Unsere Basis ist das rettende Evangelium

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Kor 15,1-8:

Ich eriDuccionnere euch, Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht.

Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe. Oder habt ihr den Glauben vielleicht unüberlegt angenommen?

Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, und ist begraben worden. ER ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift, und erschien dem Kephas, dann den Zwölf.

Danach erschien ER mehr als fünfhundert Brüdern zugleich; die meisten von ihnen sind noch am Leben, einige sind entschlafen. Danach erschien ER dem Jakobus, dann allen Aposteln. Als letztem von allen erschien ER auch mir, dem Unerwarteten, der „Mißgeburt“.


7 Kommentare on “Unsere Basis ist das rettende Evangelium”

  1. heureka47 sagt:

    Lebensgefährlicher Irrglaube.

    In der mit Riesenschritten nahenden Katastrophe wird sich erweisen, was wirklich trägt:
    NICHT die überlieferten Worte und ihre falsche Deutung, sondern die KRAFT.
    Die Kraft, die Gott ist und die alles Sein ist – das Universum.
    Die Kraft, die – aus menschlicher Sicht – verschiedene Aspekte hat:
    Liebe, Frieden, Heilkraft, Freiheit, Gelassenheit, Geduld, Zuversicht, usw.

    Herzlichen Gruß!

    Liken

  2. Judith sagt:

    Danke Ihnen für Ihre Antwort.

    1) Ich hätte „Traditionalismus“ schreiben sollen. Die Tradition der Traditionalisten ist leider nicht „die Lehrtradition des 1. Jahrhunderts“…
    2) Manche „tradismatische“ Katholiken glauben, dass Gott die Rettung der Welt (und der Kirche) in die Hände Mariens gelegt hat. Marie wäre auch die Tür (des Himmels)…aber „Ich bin die Tür“, hat Jesus gesagt (Joh 10,9)…
    Maria soll zwar verehrt sein, denn sie ist die Mutter unseres Herrn. Und das ist ja biblisch!
    Aber nicht wie hier :http://www.de-vrouwe.info/de/gebetstage/11138-koeln
    , oder …

    Liken

    • Guten Tag,
      ja sicher, die „Traditionalisten“ bzw. der Großteil in der Tradi-Szene denkt vor allem an die Tradition des 19. Jahrhunderts bzw. fixiert sich auf die Neuscholastik. So fehlt dann gerade die Weite und Vielfalt der Gesamt-Tradition.
      Ja, auch da haben Sie recht: Die Anhänger der irrgeistigen Marienerscheinung von Amsterdam wollen zB. das Dogma „Maria Miterlöserin“. Aber keine Sorgen: es wird nie kommen. (Weil die biblische und traditionelle (!) Basis fehlt – denn für solch ein Dogma fehlt sogar die kirchliche Überlieferung, von der biblischen Fundierung ganz zu schweigen.)
      Aber bittschön: Wer schreibt seit Jahren gegen den Amsterdamer Unfug? – Genau: wir nämlich!
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

      Liken

    • Marienzweig sagt:

