Stuttgart: erfolgreiche Demonstration für Kinderschutz und Elternrecht

Pressemeldung der Initiative Familienschutz zum Protest gegen den grün-roten „Bildungsplan 2015“:

2500 Menschen, darunter zahlreiche Familien, erschienen heute in Stuttgart zur „Demo für Alle“. t_go.php (2)

Die Veranstaltung richtete sich unter dem Motto „Elternrecht wahren“ gegen Gender-Mainstreaming und Sexualisierung der Kinder per Bildungsplan an den Schulen in Baden-Württemberg.

Auf hunderten Schildern, Fahnen, Transparenten und Luftballons zeigten die Demonstranten das Logo der Demo – eine stilisierte Familie in den Farben rosa und blau. Für zwei Stunden erschien die Stuttgarter Innenstadt wie in ein rosa-blaues Farbenmeer getaucht. 

Auf der von Hedwig von Beverfoerde moderierten Kundgebung auf dem Marktplatz sprachen u.a. die deutsche Autorin Gabriele Kuby, die AfD-Politikern Anna Schupek, die Schweizer Familien-Aktivistin Ulrike Walker und Pierre Louis Santos von Manif pour Tous aus Frankreich. t_go.php

Grußworte sandten u. a. die Vorsitzenden der baden-württembergischen Landtagsfraktionen der CDU und der FDP, Peter Hauk und Dr. Hans-Ulrich Rülke, sowie die Publizistin Birgit Kelle.

Gabriele Kuby warnte vor einer neuen Sicht des Menschen, der Geschlechtsidentität von Mann und Frau und der Normen des sexuellen Verhaltens unter dem Schlüsselbegriff „Gender“.

Birigt Kelle erklärte: „Wir dürfen die vielzitierte „Lufthoheit über den Kinderbetten“ nicht an den Staat abgeben. Denn er lässt zu, und er unterstützt sogar, dass Gender-Ideologen im Namen falsch verstandener Toleranz unsere Kinder zwingen, sich mit sexuellen Themen zu beschäftigen, und das bereits in einem Alter, in dem sie sich für alles Mögliche interessieren, aber nicht dafür.“ t_go.php

Ulrike Walker betonte: „Eine Familie besteht aus Mutter, Vater, Kind. Dies ist die nachhaltigste Form der Gesellschaft.“ 

Pierre L. Santos gab sich kämpferisch: „Wir fangen sehr spät an dagegen zu kämpfen,  deswegen müssen wir schnell und stark sein, denn wir müssen gewinnen.“

Anschließend folgte ein Demonstrationszug zum Staatstheater. Die Route musste aufgrund massiver Störaktionen und Sitzblockaden linksextremer Antifa-Aktivisten mehrfach geändert werden.

Am Ende ließen die Demonstranten hunderte blaue und rosafarbene Luftballons aufsteigen, um ihren Protest sinnbildlich an die politisch Verantwortlichen nach oben zu tragen.

Hedwig von Beverfoerde  zeigte sich beeindruckt von der großartigen  Einsatzbereitschaft vieler tausender Bürger und ihrer Familien und beendete die Demo mit den Worten „Von Stuttgart wird heute ein Signal ausgehen. Wir kommen wieder.“

Dem Aktionsbündnis „Elternrecht wahren“, das zur Demo für Alle aufgerufen hatte, gehören über 16 Organisationen und Initiativen an, u.a. die „Initiative Familienschutz“, die Elterninitiative „Schützt unsere Kinder“ und das Bündnis „Rettet die Familie“.

Quelle (Text/Fotos): http://www.familien-schutz.de

Kontakt:
Initiative Familienschutz
Hedwig von Beverfoerde
presse@familien-schutz.de
Zionskirchstr. 3 in 10119 Berlin

Stuttgart: Zahlreiche Festnahmen ultralinker Störer der Elternrechts-Demonstration

Pressemeldung des Polizeipräsidiums Stuttgart:

Rund 600 Gegner des Bildungsplanes versammelten sich am Samstag (5. April 2014) zu ihrer bei der Versammlungsbehörde angezeigten Demonstration „Gegen die Indoktrination unserer Kinder  –  Stoppt den Bildungsplan 2015“ auf dem Stuttgarter Marktplatz.

