Israelische Stellungnahme zur Einigung zwischen Fatah und Hamas

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu (siehe Foto) äußerte sich am gestrigen Mittwoch (23.4.) zum geplanten Friedensschluss zwischen Hamas und Fatah. Er sagte: PM Benjamin Netanyahu

„Ich habe heute Morgen gesagt, dass Abu Mazen sich entscheiden muss zwischen Frieden mit Israel und einer Einigung mit der Hamas, einer mörderischen Terrororganisation, die zur Vernichtung des Staates Israel aufruft, und die sowohl von den Vereinigten Staaten als auch der Europäischen Union als Terrororganisation eingestuft wird.

Heute Abend, noch während die Gespräche über die Fortsetzung der Friedensverhandlungen geführt werden, hat sich Abu Mazen für die Hamas entschieden und nicht für den Frieden. Wer sich für die Hamas entscheidet, möchte keinen Frieden.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Pakistan: Junger Christ erschossen, weil er kein Moslem werden wollte

Der 22-jährige Christ Haroon, auch Sunny genannt, wurde ermordet, weil er sich nicht zum Islam bekennen wollte. Haroon, der aus einfachen Verhältnissen stammt, hatte vor kurzem begonnen, als Putzhilfe in einer gut situierten muslimischen Familie in Lahore zu arbeiten.

Dort arbeitete er mit dem Muslim Umer Farooq zusammen, der bei der Familie als Wächter beschäftigt war. Dieser kritisierte Haroon schon bald wegen seines christlichen Glaubens, und forderte ihn auf, zum Islam zu wechseln. Doch Haaron lehnte ab, er wollte seinen christlichen Glauben behalten.  weisselberg_memoriam

Am vergangenen 16. April begann Farooq erneut, über das Thema Religion zu sprechen und Druck auf Haroon auszuüben. Er bestand darauf, zu erfahren, weshalb der junge Christ sich nicht überzeugen ließ. Haroon erklärte, er sei “ein wahrer Jünger Jesu Christi”.

Daraufhin schoß Farooq auf Haroon, um danach zu behaupten, Haroon hätte Selbstmord begangen.

Die von der Familie gerufene Polizei nahm den Wächter zwar mit, registrierte die Anzeige (First Information Report) jedoch nicht, da man die Version des Selbstmordes für plausibel hielt.

Die einheimischen Christen versammelten sich daraufhin zum Protest vor der Polizeistation. Umer Farooq befindet sich noch in Untersuchungshaft und in dem Fall wird weiter ermittelt.

Nasir Saeed, Vorsitzender der NGO (Nichtregierungsorganisation) “CLAAS” (Centre for Legal Aid Assistance & Settlement), verurteilt unterdessen den Mord: “Wir haben aus einem jüngst erschienenen Bericht erfahren, dass jedes Jahr 1000 christliche und hinduistische Mädchen zum Islam gezwungen werden. Wenn sie sich weigern, werden sie ermordet oder in falsche Blasphemiefälle verwickelt. Grundlage solcher Fälle ist eine weit verbreitete religiöse Intoleranz und Hass gegenüber Minderheiten”.

Quelle: Fidesdienst


Widerstandsfähige Pflanzen – das klappt auch ohne Gentechnik

Neues Fachgebiet der Uni Kassel treibt ökologische Züchtung voran

Dass die EU bald einen neuen Genmais zulässt, wird immer wahrscheinlicher. Pflanzen widerstandsfähig zu machen, geht aber auch ohne Gentechnik  –  so der Anspruch von Biozüchtern. Unterstützung erhalten sie von einem neuen Fachgebiet der Universität Kassel. Gunter_Backes_JPEG

BILD: Prof. Dr. Gunter Backes (Foto: Universität Kassel)

Rund 340.000 Pflanzenarten wachsen auf der Erde, doch nur ein Bruchteil davon landet auf dem Teller: 30 Arten liefern 95 % der pflanzlichen Nahrungsmittel. Insgesamt spielen nur rund 150 Arten für die Ernährung eine nennenswerte Rolle. Und es könnten noch weniger werden.

Denn getrieben von Marktmechanismen konzentriert sich die konventionelle Landwirtschaft immer stärker auf wenige ertragsstarke Sorten. Das trägt dazu bei, dass die Biodiversität drastisch sinkt.