      Ursprünglich ging es doch um den Brief des Paulus an die Korinther:
      „Unsere Basis ist das rettende Evangelium“.
      Darum verstehe ich diesen Themen-Schlenker zu Maria und in negativer Weise auch zu den Traditionalisten nicht ganz.
      Maria als die zu verehren, die sie ist, nämlich die Mutter unseres Herrn, kann ja nicht verkehrt sein.
      Es ist wahr! Jesus hat uns erlöst, niemand sonst!
      Aber Maria hat ihren Sohn begleitet, wie auch wir unsere Kinder begleiten und manchmal mit ihnen leiden.
      Daraus kann man aber keine Miterlösung konstruieren und deshalb kann ich auch nichts damit anfangen
      Aber eines ist sicher: Maria hat „Ja“ gesagt. Ja zu allem, was geschehen würde.
      Dies sollte man nicht unterschätzen!
      Wenn daher einige Gläubige einen tieferen Draht zu ihr haben als andere, sollte das für uns kein Grund zur Kritik sein, solange es nicht in Fanatismus ausartet.
      In Köln war ich nie, allerdings kenne ich einige Schwestern aus dieser Gemeinschaft, es sind sehr liebenswerte Frauen.
      Auch Paul Maria Sigl ist mir bekannt – er ist ein wunderbarer, ein geradezu begnadeter Beichtvater.
      Dies möchte ich unbedingt betonen.
      Der Programmablauf zeigt, dass es in Köln auch eine Weihe an Maria geben wird.
      Daran kann ich nichts negatives erkennen.
      Dies wurde auch von Ludwig-Maria Grignion von Monfort empfohlen.
      Zum Schluss etwas ganz Privates:
      In meinem Leben gab es einmal eine Zeit, da fühlte ich mich von Gott regelrecht zermalmt.
      Ich war unfähig, zu beten und mich vertrauensvoll an Ihn zu wenden.
      In dieser leidvollen Zeit war mir Maria eine Hilfe.
      Sie konnte ich bitten, mir wie eine Mutter beizustehen.
      Mein Nickname hat seine tiefe Ursache!

      Liken

      • Judith sagt:

        „Ursprünglich ging es doch um den Brief des Paulus an die Korinther:
        “Unsere Basis ist das rettende Evangelium”.
        Darum verstehe ich diesen Themen-Schlenker zu Maria und in negativer Weise auch zu den Traditionalisten nicht ganz.“

        Für viele Traditionalisten ist die – Ihre ! – Tradition (Liturgie usw) die letzte Rettungsinsel… Die Basis !
        Was Maria anbetrifft, habe ich wohl erklärt : „Manche “tradismatische” Katholiken glauben, dass Gott die Rettung der Welt (und der Kirche) in die Hände Mariens gelegt hat. Marie wäre auch die Tür (des Himmels)…“
        Maria wäre also wohl unsere Basis, da SIE unsere Retterin wäre…
        Meine Beiträge und die Antworten von Frau Küble (Danke sehr!) sind also keine „Themaverfehlung“.

        „Wenn daher einige Gläubige einen tieferen Draht zu ihr haben als andere, sollte das für uns kein Grund zur Kritik sein, solange es nicht in Fanatismus ausartet.“

        Einige Gläubige haben zwar einen tieferen Draht zu Maria – aus schlechten Gründen.
        „Viele Menschen – dazu gehöre ich als zölibatär lebender Priester auch – vermissen jedoch etwas Mütterliches, mehr Gefühlsbetonendes und Entgegenkommendes.“ Peter Dyckhoff
        http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/glaube_2/140502_interview_mai_marienmonat.php
        Die Verehrung Marias ist außerdem sehr oft voller Fantasie und Sentimentalität… (ah, die „marianischen“ Priester…!)
        Jeder Christ, jeder Priester, egal ob evangelisch oder katholisch, muss Christuszentriert sein und keine kindliche Angst vor Papa Gott haben!

        „Der Programmablauf zeigt, dass es in Köln auch eine Weihe an Maria geben wird.
        Daran kann ich nichts negatives erkennen.
        Dies wurde auch von Ludwig-Maria Grignion von Monfort empfohlen.“