Sie zogen nach einer Kundgebung über die Markt-, Konrad-Adenauer-, Paulinen-, Theodor-Heuss- und Bolzstraße zum Staatstheater. Dort löste sich die Versammlung nach Redebeiträgen auf.  DSC03312a

Im Vorfeld und am Rande der Demonstration sind zehn Personen, die mutmaßlich der linken Szene zuzuordnen sind, festgenommen worden. Diese waren in Zusammenhang mit massiven Störungen der letzten Bildungsplan-Versammlung im März als mutmaßliche Täter wiedererkannt worden.

Der Demonstrationszug wurde auf seinem Weg zum Staatstheater mehrmals blockiert.

Wegen einer Sitzblockade auf der Kreuzung Tor-/ Eberhard-/Steinstraße wurde der Demonstrationszug im Einverständnis mit der Versammlungsleitung und der Versammlungsbehörde über die Paulinenbrücke zum Rotebühlplatz umgeleitet.

55 Personen dieser Sitzblockade hat die Polizei ab 15.45 Uhr in Gewahrsam genommen und ins Polizeipräsidium verbracht.

Auf der Rotebühlstraße, auf Höhe des Finanzamtes versuchten zirka 100 Personen erneut, den Demonstrationszug zu blockieren. Da mehrere Störer dieser Aufforderung nicht nachkamen und teilweise Widerstand leisteten sind zehn von ihnen, die ebenfalls dem linken Spektrum zuzuordnen sind, vorläufig festgenommen und ebenfalls in den Polizeigewahrsam gebracht worden.  Stuttgart 036a

Die Demonstrationsteilnehmer und die eingesetzten Polizeibeamten sind, kurz nachdem sie losgegangen waren, auf Höhe der Konrad-Adenauer-Straße / Marktstraße mit einer Flasche und vereinzelt auch mit Tomaten beworfen worden.

Bei mehreren mutmaßlichen Gegnern der Bildungsplan-Demo, die aus dem Raum Reutlingen und Tübingen nach Stuttgart angereist waren. Dabei beschlagnahmten die Einsatzkräfte mehrere Holzstöcke und ein Taschenmesser.

Gegen 18 Uhr war der Aufzug beendet und die Teilnehmer wanderten ab.

Im Verlauf des Geschehens wurden darüber hinaus weitere fünf Personen wegen des Verdachts des Widerstands gegen Polizeibeamte und eine Person wegen Sachbeschädigung an einem Polizeifahrzeug angezeigt. Die Person hatte versucht, das Einsatzfahrzeug zu stoppen, lief auf dieses zu und stieß dabei gegen die Front des Wagens.

Die Polizei war mit insgesamt rund 500 Beamten vor Ort eingesetzt.

Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/110977/2706391/pol-s-blockaden-und-festnahmen-bei-aktionen-im-zusammenhang-mit-der-demonstration-gegen-den

Kontakt:
Polizeipräsidium Stuttgart
Telefon: 0711 8990-2079
E-Mail: stuttgart.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/
 

Die beiden Fotos von Mathias v. Gersdorff stammen von der vorigen Elternrechts-Demo in Stuttgart


Die Europäische Union hatte die Ukraine systematisch vernachlässigt

Von Michael Leh

Die russische Propaganda hat in Deutschland seit der Nachrüstungsdebatte nicht mehr so viel Wirkung gezeigt wie in diesen Tagen. Das hat vor kurzem der Herausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Berthold Kohler, konstatiert. Leh - Foto 2 Kinder- und Jugendchor Odessa

Dass der russische Präsident Wladimir Putin handstreichartig die Krim, das Territorium eines Nachbarstaates, erobern und sich den Gewaltakt mit einem durchgepeitschten Pseudo-Plebiszit absegnen ließ, findet unter Deutschen erschreckend viel Verständnis.

BILD: Der Kinder- und Jugendchor des Bayerischen Hauses in Odessa.  

Dabei weiß niemand, ob Putin weitere gewaltsame Übergriffe auf das Gebiet der Ukraine plant. Irrtümlich meinen viele, den Amerikanern, der NATO oder der EU die Schuld für den Vorstoß des Kreml-Herrschers geben zu sollen. Antiamerikanismus und scheinbar schlüssige Verschwörungstheorien schießen ins Kraut. Hinzu kommt die weitgehende Unkenntnis über die Ukraine.

