Unabhängigkeitstag: Der Staat Israel feiert ab heute Abend seinen 66. Geburtstag

Aus einer Erklärung des israelischen Außenministeriums:

Heute Abend, nach Sonnenuntergang, beginnt Yom Haatzma’ut, der Unabhängigkeitstag Israels, der nach hebräischem Kalender am 5. Iyar begangen wird.  IMG_1056

Der Tag vor dem Unabhängigkeitstag ist Yom Hazikaron, der dem Gedenken jener gewidmet ist, die ihr Leben für das Erreichen der Unabhängigkeit und für den Schutz des Landes bis zum heutigen Tag ließen.

Die enge Verbindung zwischen beiden Tagen soll daran erinnern, dass die Unabhängigkeit Israels teuer bezahlt werden musste und noch immer muss. Darum gedenken in ganz Israel und darüber hinaus heute die Familien ihrer gefallenen Söhne und Töchter, Väter und Mütter, Freunde und Kameraden.

Am 14. Mai 1948 wurde der neue jüdische Staat Israel auf dem Gebiet des Britischen Mandatsgebietes gegründet. Aus Anlass des Unabhängigkeitstages sendet der Botschafter des Staates Israel in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, in einem Videogruß die besten Wünsche für die Feierlichkeiten zu Israels Unabhängigkeitstag in Deutschland.IMG_1183

Der Botschafter wies darauf hin, dass die jährliche Zeremonie auf dem Herzl-Berg in Jerusalem, bei der unter anderem 12 Fackeln entzündet werden, jedes Jahr unter einem besonderen Motto stünden  –  in diesem Jahr lautet dieses Motto: „Zeit der Frauen – Errungenschaften und Herausforderungen“. 

BILD: Jüdische Hochzeit in Jerusalem

Aus diesem Grund werden alle Fackeln während der Zeremonie dieses Jahr ausschließlich von Frauen angezündet, die sich in verschiedenen Bereichen besonders um den Staat Israel verdient gemacht haben.

Weiter sagte der Botschafter: „Zusammen bilden diese Frauen, junge und alte, religiöse und säkulare, jüdische und arabische, ein einzigartiges Mosaik der pluralistischen israelischen Gesellschaft.“

Der Unabhängigkeitstag ist auch Anlass, die jährliche Statistik zu Land und Leuten zu veröffentlichen. Alle Statistiken finden Sie auf der Seite des israelischen Außenministeriums.

Fotos: Konrad Ruprecht


25 Jahre friedliche deutsche Revolution: Potsdamer Erklärung der CDU

25 Jahre friedliche Revolution und Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen sind ostdeutsche Kernthemen in der 18. Wahlperiode.  Die ostdeutschen CDU-Abgeordneten haben sich auf ihrer zweitägigen Klausurtagung vom 4. bis 5. Mai 2014 in Potsdam mit der Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen befasst. 163538-dg-original

Dazu erklärt der Ostsprecher und stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz:

„Gerade im 25. Jahr der friedlichen Revolution in der ehemaligen DDR ist nicht nur für uns Ostdeutsche die Erinnerung an die bewegende Zeit von vor 25 Jahren für die künftige Politik bedeutsam, als viele ostdeutsche Bürger für Freiheit, Demokratie und ein besseres Leben gekämpft haben. Mit vielen Veranstaltungen wollen wir in diesem Jahr an die bewegende Zeit erinnern.

Zur Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen haben uns Prof. Christoph Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, und der ehem. Ministerpräsident von Sachsen, Prof. Georg Milbradt, wertvolle Impulse geliefert.

Angesichts der nach wie vor strukturell bedingten Unterschiede fordern wir weiter eine angemessene finanzielle Regelung, die den Aufbau Ost unterstützt. Das bestehende System des Länderfinanzausgleichs mit seinem relativ hohen Ausgleichsgrad sollte so weit wie möglich bewahrt werden, um auch künftig eine angemessene Kompensation für die unterdurchschnittliche Steuerkraft der ostdeutschen Länder zu erhalten.“

Die Potsdamer Erklärung der ostdeutschen CDU-Abgeordneten finden Sie hier  


10. Mai: Bundesweiter „Tag der offenen Klöster“ auch im Bistum Regensburg

Am Samstag, den 10. Mai 2014, findet der bundesweite „Tag der offenen Klöster“ statt. Auch im Bistum Regensburg gibt es zahlreiche Angebote an diesem Tag.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, das Klosterleben einmal hautnah mitzuerleben, sich über das Ordensleben zu informieren sowie bei dem reichhaltigen geistlichen und kulturellen Programm, das von den Gemeinschaften angeboten wird, mitzumachen und mitzufeiern. afc127c26a

Kreuzgang, Klausur, Klostermauern, beten und arbeiten. Was das Leben von Ordensleuten ausmacht, darüber haben viele ganz bestimmte Vorstellungen. Ordensleute leben weit unterschiedlicher, als dass es Schlagworte ausdrücken könnten. Das beweisen die vielen Ordensmänner und Ordensfrauen in Deutschland täglich neu.

