Polizistin: „Wir werden immer hilfloser gegenüber straffälligen Migranten“

Junge Beamtin beklagt Respektlosigkeit gegenüber der Polizei

Die Polizistin Tania Kambouri aus der Ruhrstadt Bochum schrieb einen aufschlußreichen Leserbrief, der in der November-Ausgabe 2013 der Monatszeitschrift „Deutsche Polizei“ (herausgegeben von der GdP / Gewerkschaft der Polizei) veröffentlicht wurde. buttons

Die junge Beamtin, deren Eltern aus Griechenland stammen, nimmt in ihrer Zuschrift Bezug auf einen Artikel mit dem Titel „Paralleljustiz in Deutschland“, der in jener Polizei-Zeitschrift einen Monat zuvor erschienen war.

FOTO: Button der Polizeibeamtengewerkschaft

Wie die deutsche Ausgabe von „The Huffington Post“ jetzt online schreibt, hat die Stellungnahme der Bochumer Polizistin mittlerweile bei ihren Kollegen eine „Lawine der Zustimmung“ ausgelöst: HIER

Den Original-Leserbrief von Frau Kambouri können Sie ab Seite 4 (unten) bis Seite 5 in der PDF-Ausgabe „Deutsche Polizei“ lesen: http://www.gdp.de/id/dp201311/$file/DP_2013_11.pdf

Hieraus dokumentieren wir nachfolgend wesentliche Auszüge:

„Wie sieht die Zukunft in Deutschland aus, wenn straffällige Migranten sich (weiterhin) weigern, die Regeln in ihrem Gast- beziehungsweise Heimatland zu akzeptieren?

Ich arbeite im Streifendienst in Bochum. Als Griechin in Deutschland geboren und aufgewachsen, ging ich nach dem Abitur zur Polizei. Mittlerweile habe ich zehn Dienstjahre hinter mich gebracht.PICT0141

Ich möchte mir auf diesem Weg Luft machen, Klartext reden und meine Erfahrungen mitteilen. Dabei rede ich von den straffälligen Migranten und nicht von den vielen anderen, welche, wie ich, Deutschland als Heimatland sehen und an der Gesellschaft positiv teilhaben.

Wie die meisten Ruhrgebietsstädte weist auch Bochum einen hohen Anteil an Migranten, insbesondere in der Innenstadt, auf. Meine Kollegen und ich werden täglich mit straffälligen Migranten, darunter größtenteils Muslimen (Türken, Araber, Libanesen usw.) konfrontiert, welche nicht den geringsten Respekt vor der Polizei haben. Dabei fängt die Respektlosigkeit bereits im Kindesalter an.

Man wird täglich auf der Straße beleidigt, wenn man zum Beispiel Präsenz zeigt. Im Einsatz ist ein Gespräch in einem ruhigen Tonfall oft unmöglich. Insbesondere habe ich als weibliche Migrantin mit den meisten Migranten mehr Probleme als meine deutschen Kollegen.(…)

Für mich ist es schwierig, da ich tagtäglich diese Machtkämpfe führen muss und nicht selten dabei laut werde, um mir Respekt zu verschaffen. Erst wenn diese Kämpfe ausgefochten werden und man respektloses Verhalten unterbindet, kann man das (noch relativ gute) Ans29ehen und den Ruf der Polizei erhalten.

Ich kenne nicht wenige Kollegen, die für diese Machtspielchen keine Kraft mehr haben, da sie an jeder Straßenecke stattfinden. Den Stress, den ich im Einsatz mit straffälligen Migranten habe, nehme ich nicht selten mit nach Hause. Auf Dauer kann so was nur zu einer körperlichen und/oder seelischen Erkrankung des Organismus führen. (…)

Meine deutschen Freunde und Kollegen äußern oft, dass sie sich in ihrem eigenen Land nicht mehr wohlfühlen. Das kann ich bestätigen, da ich als Migrantin mich aufgrund der Überzahl ausländischer Straftäter in vielen Stadtteilen auch nicht mehr wohlfühle.

BILD: Teilnehmerin einer Pro-Polizei-Kundgebung in Hamburg (Foto: Gewerkschaft der Polizei, GdP: Bericht HIER)

Meine deutschen Kollegen scheuen sich, ihre Meinung über die straffälligen Ausländer zu äußern, da sofort die alte Leier mit den Nazis anfängt. Aufgrund der schrecklichen Kriegsverbrechen ist das Land vorbelastet. Das ist jedoch kein Grund, den straffälligen Ausländern hier in Deutschland alle Freiheiten zu lassen. (…)

Die Polizei wird immer hilfloser. Einzelne Beamte können Grenzen setzen, aber ohne Rückhalt der Politik oder Gerichte werden diese mehr und mehr fallen.(…)

Es kann nicht sein, dass solche Menschen, die das Grundgesetz nicht achten und eine (illegale) Parallelgesellschaft  –  die in jeder Hinsicht autark ist  –  geschaffen haben, hier tun und lassen können, was sie wollen, weil sie nicht auf den deutschen Staat angewiesen sind. (…)

Eine „sanfte Linie“ bringt nach meiner Erfahrung nichts. Wenn die oben genannten Sanktionen nicht ausreichend sind, bleibt nur noch die Ausweisung. Denn in die Herkunftsländer möchte kaum einer zurück, da dort die Lebensbedingungen oft mangelhaft und nicht mit der hiesigen staatlichen Unterstützung zu vergleichen sind.“

