Bei Bischof Mixa wurde eingebrochen: wertvolle religiöse Gegenstände gestohlen

Im Haus des 72-jährigen ehem. Oberhirten von Augsburg, Dr. Walter Mixa, ist am vergangenen Mittwoch eingebrochen worden. Der Bischof wohnt im bayerischen Gunzenheim. media-374284-2

Der unbekannte Täter hat fünf Kreuze und weitere religiöse Andachtsgegenstände gestohlen, wie die „Augsburger Allgemeine“ berichtet. Die Polizei Donauwörth bestätigte inzwischen den Zeitungsartikel.

Der Täter schlug nach Angaben der Ermittler ein Fenster auf der Gebäuderückseite ein und stieg durch dieses in das Haus ein. Der Schaden liegt bei mehreren tausend Euro.

Wie die Zeitung weiter schildert, war der Bischof zum Tatzeitpunkt für eine Fernsehaufzeichnung in der Schweiz. Mixa sei über den Diebstahl „erschüttert und getroffen“, heißt es.

Bei den Kreuzen handle es sich um „ausdrucksvolle religiöse Zeichen“, die ihm während seiner Amtszeit als Bischof in Eichstätt und Augsburg geschenkt wurden. Darunter befindet sich ein Stück mit einer Reliquie des hl. Willibald, wie die Augsburger Allgemeine berichtet.

 


Libyen: Terror gegen Christen nimmt zu

Schlechtere Sicherheitslage nach der Ära Gaddafi

Am 2. März wurde im libyschen Bengasi, Bezirk Jarutha, die Leiche eines ägyptischen Mannes gefunden. Ein eintätowiertes Kreuz an seiner Hand weist ihn als koptischen Christen aus.  Nachrichten_Gebetsmail_Kopfbalken.indd

Er ist das 8. Todesopfer einer Serie von Morden an ägyptischen Christen innerhalb von nur einer Woche, nachdem bereits am 24. Februar sieben Kopten tot aufgefunden worden waren. Ein weiterer Christ überlebte einen Anschlag schwer verletzt.

Ein Open Doors-Mitarbeiter berichtet von zahlreichen Übergriffen gegen koptische Christen einschließlich Verhaftungen, Folter und Morden wie am 24. Februar:

„Nach unseren Informationen sind die Angreifer sehr gezielt vorgegangen. Die in der vergangenen Woche getöteten sieben ägyptischen Christen wurden von bewaffneten Männern aus ihren Wohnungen entführt, die auf der Suche nach Christen waren.“

Ihre Leichen fand man später mit gebundenen Händen und einer einzelnen Schusswunde an einem Strand bei Bengasi, wo sie offenbar regelrecht exekutiert worden waren. Andere Christen konnten entkommen.

Seit dem Fall des langjährigen Diktators Gaddafi hat sich die Sicherheitslage in Libyen deutlich verschlechtert. Zahlreiche islamistische Gruppierungen können nahezu ungehindert agieren und finden Zulauf aus der Bevölkerung.

Auf dem Open Doors-Weltverfolgungsindex, einer Liste der Länder, in den Christen weltweit am stärksten verfolgt werden, belegt Libyen derzeit Rang 13.

Quelle (Text/Foto): christliches Hilfswerk Open Doors


Achern (Schwarzwald): Vortrag von Prof. Dr. Barbara Kaltz am 21. März 2014

Paul Lévy: Zur Geschichte der deutschen Sprache in Frankreich

Pressemeldung des Verein Deutsche Sprache VDS (Regionalgruppe Ortenau):

Freitag, den 21. März 2014, 19.30 Uhr, Gasthaus „Zur Hoffnung“, 77855 Achern 

1950 erschien der erste Band des Buches des Straßburger Germanisten Paul Lévy über die Geschichte der Fremdsprache Deutsch in Frankreich und der Deutschen in Frankreich: „La langue allemande en France, Pénétration et diffusion des orgines á nos jours“ 

In dem zweibändigen Werk geht Lévy auf der Grundlage äußerst umfangreichen und vielfältigen Quellenmaterials sprachpolitischen Fragen nach.

Für die Erforschung der sprachlichen und und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich ist Lévys Buch bis heute das Standardwerk. Lévy war Elsässer jüdischer Herkunft und promovierter Deutschlehrer, der neben diesem Buch eine bis heute maßgebliche Sprachgeschichte des Elsass‘ und Lothringens verfasst hat.

