw.ch/

    Der Sinn des Lebens ist die Suche nach der Wahrheit. Unser Leben hört mit dem Tod nicht auf. Unser Leben hat Konsequenzen – positive oder negative.

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  3. Anonym sagt:

    Eine Kirche, die Moraltheologie über die Nächstenliebe stellt, wird nur sehr schwer Mitglieder finden.

    Eine Kirche wird kraftlos, wenn sie nicht zu ihren Ursprüngen zurückfindet.

    Eine Kirche braucht keinen Zentralismus, sondern lebendige Gemeinden, in denen sich die Gemeindemitglieder im Glauben gegenseitig ermutigen. Hauskreise, in denen die Menschen gemeinsam beten und Leben teilen, sind ebenfalls notwendig, genauso wie ein positiver und wertschätzender Umgang. Wir brauchen auch keine Moraltheologie, sondern erfahrbare Nächstenliebe. Wer das Wort Gottes liest und sich darüber austauscht, weiß selbst was gut und richtig ist. Da braucht man Niemanden, der einem nochmals den Sündenspiegel vorhält. Vor allem, wenn dieser selbst nicht „vollkommen“ nach christlichen Maßstäben lebt.

    Weder die Meinung des Papstes, noch irgendwelche Aussagen von Bischöfen interessieren mich, weil diese Personen wegen ihres durchaus auffälligen Lebensstils für mich jegliche Glaubwürdigkeit verloren haben! So wie ich empfinden viele christlich getaufte Menschen. Glücklicherweise sind Menschen nicht mehr autoritätshörig, sondern bilden sichselbst eine Meinung.

    Nur leider beschäftigen sich viele dieser christlich getauften Menschen nicht mit dem Wort Gottes.

    Eine Kirche darf Nächstenliebe nicht heucheln, sondern muss diese zum Programm machen. Dann entzündet der Glaube wieder Herzen.

    Deshalb möchte Jesus, dass wir zuallererst Nächstenliebe praktizieren.

    Zwei Bibelstellen:

    „Ein neues Gebot gebe ich Euch: Liebt einander! Wie ich Euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt“ Johannes 13, 34-35

    „Jede Art von Bitterkeit, Wut, Zorn, Geschrei und Lästerung und alles Böse verbannt aus eurer Mitte. Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat. “ Epheser 4,32

    Erkennen uns die Menschen an unserer Liebe, dass wir seine Jünger sind?

    Diese Frage muss sich jeder Christ wohl gefallen lassen. Wahrscheinlich wird uns Jesus diese Frage stellen, wenn wir ihm gegenübertreten.

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    • Guten Tag,
      es ist nicht sinnvoll, Gottes Gebote und Nächstenliebe gegeneinander auszuspielen.
      Christus hat die Zehn Gebote ebenso klar verkündet wie die Unauflöslichkeit der Ehe (diese sogar deutlicher als im AT).
      Und ER hat gesagt: Wer mich liebt, der hält meine Gebote!
      Übrigens stehen die Zehn Gebote im Dienste der Gerechtigkeit und der Nächstenliebe.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • heureka47 sagt:

      „Eine Kirche darf Nächstenliebe nicht heucheln, sondern muss diese zum Programm machen. Dann entzündet der Glaube wieder Herzen. „:

      „Nächstenliebe“ ist eine ZU einseitige Sichtweise – die uns von uns selbst entfernt / entfremdet.
      In Wahrheit geht es darum, ALLES – bedingungslos – zu lieben, das Leben, das SEIN, das Universum – im Hier und Jetzt sowie auch die Vergangenheit und Zukunft. DAS ist wahre „Nachfolge Christi“.

      Ein „Programm“ würde nur nützen, wenn (auch) die Kirche die Wahrheit erkennen und entsprechend handeln würde. Aber die Kirche ist im Grunde genauso entfremdet / kollektivneurotisch wie der Rest der großen Mehrheit der zivilisierten Gesellschaft.

      Grundlegende Heilung ist in jedem Einzelfall und jederzeit möglich. Das wußte auch Jesus Christus. Und sie war sein Anliegen. Leider noch nicht so erfolgreich – weil die Römer es falsch verstanden oder absichtlich verfälscht haben.

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      • Anonym sagt:

        „Eine Kirche darf Nächstenliebe nicht heucheln.“

        Heuchelei war Jesus zuwider. Der Feigenbaum, der blühte, aber keine Früchte trug, ist das Sinnbild für Heuchelei.