NATO-Beitritt stand nicht zur Debatte

Ein NATO-Beitritt der Ukraine war aktuell vor der Annexion der Krim durch Russland gar kein Thema, weder innerukrainisch noch bei den Amerikanern oder der NATO. Der ehem. US-Präsident George W. Bush hatte zwar eine Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO betrieben. Sein Nachfolger Barak Obama hatte entsprechende Initiativen jedoch längst eingestellt und auf einen „Neustart“ der Beziehungen zu Russland gesetzt.

Zweiundzwanzig ehem. ostmitteleuropäische und baltische Staats- und Regierungschefs  –  darunter Lech Walesa und Václav Havel – hatten sogar in einem Offenen Brief an Obama 2009 ihre Besorgnis über den Kurswechsel der amerikanischen Politik geäußert. Sie bezeichneten Russland als eine „revisionistische Macht“, die im 21. Jahrhundert eine Politik mit den Mitteln des 19. Jahrhunderts betreibe. Leh - Foto 1 Katharinenkirche Kiew_1

Prominente Ukrainer, darunter der erste Präsident der unabhängigen Ukraine, Leonid Krawtschuk, forderten ebenfalls 2009 in einem Offenen Brief an die USA, die EU, Großbritannien, Frankreich und China auf, die staatliche Integrität ihres Landes zu garantieren.

BILD: Die deutsche Katharinenkirche in Kiew

Es sei Russlands Ziel, die Ukraine seinen geopolitischen Interessen zu unterwerfen. Sie sähen Anzeichen dafür, dass Moskau auch Gewaltanwendung nicht ausschließe.

Ukraine erklärte sich zum blockfreien Staat

Nachdem Viktor Janukowytsch 2010 Präsident wurde, war das Thema NATO-Mitgliedschaft  –  die sein Amtsvorgänger Viktor Juschtschenko anstrebte  –  erledigt. Per Gesetz erklärte sich die Ukraine zu einem blockfreien Staat.

Selbst der 86-Jährige Zbigniew Brzezinski, den manche als „Falken“ der USA zitieren, hatte erst kurz vor der Annexion der Krim durch Russland in einem Interview erklärt: „Die beste Lösung für die Ukraine wäre ein Verhältnis zu Russland, wie es früher Finnland zu diesem hatte. Das heißt: mit offenen wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland und sich ausweitenden Beziehungen zur EU, aber keine Mitgliedschaft in einer militärischen Allianz.“

Wenn man der EU etwas vorwerfen kann, dann ist es die jahrzehntelange systematische Vernachlässigung der Ukraine, einem Land mit 45 Millionen Einwohnern und der Größe Frankreichs. Den Status eines EU-Beitrittskandidaten hat die europäische Ukraine nie erlangt, im Unterschied zur nicht-europäischen Türkei.

Im Gegensatz zum aktuell gängigen Vorurteil, die EU habe die Ukraine besonders ins „westliche Lager“ ziehen wollen, hat man sie vielmehr in strategischer Blindheit jahrelang stets „außen vor“ gehalten und ihr keine zuverlässige Beitrittsperspektive gewährt. Dies nicht einmal für den Fall, dass sie vielleicht einmal die Aufnahmekriterien erfüllte. Das hat das Land im Innern weiter mit destabilisiert.

400.000 Deutsche lebten einst dort

Auch die deutsche Politik gegenüber der Ukraine war ziel- und planlos. Kaum je haben unsere Politiker versucht, den Deutschen das Land näher zu bringen. Als ich im Jahr 2000 zum ersten Mal als Journalist in die Ukraine bereiste, gab es bezeichnenderweise keinen einzigen Reiseführer auf Deutsch. Dass bis zum Zweiten Weltkrieg allein in der Schwarzmeerregion über 400.000 Deutsche lebten, interessierte kaum einen Bundesbürger. Leh - Potemkin-Treppe in Odessa sn

Vorbildlich ergriff der Freistaat Bayern die Initiative und unterstützte in Odessa das bereits seit 1993 bestehende „Bayerische Haus“ unterstützt. Es bildet bis heute ein deutsches Kultur- und Sprachlernzentrum und unterstützt soziale Projekte.

