Proteste gegen evangelisch-kirchliche Schmuddel-Aktion „Eine Tür ist genug“

„Da hilft nur noch beten“ –  so kommentiert der Generalsekretär des evangelisches CVJM-Gesamtverbandes, Roland Werner, die umstrittene kirchliche Kampagne „Eine Tür ist genug“.

Die Aktion der Evangelischen Frauen in Deutschland und der Männerarbeit der EKD wirbt für „Beziehungsvielfalt“. Auf der dazugehörigen Internetseite (www.eine-tuer.de) ist ein Video zu sehen, bei der sich Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten in oder vor der Toilette begegnen.

Dazu heißt es:

„Eine Tür ist genug – alle gehören dazu: Frauen und Männer, vom anderen oder vom gleichen Geschlecht angezogen, in Paarbeziehung lebend oder alleinstehend, Männer die sich als Frauen fühlen, Frauen, die sich als Männer fühlen, Menschen mit ganz individueller Geschlechtsidentität. Alle können miteinander leben, ohne sich gegenseitig Angst machen zu müssen. Niemand soll sich verstecken oder verbiegen müssen, niemand sollte sich überlegen fühlen.“

Berliner Zeitung „BZ“ äußert sich entsetzt

In einem Kommentar der Berliner Zeitung „B.Z.“ wird scharfe Kritik an dem Video geübt:

Es zeige Menschen, „die verwirrt, albern und lüstern durch Toiletten tanzen und überlegen, ob sie zu den Männern oder den Frauen gehören“, schreibt Gunnar Schupelius. Das Video habe keine Würde, keinen Geschmack und keine Bildung: „Es ist schmuddelig und anstößig.“  –  Wenn die evangelische Kirche den Film nicht sofort vom Netz nehme, „verstehe ich die Welt nicht mehr“, so der BZ-Redakteur.

Aufgrund der Kampagne hatte Pfarrer i.R. Burkard Hotz zu einem Kollektenboykott aufgerufen: „Macht Euren Kirchenleitungen und Synoden klar, dass Ihr dort ganz bewusst die Kollekten verweigert, wo Euch Zwecke aufgezwungen werden, die Ihr – gebunden an Gottes Wort  –  aus Gewissensgründen ablehnen müsst!“   –  Als ein besonders „krasses“ Beispiel nannte Pfr. Hotz die Aktion „Eine Tür ist genug“.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Nigeria: Politiker, Militärs und Bischöfe beklagen Aufrüstung islamistischer Banden

Ehem. Oberbefehlshaber: “Hubschrauber versorgen Boko Haram“

Die Aufständischen der radikal-islamischen Boko-Haram-Bande werden in ihren Hochburgen von mysteriösen Hubschraubern mit Nachschub versorgt.

Dies beklagten Politiker und ehem. Militärs der Staaten Yobe und Borno (im Nordosten Nigerias) bei einer Pressekonferenz am 31. März in der Landeshauptstadt Abuja. 305fe9127f

“Wissen die Behörden nicht, dass Helikopter Waffen, Munition, Lebensmittel und Medikamente in den Gebieten abwerfen, die als Hochburgen der Aufständischen gelten?”, fragte der ehem. Oberbefehlshaber der Luftwaffe Al-amin Daggash.

Der Militärvertreter fragte sich in diesem Zusammenhang auch, wie es möglich sein kann, dass Boko Haram am 3. Dezember die Basis in Maiduguri angreifen und “Flugzeuge und andere militärische Anlagen zerstören konnte, obschon der Notstand ausgerufen und in der ganzen Stadt die Ausgangsperre verhängt worden war. Wie konnten 20 oder 30 große Geländewagen trotz Ausgangssperre unbeobachtet durch die Stadt fahren?”.

Mit Bezug auf die Ursprünge von „Boko Haram il Maresciallo“ fragte Daggash zudem:

“Wie war es möglich, dass eine kleine unorganisierte Bande einiger vom Weg abgekommener Jugendlicher sich in eine gut ausgerüstete und gut funktionierende Mordmaschinerie verwandelt hat, die ihre Konvois frei bewegen kann und von Hubschraubern versorgt wird?”

Diese Frage hatten sich auch die Bischöfe Nigerias immer wieder gestellt: “Wir müssen feststellen, daß eine lokale Gruppe wie Boko Haram, die bis vor kurzem noch Pfeil und Bogen benutzte, heute über Bomben verfügt”, so der Vorsitzende der Nigerianischen Bischofskonferenz, Erzbischof Ignatius Ayau Kaigama. 

