IRAN: Zunehmende staatliche Unterdrückung der Farsi-Sprache bei Christen

Die Emmanuel- sowie die St.-Peters-Kirche in Teheran dürfen auf Anordnung des iranischen Geheimdienstes seit dem 10. Februar nicht länger Gottesdienste in Farsi abhalten. Den Farsi-sprachigen Bürgern soll es unmöglich gemacht werden, das Evangelium in ihrer Muttersprache zu hören. Nachrichten_Gebetsmail_Kopfbalken.indd

Ein Sprecher von MEC berichtet, dass „ab sofort Freitags-Gottesdienste in Farsi in keiner offiziell registrierten Kirche gehalten werden dürfen“. Lediglich an Sonntagen dürfen Gottesdienste für Armenier und Assyrer in deren Sprachen abgehalten werden. Die islamische Regierung will christliche Aktivitäten auf die historisch im Iran ansässigen Kirchen einschränken und so der stetigen Zunahme an christlichen Hauskirchen einen Riegel vorschieben.

„Suchende Muslime und Christen mit muslimischem Hintergrund sollen sehen, dass es zu viele Probleme verursacht, wenn man Christ wird“, erklärt MEC weiter. Die meisten der Christen mit muslimischem Hintergrund treffen sich heimlich in Hauskirchen. Um ihre Gemeinde und das Netzwerk zu schützen, sind letztere auch kaum miteinander in Verbindung.

Der Iran hält nach wie vor an der Todesstrafe für vom Islam Abgefallene fest. Präsident Hassan Rouhani hat für die Verbesserung der Situation von ethnischen und religiösen Minderheiten im Land keine Fortschritte erzielt. 

Quelle: Hilfswerk Open Doors


Erdogans Bedauern zum türkischen Völkermord an Armeniern genügt nicht

Zum 99. Jahrestag des türkischen Massenmords an den Armeniern hat Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan erstmals sein Bedauern zu diesem Genozid in der Endphase des Osmanischen Reiches ausgesprochen.

Dazu erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto): 

E. Steinbach

E. Steinbach

„Der türkische Regierungschef Erdogan hat in seiner Erklärung die Tragödie von 1915 weiterhin nicht als Völkermord bezeichnet. Seine Geste ist vor allem dem internationalen Druck geschuldet. Mit Blick auf den 100. Jahrestag der Ereignisse im nächsten Jahr müssen weitere konkrete Schritte folgen.

Dass Erdogan das Schicksal der Armenier in den geschichtlichen Zusammenhang mit dem Leid stellt, das viele Volksgruppen beim Zusammenbruch des Osmanischen Reiches erdulden mussten, hat seine Aussagen stark relativiert.

Die Gewalt richtete sich damals gegen alle autochthonen christlichen Gemeinden des Landes. Neben den Armeniern waren auch die aramäischen Christen betroffen. Das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel ist bis heute ein Symbol für den Kampf der religiösen Minderheiten um eine Zukunft in ihrer Heimat, der noch immer nicht abgeschlossen ist.

Es genügt nicht, einer Historikerkommission die Verantwortung für die Aufarbeitung der Verbrechen zuzuweisen. Es bleibt unabdingbar, die Ereignisse von 1915 klar als Völkermord zu benennen und damit die Grundlage für eine wirkliche Aufarbeitung dieses Kapitels der türkischen Geschichte zu legen. Dieser Prozess wird erst dann wirklich zu einem Ende kommen können, wenn die heutige Türkei das Menschenrecht auf Religionsfreiheit uneingeschränkt umsetzt.

Solange aber türkische Schulbücher den Völkermord an den Armeniern so verzerrt darstellen und ein türkischer Generalkonsul in Deutschland wie gerade in Konstanz wegen der Aufführung eines Theaterstücks über die Tötung von Armeniern im Osmanischen Reich interveniert, sind die neuen Töne Erdogans nicht glaubwürdig.“

Hintergrund:

Am 24. April 1915 begann die Vertreibung der Armenier im Osmanischen Reich, dem Vorgänger der heutigen türkischen Republik. Bei Massakern und Todesmärschen starben bis zu eineinhalb Millionen Menschen.  Armenien, mehr als 20 andere Länder und zahlreiche Historiker stufen die Vorgänge als Völkermord ein. Die Türkei lehnt diese Einschätzung dagegen bislang entschieden ab.


Regensburg: Dankgottesdienst nach der Kardinalserhebung von Gerhard L. Müller

Papst Franziskus hat am 22. Februar 2014 den vatikanischen Glaubenspräfekten und ehem. Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller in Rom zum Kardinal erhoben. AL-0004

Am 4. Mai 2014, dem 3. Sonntag der Osterzeit, wird Kardinal Müller um 15.30 Uhr im Hohen Dom St. Peter zu Regensburg die Hl. Messe feiern.