Der Tag der offenen Klöster findet 2014 erstmals deutschlandweit statt. Er ist entstanden aus einer Idee der Arbeitsgemeinschaft Berufungspastoral der Orden und des Zentrums für Berufungspastoral, einer Arbeitsstelle der Bischofskonferenz.

Die Mallersdorfer Schwestern werden die Pforten ihres Mutterhauses in der Zeit von 15 bis 18 Uhr öffnen. Es besteht Gelegenheit zu einem Rundgang durch das Kloster. Gleichzeitig wird im Johannissaal ein Film über das Leben und Wirken der Mallersdorfer Schwestern in Deutschland, Rumänien und Südafrika gezeigt. banner_button_tdok

Infos zum seligen Gründer der Ordensgemeinschaft, Paul Josef Nardini, erhalten die Besucher in der Nardini-Gedenkstätte. Jeweils um 15.30 Uhr und um 16.30 Uhr laden die Schwestern ein in die Mutterhauskirche zu einer besinnlichen Stunde. Der Tag endet um 18 Uhr mit einer Vesper in der Pfarrkirche St. Johannes, Mallersdorf.

In Ensdorf laden die Salesianer Don Boscos zu einer „Ensdorfer Klosternacht“ ein. Bibelgespräche, meditativer Tanz, Diskussionsrunden, Workshops, Konzerte und vieles mehr erwarten den Besucher. Das genaue Programm findet man hier: http://www.kloster-ensdorf.de/veranstaltungen/kloster/ensdorfer-klosternacht/

Die Geistliche Familie vom heiligen Blut in Aufhausen öffnet ebenfalls ihre Pforten an diesem Tag.

Die Redemptoristen und die Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser in Cham bieten die Gelegenheit, das Kloster von innen kennenzulernen: vom Keller bis zur Kirchturmspitze, vom Wohnbereich der Patres und Brüder bis zum Gebetsraum und Wohnzimmer der Schwestern.

Auch sind die Besucher eigeladen, zusammen mit Patres, Brüdern und Schwestern zu beten, zu hören, wenn Säulenheilige zu sprechen beginnen und von den beiden Ordensgemeinschaften erzählen, mittags im Garten zu grillen, neugierig zu sein unter dem Motto „Was ich schon lange mal fragen wollte…“ oder an einer „Fotosession“ mitwirken:

In kleinen Gruppen mit offenen Augen durchs Kloster gehen und Fotos machen  –  sehen, was einem besonders auffällt und dann die Bilder einander vorstellen. Selbstverständlich wird auch gemeinsam die Heilige Messe gefeiert. Um eine kurze Anmeldung wird gebeten. Telefon: 09971/2000-0 oder exerzitienhaus.cham@redemptoristen.de

Auch die Dillinger Franziskanerinnen in Straubing laden am Nachmittag zum Besuch in ihr Marienheim ein mit Gespräch bei Kaffee und Kuchen, Spiel und Workshop und Klosterführung.

Das Ursulinenkloster in Straubing beteiligt sich ebenfalls am „Tag der offenen Klöster“. Hier geht es um 14 Uhr los. Zunächst stellen die Schwestern ihren Orden vor, dann gibt es ein Führung durch das Kloster und das Leben in geistlicher Gemeinschaft kann kennengelernt werden. Als Stärkung gibt es Kaffee und Kuchen. Um 17 Uhr endet der Tag mit der Feier der gemeinsamen Vesper.

Die Franziskanerinnen in Aiterhofen öffnen zwischen 14 und 17 Uhr ihre Pforten für alle Interessierten. Dann kann das Kloster mit den verschiedenen Einrichtungen kennengelernt werden. Sr. Anita Heimerl, Generaloberin, wird die Besucher begrüßen und auf die verschiedenen Stationen hinweisen.

Es kann die Stickerei, der Sonnengesangsgarten, Schule und Kindergarten und einzelne Klosterräume besichtigt werden. In einer Präsentation erfahren die Besucher etwas zur Geschichte des Klosters, die Missionsstation in Brasilien und Bolivien und die Tätigkeitsbereiche der Schwestern. Auch für Gespräche und Fragen stehen einzelne Schwestern zur Verfügung. Gestärkt mit Kaffee und Kuchen laden die Franziskanerinnen zum Abschluss um 16.15 Uhr zu einem gemeinsamen Abendgebet, der Vesper in die Klosterkirche, ein.