        Jesus sagt zu dem Feigenbaum: „In Ewigkeit soll niemand mehr eine Frucht von dir essen.“ Der Ehebrecherin ist Jesus mit den Worten „Geh hin und sündige nicht mehr“ wohl viel liebevoller begegnet.

        Moraltheologie und Nächstenliebe stehen in einem Spannungsverhältnis. Hier muss die Nächstenliebe in der Verkündigung durch die Kirche die Oberhand gewinnen. Wenn wir Nächstenliebe ehrlich praktizieren, dann schwindet die Sünde aus unserem Leben und es kommt nicht mehr zu Ehescheidungen. Dann brauchen sich die Moraltheologen über solche Sünden in christlichen Kreisen nicht mehr aufregen.

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      • heureka47 sagt:

        Die Nächstenliebe zu verkündigen ist ja ein wesentlicher Teil dessen, was die Kirche macht.
        Seit 1000 Jahren oder ähnlich. Aber es scheint nicht zu wirken.
        Also ist irgendetwas FALSCH.

        Ich bin zufällig einer von denen, wie wissen, WAS falsch läuft.
        Die „Botschaft“ kommt nicht dort an, wo sie ankommen müßte / sollte.
        Das wird vereitelt durch die „Krankheit der Gesellschaft“, die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“, wie ich sie nenne, die „Dysgnosie“, wie Heinz von Förster sie nennt, „Die Pathologie der Normalität“ (Erich Fromm), „Der Wahnsinn der Normalität“ (Arno Gruen), usw. usw.

        Die Krankheit war schon zu Zeiten von Moses bekannt und wird im „Tanz um das Goldene Kalb“ anschaulich beschrieben.
        In den letzten ca. 10.000 Jahren sind alle „Hochkulturen“ daran untergegangen – siehe O. Spengler „Der Untergang des Abendlandes“. Die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“ grassiert aber nicht nur im „Abendland“, sondern auch im „Morgenland“.

        Und das Thema „Weltuntergang“ spielt hier mit. Der „Weltuntergang“ wird von den meisten Menschen wahrscheinlich eher als „Ereignis“ sich vorgestellt, aber es ist – zumindest auch – ein PROZESS, der seit vielen Jahrtausenden im Gange ist.

        Um die Menschheit vor dem völligen Untergang / Aussterben zu bewahren, brauchen wir nicht die Verkündigung des „Prinzips Nächstenliebe“, sondern WENN Verkündigung, DANN die Verkündigung der WAHRHEIT, daß es sich bei den wachsenden Problemen (in) der zivilisierten Gesellschaft um eine KRANKHEIT handelt – von der ca. 99,99% befallen und beeinträchtigt sind – UND, daß sie grundlegend heilbar ist.

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    • Ulrike sagt:

      Vorhin war ich gerade mal in unserer „Hauskapelle“ (so in 5 min Laufentfernung) und habe mich gefragt, ob JESUS denn alle Wiederverheirateten sozusagen in einen Topf wirft.

      Man denkt JESUS ist zu schade für die Sünder. Er wirkt so rein und ohne Sünde und das stimmt ja auch.

      Es gibt Menschen, die sind das zweite Mal verheiratet und das seid vielen Jahren, vielelicht seid 30 Jahren und die erste Ehe hat nur ein paar Monate gedauert. Er geht jede Mittagspause zum Frauenberg, setzt sich ne halbe Stunde in und betet ganz alleine und im Stillen und so ein Mensch hat es doch verdient, den Leib Christi zu bekommen

      Ich würde JESUS wirklich bitten, dass so ein Mensch kein schlechtes Gewissen haben muß,
      wenn er zur Kommunion geht.

      Für mich zählt das Gesamtbild des Menschen, das sind lauter kleine Mosaiksteinchen.

      Es gibt Menschen, die lassen sich scheiden, heiraten wieder, trennen sich wieder,
      haben Freundschaften noch und nöcher ohne Rücksicht auf Kinder – immer dem Gefühl nach und an Ostern, Weihnachten gehen sie auch mal zum Gottesdienst – weil das an diesen Tagen zur Romantik dazugehört. Das ist doch ein ganz anderer Menschenschlag.

