„Mit deinem Erbarmen komm uns entgegen!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 79 (78),5.8.9.11.13

Wie lange noch, HERR? Willst du auf ewig zürnen?
Wie lange noch wird dein Eifer lodern wie Feuer?
Rechne uns die Schuld der Vorfahren nicht an!
Mit deinem Erbarmen komm uns eilends entgegen!
Denn wir sind sehr erniedrigt.

Um der Ehre deines Namens willen
hilf uns, du Gott unsres Heils!
Um deines Namens willen reiß uns heraus
und vergib uns die Sünden!

Das Stöhnen der Gefangenen dringe zu dir.
Befrei die Todgeweihten durch die Kraft deines Armes!
Wir aber, dein Volk, die Schafe deiner Weide,
wollen dir ewig danken,
deinen Ruhm verkünden von Geschlecht zu Geschlecht.


One Comment on “„Mit deinem Erbarmen komm uns entgegen!“”

  1. heureka47 sagt:

    Auch hier wieder ein deutliches Beispiel des grundlegend falschen Verständnisses dessen, was Gott ist und was er kann und will bzw. tut!

    Gott „zürnt“ uns nicht!
    Gott ist die Kraft, die alles erschafft; die reine, bedingungslose, Liebe, der Friede, die Heilkraft und Weisheit.
    „Zürnen“ ist ihm völlig wesensfremd!

    Gott ist DAS Gesetz.
    Die „erniedrigten“, sich gequält glaubenden, Menschen verstoßen gegen das Gesetz und erfahren deshalb den Schmerz, den jemand empfindet, der gegen eine Wand anrennt.
    Der Schmerz ist ein WOHLMEINENDER Hinweis – Gelegenheit zur Prüfung und Korrektur des eigenen Denkens und Handelns.

    „Rechne uns die Schuld der Vorfahren nicht an!“:

    Gott ist völlig fern davon, das zu tun!
    Was wir von den Vorfahren GEERBT haben, haben wir – wenn auch UNBEWUSST, so doch immerhin – ANGENOMMEN, zu uns genommen, in uns hineingenommen in unser (Unter-)Bewußtsein; und insoweit es sich dabei um etwas anderes als göttliche Wahrheit handelt(e), können wir es auch wieder FORTGEBEN, LOSLASSEN, uns davon LÖSEN; ER-LÖSEN.
    Das ist überhaupt kein Problem, WENN wir uns – üblicherweise am Beginn der Pubertät, im „Übergangsritual“, in der „Initiation“ incl. „Ascension“, zum CHRISTUS (-Bewußtsein) verwandeln und über die „Kraft aus der Höhe“ REGELHAFT verfügen, mit deren Hilfe wir uns selbst erlösen können.

    „Mit deinem Erbarmen komm uns entgegen!“:

    Näher als Gott jedem von uns sowieso schon ist, KANN er gar nicht kommen!
    Gott ist die Kraft, die in jedem Atom von uns steckt und die zwischen den kleinsten Einheiten unseres Körpers fließt UND um ihn herum!

    Es ist die Aufgabe des Menschen, sich der – anderen – SCHWINGUNG (Frequenz) dieser Kraft anzunähern, WENN / FALLS er das WILL. Denn der Mensch ist FREI und deshalb muß der Mensch den Impuls dazu geben, wenn er sich mit dieser Kraft verbinden und von ihr „profitieren“ will; wenn er Trost, Heilung, Führung will – oder was sonst das Bedürfnis sein könnte.

    „Befrei die Todgeweihten durch die Kraft deines Armes!“:

    Die Menschen der zivilisierten Gesellschaft sind in der Tat – durch DIE Krankheit, DAS Übel, die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“, TODGEWEIHT. Dennoch können sie sich SELBST befreien. Wenn sie im Bewußtsein „konvertieren“, vom „Niederen Selbst“ / „Ego“ zum „Höheren / wahren Selbst“ und zu der „Kraft aus der Höhe“ WERDEN (und sie SIND und BLEIBEN).

    Liken


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