Den ersten Band von Lévys Werk hat Prof. Dr. Barbara Kaltz (Université de Provence in Aix-en-Provence / Freiburg) ins Deutsche übersetzt und aktualisiert (siehe Abbildung).

Das Buch mit dem Titel „Die deutsche Sprache in Frankreich“ ist 2013 (Verlag Harrassowitz, Wiesbaden) in der Reihe „Fremdsprachen in Geschichte und Gegenwart“ (Hg.v. Helmut Glück und Konrad Schröder) erschienen. Eine Einleitung gibt Einblick in die Biographie des Autors und in die Rezeption des Werkes.

In  Anlehnung an das Werk des Straßburger Germanisten Paul Lévy befasst sich die VDS-Regionalgruppe Ortenau in dieser Vortragsveranstaltung mit dem Thema. Verbunden mit der Würdigung dieses Werkes wird die Referentin auch zur aktuellen Situation der deutschen Sprache in Frankreich Stellung beziehen.

Die Veranstaltung erfolgt in grenzüberschreitender Zusammenarbeit mit der
                          Société des amis de la culture bilingue en Alsace
      Gesellschaft der Freunde der zweisprachigen Kultur im Elsass, Haguenau

Kontakt zur VDS-Regionalgruppe per Erich Lienhart: erich.lienhart@web.de     

Foto: Amazon


„Deinen Geboten will ich immer folgen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 119 (118),1-2.4-5.7-8:

Wohl denen, deren Weg ohne Tadel ist,
die leben nach der Weisung des HERRN.
Wohl denen, die seine Vorschriften befolgen
und ihn suchen von ganzem Herzen.

Du hast deine Befehle gegeben,
damit man sie genau beachtet.
Wären doch meine Schritte fest darauf gerichtet,
deinen Gesetzen zu folgen!

Mit lauterem Herzen will ich dir danken,
wenn ich deine gerechten Urteile lerne.
Deinen Gesetzen will ich immer folgen.
Laß mich doch niemals im Stich!


Bischof Pavao Zanic: „Mamma Ebe“ als warnendes Beispiel für Falschmystik

Ebe Giorgini aus Italien ist die Gründerin eines kirchlich nicht anerkannten Frauen-„Ordens“; sie erblickte 1934 in Bologna das Licht der Welt. Die angebliche Heilerin und Seherin wurde wegen Betrug und mißbräuchlicher „Heilkunst“ 2008 zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.   Tzanic

Die aufsehenerregenden Vorgänge um diese Falschmystikerin veranlaßten den italienischen Regisseur Carlo Lizzani zu einem reißerischen Kinofilm unter dem Titel „Mamma Ebe“.

Im Sinne einer Warnung vor falschen Sehern, Heilern und „Stigmatisierten“ weist auch Bischof Pavao Zanic (siehe Bild) von Mostar auf diesen Fall hin  –  und zwar in seiner Stellungnahme gegen Medjugorje; dort findet sich seine Darstellung der vermeintlichen Visionärin „Ebe“  unter Punkt 26 (siehe hier der vollständige Artike: https://charismatismus.wordpress.com/2011/06/03/warnung-vor-medjugorje/).

Dieser Bischof aus Bosnien-Herzegowina war anfangs ein Befürworter von Medjugorje, bis er sich unter dem Gewicht vieler Fakten und eigener unerquicklicher Erfahrungen mit den dortigen „Sehern“ zu einem Gegner wandelte. 

Auch sein Nachfolger, der für die Pfarrei Medjugorje zuständige Oberhirte Dr. Ratko Peric, ist ein entschiedener Kritiker der angeblichen „Marienerscheinungen“ von Medjugorje.

Hier folgen nun die Ausführungen von Bischof Zanic zur Causa „Mamma Ebe“:

„Die Italiener kennen gut die Geschichte von Gigliole Ebe Giorgini, Gründerin des falschen Ordens “Pia Opera di Gesu Misericordioso”. Diese Frau ist geschieden und hat wieder zivil geheiratet. Sie betrieb Pseudomedizin, sammelte Mädchen für ihren Orden, erhielt viel Geld und hatte mehrere Häuser.