Gegen diesen Trend steuern Biobauern: „Ökologische Landwirtschaft strebt nicht nur mehr Sortenvielfalt, sondern auch eine höhere genetische Variation innerhalb der Sorten an“, erklärt Prof. Dr. Gunter Backes, Leiter des Fachgebietes „Ökologische Pflanzenzüchtung und Agrarbiodiversität“ an der Universität Kassel:

„Eine höhere Diversität innerhalb einer Sorte kann begünstigen, dass die Pflanzen langfristig widerstandsfähiger werden und sich besser an geografische und klimatische Schwankungen anpassen.“ DSC_0009

Dass die ökologische Landwirtschaft genetische Vielfalt stärker fördert als die konventionelle, liegt an den unterschiedlichen Züchtungszielen und -methoden. „Konventionelle Landwirtschaft schafft für die Pflanze eine künstliche und reduzierte Umwelt“, erklärt Prof. Backes.

Mineraldünger sorgen für eine hohe Nährstoffzufuhr, Chemikalien wie Pestizide halten Krankheiten und Schädlinge fern. Diese künstliche Umwelt wird kurzfristig an die Pflanze angepasst, mit dem Ziel, Erträge zu optimieren.

In der Biolandwirtschaft hingegen fügt sich die Pflanze in ein bestehendes Ökosystem ein. Alle Bestandteile dieses Systems werden so beeinflusst, dass sie die nachhaltige Produktion einer Feldfrucht bestmöglich unterstützen.

„Das Ziel ist eine Pflanze, die in einem ökologischen Umfeld eine bessere Leistung bringt. Dafür muss sie imstande sein, sich an ein spezifisches lokales System anzupassen sowie kurzfristig stärkere Schwankungen der Bedingungen abzupuffern. Die potentiell höhere Diversität von ökologisch gezüchteten Sorten steigert diese Anpassungsfähigkeit“, erläutert Backes.

Im Labor macht Backes gezielt genetische Ressourcen durch ihre Charakterisierung für die Züchtung nutzbar. Am Beispiel Dinkel, Roggen, Hafer und wildem Weizen analysiert er derzeit, wie genetisch divers und somit wertvoll bestimmte Gruppen von Sorten sind. Die Diagnose genetischer Marker hilft, neue Kreuzungen zu planen. lc3b6wenzahnwiese-042.jpg

Backes kristallisiert heraus, welche Eigenschaften mit welchen Gen-Allelen verknüpft sind, erkennt dadurch beispielsweise, welche Gene für Resistenzen verantwortlich sind. Dieses Wissen stellt er den Züchtern zur Verfügung, die dadurch sehen, welche Kreuzungspartner sich am besten eignen, wenn die am Ende des Züchtungsprozesses stehende Sorte die erwünschten Eigenschaften haben soll.

Mit Gentechnik, bei der Gene von einer Art zu einer anderen übertragen werden, hat die Kasseler Forschung nichts zu tun. Die Gen-Untersuchungen dienen nur der Diagnose. So lässt sich beispielsweise auch langfristig beobachten, welche genetischen Veränderungen Züchtungen verursachen.

Prof. Backes arbeitet zukünftig eng mit Züchtern zusammen. Er widmet sich Problemen, die sich für Biozüchter oder aber konventionelle Züchter, die für den Ökolandbau arbeiten, ergeben. Die enge Zusammenarbeit mit Züchtern soll sicherstellen, dass die Projektergebnisse den Weg in die Praxis finden.

Neben der Charakterisierung genetischer Ressourcen will Backes sich zunächst zwei anstehenden Projekten widmen: Er erforscht, wie man Ackererbsen mit Hilfe nützlicher Begleitpilze vor Krankheiten schützen kann. Außerdem beschäftigt er sich weiterhin verstärkt mit Getreide – wie mit der Charakterisierung und Nutzung komplexer Weizensorten. 

Quelle und Kontakt:
Prof. Dr. Gunter Backes, Universität Kassel
Fachgebiet Ökologische Pflanzenzüchtung und Agrarbiodiversität
Tel.: 05542-981140
E-Mail: gbackes@uni-kassel.de

Weitere Infos: www.uni-kassel.de/fb11agrar/en/sections/fachgebiet-oekologische-pflanzenzuechtung-und-agrarbiodiversitaet-dach/oekologische-pflanzenzuechtung-und-agrarbiodiversitaet/home.html 

 


Was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst?

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 8,2a.5.6-7.8-9:

HERR, unser Herrscher,
wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde;
über den Himmel breitest du deine Hoheit aus.

Was ist der Mensch, daß du seiner denkst,
des Menschen Kind, daß du dich seiner annimmst?

Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott,
mit Herrlichkeit und Ehre ihn gekrönt.
Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über das Werk deiner Hände,
hast alles ihm zu Füßen gelegt:

All die Schafe, Ziegen und Rinder
und auch die wilden Tiere,
die Vögel des Himmels und die Fische im Meer,
alles, was auf den Pfaden der Meere dahinzieht.