Quelle: vatikanischer Fidesdienst


Palottiner-Generalrektor wurde in die vatikanische Ordenskongregation berufen

Der aus Indien stammende Generalrektor der Pallottiner, Pater Jacob Nampudakam, ist am vergangenen Samstag, dem 29.3.2014, von Papst Franziskus in die „Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens“ (vereinfacht: Ordenskongregation) berufen worden.

Damit gehört der Pallottiner zu dem rund 40-köpfigen Gremium im Vatikan, das sich mit allen Angelegenheiten der geistlichen Gemeinschaften befasst. Portrait Nampudakam 3

Der Rektor der Pallottiner in Friedberg, Pater Alexander Holzbach, verkündete die erfreuliche Nachricht am Ende der Sonntagsmesse in der Pallottikirche.

Diese Feier bildete den offiziellen Abschluss der Generalvisitation der Leitung der Pallottiner um P. Nampudakam in der deutsch-österreichischen Herz-Jesu-Provinz.

„Die deutsch-österreichische Provinz ist ein starker Teil der weltweiten pallottinischen Familie. Sie hat mit ihrer Missionsarbeit wesentlich zum Wachsen der Pallottiner beigetragen“, sagte der General zum Abschluss der Visitation.

Provinzial Pater Helmut Scharler ergänzte: „Die drei Pfeiler, auf die wir bauen sollten, sind die Gotteserfahrung, die Bildung sowie Gestaltung des Glaubens und die apostolische Mission. Es ist wichtig, dass wir Mission nicht nur im fernen Ausland betreiben, sondern jeder an der Stelle, wo er gesandt ist. Das kann auch das eigene vertraute Umfeld sein.“ Abschlussgottesdienst

BILD: Zum Abschluß der Visitation feierte der Generalrektor die hl. Messe in der Pallottikirche in Friedberg

Als eine große Bereicherung für die Arbeit der Herz-Jesu-Provinz empfindet Pater Scharler die Visitation des Generalrates:

„Der Besuch war eine Stärkung und Ermutigung für uns. Wir sind eine traditionsreiche und alte Provinz und es hat mir und den Mitbrüdern sehr gut getan, Dankbarkeit für unser Wirken zu erfahren. Außerdem freuen wir uns über die Impulse, welche uns die Generalleitung aus Rom gegeben hat.

Zu erleben, dass wir Pallottiner in Deutschland und Österreich ein Teil eines großen Ganzen sind, das überall auf der Welt im Sinne Vinzenz Pallottis arbeitet, gibt uns neue Stärke und Kraft.“

Bei dem Abschlussgottesdienst in der Friedberger Pallottikirche wies der aus Indien stammende General in seiner Predigt auf die Osterbotschaft hin: „Die Pastoral muss immer das gesamte Gottesvolk in den Blick nehmen. Wir Christen, als Menschen der Hoffnung, sehen es als unsere Aufgabe, Leidenden und in Not Geratenen zu helfen“, sagte P. Nampudakam.

Stichwort „Ordenskongregation“: Die Ordenskongregation fungiert stellvertretend für den Papst als Rechtsinstanz für Fragen der Leitung, Disziplin und Ausbildung, des Vermögens sowie der Rechte und Privilegien der Gesellschaften des päpstlichen Rechts. Die Mitglieder der Kongregation werden auf jeweils fünf Jahre vom Heiligen Vater berufen

Kontakt-Daten: Pallottiner
Vinzenz-Pallotti-Straße 14 in 86316 Friedberg (Bayern)
Eva Djakowski, Presse-Referentin
Tel.: 0821.600 52-520 / Fax: 0821.600 52-506
info@pallottiner.org
http://www.pallottiner.org


Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen?

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 49,8-15:

So spricht der HERR:  Zur Zeit der Gnade will ich dich erhören, am Tag der Rettung dir helfen. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund zu sein für das Volk, aufzuhelfen dem Land und das verödete Erbe neu zu verteilen,  den Gefangenen zu sagen: Kommt heraus!, und denen, die in der Finsternis sind: Kommt ans Licht! Scannen0001 (22)

Auf allen Bergen werden sie weiden, auf allen kahlen Hügeln finden sie Nahrung.  Sie leiden weder Hunger noch Durst, Hitze und Sonnenglut schaden ihnen nicht. Denn ER leitet sie voll Erbarmen und führt sie zu sprudelnden Quellen.

Alle Berge mache ich zu Wegen und meine Straßen werden gebahnt sein. Seht her: Sie kommen von fern, die einen von Norden und Westen, andere aus dem Land der Siniter.

Jubelt, ihr Himmel, jauchze, o Erde, freuet euch, ihr Berge! Denn der HERR hat sein Volk getröstet und sich seiner Armen erbarmt.
Doch Zion sagt: Der HERR hat mich verlassen, Gott hat mich vergessen.

Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht.

Gemälde: Evita Gründler