Syrien: Jesuitenpater Frans van der Lugt wurde heute in Homs erschossen

Der Ordensgeistliche starb als tapferer Mann des Friedens

Der Jesuit Frans van der Lugt ist am heutigen Montag in der syrischen Enklave Homs von Unbekannten ermordet worden. Wie die zuständige Ordensprovinz bestätigt, sind zwei Bewaffnete gegen 8 Uhr morgens in seine Wohnung eingedrungen, haben den 75-Jährigen zuerst geschlagen und dann mit Kopfschüssen getötet. afc127c26a

Das gab Vatikansprecher Pater Federico Lombardi am heutigen Montagnachmittag bekannt.

Der niederländische Ordensmann, der seit 1964 in Syrien als Seelsorger und Psychotherapeut wirkte, starb im Stadtviertel Bustan al-Diwan, in dem er sich bis zuletzt um Verständigung unter den Menschen und Lebensmittelhilfen für die von syrischen Regierungstruppen eingeschlossenen Einwohner der Altstadt bemühte.

Die Motive der Täter sind vorerst unklar. Mit diesem Geistlichen sei ein „Mann des Friedens“ ermordet worden, der in einer extrem risikoreichen Situation bei den Menschen bleiben wollte, erklärte Lombardi.

Der Jesuitenpater hatte sich bis zuletzt geweigert, die umkämpfte Stadt zu verlassen, solange dort noch Hunger und Not herrschen. Auch nach der Evakuierung von 1400 Bewohnern unter Führung der UNO im Februar 2014 wollte er bei den restlichen Bewohnern ausharren.

In den Vormonaten hatte der Priester eindringliche Appelle aus der drittgrößten Stadt des Bürgerkriegslandes gesandt. Die Lebensmittel seien knapp und ein Verlassen des Stadtviertels aufgrund der Schießereien von allen Seiten unmöglich, so der Ordensmann zu Weihnachten 2013. 

Quelle: Radio Vatikan


One Comment on “Syrien: Jesuitenpater Frans van der Lugt wurde heute in Homs erschossen”

  1. Cancerie sagt:

    Der Ordensgeistliche musste sterben, weil er Christ war, also seines Glaubens wegen. Denn der Koran fordert von seinen gläubigen Muslimen, dass sie die Christen auf den Hals schlagen sollen, wo man sie antreffen wird. Und genau das ist geschehen. Im Koran stehen noch viel mehr Verse über Gewaltanwendung.
    Darum ist es um so unverständlicher, dass bei dem zweiten vatikanischen Konzil 1966 beschlossen wurde, dass der Gott Allah auch der Gott der Christen sei. Das scheint doch offensichtlich Unsinn zu sein. Gott ist nicht der Listigste von allen, wie es der Koran sagt. Gott fordert auch keinen Menschen zum Lügen auf. Das Gegenteil ist der Fall, da die Bibel von den Gläubigen sogar fordert die Feinde zu lieben.

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