Birgit Kelle: „Ich finde es großartig, Frau, Mutter und Teil einer Familie zu sein“

Von Birgit Kelle

Ich hoffe, Sie haben alle unbeschadet den internationalen Frauentag hinter sich gebracht, zu dem ich persönlich ein etwas zwiespältiges Verhältnis pflege. Birgit Kelle swr hochformat

Ist es doch der Tag, an dem in der Regel die Defizite angemahnt werden, anstatt die Erfolge zu sehen. Jedes Jahr ist das Glas immer noch halb leer, damit kann ich nichts anfangen.

Dazu kommen Forderungen von sog. Frauenorganisationen, die so gar nichts mit mir als Frau zu tun haben und mir dazu auch noch schaden.

Nehmen wir mal den deutschen Frauenrat als leider schlechtes Beispiel. Dort fordert man eine gesetzliche Frauenquote von 40 Prozent, die Abschaffung der kostenlosen Krankenversicherung für Ehefrauen und die Abschaffung des Ehegattensplittings.

Alle drei Forderungen lehne ich als Frau ab, sie schaden mir sogar konkret. Wie können solche Organisationen also davon reden, sich „für Frauen“ einzusetzen?

Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbandes Familienarbeit e.V. (ich bin selbst ebenfalls im Vorstand als stellv. Vorsitzende) hat in einem Offenen Brief an den Frauenrat diese Thematik wunderbar auf den Punkt gebracht (siehe hier: http://familienarbeit-heute.de/?p=3754).

Und deswegen werden wir auch in diesem Jahr weiter machen mit eigenständigen Forderungen für all die Frauen, die mit diesem Quotenfeminismus nichts anfangen können. Ich finde es großartig eine Frau zu sein, eine Mutter zu sein, Teil einer Familie zu sein.

Frauen-Standpunkte jenseits des Feminismus

Es freut mich im übrigen, dass sich zunehmend Magazine und Zeitungen endlich ernsthaft mit anderen Positionen zur Frauen- und Familienpolitik auseinander setzen, als mit den gängigen feministischen Forderungen.

Zum internationalen Frauentag hat die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) ein Portrait über mich gemacht und mit den Forderungen, die wir hier bei „Frau 2000plus“ in die Öffentlichkeit tragen. Sie finden den Artikel online unter dem Titel „Birgit Kelle ist die Anwältin der Hausfrauen“

Hier ein Ausschnitt: „Sie ist mit einem Journalisten verheiratet, ihre vier Kinder sind zwischen fünf und 14 Jahren alt. Das Magazin „Cicero“ nannte sie eine „Wut-Mutter“. Nach jedem ihrer Talkshow-Auftritte erhält Kelle rund 1000 Zuschriften. Rund zehn Prozent seien Hassmails, der Rest ist Zustimmung. Motto: „Endlich sagt es mal eine.“ Sie hält sich für liberal und weiß nicht, warum „es als reaktionär gilt, wenn man die gleiche Förderung für jedes Lebensmodell fordert“. Ehegattensplitting oder kostenlose Krankenkassen-Mitversicherung sind für sie Peanuts im Vergleich zur massiven Kita-Ausbauoffensive.“

Vollständiger Text hier: http://www.derwesten.de/panorama/birgit-kelle-ist-die-anwaeltin-der-hausfrauen-id9091562.html

Birgit Kelle ist Vorsitzende von „Frau 2000plus“ (einem gemeinnützigen Verein)
Kontakt: birgit.kelle@frau2000plus.net
Web: www.frau2000plus.net

 


IGFM beklagt Völkermord an Christen in Nord-Nigeria durch Boko-Haram

50.000 Morde seit Einführung der islamischen Scharia

Die Massenmorde an Christen in Nordnigeria durch die islamistische Terrororganisation Boko Haram haben das Ausmaß eines Völkermordes angenommen, erklärt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). RTEmagicC_logo_Homepage_quad_gif

Seit der offiziellen Einführung der Scharia in 13 nördlichen Bundesstaaten Nigerias seit 1999 sind nach Schätzungen rund 50.000 Menschen in der Region von Islamisten ermordet worden. Die Intensität und die Systematik der Massenmorde haben sich seit Jahresbeginn dramatisch zugespitzt, so die IGFM.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind ca. 300.000 Menschen aus dem Norden Nigerias geflohen – praktisch jeder der Flüchtlinge hat Familienangehörige verloren. Die Mehrheit der Morde ist von der internationalen Gemeinschaft bisher nicht zur Kenntnis genommen worden.