BILD: Die berühmte Potemkin-Treppe zum Hafen in Odessa

Bayern förderte auch den Wiederaufbau der deutschen St. Paulskirche im Stadtzentrum. Unvergesslich ist für mich ein evangelischer Gottesdienst in Odessa mit ärmlich gekleideten, tiefgläubigen Christen. Hier war zu spüren: das ist trotz des jahrzehntelangen Kommunismus ein christlich geprägtes Land  –  und wir gehören als Europäer zusammen.

Der Bischof der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche der Ukraine, Edmund Ratz, erklärte mir damals: „Einen reichen, materialistischen Atheismus gibt es hier nicht.“

Bischof Ratz, der aus Bayern stammte und nach seiner Pensionierung nach Odessa ging, wohnte in einer Unterkunft, in der öfter Strom und Warmwasser ausfielen oder die Heizung nicht funktionierte. Doch das ertrug er mit Gleichmut. Wie erbärmlich ist dagegen die Haltung bundesdeutscher Wohlstandsbürger, wenn sie angesichts der aktuellen Krise schreiben: „Was geht uns die Ukraine an?“

Aus Odessa, wo auch viele ethnische Russen leben, war gerade in einem Youtube-Video zu sehen, wie Musiker in einer Einkaufspassage die Europahymne spielten und die Passanten begeistert mitsangen: Ein ergreifender musikalischer Protest gegen die Machtpolitik Moskaus.

Der große Europäer Otto von Habsburg hatte übrigens immer wieder vor Putin gewarnt. Noch 2010, ein Jahr vor seinem Tod, bezeichnete er ihn in der „Süddeutschen Zeitung“ nicht nur als „eiskalten Technokraten“. Sondern er fügte noch hinzu: „Das ist ein uralter KGB-Mann, der in der eigenen Schule die Schulkameraden denunziert hat. Schauen Sie, wie sehr Russland wieder restalinisiert worden ist, seitdem Putin an der Macht ist.“

„Rat der Deutschen“ gegen russische Vereinnahmungsstrategie

Nach der Volkszählung von 2001 leben heute noch 33.000 ethnische Deutsche in der Ukraine, darunter 2800 Deutsche auf der Krim. Sie alle werden vom „Rat der Deutschen in der Ukraine“ vertreten. Dieser erklärte am 15. März:

„Wir wenden uns an die Regierung der Russischen Föderation mit der Forderung, die Militärintervention in der Autonomen Republik Krim sofort zu stoppen.“

Der Rat unterstütze die Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft und insbesondere Deutschlands gegen die Aggression Russlands. Ferner hieß es in der Erklärung:

„Der Rat der Deutschen der Ukraine lehnt die Durchführung des Referendums über den künftigen Status der Halbinsel Krim ab, da es gegen Verfassung und geltende Gesetzgebung der Ukraine verstößt. Angesichts der Gefahr einer weiteren Eskalation des Konflikts und einer Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Lage unserer Landsleute auf der Krim rufen wir alle ethnischen Deutschen, die auf der Halbinsel leben, dazu auf, die Durchführung des Referendums am 16. März 2014 zu boykottieren.“

Krim-Annexion schon länger geplant

Die Pläne zur Annexion der Krim lagen lange vor den Kiewer Ereignissen im Februar in den Moskauer Schubladen. Bereits 2012 erschien das umfangreiche Werk des Ukraine-Fachmanns Winfried Schneider-Deters: „Die Ukraine: Machtvakuum zwischen Russland und der Europäischen Union“ (Berliner Wissenschafts-Verlag).

Darin schildert der Autor nicht nur minutiös das Versagen der EU-Politik gegenüber der Ukraine. Ein ausführliches Kapitel trägt auch die Überschrift: „Die Krim – der nächste Kriegsschauplatz?“

Darin schildert Schneider-Deters die russische Irredenta auf der Krim sowie die Konflikte um die russische Schwarzmeerflotte. Das Buch wird freilich kaum einer der Politiker in Berlin oder Brüssel gelesen haben.

Unser Autor Michael Leh (von dem auch die drei hier veröffentlichten Fotos stammen) ist politischer Journalist und lebt in Berlin

Erstveröffentlichung in der „Preußischen Allgemeinen Zeitung“ am 5. April 2014.