Bischof Rudolf Voderholzer lädt alle Priester und Diakone, Ordensgemeinschaften, kirchlichen Mitarbeiter sowie alle Gläubigen ganz herzlich zur Mitfeier und zur anschließenden Begegnung auf dem Domplatz ein. Hier gibt es für einen geringen Unkostenbetrag eine kleine Brotzeit.

Kardinal Müller freut sich anstelle persönlicher Geschenke über eine Unterstützung seines Hilfsprojekts für die Ausbildung von Seminaristen (Priesteranwärtern) in Peru: Kontoinhaber: Erzbischof Gerhard L. Müller; Konto-Nr.: 10 218 921 6; Bank: Ligabank Regensburg, BLZ: 750 903 00; Verwendungszweck: Priesterausbildung in Peru.

Wichtiger Hinweis:
Aufgrund des Stadtmarathons in Regensburg gibt es im Vorfeld der Messe im Dom Verkehrsbeschränkungen. Zusätzlich ist der Domplatz zwischen Römerturm und Krauterermarkt von 14 Uhr bis 20 Uhr für den Straßenverkehr gesperrt. Die Residenzstraße ist weiterhin befahrbar.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund des Stadtmarathons http://www.regensburg-marathon.de die betroffenen Streckenabschnitte ab 8 Uhr für den allgemeinen Verkehr und Busverkehr gesperrt sind. Die Straßensperrungen werden nach Streckenverlauf sukzessive abgebaut, können aber in gewissen Bereichen bis 14:30 Uhr andauern. Fußgänger und Radfahrer können auf Anweisung der Ordner und entsprechend dem Läuferaufkommen die Strecke queren. Die Zufahrt zu den öffentlichen Parkhäusern in der Nähe des Doms ist möglich, der Parkplatz am Unteren Wöhrd (Altes Eisstadion) kann während der Sperrungen nur über die Nibelungenbrücke her angefahren werden.

Quelle für Text und Foto: Bistum Regensburg


Elite-Mathematiker kritisiert Atheisten

Der angesehene Mathematiker Amir Aczel betont in seinem neuen Buch, daß die Wissenschaft Gottes Existenz keineswegs widerlegt.

Er wirbt selber nicht für Religion im allgemeinen oder eine bestimmte Religion, rügt aber führende Atheisten, weil sie die Wissenschaft als „Waffe in kulturellen Debatten“ einsetzen würden. Blick auf ERDE  NASA-Foto freigegeben

Amir Aczel, Forschungsbeauftragter der US-Universität Boston, sorgt mit seinem Buch „Why Science does not disprove God“ (Warum die Wissenschaft Gott nicht widerlegt) für Aufsehen. Er erläutert darin, warum viele Atheisten-Argumente  grundlegend fehlerhaft sind:

„Eine weit beachtete Gruppe von Wissenschaftlern und Denkern  –   inklusive Richard Dawkins, der späte Christopher Hitchens und Lawrence Krauss  –  haben vehement behauptet, dass die moderne Wissenschaft Gottes Existenz widerlegt habe  – und dass das Universum aus dem Nichts kam, Religion schlecht sei und die Evolution die schillernde Komplexität des Lebens erkläre etc“, schreibt Dr. Aczel in seiner Neuerscheinung.

Für sein Werk interviewte der Elite-Mathematiker elf Nobelpreisträger und viele weitere Biologen, Psychologen, Physiker und Anthropologen sowie führende Theologen.

Aczel zitiert Albert Einstein mit den Worten: „Wer ernsthaft Wissenschaft betreibt, wird davon überzeugt, dass hinter den Gesetzen des Universums ein Geist steckt, der dem Menschen weit überlegen ist.“

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.jesus.ch/magazin/gesellschaft/253572-mathematiker_wissenschaft_widerlegt_gott_nicht.html


Israels Botschafter bei der UNO beklagt Christenverfolgung im Islam

Ron Prosor, Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, schrieb diese Woche im Wall Street Journal, daß es heute eine enorme Christenverfolgung in den Ländern rund um Israel gibt: IMG_1016

„Im Schutt syrischer Städte wie Aleppo und Damaskus sind Christen, die es ablehnten, zum Islam zu konvertieren, von islamistischen Oppositionskämpfern entführt, erschossen und geköpft worden.

In Ägypten verbrennen Mobs der Muslimbruderschaft koptisch-christliche Kirchen auf dieselbe Art, wie sie jüdische Synagogen ausmerzten. Und im Irak gehen Terroristen ganz bewusst gegen christliche Kirchgänger vor. Letztes Weihnachten wurden 26 Menschen getötet, als eine Bombe durch eine Menschenmenge fegte, die eine Kirche in Bagdads südlichem Viertel Dora verließen.

Christen verlieren ihr Leben, ihre Freiheiten, ihre Geschäfte und ihre Kirchen überall im Nahen Osten”.

Quelle: Kopten ohne Grenzen