„Nordnigeria ist voll von Massengräbern“, erklärt IGFM-Afrika Referent Dr. Emmanuel Ogbunwezeh. Die Islamisten würden ihr Ziel völlig offen verfolgen: „Einen christenfreien Scharia-Staat.“  Lessenthin-Martin-IGFM-100

Das Blutvergießen durch Islamisten im Norden Nigerias reiht sich ein in eine lange und tragische Abfolge von gewalttätigen Konflikten im Vielvölkerstaat Nigeria, erläutert IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin (siehe Foto).

Das Ziel und das Ausmaß der Grausamkeiten der nigerianischen Islamisten sind nach internationalem Recht eindeutig Völkermord, so die IGFM. Opfer der Islamisten seien jedoch nicht ausschließlich Christen, sondern auch Muslime, wenn sie den Extremisten im Wege stünden.

Unterstützung auch von Al Kaida

Boko Haram bekommt Unterstützung aus dem In- und Ausland. Die IGFM berichtet, dass die Terrororganisation die Menge und die Qualität ihres Waffenarsenals erheblich ausbauen konnte und inzwischen technisch fast „auf Augenhöhe“ mit dem nigerianischen Militär operiere.

Die Waffen stammen nach Einschätzung der IGFM zu einem erheblichen Teil von Sympathisanten und korrupten Offizierenkinder_witwe_buzu aus dem nigerianischen Militär selbst. Der überwiegende Teil des nigerianischen Offizierskorps sei muslimisch. Zumindest ein Teil davon stünde den Islamisten nahe. Doch nach Ansicht der IGFM scheint es so, dass diese Offiziere und auch die islamischen Oligarchen Nigerias ihren Einfluss auf Boko Haram verloren hätten.

Unter Berufung auf Quellen im nigerianischen Militärgeheimdienst erklärt die IGFM, dass zur Zeit angeblich mindestens sechs Mitglieder von Boko Haram in Algerien von „Al Kaida im Islamischen Maghreb“ technisch und taktisch ausgebildet werden. Die praktische Zusammenarbeit soll bereits seit 2010 bestehen.

Forderungen der IGFM

Die IGFM fordert von der nigerianischen Regierung einen breiteren Ansatz bei der Bekämpfung des islamischen Extremismus und mehr Hilfe für die Opfer:

„Zurzeit setzt die Regierung ausschließlich auf einen militärischen Erfolg gegen Boko Haram. Das kann zwar kurzfristig Ergebnisse erzwingen, vor allem tote Terroristen für die Fernsehkameras, aber es kann niemals eine langfristige Lösung sein.“

Der Extremismus müsse inhaltlich bekämpft und Aussöhnung gefördert werden. Ansonsten strömten weiter junge, radikalisierte Muslime in die Reihen von Boko Haram. Zudem müsse die Regierung den Opfern des islamistischen Terrors helfen, die in vielen Fällen aus ihrer angestammten Heimat vertrieben wurden und sich nun mittellos auf der Flucht befinden, so die IGFM weiter.

Foto: HMK

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Sprecher der Vorstandes: Martin Lessenthin, Borsigallee 9 in 60388 Frankfurt a. Main
Tel.: 069-420108-11, Fax: 069-420108-33, info@igfm.dewww.menschenrechte.de

Grüne Jugend agitiert sexualrevolutionär und beschimpft Gegner des „Bildungsplans“

Mathias von Gersdorff

Die grüne Partei hat von der Kindersex-Debatte vor der Bundestagswahl 2013 offenbar nichts gelernt. Für sie ist menschliche Sexualität nach wie vor ein Instrument zur gesellschaftlichen Umgestaltung nach grün-revolutionären Theorien. DSC03246a

Das Schlimmste ist: Die Kinder sind die Masse, an der sexualrevolutionäre Experimente durchgeführt werden sollen.