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      • Guten Tag,
        den jeweils einzelnen Fall kann Gott alleine beurteilen (und nicht Sie). Was aber feststeht, ist das Gebot Gottes und die Lehre Christi. Daran hat sich die Kirche zu halten, weil sie keine Willkür-Institution ist und sein darf, sondern Dienerin des Ewigen. Was dabei herauskommt, wenn man sittliche Maßstäbe durch „Einzelfälle“ verdrängt, sieht man wohl im Protestantismus: bald gehen dann auch die allgemeinen Grundsätze flöten.
        Meine x-fachen Bitten, Sie mögen subjektive und objektive Ebene (Person und Sache) auseinanderhalten, erwiesen sich bislang leider als fruchtlos.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • heureka47 sagt:

        Gehen Sie ruhig davon aus, daß Gott, Jesus Christus und der Heilige Geist ALLE Verkörperungen des Göttlichen BEDINGUNGSLOS lieben. DAS ist das „Gesetz“, das höchste Prinzip des Universums, das Gott ist.

        Was die „Verantwortlichen“ der Kirche(n) vermitteln / vertreten, ist IRRTUM, denn sie sind genauso der Abtrennung im Geiste verfallen wie die große Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft – nur etwas anders als die anderen.

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      • Ulrike sagt:

        Selbst die Jünger haben Jesus nicht immer verstanden.

        Ich liebe meine Kinder, auch wenn ich nicht alles richtig finde, was sie tun.
        Auf die Schwächen muss ich meine Kinder aufmerksam machen.

        Meine Kinder lieben mich auch, auch wenn sie das nicht sagen.

        SIE DUERFEN IMMER AN MEINEN TISCH KOMMEN, EGAL WAS SIE AUCH AUSGEFRESSEN HABEN.

        Warum ist alles so kompliziert, ich denke wir sind alle Kinder Gottes.

        Sie brauchen es mir gar nicht erklären, denn ich verstehe es nicht.

        Streit am Tisch, das kann ich nicht leiden.

        Besoffen am Tisch muss auch nicht sein, es sollte mit klarem Verstand streitlos bewusst gegessen werden.

        Der Streit zwischen meinen Kindern soll vor dem Essen geregelt sein
        und genau so ist es zwischen den Gotteskindern.

        Die Gotteskinder sollen sich untereinander vertragen, versöhnen bevor sie zum Tisch des Herrn gehn.

        WENN EINS MEINER KINDER NICHT ZU MIR AN DEN TISCH KOMMEN WUERDE, WEIL ES WAS VERBROCHEN HAT UND GLAUBEN WUERDE, ES HABE DAS ESSEN NICHT VERDIENT
        DANN WUERDE ICH DENKEN, MEIn KIND HÄTTE ANGST VOR MIR.

        IRgendwann fällt bei mir auch der Groschen, möglicherweise erst im Jenseits.

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      • Guten Tag,
        Ihr direkter Vergleich mit Ihrem häuslichen Mittagstische ist für das Altarsakrament wenig hilfreich, ermahnt doch schon Paulus seinerzeit die Gemeinde von Korinth mehrfach, die hl. Eucharistie nicht mit einem Sättigungsmahl auf eine Stufe zu stellen.
        Übrigens dürfen geschieden-Wiederverheirate problemlos an den Tisch des Pfarrheims kommen, wenn dort – wie manchmal etwa zu Ostern oder sonstigen Festanlässen – ein schönes Fest stattfindet.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  4. […] Und da sich die Lehre der Kirche auf Gebote Gottes und die Aussagen des Evangeliums stützt, heißt dies, nüchtern betrachtet, dass die Mehrheit der Katholiken lebt, als ob es Gott nicht gäbe, wie das einmal Johannes Paul II. formuliert hat. [mehr] […]

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    • Anonym sagt:

      Papst Johannes Paul hat in seinem Palast, von Glanz, Luxus und Bediensteten umgeben, auch nicht gerade christlich gelebt.

      Jesus hat da ganz anders gelebt!

      Die katholische Kirche muss erst einmal aus den Schlagzeilen kommen! Dann braucht die katholische Kirche glaubwürdige Vorbilder! Menschen, welche das auch vorleben, was sie Sonntag für Sonntag predigen.

      Sonst dürfen wir uns nicht wundern, wenn das Salz seinen Geschmack verliert.