Doku-Film „Unbekanntes Altvatergebirge“ am 14. Mai 2014 in München

 
EINLADUNG der Sudetendeutschen Landsmannschaft
zur Filmpremiere am Mittwoch, den 14. Mai 2014 um 15 Uhr
im Sudetendeutschen Haus in München, Hochstraße 8

In Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens laden wir Sie herzlich zur Premiere des Dokumentarfilms „Unbekanntes Altvatergebirge  –  Meine Heimat“ ins Sudetendeutsche Haus nach München ein. Basilika Kevelaer-4

Der sudetendeutsche Dokumentarfilmer Edwin Bude besucht das Altvatergebirge, die Heimat seiner Vorfahren, und begibt sich dort auf Spurensuche.

FOTO: Brautpaar aus dem Altvatergebirge

Deutsche wie Tschechen begleiten ihn auf seiner Reise durch die schöne Landschaft, Sehenswürdigkeiten und an historische Orte. Entstanden ist ein Film über Menschen, die heute in der Heimat der Sudetendeutschen leben, und Menschen, die sich dort auf Spurensuche begeben und die Geschichte verstehen sowie Kultur und Brauchtum kennenlernen möchten.

Wir würden uns freuen, Sie zur Filmpremiere im Sudetendeutschen Haus begrüßen zu dürfen. Bei Kaffee und köstlichem Kuchen können Sie den Nachmittag mit guten Gesprächen ausklingen lassen.

Anwesend sein werden am Premierennachmittag prominente Zeitzeugen von Geschichte und Gegenwart:
  • Bernd Posselt, Europaabgeordneter, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe
  • Max Mannheimer, Holocaust-Überlebender, Karls-Preisträger der Sudetendeutschen Landsmannschaft
  • Edwin Bude, Dokumentarfilmer

Den Trailer zum Film können Sie ansehen: www.sudeten-tv.de

Leitung: Dr. Zuzana Finger, Heimatpflegerin der Sudetendeutschen

Hinweis: Dieses Filmprojekt wurde aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration über das Haus des Deutschen Ostens (HDO) gefördert.

Quelle (Text/Foto) und Kontakt:
Sudetendeutsche Landsmannschaft
Hochstraße 8 in 81669 München
Tel.: 089/480003-65  /  Fax: 089/480003-44
info@sudeten.de
www.sudeten.de

 


Europawahl: Linksextreme Szene kündigt Vernichtung von AfD-Plakaten an

Linksradikale haben in Göttingen dazu aufgerufen, den Europawahlkampf der Alternative für Deutschland (AfD) zu stören. Die AfD sei „die erste rechtspopulistische Partei, die es geschafft hat, in einem breiten Diskurs wahrgenommen zu werden und so auch  Wählerstimmen aus der sogenannten Mitte der Gesellschaft auf sich zu bündeln“, heißt es auf einer linkextremen Seite im Internet. Lucke Bernd

Es drohe nun, daß die AfD „im etablierten Parteienspektrum die Lücke rechts der Unions-Parteien“ einnehme, die in der politischen Landschaft der Bundesrepublik bisher aus guten Gründen leer geblieben sei. Dies wolle man verhindern.

FOTO: Prof. Dr. Bernd Lucke, AfD-Parteisprecher

Unter dem Motto „Alles muß man selber machen“ kündigen die Linksextremen an, „Wahlkampfauftritte rechter Parteien“ zu stören und „rechte Wahlkampfpropaganda aus dem Stadtbild“ zu entfernen. Hierzu werden Tips gegeben, wie auch höher hängende Wahlplakate einfach und schnell zerstört oder entfernt werden können. Zudem bietet die Seite einen Ticker an, in dem Plakate und Aufkleber der AfD samt Eintrag auf einer Karte von Google-Maps gemeldet werden.

Die AfD hatte im vergangenen Bundestagswahlkampf deutschlandweit mit Angriffen durch Linksradikale und Plakatzerstörungen zu kämpfen. In Göttingen, wo die linksextreme Szene auch von der Grünen Jungend unterstützt wurde, nahmen die Attacken gegen die Euro-Kritiker ein solches Ausmaß an, daß die Partei überlegte, den Wahlkampf in der Universitätsstadt gänzlich einzustellen.

Auch mit Beginn des Europawahlkampfs sieht sich die AfD wieder verstärkt im Visier der gewaltbereiten linksextremen Szene. Laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz muß bis zur Wahl mit Angriffen auf AfD-Mitglieder und -Wahlkämpfer sowie linksextremen Demonstrationen vor Wohnorten von AfD-Funktionären gerechnet werden.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de