FOTO: Mathias von Gersdorff als Redner bei der Elternrechts-Demonstration in Stuttgart

Anders ist nicht zu erklären, dass die „Grüne Jugend“ nach wie vor die Gegner des baden-württembergischen „Bildungsplanes“ in einer wüsten Art und Weise beschimpft: „Es darf in der Frage der Akzeptanz sexueller Vielfalt im Bildungsplan kein Einknicken geben. Wir erwarten von den Grünen, dass sie nicht gegenüber dem homophoben Schlossplatz-Mob zurückziehen.“

In diesen beiden Sätzen wird die Gesinnung der jungen Grünen überdeutlich: Sie halten fanatisch an ihren Maximen fest, weil sie sich im absoluten Besitz der Wahrheit und der moralischen Autorität wähnen. Wer gegen sie ist, darf deshalb verhetzt und verleumdet werden.

Man fragt sich, ob solche Sprüche nicht entsprechend § 120 StGB strafrechtlich relevant sind.(http://dejure.org/gesetze/StGB/130.html)

Winfried Kretschmann will am 27. März mit Vertretern von Kirchen und anderen Institutionen über den „Bildungsplan 2015“ verhandeln. Wenn er sich nicht bis zu diesem Tag von den Parolen seiner  „Grünen Jugend“ distanziert und diese zurückweist, kann man nicht davon ausgehen, dass er es ernst meint. Schon in seiner Funktion als Ministerpräsident darf er eine derart hassgeladene Sprache bildungsplan_bw_petition_logo13_e7fe0bc824nicht dulden.

Dieser Spruch der „Grünen Jugend“ war keineswegs ein Ausrutscher. Sie will nämlich ohnehin die Ehe abschaffen, die Mehr-Eltern-Adoption einführen, das Ehegesetz für homosexuelle Paare öffnen, die Zweigeschlechtlichkeit überwinden, Inzest liberalisieren usw. Etliche dieser Forderungen werden von einzelnen hohen Funktionsträgern oder gar von der Bundespartei geteilt.

Für die Verschiebung und eine inhaltliche Überarbeitung des „Bildungsplanes 2015“, vor allem der Erziehungseinheit „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“, haben sich inzwischen mehrere Parlamentarier der Grünen ausgesprochen.

Keiner aus dieser Partei hat aber bislang eingesehen, dass die Einführung „Sexueller Vielfalt“ in den Schulen ein frontaler Angriff auf das Erziehungsrecht der Eltern und auf die Sittlichkeit der Kinder und deshalb von Grund auf falsch ist. Das können die Grünen auch gar nicht, weil sie eben fanatisch am Prinzip festhalten, die menschliche Sexualität sei ein Instrument sozialrevolutionärer Gesellschaftspolitik.

Die Gegner des „Bildungsplanes 2015“, die sich am 27. März mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann treffen werden, dürfen sich deshalb nicht auf kosmetische Änderungen einlassen. Es geht hier um grundsätzliche Dinge: Das Erziehungsrecht der Eltern und eine einwandfreie Erziehung der Kinder.

Die Schule darf nicht zu einem Ort grüner Indoktrination entsprechend der Gender-Theorie werden. Das muss die Ausgangslage in den Verhandlungen mit der grün-roten Landesregierung sein.

Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und des Webmagazins „Kultur und Medien online“


Hier aber ist m e h r als Salomo

Heutige liturgische Evangelienlesung der kath. Kirche: Lk 11,29-32:

In jener Zeit, als immer mehr Menschen zu ihm kamen, sprach Jesus: christus

Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona. Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein.

Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.

Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.