HINWEIS: Fünf Stunden nach Veröffentlichung dieses Artikels berichtete auch die FAZ online über dieses „heiße Eisen“: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/null-respekt-polizistin-klagt-ueber-straffaellige-einwanderer-12882648.html

 


6 Kommentare on “Polizistin: „Wir werden immer hilfloser gegenüber straffälligen Migranten“”

  1. […] Original: https://charismatismus.wordpress.com/2014/04/06/polizistin-wir-werden-immer-hilfloser-gegenuber-str… […]

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  2. marienverehrer sagt:

    Während ich den Artikel las, kam mir auch der Gedanke der Ausweisung! Es kann nicht angehen, dass Ausländer in einem fremden Land, wo sie Gäste sind, tun und lassen dürfen, was sie wollen, natürlich in negativer Hinsicht nicht. Gemäß dem Artikel soll die Polizistin mit respektlosen Muslimen die meisten Probleme haben. Das ist auch kein Wunder: Die hier lebenden Muslime sehen ganz dem Koran gemäß Deutschland als ihr Land an.
    Damit man nun nicht denkt, ich sei ein rechtsradikaler Deutscher, sei hier gesagt, dass ich selber Ausländer bin!

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  3. Lucia sagt:

    In den 90er Jahren hörte ich ein FS-Gespräch mit dem Verhaltensforscher Eibl-Eibesfeldt,
    der vor den Gefahren eines allzu freien Zuzugs von Ausländern warnte und höre heute noch sein: „Sie integrieren sich ja nicht!“ Und wie sollen sie sich auch integrieren können, wenn
    wir unsere eigenen Werte nicht schätzen? Sie integrieren sich äußerlich, z.B. finanziell – aber sie wahren ihr eigenstaatliches Selbstbewusstsein. .
    Uns hat man ja von Anfang an einen Maulkorb umgehängt: Das Verbot der „Ausländer- feindlichkeit“ haben wir inzwischen verinnerlicht. Es ist zu einem Gefühls- und Denkverbot geworden. Eher lassen wir uns alles gefallen, als irgendetwas zu riskieren, als uns mit einem falschen Wort strafbar zu machen – und unsere Polizisten müssen unseren Mangel an Selbstwert-Bewusstsein ausbaden. Sie werden ja nicht von uns getragen! Wir gehorchen der Angst, nicht einem positiven Selbstgefühl! Damit richtet sich die staatlich unterdrückte Feindseligkeit gegen uns selbst. Die Folgen kriegen die Polizisten hautnah zu spüren.

    Kürzlich las ich, dass es in Berlin inzwischen Gebiete gibt, die für die Polizeistreife zu ge-
    fährlich sind.

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  4. heureka47 sagt:

    Ein typischer „Teufelskreis“ – oder besser gesagt: Eine „Teufels-Spirale“ – mit Abwärts-Trend, mit zunehmendem Konflikt-Potenzial und Gefahr der Eskalation zur „Katastrophe“.

    Der Mangel liegt wesentlich darin, daß die „Verantwortlichen“ (Politik, Justiz, Polizei / Behörden = die Gewaltenteilung) die Grundlagen des Geschehens um sie herum nicht kennen; sie kennen die WIRKLICHKEIT nicht – haben keine Wahrnehmungsbefähigung für das, was wirklich WIRKT und folglich auch kein Einschätzungs- / Urteilsvermögen diesbezüglich.

    Das gleiche Problem haben die allermeisten Wissenschaftler, die zwar von einer gewissen Störung in der zivilisierten Gesellschaft („Kollektive Neurose“) wissen, aber sie irren sich erheblich bezüglich der Schwere der Störung, der Tragweite und der Brisanz des darin steckenden Gefahrenpotenzials.

    Aber auch die große Mehrheit der Bevölkerung der zivilisierten Gesellschaft ist entweder völlig uninformiert über dieses Gefahrenpotenzial, die „Kollektive Neurose“, oder kann die wahre Schwere und Tragweite nicht erkennen.

    Alle Beteiligten gehen also von weitgehend falschen Annahmen aus; von unzutreffenden vermeintlichen oder angeblichen Gegebenheiten!

    Wie übel das ausgehen kann, beweisen die Kriege, Gewaltherrschaften, Revolutionen, Massaker usw. der Geschichte, die krisenhafte / katastrophenartige Auswirkungen der „Kollektiven NEUROSE“ sind und „Kollektive PSYCHOSEN“ genannt werden. Wie auch die Phase 1933/1939-1945.

    Und da sich die Kollektiven PSYCHOSEN in Abständen von grob durchschnittlich 50 Jahren wiederholen (und sich dabei tendenziell zunehmend verschlimmern), ist die nächste Kollektive PSYCHOSE eigentlich schon „fällig“. Sie kann jeden Tag losbrechen. Zu vermeiden wäre sie nur durch grundlegende Heilung ihrer Ursache, der Kollektiven NEUROSE.

    Herzlichen Gruß!

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  5. Arminius sagt:

    So ganz autark, wie die junge Polizistin meint, sind unsere Kulturbereicher in ihrer Parallelgesellschaft allerdings nicht. Deutsche Sozialhilfe und Harz IV sind auch bei ihnen immer willkommen.

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