Zusätzliche Info-Links:
Winfried Schneider-Deters: „Ukraine: Die Ukraine Machtakuum zwischen Russland und der Europäischen Union“: http://bwv.verlag-online.eu/shop/bwv/apply/viewdetail/id/4451/%3E%3Cbr%3E
Forum NET Ukraine: http://www.forumnetukraine.org/
Bayerisches Haus Odessa: http://www.bayernhaus.com.ua/?lang=de
Die deutsche Katharinenkirche in Kiew: http://www.katharina.kiev.ua/DE/
Wieder aufgebaute deutsche St. Paulskirche in Odessa: http://de.wikipedia.org/wiki/St._Paul_%28Odessa%29
Schwarzmeerdeutsche: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzmeerdeutsche

Franziskus trifft die Friedensnobelpreisträgerin und Präsidentin von Liberia

Afrikas erstes weibliches Staatsoberhaupt hält sich derzeit in Rom auf. Die Präsidentin des westafrikanischen Staates Liberia und Nobelpreisträgerin Ellen Johnson-Sirleaf hat am heutigen Samstag Papst Franziskus getroffen und sich auch mit Kardinalstaatssekretär Parolin und Vatikan-Außenminister Erzbischof Mamberti unterhalten. 

Die herzlichen Gespräche zeigen die gute Beziehung zwischen Heiligen Stuhl und Liberia, bekräftigt ein Vatikanstatement. Es spricht auch von Zufriedenheit über die Fortschritte der demokratischen Strukturen in Liberia, sowie über das Engagement der Kirche für Frieden und nationale Aussöhnung.

Präsidentin Sirleaf schätzt am Papst vor allem sein Engagement für die Armen. Dies erklärte die 75-Jährige vor der Audienz bei einer Pressekonferenz in Rom:

„Die Worte des Heiligen Vaters haben ein starkes Echo, sein Beispiel ist sehr inspirierend, und die Themen, die er anspricht, decken sich mit den Entwicklungszielen, die die internationale Gemeinschaft formuliert hat. Weil seine Worte diese besonders starke Kraft haben, werde ich ihm aufmerksam zuhören und mich von ihm inspirieren lassen.“

Für Liberias Staatschefin ist die Sicherung der Welternährung eine der wichtigsten Prioritäten:

„Liberia kann eine Verbesserung in der Ernährungssicherung verzeichnen. Die Nahrungsmittel-Unsicherheit ist von 43% auf 38% gesunken, aber sie bleibt eine Herausforderung. Eine Verbesserung ist da, aber nicht ausreichend. Wir haben noch immer Hunger, vor allem in den ländlichen Regionen.“

Nach 14 Jahren Bürgerkrig bemüht sich die Präsidentin, Gesellschaft und Wirtschaft wieder aufzubauen. Im Jahre 2011 hat sie für ihren Einsatz den Friedensnobelpreis erhalten.

Quelle für Text und Foto: http://de.radiovaticana.va/news/2014/04/05/papst_trifft_pr%C3%A4sidentin_von_liberia/ted-788091


Martin Hohmann empfiehlt die „Christliche Mitte“ zur Europawahl

Pressemitteilung der Partei „Christliche Mitte“ vom 5.4.2014:

Der aus der CDU ausgeschlossene ehem. Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann (siehe Foto) befürwortet zur Europawahl die Christliche Mitte. Hohmann_start_portrait3

In einer im CM-Kurier veröffentlichten Erklärung schreibt der frühere Parlamentarier aus dem Wahlkreis Fulda:

„Die CM verdient die Bezeichnung „christlich“ ohne Wenn und Aber. So tritt die CM mit großem nachdrück für den Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod ein. Diesen Kernpunkt der christlichen Botschaft haben andere Parteien längst der Anpassung an den Zeitgeist geopfert. Bei ihnen ist zwar noch von einem „christlichen Menschenbild“ die Rede. Klare Konsequenzen werden daraus aber nicht gezogen.“

Zugleich betont Hohmann die Bedeutung der Familie, „sorgt sie doch für die Zukunft unseres Volkes“. Er bekräftigt, bei der CM könne man sicher sein: „Wo christlich draufsteht, ist auch christlich drin.“

Webseite von Martin Hohmann: http://www.martinhohmann.de/  und der CM: http://www.christliche-mitte.de/index.php?option=com_content&view=article&id=12&Itemid=26

 

 

 

 

 


Peter Hahne: Auch der moderne Mensch braucht Gottes Worte und Gebote!