In ihrem Dienst waren auch zwei Priester. Sie selbst führte ein Doppelleben und trug falsche Stigmen, die sie sich selbst angebracht hatte. Ihre ‘Schwestern’ folgten ihr fanatisch und nannten sie ‘Mamma Ebe’.

In ihrem Orden befanden sich auch männliche Geistliche. Aber einige ‘Schwestern’, die sie verlassen hatten, erzählten, daß sie ein unmoralisches Leben führe. Als ‘Ordensgründerin’ hatte sie viel Schmuck, Geld, zwei Jachten, mehrere Pelzmäntel usw.

In der Kirche klagten viele sie an; andere verteidigten sie fanatisch und beriefen sich auf gute Früchte. So erhielt sie Lob und Anerkennung von zwei Bischöfen.

Zweimal war die Polizei nachts in ihr Zimmer im Mutterhaus eingedrungen und hatte sie mit einem ihrer Studenten der Theologie ‘in flagranti’ ertappt. Es kam zum Skandal.

Zweimal wurde sie zu mehreren Jahren Haft verurteilt, zusammen mit einem Franziskaner, der ihr Beichtvater war. Die Zeitungen belustigten sich jahrelang über ihre Skandale. Es wurde darüber ein schmutziger Film produziert. Trotzdem verteidigten sie ihre ‘Schwestern’ fanatisch und blindlings. Das taten sie auch noch, nachdem der Orden zerstört war.

Für sie war diese Frau eine Heilige, die Berufungen sammelte, und das war ein Argument für viele: An ihren Früchten wird es offenbar, daß sie Gott dient?“

Bild: Bistum Mostar


Areal Kloster Lorsch wird Weltkulturerbe – Sonderbriefmarke zum Stadtjubiläum

Die Vorbereitungen zur Fertigstellung des UNESCO-Weltkultur-Erbes Areal Kloster Lorsch und des Karolingischen Freilichtlabors Lauresham sind noch in vollem Gange, doch die Eröffnungstermine stehen schon fest: 35ef66fd71

  • 19. Juli 2014: offizielle Eröffnung des Welterbe Areals Kloster Lorsch (vor allem die sog. Königshalle ist von großer Bedeutung  –  siehe Foto)
  • 14. September 2014: Einweihung des Karolingischen Freilichtlabors Lauresham

Auf der weltgrößten Reisemesse ITB in Berlin kommen die Infomaterialien und das neue Design erstmals zum Einsatz. Das neue Welterbe Areal Kloster Lorsch präsentiert sich vom 5. bis 9. März 2014 der internationalen Reisefachwelt in der CULTURE LOUNGE (Halle 10.2).

Zum 1250-jährigen Jubiläum der Stadt Lorsch gibt die Deutsche Post AG eine Sondermarke heraus. Seit Januar 2014 ziert die Königshalle (UNESCO-Weltkulturerbe) die 60-Cent-Briefmarke. 8782a96f17

Das Ursprungsgemälde stammt vom Darmstädter Maler August Lucas (1803 bis 1863). Auf der Briefmarke ist das Weltkulturerbe zu sehen, wie es im 19. Jahrhundert ausschaute.

Quelle für Text und Fotos: http://www.welterbe-areal-kloster-lorsch.de/aktuell/


Moses verpflichtet die Israeliten auf ihren Bundesschluß mit Gott und seinen Geboten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Dtn 26,16-19:

Moses sprach zum Volk: Heute, an diesem Tag, verpflichtet dich der HERR, dein Gott, diese Gesetze und die Rechtsvorschriften zu halten. Du sollst auf sie achten und sie halten mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele. media-358103-2

Heute hast du der Erklärung des HERRN zugestimmt. ER hat dir erklärt: ER will dein Gott werden, und du sollst auf seinen Wegen gehen, auf seine Gesetze, Gebote und Rechtsvorschriften achten und auf seine Stimme hören.

Und der HERR hat heute deiner Erklärung zugestimmt. Du hast ihm erklärt:

Du möchtest das Volk werden, das ihm persönlich gehört, wie ER es dir zugesagt hat. Du willst auf alle seine Gebote achten; ER soll dich über alle Völker, die er geschaffen hat, erheben  –  zum Lob, zum Ruhm, zur Zierde  –  und du möchtest ein Volk werden, das ihm, dem HERRN, deinem Gott, heilig ist, wie ER es zugesagt hat.