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      • Guten Tag,
        König Salomon in all seiner Pracht, bewundert von der Königin von Saba, lebte auch nicht gerade in einer Hütte. Es geht doch hier weniger um die Personen, sondern um ihr AMT. Der Bundespräsident fährt auch nicht im VW-Käfer durch die Gegend, vom englischen Königshaus ganz zu schweigen.
        Da Päpste von frühmorgens bis spät in die Nacht zu arbeiten haben, können Sie sich an dem sog. „Glanz“ wohl kaum ergötzen, sehr wohl aber die Rompilger aus aller Welt am Petersdom, Vatikanische Museen, Petersplatz, prachtvolle Kirchen usw.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  5. Horst sagt:

    Dass einige Bischöfe nicht dem Zeitgeist standhalten, sondern diesem hinterher hecheln, haben bisher Lehmann, Kamphaus (+), Zollitsch und Ackermann hinreichend erkennen lassen.

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  6. Halten die Bischöfe dem Zeitgeist „stand“?
    „Scho lang nemme!“

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  7. Ulrike sagt:

    Jesus ist gekommen, um die Schwachen aufzurichten.

    Jesus ist nicht zu denen gekommen, die den Arzt nicht nötig haben.

    Manchmal werde ich das Gefühl nicht los, die vermeintlich gesunden wollen JESUS den WEG zu den Kranken versperren.

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    • Guten Tag,
      gar keine Frage: Christus kam, um die Schwachen „aufzurichten“ – wohlgemerkt: aufzurichten, nicht in ihrem Sündenzustand zu belassen. Auch zu der von ihm geretteten Ehebrecherin sagte ER klipp und klar: „Gehe hin und sündige nicht mehr“.
      Zudem hatte ich Sie bereits mehrfach auf Paulus verwiesen, der im Korintherbrief klar Stellung bezieht („Wer unwürdig ißt…“).
      Jetzt nach x-Anläufen verstanden?
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Ulrike sagt:

        Ja, wer unwürdig ißt, der fügt Jesus Schmerzen zu.

        Ich kann aber nur für mich persönlich sprechen und sagen: „Ich bin nicht würdig, einzugehen unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund“

        Der Priester spricht: „Wer nicht nur Komunion gehen kann oder will, weil es aus religiösen Gründen nicht geht oder weil er gerade in schwerer Sünde lebt,
        der ist eingeladen, sich vom Priester das Segenszeichen geben zu lassen.
        Er mache bitte durch ein Zeichen auf sich aufmerksam, wenn er das Segenszeichen
        haben möchte“

        Genau diese Worte hört man hier immer öfter, wenn das mit den Segenskreuzchen
        der Zeitgeist ist, dann ist der Zeitgeist doch in diesem Falle gar nicht so schlecht.

        Insgesamt macht der TON die MUSIK.

        JESUS hat mit der Frau am BRUNNEN liebevoll gesprochen. Er hat liebevoll zu ihr gesprochen: „Tu das nicht mehr“ und nicht mit erhobenem Zeigefinger und einem
        angsteinflößenden Tonfall.

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    • heureka47 sagt:

      So ist es!
      Die „vermeintlich / angeblich Gesunden“, die „Normalen“ in der zivilisierten Gesellschaft, sind die Ignoranten, die „pathologisch Unweisen“, die auch schon im „Tanz um das Goldene Kalb“ Gemeinten; die gleichen, über die Jesus am Kreuz sagt: „…denn sie wissen nicht was sie tun.“

      Schon KAIN gehörte zu diesen; und diejenigen, die sich am „Turmbau zu Babel“ versuchten; ebenso wie die, die in Sodom und Gomorrha untergingen. Solche Untergänge hat die nachvollziehbare historische Geschichte immer wieder zu verzeichnen gehabt. Das schrieb auch O. Spengler („Der Untergang des Abendlandes“). Wir stehen jetzt WIEDER vor einem Untergang. Und die große Mehrheit der zivilisierten Gesellschaft – incl. der religiös Orientierten bzw. Kirchenmitglieder / -gläubigen. Denn sie leben NICHT in der WAHRHEIT; sie wissen nicht, was sie tun; sie wissen nicht, was zu tun ist – und sie können das wachsende Gefahren-Potenzial, aus dem die Untergangs-Katastrophe ihre Energie bezieht, nicht erkennen. Warum nicht? Weil es sich DORT im Bewußtsein zusammenbraut, wo sie nicht SIND; wo sie nicht WOHNEN – in ihrer eigentlichen HEIMAT; dort wo sie, wie Jesus Christus, EINGEBORENE wären. Aber sie sind Opfer einer schweren Bewußtseins-(Entwicklungs-)Störung – die auch schon im Johannes-Evangelium beschrieben wird: „…hat ihre Augen verblendet und ihre Herzen verstockt, auf daß sie nicht sehen und ich sie heile.“
      In heutige, bzw. auch psychologisch-psychiatrische, Sprache übertragen heißt das: „Gefühls- /
      Wahrnehmungs-Störung“ bzw. pauschal „psychische / seelische Störung“ bzw. „(innere) Abtrennung“ („Sünde“) incl. „Krankheitsuneinsichtigkeit“.

