Unionsfraktion begrüßt stabilisierendes Wahlergebnis in Mazedonien

Am vergangenen Wochenende fanden in Mazedonien Präsidenten- und Parlamentswahlen statt, die der amtierende Präsident Gjorge Ivanov und die bisherige Regierungspartei VMRO-DPMNE mit Ministerpräsident Nikola Gruevski mit rund 43 Prozent der Stimmen deutlich für sich entscheiden konnten. 159481-3x2-teaser296

Dazu erklärt der außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder:

„Die Wiederwahl des Präsidenten wie auch der Regierung der Republik Mazedonien sind wichtig für die Stabilität und Fortentwicklung des Landes, das politisch wie wirtschaftlich auch heute noch vor großen Herausforderungen steht.

Vor allem die Menschen in Mazedonien können bei stabilen Verhältnissen auf eine weitere Verbesserung der wirtschaftlichen Lage des Landes hoffen. Die Republik Mazedonien, die 1991 ihre Unabhängigkeit erklärte, ist noch eines der ärmsten Länder der Balkanhalbinsel mit einer hohen Arbeitslosigkeit von ca. 30 Prozent. Die innenpolitische Lage wird zusätzlich durch den Streit zwischen der slawischen Mehrheit und der albanischen Minderheit belastet.

Unter der am vergangenen Wochenende wiedergewählten Regierung hat sich die wirtschaftliche Lage des Landes bereits stetig verbessert. Die Entwicklungen Mazedoniens unter Ministerpräsident Gruevski gehen in die richtige Richtung.

Das Wirtschaftswachstum hat zugelegt, die öffentliche Verschuldung ging zurück und ausländische Investitionen nahmen zu. Vor allem aber erwarb sich die Regierung Gruevski mit der Einführung einer Einheitssteuer, energischer Korruptionsbekämpfung und Ausbau des Bildungswesens in der vergangenen Jahren Ansehen in der Bevölkerung.

Sowohl der Ministerpräsident Mazedoniens, Nikola Gruevski, wie auch Präsident Gjorge Ivanov haben sich in der Vergangenheit als verlässliche Partner gezeigt. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt die Anstrengungen Mazedoniens zur Annäherung an die Europäische Union und die Fortsetzung der Reformen.“


PAKISTAN: siebenjähriges christliches Mädchen am Ostersonntag vergewaltigt

Am Ostersonntag wurde das siebenjährige christliche Mädchen Saira von einem muslimischen Mann, Mohammad Alam Fakhar, in einem Dorf im Verwaltungsbezirk Sialkot in der pakistanischen Provinz Punjab vergewaltigt. Scannen0001 (22)

Das  Kind, bei dem nach der Vergewaltigung starke Blutungen auftraten, wurde erst drei Tage später im Krankenhaus in Sialkot behandelt, als es sich bereits in einem kritischen Zustand befand.

Unterdessen übten Muslime Druck auf die Familie von Saira aus: sie sollten auf eine Anzeige gegen den Vergewaltiger verzichten. Doch die Eltern erstatteten am 22. April Anzeige gegen den Täter und zwei andere Personen. Bei einer von der Polizei angeordneten ärztlichen Untersuchung wurde die Vergewaltigung bestätigt.

Der Rechtsanwalt Sardar Mushtaq Gill von der pakistanischen Nichtregierungsorganisation “LEAD” vertritt die Familie und wird die notwendigen rechtlichen Schritte veranlassen: “Solche Fälle sind nicht selten: die Misshandlung von Frauen und Mädchen zeit, dass Minderheiten in Pakistan ständiger Angst und Verfolgung ausgesetzt sind. Viele Missbrauchsfälle werden nicht angezeigt”, so Gill.