Jugendliche wollen „Klartext statt Kuscheltheologie“

Der evangelische Theologe und bekannte Fernsehmoderator Peter Hahne hat Christen Mut gemacht, im „Nebel des Zeitgeistes“ Orientierung zu geben. 

Der Bestseller-Autor sprach vor rund 800 Besuchern am 2. April zum Auftakt der Lüdenscheider „Gemeindetage unter dem Wort“, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiern. 0016

Das frühere EKD-Ratsmitglied vertrat die Ansicht, dass der moderne Mensch mehr braucht als die Internetsuchmaschine Google oder Online-Lexika wie Wikipedia, um nicht im Meer der Informationsfülle unterzugehen.

Gottes Worte und Gebote garantierten dabei ein verlässliches Wertefundament.

Hahne: „Deshalb versündigen sich Theologen und Kirchen, wenn sie die Bibel vorsätzlich verändern, verkürzen oder feministisch verhunzen. Hielten wir uns an die Zehn Gebote, wir hätten heute ein anderes Land. Während die Gurkenkrümmungsverordnung der Europäischen Union ganze Bände füllt, reichen Gott zehn Sätze, um Schöpfung und Geschöpfe zu regeln und zu leiten.“

Künftige gesellschaftliche Probleme seien gekennzeichnet durch Pflegenotstand, „gnadenlosen Generationenkrieg“ und starken Bevölkerungsrückgang. Eines Tages werde man sich sehnsuchtsvoll an das Gebot „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren“ (2. Mose 20,12) erinnern: „Es ist nur ein Satz. Aber er regelt den gesamten Generationenvertrag besser als jedes aktuelle Gesetz.“

Hahne, der zum 36. Mal beim Auftakt der Gemeindetage sprach, ermunterte die Besucher, das Licht von Jesus Christus strahlen zu lassen: „Unsere Gesellschaft, die vielfach seelisch, sozial und sicherheitspolitisch am Abgrund steht, hat ein Menschenrecht auf Leuchttürme klarer biblischer Orientierung und braucht keine theologischen Tranfunzeln der Beliebigkeit.“

Dass trotz des zeitgleich im Fernsehen übertragenen Champions-League-Spiels Real Madrid gegen Borussia Dortmund viele Jugendliche anwesend waren, sei ein Zeichen, dass sie „Klartext statt Kuscheltheologie“  wollen, erklärte der ZDF-Moderator.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Felizitas Küble

 

Quelle: http://www.idea.de


Der Pharisäer Nikodemus verteidigt Christus

Heutige Evangelienlesung der kath. Kirche: Joh 7,40-53:

In jener Zeit sagten einige aus dem Volk , als sie diese Worte hörten: ER ist wahrhaftig der Prophet.  – Andere sagten: ER ist der Messias.  – Wieder andere fragten: Kommt denn der Messias aus Galiläa?  –  Sagt nicht die Schrift: Der Messias kommt aus dem Geschlecht Davids und aus dem Dorf Betlehem, wo David lebte? 0018

So entstand seinetwegen eine Spaltung in der Menge. Einige von ihnen wollten ihn festnehmen; aber keiner wagte ihn anzufassen.

Als die Gerichtsdiener zu den Hohenpriestern und den Pharisäern zurückkamen, fragten diese: Warum habt ihr ihn nicht hergebracht?
Die Gerichtsdiener antworteten: Noch nie hat ein Mensch so gesprochen.

Da entgegneten ihnen die Pharisäer: Habt auch ihr euch in die Irre führen lassen? Ist etwa einer vom Hohen Rat oder von den Pharisäern zum Glauben an ihn gekommen? Dieses Volk jedoch, das vom Gesetz nichts versteht, verflucht ist es.

Nikodemus aber, einer aus ihren eigenen Reihen, der früher einmal Jesus aufgesucht hatte, sprach zu ihnen: Verurteilt etwa unser Gesetz einen Menschen, bevor man ihn verhört und festgestellt hat, was er tut?

Sie erwiderten ihm: Bist du vielleicht auch aus Galiläa? Lies doch nach: Der Prophet kommt nicht aus Galiläa. –  Dann gingen alle nach Hause.