      Der Beschreibung bei Moses zufolge handelt es sich bei der Krankheit um (eine) „Entwicklungs- / Reifungs-Störung“ bzw. „pathologische UNREIFE / Unweisheit“, um eine „ganzheitliche LERN-Störung“ und „Störung der Erkenntnisfähigkeit“. Das nennt Heinz von Förster „Dysgnosie“ (in seinem Buch „Wissen und Gewissen“).

      Erich Fromm nennt es denn auch die „Pathologie der Normalität“, und Arno Gruen „Der Wahnsinn der Normalität“. Denn die Krankheit, das „rationale Irresein“, bildet die Grundlage der „Normalität“ der zivilisierten Gesellschaft.

      WAHRE Christen würden die Wahrheit, die ich hiermit anspreche / andeute, KENNEN. Nicht unbedingt in allen Details, aber vom Prinzip her in jedem Fall.

      WAHRE Christen würden – etwa ab der Pubertät – die „Nachfolge Christi“ antreten und im Christus-Bewußtsein ihre wahre Heimat gefunden haben und darin in voller Überzeugung und Freude leben…

      Herzlichen Gruß!

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  8. Christoph Rebner sagt:

    Der – lobenswerte – Veröffentlicher dieses Beitrages zitiert selbst meist die Bibel, die der Auslegung bedarf, KKK 82.

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  9. Ulrike sagt:

    Sollten Priester bereits vor der
    Eheschließung auf evtl Zweifel hinweisen?

    Priester können oft vorher ganz gut abschaetzen, wie gut zwei zusammenpassen.

    Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen, das verstehe ich schon.

    Man sollte meinen, das Gott den idealen Partner für jemand kennt, so dass gar nichts schiefgehen kann. Wenn Gott Menschen zusammenfuehrt, gibt er ihnen auch die Kraft zusammen zu bleiben.

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  10. heureka47 sagt:

    „Man kann schließlich nicht zuerst die Parole Kapitulation ausgeben und danach die, zu kämpfen.“:

    Kommt ganz darauf an, worauf sich die „Kapitulation“ bezieht und worauf das „Kämpfen“.

    Es KANN paradox SEIN – oder SCHEINEN.

    Ich mußte (auch) erst „kapitulieren“, bevor ich lernen konnte, richtig – wirksam – zu „kämpfen“.

    *

    Das Problem ist, daß die Kirche Grundsätze / Regeln proklamiert, die zum einen Teil einfach FALSCH sind (weil die Lehre des Jesus Christus falsch verstanden / gedeutet wird) und zum anderen Teil zwar vom Grundsatz her richtig, aber die Kirche kann den Menschen nicht sagen, WIE sie dahin finden, es umsetzen zu können.

    Die Ursache dafür ist, daß auch die große Mehrheit der Menschen im Bereich der Kirche(n) beeinträchtigt sind durch die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“, die „Krankheit der Gesellschaft“, die „Entfremdung“ / „Abtrennung (im Bewußtsein)“, die „Sünde“.

    Das kann auch für die Kirche(n) nur mit dem völligen Untergang enden – wie für die gesamte zivilisierte Gesellschaft (oder sogar die gesamte Menschheit) – WENN nicht doch noch die Erkenntnis der Wahrheit sich verbreitet und der WEG der grundlegenden Heilung beschritten wird. Denn die ist – in jedem Einzelfall – MÖGLICH.

    „ICH BIN (ist) der WEG (!), die Wahrheit und das Leben“.

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    • heureka47 sagt:

      Das ganze Leben – 24/7 – ist GOTTESDIENST. Es ist unser Dienst an / für Gott und Gottes Dienst an / für uns. Er ist WIR – und wir sind ER.
      ER manifestiert sich im Wasser und in unserer Nahrung, die uns am Leben halten und ER ist auch die unmanifeste Geist-Kraft, „Kraft aus der Höhe“, „Kraft zu(m) Leben“, Lebens-Energie, Liebe.

      Für mich ist auch jede Mahlzeit eine Vereinigung des Göttlichen mit dem Göttlichen. Eine Manifestation Gottes verspeist andere Manifestationen Gottes. Das ist ein Teil des „Göttlichen Spiels“.

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