Wie aus einem jüngst veröffentlichten Bericht hervorgeht, werden in Pakistan jedes Jahr rund 1000 junge Frauen aus christlichen und hinduistischen Gemeinden verschleppt, vergewaltigt und zur Ehe gezwungen. Der Bericht wurde von der “Bewegung für Solidarität und Frieden” erstellt, der zahlreiche Nichtregierungsorganisationen angehören, darunter die Justitia-et-Pax-Kommission der pakistanischen katholischen Bischöfe.

Quelle: Fidesdienst

Bild: Evita Gründler


Christen sind aus „Wasser und Geist“ geboren

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Joh 3,1-7:

Ein Pharisäer namens Nikodemus, ein führender Mann unter den Juden, suchte Jesus bei Nacht auf und sagte zu ihm:

Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm ist. P1020947

Jesus antwortete ihm: Wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Nikodemus entgegnete: Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden? Er kann doch nicht in den Schoß seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden.

Jesus antwortete: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes gelangen. Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, daß ich dir sagte: Ihr müßt von neuem geboren werden.

 



Kuba: Evangelischer Pastor im Hungerstreik

Der evangelische Pastor Manuel Alberto M.Soler befindet sich seit dem 7. April 2014 auf Kuba im Hungerstreik.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, fordert der Vorsitzende der regimekritischen Bewegung „Christliche Allianz“ ein neues Religionsgesetz, das kleineren unabhängigen Religionsgemeinschaften die Anerkennung durch den Staat erleichtern soll. RTEmagicC_logo_Homepage_quad_gif

Die Organisation, der 44 christliche Gemeinschaften auf ganz Kuba angehören, fordert außerdem ein Ende der kommunistischen Diskriminierung christlicher Kinder in Schulen.

Wie Pastor Soler erläutert, sei u.a. sein Sohn Andy Manuel von den Repressalien durch Lehrer betroffen. Anfang April richtete der christliche Pfarrer ein offizielles Schreiben an den Vorsitzenden des Staats- und Ministerrates, in dem er die Einführung eines Religionsgesetzes fordert.  Anzeige-Kuba-Flagge-Gitterstaebe_8a1367f180

“Ich habe diesen Entschluss gefasst, um die Aufmerksamkeit der Autoritäten zu erringen”, so Pastor Soler, der seinen Hungerstreik am Sitz der “Christlichen Allianz” in Havannas Stadtteil Vedado abhält.

Obwohl die Religionsfreiheit in der kubanischen Verfassung formell garantiert ist, sind vor allem nicht-registrierte christliche Religionsgemeinschaften ständigen Repressalien durch die kommunistische „Staatssicherheit“ ausgesetzt.

Als Beispiel führt IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin die Übergriffe gegen Anhänger der unabhängigen Vereinigung “Pastoren für den Wandel” an, die seit der Gründung der Organisation vor zwei Jahren immer wieder Drohungen, Verhören und willkürlichen Verhaftungen ausgesetzt sind.

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Borsigallee 9, 60388 Frankfurt a. Main
Tel.: 069-420108-11, Fax: 069-420108-33,
info@igfm.de, www.menschenrechte.de

 


„Doch Gott im Himmel spottet ihrer“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 2,1-3.4-6.7-8

Warum toben die Heiden,
warum schmieden die Völker vergebliche Pläne?
Die Könige der Erde stehen auf,
die Großen haben sich verbündet
gegen den HERR N und seinen Gesalbten.

«Laßt uns ihre Fesseln zerreißen
und von uns werfen ihre Stricke!»

Doch ER, der im Himmel thront, lachet,
der HERR spottet ihrer.

Dann aber spricht ER zu ihnen im Zorn,
in seinem Grimm wird ER sie erschrecken:
«Ich selber habe meinen König eingesetzt
auf Zion, meinem heiligen Berg.»

Den Beschluß des HERRN will ich kundtun.
ER sprach zu mir: «Mein Sohn bist du,
heute habe ich dich gezeugt.
Fordere von mir, und ich gebe dir die Völker zum Erbe,
die Enden der Erde zum Eigentum.