Alle Ordensgemeinschaften, die sich am 10. Mai an der bundesweiten Aktion beteiligen, sowie Infos zum jeweiligen Programm findet man unter http://tag-der-offenen-klöster.de


Sonderausstellung über Gebetbuchverlag Steinbrener in Wien

Von Susanne Habel

In Wien wird die Sonderausstellung „160 Jahre Steinbrener“ gezeigt. Zum Firmenjubiläum im Jahr 2015 stellt das Böhmerwaldmuseum den einst weltweit größten katholischen Kalender- und Gebetbuchverlag Johann Steinbrener aus Winterberg im Böhmerwald vor.  20-09-Steinbrener-Ausstellungsplakat

Die Ausstellung zeigt Gebetbücher, Kalender und Meßbücher der Verlagsanstalt und Bilder zur Familien- und Firmengeschichte.

1855 gründete der 20jährige Buchbinder Johann Steinbrener in Winterberg bei Prachatitz im Böhmerwald einen Buchdruckerbetrieb. 1872 richtete er  eine eigene Druckerei für Gebetbücher ein, begann mit dem Druck von Kalenderausgaben und erreichte 1873 eine Preisverleihung bei der Weltausstellung in Wien.

Die Mitarbeiteranzahl erhöhte sich  von etwa 40 bis auf 1000 im Jahr 1910. Dies wurde durch den hohen Bedarf an Gebetbüchern und anderen katholischen Druckwerken weltweit bedingt: Man druckte Ausgaben in 29 verschiedene Sprachen.

Ab 1930 waren 400 Maschinen im Einsatz, darunter 20 Buchdruck-Schnellpressen, Zweifarben-Rotationsmaschinen, Dampfmaschinen, ein eigenes Elektrizitätswerk und zehn Dampf- und Wasserkraftanlagen.

Der Firmengründer Johann Steinbrener errichtete ein Firmenreich mit Niederlassungen in Wien, Budapest, Prag, Straßburg, Mailand, Neisse in Schlesien,  Irland und in den Vereinigten Staaten. Die Verlagsanstalt wurde von den Söhnen Johannes und Rupert, danach von Hans Thomas und Rupert Steinbrener junior fortgeführt,die sich alle auch christlich, karitativ und sozial für ihre Mitarbeiter und Heimatstadt engagierten.

Bis 1930 wurden 34,5 Millionen Buchkalender, über 100 Millionen Gebetbücher und 1060 Verlagswerke gedruckt. 1937 wurden fünf Millionen Gebet- und Meßbücher pro Jahr produziert, wobei der Exportanteil 91 Prozent betrug.

Während der NS-Zeit kam es zu einschneidenden Maßnahmen gegen das Unternehmen wie Einschränkung des Papiermaterials, Enteignung von nahezu 90 Prozent des Letternmaterials und der karitativen Einrichtungen.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Familie enteignet und aus Böhmen vertrieben. Da die Familie jedoch schon 1931 Schloß Katzenberg in Kirchdorf am Inn in Oberösterreich als Familiensitz erworben worden war, begann man ab 1946 in Schärding am Inn wieder einen kleinen Betrieb aufzubauen.

Inzwischen spezialisiert man sich auf wertvolle Gebetbuchgestaltungen, Faksimile-Bucheinbände, Mappen und Gästebücher. Der Verlag in Schärding wird heute als Kleinbetrieb in der fünften Generation von Johannes Jörg Steinbrener geführt.

Bis Sonntag, 19. April 2015: „Verlag und Buchdruckerei Johann Steinbrener“ im Böhmerwaldmuseum, ­Wien III., Ungargasse 3
Internet www.­boehmerwaldmuseum.at.
 
Sonntags 9 bis 12 Uhr. Sonderführungen nach Anmeldung
Mail: boehmerwaldmuseum@aon.at.

„HERR, Deine Vorschriften erfreuen mich!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 119 (118),23-24.26-27.29-30.

Wenn auch Fürsten gegen mich beraten:
dein Knecht sinnt nach über deine Gesetze.
Deine Vorschriften machen mich froh;
sie sind meine Berater.

Ich habe dir mein Geschick erzählt, und du erhörtest mich.
Lehre mich deine Gesetze!
Laß mich den Weg begreifen, den deine Befehle mir zeigen,
dann will ich nachsinnen über deine Wunder.

Halte mich fern vom Weg der Lüge;
begnade mich mit deiner Weisung!
Ich wählte den Weg der Wahrheit;
nach deinen Urteilen hab‘ ich Verlangen.