        Grignon de Montfort und ihre „Anhänger“ (die sehr oft Adepten von Verschwörungstheorien und Untergangspropheten sind) glauben, dass Maria die Apokalyptische Frau ist…:
        „Nur ein einziges Mal hat Gott eine Feindschaft geschaffen und gesetzt. Aber diese Feindschaft ist unversöhnlich und wird bis zum Ende währen und wachsen. Es ist die Feindschaft zwischen Maria, seiner heiligen Mutter, und dem Teufel, zwischen den Kindern und Dienern der heiligen Jungfrau und den Kindern und Anhängern des Teufels; und so ist Maria die furchtbarste Feindin, die Gott dem Teufel entgegengestellt hat. Gott hat ihr schon im irdischen Paradies, wo sie vorerst nur in seinem Heilsplan existierte, einen solchen Hass gegen jenen verfluchten Gottesfeind verliehen, einen solchen Eifer, die Bosheit jener alten Schlange aufzudecken, eine solche Kraft, jenen stolzen Gottlosen zu besiegen, zu zermalmen und zu vernichten, dass Satan sie nicht nur mehr fürchtet als alle Engel und Menschen, sondern in einem gewissen Sinne sogar mehr als Gott selbst. Das soll nicht heißen, dass der Zorn, der Hass und die Macht Gottes nicht viel gewaltiger wären als die der heiligen Jungfrau, denn Mariens Vollkommenheit ist begrenzt. Aber erstens ist ja Satan stolz und leidet darum unendlich viel mehr darunter, von einer kleinen, demütigen Magd Gottes besiegt und bestraft zu werden, deren Demut ihn tiefer erniedrigt als Gottes Macht. Zweitens hat Gott Maria eine solche Gewalt gegen die Teufel verliehen, dass diese ein einziges Wort aus ihrem Munde zugunsten einer Seele mehr fürchten als die Fürbitte aller Heiligen. Und wie die Teufel oft schon wider Willen durch den Mund von Besessenen eingestehen mussten, fürchten sie eine Drohung Mariens mehr als alle ihre anderen Qualen.“ (in „Das goldene Buch“)
        Maria als Kriegerin, als Retterin….Als Basis unserer Rettung ! … und dann haben wir das:
        http://www.amazon.de/apokalyptische-Kommentare-Amsterdamer-Erscheinungen-Prophezeiungen/dp/3717100068
        http://www.kathpedia.com/index.php?title=Hans_Baum

        Wenn man sich diese Fotos (http://www.de-vrouwe.info/cpg15/index.php?cat=2) anschaut, kann man nur seufzen:
        „Die Kinder sammeln Brennholz, die Männer zünden Feuer an und die Frauen kneten Teig und backen Kuchen als Opfer für die Himmelskönigin.“ (Jer, 7,18)

        Ah, Maria! Was haben sie von Dir gemacht !

        Meine Seele preist die Größe des Herrn,
        und mein Geist jubelt über Gott,
        MEINEN RETTER.
        Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
        Siehe, von nun an preisen mich SELIG alle Geschlechter.
        Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
        und sein Name ist heilig.
        ER ERBARMT SICH von Geschlecht zu Geschlecht
        über alle, die ihn fürchten.
        ER VOLLBRINGT mit seinem Arm machtvolle Taten:
        ER ZERSTREUT,die im Herzen voll Hochmut sind.
        ER STÜRZT die Mächtigen vom Thron
        und erhöht die Niedrigen.
        Die Hungernden beschenkt ER mit seinen Gaben
        und lässt die Reichen leer ausgehen.
        ER nimmt sich seines Knechtes Israel an
        und denkt an sein Erbarmen,
        das ER unseren Vätern verheißen hat,
        Abraham und seinen Nachkommen
        auf ewig.

        Liken

  3. Judith sagt:

    „Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe“

    So ist es.
    Und nicht durch die Tradition.
    Nicht durch Marienverehrung, insbesondere wenn sie einen fanatischen Status annimmt.

    Liken

    • Guten Tag,
      unter Tradition im eigentlichen Sinne versteht die katholische Kirche die apostolische (!) Überlieferung, also die Lehrtradition des 1. Jahrhunderts.
      Der erste bekannte Marienverehrer war war der Erzengel Gabriel, wie biblisch bezeugt ist: „Sei gegrüßt, Du Gnadenvolle, der HERR ist mir Dir!“ – Ihm folgte Elisabeth, die Mutter von Johannes dem Täufer: „Selig bist Du, weil Du geglaubt hast, was der HERR Dir sagen ließ.“ – Diese biblischen (!) Seligpreisungen zu würdigen, sollte bibelorientierten evangelischen Christen nicht schwerfallen.
      „Fanatische“ Marienverehrung mag vereinzelt vorkommen, aber sicherlich nicht in unserer Webseite.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

      Liken


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s